Montag, 19. Dezember 2016

Herman’s Hermits – Greatest Hits




Herman’s Hermits – Greatest Hits


Besetzung:

Peter Noone – lead vocals
Derek Leckenby – lead guitar
Keith Hopwood – rhythm guitar, backing vocals
Karl Green – bass, backing and lead vocals
Barry Whitwam – drums


Label: Fun (Indigo Music)


Erscheinungsdatum: 1988 (die Aufnahmen stammen alle aus den 60er Jahren)


Stil: 60ies Pop


Trackliste:

1. No Milk Today (2:54)
2. I'm Into Something Good (2:09)
3. Silhouettes (2:09)
4. There's A Kind Of Hush (2:34)
5. Leaning On The Lamp (2:23)
6. Listen People (2:33)
7. Dandy (2:01)
8. A Wonderul World (1:58)
9. Just A Little Bit Better (2:47)
10. Mrs. Brown You've Got A Lovely Daughter (2:42)
11. End Of The World (3:04)
12. I'm Henry The VIII, I Am (1:42)

Gesamtspieldauer: 28:56



Viele, viele Kompilationsalben gibt es von der englischen Band Herman’s Hermits, die in den Jahren von 1965 bis 1968 sage und schreibe sieben offizielle Studio-Alben veröffentlichten. Die vorliegende „Greatest Hits“-Platte ist dabei nur eine von diversen anderen, die ebenfalls diesen Namen tragen. Die Titelzusammenstellung variiert dabei auf den jeweiligen Veröffentlichungen nur marginal. Das vorliegende Album wurde im Oktober 1988 auf dem Label „Fun“ veröffentlicht, was wohl eine belgische Plattenfirma war.

Die Herman’s Hermits gehörten mit zur „British Invasion“, was den Umstand beschreibt, dass Mitte der 60er Jahre nun auch britische Bands in den USA überaus erfolgreich waren. Die Herman’s Hermits waren das durchaus auch in vielen anderen Ländern, verkauften im Jahr 1965 weltweit zum Beispiel mehr Singles als die Beatles. Zu hören gibt es auf diesem „Greatest Hits“ -Album einige der Hits der Herman’s Hermits. Allen voran natürlich die beiden wohl bekanntesten Lieder der Band „No Milk Today“ und „There's A Kind Of Hush“. Diese beiden Lieder sind kleine Ohrwürmer, die man so schnell auch nicht mehr vergisst. Doch auch der Rest der Lieder dürfte so manchem Radiohörer auch bekannt sein, wenn sie oder er zur damaligen Zeit noch nicht lebte, denn einige der Stücke werden selbst heutzutage noch von den Radiostationen gespielt.

Allerdings geschieht das immer nur dann, wenn es um Oldies geht. Denn genau so klingen die Nummern der Herman’s Hermits, wie Oldies aus längst vergangenen Tagen. Hier hört man den 60ies Pop in Reinkultur. Unschuldig und unverwässert, ohne jeglichen experimentellen Ansatz. Die meisten Lieder waren nur zwischen zwei und drei Minuten lang und sollten möglichst schnell ins Ohr gehen. Das hat auch funktioniert, nicht umsonst setzte die Band aus Manchester so viele Singles ab.

Fazit: Für Oldie Freunde natürlich eine ganz feine Sache. Für Menschen, die mal hören wollen, was damals in den 60ern so in den Hitparaden dieser Welt lief, ebenfalls durchaus lohnend. Auch diejenigen, die diese Zeit bereits bewusst mitgemacht hatten, werden mit diesem „Greatest Hits“-Album ihren Spaß haben. Für alle anderen sind es eben Oldies, für die wenigsten davon wohl „Goldies“. Sechs Punkte.

Anspieltipps: No Milk Today, There's A Kind Of Hush



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