Mittwoch, 19. Juli 2017

Godley & Creme – The History Mix Volume 1




Godley & Creme – The History Mix Volume 1


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1985


Stil: Pop


Trackliste:

1. Wet Rubber Soup (9:30)
- Rubberbullets
- Minestrone
- I'm Not In Love
2. Cry (8:54)
3. Light Me Up (4:30)
4. An Englishman In New York (5:52)
5. Save A Mountain For Me (3:34)
6. Goldenboy (5:46)

Gesamtspieldauer: 38:06




Eine Art Kompilationsalbum stellt die Platte „The History Mix Volume 1“ von Kevin Godley und Lol Creme dar. Die beiden 10CC-Musiker, die zusammen und losgelöst von der Band ebenfalls einige Hits kreierten, sind hier in neuen Abmischungen, verlängerten Lied-Versionen und einem Medley zu hören. In vielen Aufzählungen wird diese Platte als das sechste von insgesamt sieben Studioalben der beiden britischen Musiker geführt. Einen „Mix Volume 2“ gibt es übrigens nicht.

Diese Zusammenstellung klingt mitunter verquer und will auch nicht mit jedem Takt und schon gar nicht mit jedem Titel ins Ohr gehen, da die beiden hier ihrer experimentellen Spiellaune und Produktion freien Lauf lassen. Zwei Nummern verhalten sich auf „The History Mix Volume 1“ jedoch wie reine Ohrwürmer und klingen überaus eingängig. Dies sind ausgedehnte Version des Stücks „Cry“, sowie „An Englishman In New York“. Zwei tolle Lieder, wobei sich die Nummer „Cry“ sogar in den US Billboard Hot 100 Charts auf Platz 16 platzieren konnte und somit die einzige Single des Duos darstellt, welche sich in den amerikanischen Charts abseits ihrer 10CC Erfolge dort wiederfand.

Zwei sehr eingängigen Stücken steht eine ganze Menge experimenteller Pop gegenüber. Hier hilft es ganz eindeutig, die Musik öfters zu hören, um sie sich besser erschließen zu können. Auch sind die einzelnen Stücke fest in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts verwoben, worauf Synthesizer und Keyboard unentwegt hinweisen. Godley & Creme machen alles andere als Musik, die anbiedernd klingt. Die Lieder hören sich immer spannend und irgendwie anders an, als das, was man sonst so zu hören bekommt. Und wenn dann auch noch solch Titel wie „Cry“ oder „An Englishman In New York“ dabei herauskommen, dann lohnt es noch mehr, mal genauer hinzuhören.

Fazit: Pop-Musik, die anders klingt. Das machten Kevin Godley und Lol Creme zusammen mit Graham Gouldman bei 10CC und das können sie auch außerhalb der Banden ihrer Band. Zum Teil klingt „The History Mix Volume 1“ sehr eingängig, zum Teil auch sehr gewöhnungsbedürftig, immer jedoch ungewöhnlich. Deutlich andere Musik als der Mainstream des Pop. Neun Punkte.

Anspieltipps: Cry, An Englishman In New York



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