Freitag, 1. April 2016

Kula Shaker – K2.0




Kula Shaker – K2.0


Besetzung:

Crispian Mills – lead vocals, guitars
Alonza Bevan – bass, backing vocals
Paul Winterhart – drums
Harry Broadbent – keyboards


Gastmusiker:

Olivier Leclerqz – sitar
Stéphanie Gilly – trumpet, french horn
Miss Isabel – additional vocals
Jean-Noël Bastin – trombone
Audrey Evans – backing vocals


Label: Strange F.O.L.K. Records


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Rock


Trackliste:

1. Infinite Sun (4:37)
2. Holy Flame (3:35)
3. Death Of Democracy (2:54)
4. Love B (With U) (4:04)
5. Here Come My Demons (6:19)
6. 33 Crows (3:04)
7. Oh Mary (3:54)
8. High Noon (3:14)
9. Hari Bol (The Sweetest Sweet) (2:00)
10. Get Right Get Ready (3:56)
11. Mountain Lifter (5:11)

Gesamtspieldauer: 42:54




„K2.0“ nannte die englische Band Kula Shaker ihr fünftes Studio-Album, welches am 12. Februar 2016 auf dem Label StrangeF.O.L.K. veröffentlicht wurde. Zu hören gibt es darauf ziemlich typischen Kula Shaker Sound, wenn auch der indische Hauch in der Musik der Band nun oftmals etwas in den Hintergrund gerückt wurde. Doch auch auf „K2.0“ gibt es diese kulturübergreifenden Klänge noch, die die Musik von Kula Shaker bereits seit den ersten Veröffentlichungen zu etwas Außergewöhnlichem werden lassen.

Insgesamt weiß das Album wahrlich zu überzeugen und hält jede Menge eingängigen Rock für die Hörerin beziehungsweise den Hörer parat. Kula Shaker laufen auch immer unter der Rubrik „Psychedelic Rock“, ein musikalisches Genre, welches sich hier auf „K2.0“ jedoch kaum ausfindig machen lässt. Zu hören gibt es stattdessen sehr abwechslungsreichen Rock, meist im Mid-Tempo gehalten, der äußerst melodiös und eingängig gehalten ist und somit absolut schnell ins Ohr geht. Psychedelisch oder experimentell ist in der Musik von Kula Shaker auf „K2.0“ jedoch kaum etwas – außer man ist natürlich der Meinung, dass die vorhandenen indischen Einflüsse in einigen der Lieder das Ganze zu etwas „Psychedelischem“ werden lassen.

Die Höhepunkte der Scheibe sind breit gesät, sodass es schwerfällt, einzelne Titel herauszuheben. Qualität besitzen diese alle. Sehr lohnenswert, auch zum Anspielen, um diese Musik etwas kennenzulernen, sind die Nummern „Death Of Democracy“ und „Here Comes My Demons“. Beides sind schöne und eingängige Lieder, die man einmal gehört, so schnell nicht mehr vergisst. Und wer dann auch auf diesem Album doch noch das Indien-Feeling etwas geballter erleben möchte, der oder dem sei „Hari Bol (The Sweetest Sweet)“ empfohlen. Wenn auch nur zwei Minuten lang, so gibt es doch auf sehr anschauliche Weise das Spezielle an der Musik von Kula Shaker wieder. Und dann ist da noch die letzte Nummer des Albums, „Mountain Lifter“. Hier zeigen die vier Musiker noch mal eine Symbiose aus europäischen und indischen Klängen in einer wunderbar rockenden Art und Weise. Sehr gelungen.

Fazit: Auch das fünfte Album von Kula Shaker, „K2.0“, weiß zu überzeugen. Diese Mischung aus europäischen und indischen Klängen ist schon eine ganz besondere Ausprägung der Musik. Und dies gibt es so vorgetragen wohl nur von Kula Shaker zu hören. Die Lieder sind melodiös, gehen dabei gut ins Ohr, rocken und bewegen sich nahezu alle im mittleren Tempo-Bereich. Auch auf „K2.0“ ist die Musik von Kula Shaker eine unverwechselbare. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Death Of Democracy, Here Comes My Demons, Hari Bol (The Sweetest Sweet), Mountain Lifter



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