Sonntag, 2. Oktober 2016

Freddie Mercury – The Freddie Mercury Album




Freddie Mercury – The Freddie Mercury Album


Besetzung:

Keine Angaben


Gastmusiker:

Keine Angaben


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1992


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. The Great Pretender (3:28)
2. Foolin' Around (3:36)
3. Time (3:50)
4. Your Kind Of Lover (3:59)
5. Exercises In Free Love (3:58)
6. In My Defence (3:52)
7. Mr. Bad Guy (3:56)
8. Let's Turn It On (3:46)
9. Living On My Own (3:39)
10. Love Kills (4:29)
11. Barcelona (5:37)

Gesamtspieldauer: 44:14




Am 24. November 1991 war Freddie Mercury seiner Immunschwäche erlegen. Ein Jahr später, am 16. November 1992 in Europa und am 24. November 1992 in den USA, wurde nun „The Freddie Mercury Album“ veröffentlicht, welches die Hits enthält, die Freddie Mercury in seiner Solo-Karriere, neben seinem Queen-Engagement, hatte. In den USA heißt die Scheibe allerdings „The Great Pretender“ und weist eine andere Titelanordnung auf.

Bei diesen Nummern griff Freddie Mercury – ganz im Gegensatz zu Queen – auch gerne mal auf Cover-Versionen zurück. „The Great Pretender“, „Time“ und „In My Defence“ wären auf diesem Kompilationsalbum Beispiele dafür. Allgemein klingen hier die Kompositionen des Freddie Mercury sehr viel poppiger, als jene bei Queen, bei denen auf den meisten Platten doch eher Rock zu hören ist. Nun, alleine das ist bereits eine Umstellung für den Queen-Freund. Auf dieser Zusammenstellung, „The Freddie Mercury Album“, sind nun mit „The Great Pretender“, „Exercises In Free Love“, „Love Kills“ und „Barcelona“ allerdings lediglich noch vier Stücke vertreten, die so auch im Original klangen. Bei den anderen handelt es sich leider um Remixe.

Das ist einigermaßen ärgerlich und meistens auch nicht besonders gelungen, da die einzelnen Lieder nun meist noch poppiger klingen und im Falle von „Mr. Bad Guy“ ist es gar eine einzige Katastrophe geworden. Aus diesem Titel, der ursprünglich mit Orchester eingespielt worden war, wurde nun – ganz entgegengesetzt zu den anderen Remixen – eine Rock-Nummer. Das Lied ist dadurch immer noch gut, verliert allerdings deutlich an Atmosphäre, auch wenn das Orchester nicht ganz eliminiert wurde. Nun, alle „Hits“ des Freddie Mercury sind jedoch enthalten und den krönenden Abschluss bildet dann sein Duett mit Montserrat Caballé, welches Freddie Mercury für die Olympischen Spiele in Barcelona schrieb, die er dann allerdings leider nicht mehr erlebte.

Fazit: Die Lieder sind zum größten Teil überzeugend, auch wenn Freddie Mercury in seiner Solo-Karriere sehr viel poppiger klang, als bei Queen. Das Remixen der einzelnen Titel verhunzt diese allerdings zum Teil. Viel schöner wäre es gewesen, die Lieder hier im Original zu hören. Sei es drum, seine Höhepunkte hat auch diese Scheibe, die für Freddie Mercury- und Queen-Fans sowieso ein Muss darstellt. Acht Punkte.

Anspieltipps: Barcelona



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