Dienstag, 26. Dezember 2017

Dave Matthews Band – Crash




Dave Matthews Band – Crash


Besetzung:

Dave Matthews – vocals, acoustic guitar
Carter Beauford – drums, percussion, backing vocals
Stefan Lessard – bass, tac piano
LeRoi Moore – saxophones, flute, whistles
Boyd Tinsley – electric and acoustic violins


Gastmusiker:

Tim Reynolds – acoustic and electric guitars


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Funk Rock, Rock


Trackliste:

1. So Much To Say (4:06)
2. Two Step (6:27)
3. Crash Into Me (5:16)
4. Too Much (4:21)
5. #41 (6:39)
6. Say Goodbye (6:11)
7. Drive In, Drive Out (5:54)
8. Let You Down (4:07)
9. Lie In Our Graves (5:42)
10. Cry Freedom (5:53)
11. Tripping Billies (5:00)
12. Proudest Monkey (9:10)

Gesamtspieldauer: 1:08:51



„Crash“ heißt das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Rock Band Dave Matthews Band. Die Scheibe erschien am 30. April 1996 auf dem Plattenlabel RCA Records. Lediglich vier Jahre später, im Frühjahr des Jahres 2000, waren von „Crash“ allein in den USA bereits über sieben Millionen Kopien verkauft worden, wodurch das Album von der Recording Industry Association of America auch mit sieben Mal Platin ausgezeichnet wurde. „Crash“ ist das mit Abstand erfolgreichste Album der Dave Matthews Band.

Zu hören gibt es auf „Crash“ Rock Musik, die niemals zu hart wird, dafür öfters mal etwas funkig klingt. Dave Matthews hat auf dem Album zwölf Ideen für ein Lied und diese werden manchmal fast schon „durchgewalzt“. Lange und ohne Kompromisse. Zum Teil wirkt das auch, klingt dabei dann fast schon ein wenig hypnotisch, aber es passt nicht immer. Die Funk Rock Lieder wie „So Much To Say“ oder „Too Much“ können deutlich weniger punkten, klingen gequält und konstruiert. Ganz anders hört sich das bei solch einer mitreißenden Gitarrennummer wie „Two Step“ an. Wenn Dave Matthews hier in die Saiten seiner akustischen Gitarre greift und den Rhythmus vorgibt, dann klingt das wahrlich mitreißend und weiß zu begeistern.

Nur leider gibt es diese Stellen auf „Crash“ nicht allzu häufig. Die Funk Rock Lieder langweilen eher und ansonsten findet sich auch jede Menge Musik auf dem Album, welche so ein klein wenig mit durchläuft, ohne hängenzubleiben. So klingt es dann durchaus an der einen oder anderen Stelle unterhaltsam, jedoch nicht mehr mitreißend. Neben der Nummer „Two Step“ überzeugt ebenfalls noch das Lied „Lie In Our Graves“, da es gut ins Ohr geht, abwechslungsreich aufgebaut ist, aus mehreren Teilen besteht, die schön ineinander übergehen und sich ergänzen.

Fazit: Die Palette der Musik der Dave Matthews Band auf ihrem zweiten Album „Crash“ ist breit gestreut und variantenreich. Von Funk Rock über härteren Rock, hin zu etwas weicheren Tönen bis zu sanften Folk Anspielungen hört man eine ganze Menge unterschiedlicher musikalischer Genres auf dieser Scheibe. Nicht alles davon überzeugt wirklich, manches allerdings schon. „Crash“ ist vielleicht nicht aufgrund seiner Gesamtheit, allerdings aufgrund seiner Höhepunkte hörenswert. Acht Punkte.

Anspieltipps: Two Step, Lie In Our Graves, Proudest Monkey



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