Sonntag, 8. April 2018

Rob Thomas – ...Something To Be




Rob Thomas – ...Something To Be


Besetzung:

Rob Thomas – piano, lead vocals


Gastmusiker:


Harley Allen – background vocals
Matt Beck – background vocals
Mike Campbell – guitar, soloist
Cassidy – background vocals
Kyle Cook – guitar
Jill Dell'Abate – horn contractor
Mike Elizondo – bass guitar
Anika Ellis – background vocals
Pat Enright – background vocals
Brandon Fields – saxophone
Gordon Gottlieb – bells, marimba
Gary Grant – trumpet
Greater Anointing – background vocals
Jonathon Haas – bells, marimba
Benjamin Herman – bells, marimba
Jerry Hey – trumpet, horn arrangements
Gerald Hayward – drums
Hasan Isakkut – kanun
Kevin Kadish – guitar
Frank London – shofar
John Mayer – guitar and background vocals on "Steetcorner Symphony"
Wendy Melvoin – guitar
John O'Brien – programming
Joe Passaro – bells, marimba
Heitor Teixeira Pereora – guitar
Eric Poland – bells, marimba
Robert Randolph – lap steel guitar
Matt Serletic – keyboards, background vocals
Shari Sutcliffe – horn contractor
Rob Thomas – piano, lead vocals
Jeff Trott – guitar
Dan Tyminski – background vocals
Dan Willis – dudok
Reginald Young – trombone


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

1. This Is How A Heart Breaks (3:50)
2. Lonely No More (3:47)
3. Ever The Same (4:16)
4. I Am An Illusion (4:53)
5. When The Heartache Ends (2:51)
6. ...Something To Be (4:31)
7. All That I Am (4:28)
8. Problem Girl (3:55)
9. Fallin’ To Pieces (4:11)
10. My, My, My (4:18)
11. Streetcorner Symphony (4:09)
12. Now Comes The Night (4:55)

Gesamtspieldauer: 50:11




Robert Kelly „Rob“ Thomas ist der US-amerikanische Lead-Sänger der Rockband Matchbox Twenty. Neben seinem Engagement in seiner Band veröffentlichte er bisher drei Solo-Alben. Die erste dieser Platten erschien am 5. April des Jahres 2005 auf dem Label Atlantic Records und trägt den Titel „...Something To Be“. Rob Thomas wandelt auf dieser Scheibe auf einem sehr schmalen Grat. Texte, die sich hauptsächlich um das Thema „Liebe“ drehen und Musik, die mal mehr im Pop, mal mehr im Rock angesiedelt ist.

Matchbox Twenty ist eine Alternative Rockband und dies hört man auf seinem ersten Solo-Album glücklicherweise auch häufig heraus. Leider jedoch nicht immer. Solch Nummern wie zum Beispiel „Lonely No More“, die sogar die erfolgreichste Single-Auskopplung des Albums darstellt und sich in den Top Ten der US Billboard Charts platzieren konnte, klingt schon sehr verdächtig nach anbiederndem und poppigem Boy-Group-Gesäusel. Etwas rockiger und sehr viel gelungener klingt da schon der Titeltrack „...Something To Be“. Schade ist dabei wieder einmal, dass die Musiker so wenig Wert auf gute Lyrics zu legen scheinen – oder sie können es wirklich nicht besser. Immer nur Texte über Herzensleid und Eifersucht und ewige Liebe gehen einem irgendwann gehörig auf den Zeiger, vor allen Dingen, wenn sie immer und immer wieder bei jedem Lied präsent sind.

Leider ist dies auch beim besten Titel der Platte der Fall. Hier reißt es jedoch die Musik heraus und der Text ist zumindest nicht ganz stumpfsinnig. „All That I Am“ ist eine tolle Nummer, absolut eingängig und melodiös. Das Lied bleibt hängen, bereits beim ersten Mal des Hörens. Die Instrumentierung mit einem Xylophon ist dabei wunderschön gelungen. Fragt sich nur, ob es wirklich ein Xylophon ist, denn in den Titel- und Musikerangaben ist keines vermerkt. Nun, wenn dem nicht so ist, so ist es wenigstens klasse programmiert. In dem Lied gibt es dazu immer leichte fernöstliche Anklänge und die Nummer geht ins Ohr und verbleibt dort auch. Der Rest des Albums funktioniert mal mehr, mal weniger gut, bis es schließlich mit dem letzten Lied, „Now Comes The Night“, ganz sanft ausklingt.

Fazit: „...Something To Be“, das erste Solo-Album des Rob Thomas, hat durchaus seine Höhepunkte. Diese liegen irgendwo in den Schnittstellen zwischen Pop und Rock. Manche Titel rauschen nur so vorbei, belanglos und langweilig, einige wenige können da schon sehr viel besser punkten. Schade ist es immer um die Texte, denen häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Trotzdem unterhält „...Something To Be“ gut, ist an keiner Stelle peinlich und hat mit „All That I Am“ einen schönen Höhepunkt. Sieben Punkte.

Anspieltipps: ...Something To Be, All That I Am



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