Samstag, 8. Juli 2017

The Who – Rarities Volume 2 “1970 – 1973”




The Who – Rarities Volume 2 “1970 – 1973”


Besetzung:

Roger Daltrey – lead vocals, trombone, harmonica
John Entwistle – bass guitar, vocals
Pete Townshend – guitars, vocals
Keith Moon – drums, vocals


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1983 (Musik aus den Jahren 1970-1973)


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Join Together (4:15)
2. Don't Know Myself (4:53)
3. Heaven And Hell (3:30)
4. When I Was A Boy (3:29)
5. Let's See Action (3:57)
6. Relay (3:51)
7. Waspman (3:02)
8. Here For More (2:25)
9. Water (4:30)
10. Baby Don't You Do It (6:30)

Gesamtspieldauer: 40:22




Anfang der 80er Jahre, kurz vor Beginn der „Who‘s Last Tour“, verkündete die Plattenfirma von The Who, Polydor United Kingdom, das Erscheinen von zwei Kompilationsalben, die angefüllt sein sollten mit schwer zu bekommenden Titeln der Band, also B-Seiten, die auf diversen Singles erschienen und natürlich in der Zwischenzeit absolut vergriffen waren.

„Rarities Volume 2 1970 – 1973“ erschien wie schon „Rarities Volume 1 1966 – 1968“ am 14. August des Jahres 1983. Gab es auf „Rarities 1“ noch fünf Lieder zu hören, die nicht von den Bandmitgliedern selbst geschrieben worden waren, so beschränkt sich dies bei „Rarities Volume 2 1970 – 1973“ auf das letzte Stück des Albums „Baby Don't You Do It“. „Heaven And Hell“ sowie „When I Was A Boy“ stammen von John Entwistle. Den Titel „Waspman“ schrieb Keith Moon, „Here For More“ stammt von Roger Daltrey. Die restlichen fünf Stücke komponierte Pete Townshend.

Musikalisch gesehen ist „Rarities Volume 2 1970 – 1973“ durchaus sehr viel lohnender als noch die Ausgabe mit dem raren Material aus den 60er Jahren. Auf „Rarities Volume 2 1970 – 1973“ klingen The Who rockig, kraftvoll und überaus modern. Hier ist der Band das Alter der Musik nicht mehr unbedingt in jedem Titel anzuhören, die Lieder gehen einem dabei auch deutlich besser ins Ohr. Sie sind melodiös und reichen zwar nicht an die Qualität der Musik heran, die The Who ansonsten in den Jahren 1970 bis 1973 veröffentlichte, toppen jedoch viele Alben der 60er Jahre und stellen somit eine wirklich lohnende Ergänzung der Diskographie von The Who dar.

Fazit: „Rarities Volume 2 1970 – 1973“ klingt keineswegs nach B-Seiten oder gar Ausschussware. Die Musik auf diesem Kompilationsalbum rockt und geht ins Ohr. Auch hört man hier keinen 08/15-Rock, sondern durchaus abwechslungsreiche Lieder und Musik, die sich lohnen gehört zu werden – nicht nur für den The Who Fan. Neun Punkte.

Anspieltipps: Heaven And Hell, When I Was A Boy



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