Dienstag, 12. Juli 2016

Patti LaBelle – Live! One Night Only




Patti LaBelle – Live! One Night Only


Besetzung:

Patti LaBelle – vocals



Gastmusiker:

Abe Appleman – violin
John Beal – bass (acoustic)
John Blackwell – drums
Charles Buie – vocals (background)
Mariah Carey – vocals
Robert Chausow – violin
Karen Dreyfus – viola
John R. Faith – string arrangements
Larry Farrell – trombone
George Flynn – trombone (bass)
Ann Leathers – violin
Jeanne LeBlanc – cello
Eddie Levert – vocals
Gerald Levert – vocals
Charles Libove – concert master, violin
Emily Mitchell – harp
Joel Pitchon – violin
Richard Rood – violin
Jose Rossy – percussion
Mark Orrin Shuman – cello
James Herb Smith – guitar
Lew Soloff – trumpet
John Stanley – keyboards, piano, vocals (background)
Gary Topper – saxophone (tenor)
Luther Vandross – vocals
Nathanial Wilkie – leyboards
Anthony Williams – vocals (background)
Eric Wyrick – violin
Manuel Yanes – bass


Label: MCA Records


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Rhythm and Blues


Trackliste:

CD1:

1. I Believe (3:55)
2. When You Talk About Love (4:59)
3. Flame (4:28)
4. He Doesn't Love You (3:01)
5. New Attitude (2:23)
6. If You Asked Me To (3:13)
7. If Only You Knew (7:13)
8. You Are My Friend (5:21)
9. Lord's Side (6:12)


CD2:

1. The Bells (3:17)
2. Is It Still Good to You (4:41)
3. Don't Make Me Over (3:13)
4. If You Love Me (6:35)
5. On My Own (5:14)
6. Sparkle (1:05)
7. Got to Be Real (3:24)
8. Lady Marmalade (5:08)
9. Patti Talk (3:09)
10. A Change Is Gonna Come (4:04)
11. Hold On (4:55)
12. Over the Rainbow (5:12)
13. I Believe I Can Fly (2:51)

Gesamtspieldauer CD1 (40:49) und CD2 (52:55): 1:33:44




Die US-amerikanische Rhythm & Blues-Sängerin Patti LaBelle hat in der Zeit zwischen 1977 und 2008 achtzehn Studio-Alben und drei Live-Alben veröffentlicht. „Live! One Night Only“ ist dabei ihr zweites Live-Album, aufgenommen in New York und veröffentlicht im September 1998 auf dem Label MCA Records in Form einer Doppel-CD. Nun, ganz schnell komme ich hier jetzt an meine Grenzen. An meine Grenzen der Erträglichkeit und auch an jene, die mich ein Album beurteilen lassen.

Im Grunde genommen kann ich das nicht bei Patti LaBelle. Für mich ist dieser Rhythm And Blues ein absolut unmelodiöses Gejammere und Gejaule und Gekreische, welches kaum in Worte zu fassen ist. Anderen gefällt das aber wohl, denn die Scheibe erklomm Position 182 der US-amerikanischen Billboard Charts und Nummer 51 der Top R&B Album-Charts. Für mich absolut unfassbar, dass sich jemand so etwas freiwillig antut.

Und da sind wir wieder an dem Punkt angelangt, dass alles was ich hier schreibe absolut subjektiv ist. Ich bin Rock-Fan, kann mir nicht vorstellen, dass dieses Gejaule einem Menschen gefällt, der nur annähernd meinen Musikgeschmack teilt. Hier finde ich absolut überhaupt nichts Interessantes oder Schönes. „Live! One Night Only“ ist absolute Qual, die weh tut und kaum auszuhalten ist.

Fazit: Rhythm and Blues-Fans könnte das gefallen. Jedoch Vorsicht, dies hier ist die Hardcore-Ausgabe dieses musikalischen Genres. Hier wird gesungen, dass sich die Stimme immer wieder überschlägt, alles wirkt süßlich und klebrig. Es wird gejault, sich irgendwie selbst gefeiert. Verschiedene Gastsängerinnen und Gastsänger kommen zu Wort, darunter Mariah Carey, was alles nur noch grausamer werden lässt. Obwohl, das geht kaum. Und selbstverständlich gebe ich auch gerne zu, dass ich diese Musik überhaupt nicht zu schätzen weiß und hier völlig überfordert bin. Ein Punkt.

Anspieltipps: Alles



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