Samstag, 17. Dezember 2016

Little Steven – Freedom No Compromise




Little Steven – Freedom No Compromise


Besetzung:

Steve Van Zandt – guitar, dulcimer, vocals


Gastmusiker:

Steve Jordan – drums
David Beal – drums
Keith LeBlanc – drums
Romeo Williams – bass
Doug Wimbish – bass
T.M. Stevens – bass
Bernie Worrell – keyboards
Paul Shaffer – keyboards
Greg Phillinganes – keyboards
Tommy Mandel – keyboards
Richard Scher – keyboards
Bruce Springsteen – vocals on "Native American"
Rubén Blades – vocals on "Bitter Fruit", percussion
David Beal – percussion
Monti Louis Ellison – percussion
Hilario Soto – toyo
Zoë Yanakis – bass flute
Kenny Moore – background vocals
Cobra Jones – background vocals
Will Downing – background vocals
Craig Derry – background vocals
Wendell Morrison – background vocals
Floyd Westerman – background vocals
Tina B. – background vocals
Audrey Wheeler – background vocals
Brenda White-King – background vocals
Steve Jordan – background vocals
Oren Waters – background vocals
Julia Waters – background vocals
Luther Waters – background vocals
Maxine Waters – background vocals
Debra Byrd – background vocals
Elicia Wright – background vocals
Benjamin Newberry – background vocals
Sechaba Cultural Singers – background vocals
Zola Dube – background vocals
Tshepo Tsotetsi – background vocals
Moeketsi Bodibe – background vocals
Tnemba Ntinga – background vocals
Mweli Mzizi – background vocals
South African Students Committee of UCLA – background vocals
Abner Mariri – background vocals
Mendiswa Mzamne – background vocals
Ronald Kunene – background vocals
Kindiza Ngubeni – background vocals
Nonhlanhla Simelane – background vocals
Motlole Moseki – background vocals


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Dance Rock


Trackliste:

1. Freedom (5:12)
2. Trail Of Broken Treaties (5:59)
3. Pretoria (5:12)
4. Bitter Fruit (6:15)
5. No More Party's (5:39)
6. Can't You Feel The Fire (4:35)
7. Native American (5:33)
8. Sanctuary (6:04)

Gesamtspieldauer: 44:29



„Freedom No Compromise“ heißt das dritte Studio-Solo-Album des Little Steven, der eigentlich Steven Van Zandt heißt. Bekannt ist Little Steven eher als Gitarrist in Bruce Springsteens E Street Band oder auch als Schauspieler. Insgesamt veröffentlichte er allerdings bisher auch fünf Solo-Alben. Vier davon in den 80er Jahren und ein letztes noch im Jahr 1999. „Freedom No Compromise“ erschien im Jahr 1987 auf dem Musiklabel EMI.

Zu hören gibt es darauf sogenannten „Dance Rock“. Der „Rock“ stammt dabei wohl vom Einsatz der Gitarre des Little Steven, ansonsten ist die Musik auf „Freedom No Compromise“ eher stark Keyboard-lastig. Ganze fünf Keyboarder hat Steven Van Zandt dabei engagiert, um seinen Sound auf Platte pressen zu können. Dazu gesellen sich auch noch drei Schlagzeuger und trotzdem gibt es manchmal auch eine Rhythmusmaschine zu hören – dann wird diese ganze Melange fast schon unerträglich. Und um noch schneller eingängig zu klingen, gibt es fette Hintergrundchöre, ab du an ein paar Bläser und manchmal auch Refrains, die wohl zum Mitgrölen gedacht sind.

Zugegeben, dieser „Dance Rock“ ist durchaus tanzbar, allerdings dabei so unfassbar anbiedernd und im Mainstream fischend, dass man beim Hören wahrlich starke Nerven benötigt. Schließlich bekommt man mit „Native American“ auch noch einen Reggae serviert, bei dem sogar Bruce Springsteen mit einstimmt. Alles nicht überzeugend, langweilig, auf die schnelle Eingängigkeit getrimmt. Kein einziger Titel hat hier das Niveau, auch nur kurzfristig hängenzubleiben. Gelungen sind dagegen einige der Texte, die durchaus Missstände aufgreifen und mit den USA auch nicht gerade zimperlich umgehen. Nur leider hört man Musik nicht nur wegen der Texte an, da wartet man schon eher auf die besondere Melodie, aber die gibt es auf „Freedom No Compromise“ leider nicht zu entdecken.

Fazit: Ein unfassbar langweiliges Album ist „Freedom No Compromise“ geworden. Hier wird im Mainstream gefischt, jedes Lied wurde hin, auf die schnelle Eingängigkeit getrimmt. Diese ist allerdings so etwas von oberflächlich, dass man nie das Gefühl bekommt, dieses oder jenes Lied lohnt sich noch einmal anzuhören. Tanzbar ist das sicherlich alles, hatte aber selbst damals, in den 80er Jahren nur relativ wenig Erfolg. Und heute? Heute klingt diese Musik überflüssig. Vier Punkte.

Anspieltipps: Native American, Sanctuary



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