Mittwoch, 7. Juni 2017

Mike Batt – Waves




Mike Batt – Waves


Besetzung:

Mike Batt – vocals, keyboards


Gastmusiker:

Trevor Morais – drums
Frank McDonald – bass guitar
Jim Cregan – guitars
Ray Russel – guitars
Nigel Jenkins – guitars
Frank Ricotti – percussion
Mel Collins – saxes
Eddie Conrad – congas on “Conga Reel”
B.J. Cole – steel guitar on “Lobsterissimus Bumbicissimus”
The Amsterdam Chamber Orchestra


Label: CBS Records


Erscheinungsdatum: 1980


Stil: Pop


Trackliste:

1. The Winds Of Change (3:56)
2. Waves (6:00)
3. Portishead Radio (4:08)
4. Mona (6:57)
5. Congal Reel (2:56)
6. Buenas Dias, Capitan (2:40)
7. Lobsterissimus Bumbicissimus (1:05)
8. Fishing For The Moon (3:16)
9. Echo Foxtrot (3:09)
10. Sierra Tango (2:50)
11. Waiting For A Wave (2:00)

Gesamtspieldauer: 38:57




„Waves“ heißt das siebte Studio-Album des britischen Musikers, Komponisten und Musikproduzenten Mike Batt, welches er nicht mit den Wombles oder im Rahmen seines The Mike Batt Orchestras veröffentlichte. Die Platte erschien im Jahr 1980 bei CBS Records und hatte mit dem Lied „The Winds Of Change“ auch einen kleineren Hit.

Auf „Waves“ hört man eine Mischung aus Pop-Musik und verpoppter Orchester-Musik. Dazu noch einige Karibik-Klänge, Rock, etwas Tango und fertig ist eine ziemlich krude musikalische Mischung, die einen etwas hilflos zurücklässt, da man sich auf diese Musik des Mike Batt nur ganz schwer einstellen kann. Abwechslungsreichtum ist selbstverständlich vorhanden, packend klingt das alles jedoch nur in den seltensten Fällen. Und bei solch einem Titel wie „Buenas Dias, Capitan“, bei dem man Calypso hört, wird es sogar ganz schwierig und man sucht unweigerlich den nächsten Notausgang.

Höhepunkt des Albums ist gleichzeitig das erste Lied der Platte und auch dessen Hit, „The Winds Of Change“. Wirklich eine schöne Nummer, die ins Ohr geht und dort auch Nachhaltigkeit besitzt. Sanft und etwas getragen umschmeicheln einen hier die Akkorde, die in ihrer Gesamtheit eine eingängige Melodie ergeben. Dann wird es schon schwierig weitere Titel hervorzuheben. So sei an dieser Stelle zumindest noch das Titellied „Waves“ erwähnt, da es diese Mischung aus Pop im Orchestergewand stellvertretend abbildet. Ob das allerdings gefällt, das muss wohl jede Hörerin, jeder Hörer mit sich selbst ausmachen. Ich finde es ganz „interessant“, gleichzeitig aber auch ein wenig „komisch“. Insgesamt klingt die erste Plattenseite auch deutlich gelungener als Seite 2, die einfach nur durchläuft, manchmal negativ aufhorchen lässt und ansonsten eher belanglos wirkt.

Fazit: Besondere Musik machte Mike Batt hier, das kann man ihm wahrlich nicht absprechen. Sehr viele musikalische Stile werden auf „Waves“ vermischt und miteinander kombiniert. Vor allen Dingen diese Verbindung zwischen Pop und Orchestermusik rückt der Brite auf „Waves“ immer wieder in den Vordergrund. So richtig überzeugen kann das allerdings alles nicht. Sechs Punkte.

Anspieltipps: The Winds Of Change, Waves, Portishead Radio



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