Freitag, 6. Januar 2017

Depeche Mode – Blasphemous Rumours (Single)




Depeche Mode – Blasphemous Rumours (Single)


Besetzung (ohne Instrumentenangabe):

Andrew Fletcher
Martin Gore
Alan Wilder
David Gahan


Label: Mute Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: New Wave, Synthie Pop


Trackliste:

1. Blasphemous Rumours (6:20)
2. Somebody (Live) (4:26)
3. Two Minute Warning (Live) (4:36)
4. Ice Machine (Live) (3:45)
5. Everything Counts (Live) (5:45)

Gesamtspieldauer: 24:52



„Blasphemous Rumours“ ist die zwölfte Singe-Veröffentlichung von Depeche Mode in Großbritannien. Diese wurde in verschiedenen Variationen auf den Markt geworfen, unter anderem mal als Doppel-Single zusammen mit dem Stück „Somebody“ oder als Platte, bei der sich auf der ersten Seite eben dieses Lied „Blasphemous Rumours“ befindet und auf der Rückseite vier Live-Nummern vorhanden sind. Die erste davon ist auch wieder das Stück „Somebody“. Die Live Stücke wurde dabei im Empire Theatre in Liverpool, am 29. September 1984 eingespielt.

Die Platte wurde damals in farbigem Vinyl gepresst, was für Veröffentlichungen von Depeche Mode allerdings keine Seltenheit war. Das interessanteste Stück des kurzen Albums ist selbstverständlich „Blasphemous Rumours“. Hier wird die Geschichte eines 16-jährigen Mädchens erzählt, das Selbstmord verübt, damit jedoch scheitert. Sie findet dann zum Glauben und wird schließlich mit lediglich 18 Jahren bei einem Autounfall getötet. Legendär dazu die Textzeilen des Refrains: „I don't want to start any blasphemous rumours; But I think that God's got a sick sense of humour; And when I die, I expect to find him laughing.“ Dies sorgte bei einigen sehr religiösen Menschen für Verstimmung und Protest.

Man muss diese Scheibe natürlich nicht besitzen, wenn man das Album „Some Great Reward“ sein Eigen nennt. Dort ist „Blasphemous Rumours“ ebenfalls, genau wie die Nummer „Somebody“ enthalten. Die Stücke „Two Minute Warning“ sowie „Everything Counts“ stammen dagegen vom 83er Album „Construction Time Again“. Lediglich das Stück „Ice Machine“ ist sonst auf keiner mir bekannten Platte enthalten. Ob sich deshalb oder wegen dem farbigen Vinyl der Kauf der Schallplatte lohnt? Wohl eher kaum, außer man will eben alles von „seiner“ Band besitzen.

Fazit: Das Lied „Blasphemous Rumours“ ist absolut überzeugend, geht ins Ohr und weist auch einen Text auf, der sich lohnt mit verfolgt zu werden. Ansonsten gibt es hier vier Live-Aufnahmen dreier bekannter Lieder und einem bisher unbekannten Lied, „Ice Machine“, welches allerdings auch keinen Höhepunkt im Schaffen von Depeche Mode darstellt. Das Lied „Blasphemous Rumours“ lohnt sich auf jeden Fall, kann aber genauso gut auf dem offiziellen Album „Some Great Reward“ gehört werden. Ohne Bewertung.

Anspieltipps: Blasphemous Rumours



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen