Sonntag, 27. Mai 2018

Westlife – Turnaround




Westlife – Turnaround


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Dave Arch – hammond organ, piano, string arrangements
Guy Barker – trumpet
Jan Bengtson – flute
Jocke Bergström – background vocals
Andreas Carlsson – background vocals
Paul Gendler – guitar
Wayne Hector – choir / chorus, vocal arrangement
Emil Heiling – background vocals
Nick Jarl – keyboards, programming
Stefan Jernsthal – piano
Fredrik Karlsson – guitar
Chris Laws – drums, pro-tools
Steve Mac – keyboards, piano, vocal arrangement
Wil Malone – string arrangements
Mae McKenna – background vocals
Brett Morgan – drums
Esbjörn Öhrwall – guitar
Steve Pearce – bass guitar
Frank Ricotti – percussion
Ralph Salmins – drums
David Stenmarck – keyboards, programming, background vocals
Stockholm Session Strings – strings
Ian Thomas – drums
Philip Todd – saxophone
Tuff Singers – choir / chorus
Anders Von Hofsten – background vocals
Gavyn Wright – string conductor


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Pop


Trackliste:

1. Mandy (3:20)
2. Hey Whatever (3:30)
3. Heal (3:08)
4. Obvious (3:31)
5. When A Woman Loves A Man (3:39)
6. On My Shoulder(3:58)
7. Turn Around (4:22)
8. I Did It For You (3:31)
9. Thank You (4:03)
10. To Be With You (3:21)
11. Home (4:06)
12. Lost In You (3:37)
13. What Do They Know? (3:18)

Gesamtspieldauer: 47:30



„Turnaround“ heißt das vierte Studio-Abum der irischen Boy Group Westlife. Wieder erschien es in der Vorweihnachtszeit, dieses Mal am 24. November 2003. Die Plattenlabel, auf denen die Scheibe veröffentlicht wurde, blieben mit RCA Records und BMG ebenfalls dieselben. Mit den Titeln „Hey Whatever“, dem Barry Manilow Cover „Mandy“ sowie der Nummer „Obvious“ wurden insgesamt drei Singles aus dem Album ausgekoppelt. „Turnaround“ kletterte in Irland und Großbritannien wieder an die Spitze der Charts und konnte sich in vielen weiteren Ländern in den dortigen Charts platzieren. In Deutschland war bei Platz 20 Schluss.

Kurz nach der Fertigstellung von „Turnaround“ und vor dem Start der vierten Welttournee gab Brian McFadden seinen Ausstieg bei Westlife bekannt, da er das Band-Leben nicht mehr mit seinem Familienleben vereinbaren konnte. Somit ist diese Platte die letzte, die Westlife als Quintett eingesungen haben. Die Texte auf „Turnaround“ sind einmal mehr sehr schmalzig und grausam geraten, auch sind die vier Iren an keinem einzigen Titel bezüglich des kompositorischen Prozesses beteiligt.

Etwas abwechslungsreicher wurde die Musik allerdings zumindest. An manchen Stellen klingt die Scheibe ein klitzekleines bisschen rockiger, als die Alben zuvor – allerdings wirklich nur ein klitzekleines bisschen. Ansonsten hört man erneut diesen eingängigen, aber schleimigen Pop, der sehr nach schnellem Kommerz klingt. Einmal mehr unterschieden sich die einzelnen Titel größtenteils auch kaum. „Mandy“ von Barry Manilow sticht heraus, klar, das kennt man. „Hey Whatever“ besitzt diesen etwas rockigeren Ansatz. „Turn Around“ schließlich lässt Erinnerungen an die Musik der 80er Jahre aufkommen. Das zweite Cover-Lied „To Be With You“ schließlich, ursprünglich von Mr. Big gespielt, ist ebenfalls bekannt, etwas rockiger und bleibt hängen. Irgendwie scheint es so zu sein, als ob Westlife einfach nur grausame Song-Schreiber hatten, ihre Interpretationen, wenn auch überflüssig, klingen zumindest etwas besser.

Fazit: Neben zwei ganz netten Cover-Versionen und rockigeren Ansätzen, ist der Großteil auf „Turnaround“ leider erneut überaus belanglos und langweilig geraten. Wieder gibt es fast ausschließlich Liebeslieder zu hören, die schmalzig aus den Boxen wabern und dazu mit anbiedernder Musik unterlegt wurden. Wahrlich kein gutes Album – immerhin aber besser als die drei Vorgänger. Drei Punkte.

Anspieltipps: Mandy, Hey Whatever, Turn Around



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