Freitag, 12. Mai 2017

Uncle Ho – Everything Must Be Destroyed




Uncle Ho – Everything Must Be Destroyed


Besetzung:

Julian Hanebeck – Gesang, E-Bass
Jens Schmidt – E-Gitarre
Björn Krüger – Schlagzeug, Gesang


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Inernational Klein Blue 75 (2:03)
2. All Must Be Destroyed (3:52)
3. Euphoria (3:47)
4. Forever For Ever (1:34)
5. Talk To The Dead (3:29)
6. Open Weave (3:43)
7. Single (3:29)
8. Substance (9:38)
9. There Are Too Many Songs Already (3:12)
10. Greven (0:57)
11. Kill The Man You Love (2:47)
12. Coming Round (5:16)
13. Ready For Love (5:06)
14. Heckinghausen (0:26)
15. Repeat (5:05)
16. Reprise (1:08)

Gesamtspieldauer: 55:39



Uncle Ho ist eine Band aus Wuppertal, die 1994 als Schulband gegründet wurde und am 31. Dezember des Jahres 2003 ihr vorerst letztes Konzert gab, sich anschließend auflöste. Der Grund hierfür war, dass die vier Musiker anscheinend mit dem Musikbusiness nicht mehr klarkamen, wie man aus dem Booklet zur CD nachlesen kann. Im September 2010 kam es allerdings zu einer Wiedervereinigung und seitdem spielen die drei Musiker auch wieder zusammen.

Auf „Everything Must Be Destroyed“ hört man eine Art Crossover über diverse Rock-Genres und auch der Pop darf auf diesem Album nicht ganz fehlen. Alles ist gut hörbar, einige der Lieder gehen ganz nett ins Ohr, wenn es auch nicht zu einem richtigen Ohrwurm reicht. Doch die Vielfalt ist wirklich groß auf „Everything Must Be Destroyed“. Man hört den harten Rock, neben den weichen Tönen, poppige Abschnitte und auch mal ein paar Bläser, die zusätzlich für musikalische Vielfalt sorgen.

Höhepunkte der Scheibe sind die Lieder „All Must Be Destroyed“, „Euphoria“, „Forever For Ever“, „Open Weave“, „Substance“, „There Are Too Many Songs Already“ sowie die Nummer „Ready For Love“. Wahrscheinlich hätte ich hier jeden anderen Titel des Albums auch aufführen können, denn die einzelnen Titel fallen nicht großartig qualitativ gegeneinander ab. Jedoch bedeutet „Höhepunkte des Albums“ nicht auch Höhepunkte im eigenen Musikverständnis. Das Album ist ein durchschnittliches geworden, ganz nett zum Anhören, doch es hat sicherlich nicht die Qualität zu einer Lieblingsscheibe zu werden.

Fazit: Jede Menge Rock in verschiedenster Ausprägung gibt es auf „Everything Must Be Destroyed“ zu hören. Das Album ist kein Meisterwerk, jedoch unterhält es und die tiefen Ausschläge nach unten gibt es hier auch nicht zu hören. Handwerklich gut gemacht und abwechslungsreich ist die Musik auf der Platte, dabei nicht anstrengend oder sonderlich fordernd. Durchschnitt eben. Sieben Punkte.

Anspieltipps: All Must Be Destroyed, Euphoria, Forever For Ever, Ready For Love



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