Sonntag, 1. Juli 2018

Ronan Keating – Turn It On




Ronan Keating – Turn It On


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Paul Barry – guitar, vocals (background)
Liam Bradley – drums, percussion, vocals (background)
Paul Bushnell – bass
Brandon Christy – guitar, programming
Rob Davis – guitar, keyboards, programming
Terence Elliott – guitar (electric)
David Frank – drums, keyboards, pipe organ
Reece Gilmore – programming
James Hallawell – keyboards, programming
Wayne Hector – vocals (background)
Steve Jones – guitar
Charles Judge – keyboard programming
Kieran Kiely – accordion
Shawn Lee – drums, percussion
Yvonne John Lewis – vocals (background)
Peter Lockett – percussion, programming
London Session Orchestra – orchestration
Calum MacColl – guitar, vocals (background)
Wil Malone – string arrangements, string conductor
Cliff Masterson – piano, string arrangements, string conductor
Paul Meehan – programming
Dominic Miller – guitar
Richard Niles – string arrangements, string conductor
Adam Phillips – guitar
Tim Pierce – guitar (electric)
Janet Ramus – vocals (background)
Brian Rawling – drums
Mark Read – vocals (background)
LeAnn Rimes – vocals
Steve Robson – guitar, keyboards
Mark Smith – bass
Ren Swan – programming
Rohan Thomas – keyboards
Paul Turner – bass
John Wood – guitar, programming
Gavyn Wright – string conductor


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Pop


Trackliste:

1. Turn It On Again (3:18)
2. Lost For Words (3:48)
3. She Gets Me Inside (3:19)
4. First Time (4:13)
5. Last Thing On My Mind (3:57)
6. Let Her Down Easy (4:33)
7. Back In The Day (3:17)
8. She Believes (In Me) (4:08)
9. On My Way (4:15)
10. The Best Of Me (3:53)
11. Hold You Now (4:00)
12. This Is Your Song (4:02)
13. I Wouldn't Change A Thing (3:44)
14. Give You What You Want (3:29)

Gesamtspieldauer: 54:02




„Turn It On“ heißt das dritte Studio-Solo-Album des irischen Sängers und Ex-Boyzone Frontmanns Ronan Keating. Das Album erschien am 17. November 2003 auf dem Plattenlabel Polydor, eine Woche nach der ersten Single-Auskopplung „Lost For Words“, welche bis auf Platz 9 der britischen Charts kletterte. Zwei weitere Singles wurden aus dem Album veröffentlicht. Zum einen das Kenny Rogers Cover „She Believes (In Me)“ und das Duett mit der US-amerikanischen Country-Sängerin LeAnn Rimes, „Last Thing On My Mind“. Auch diese beiden Nummern erreichten die Top Ten der britischen Charts. Anders sieht das schon mit dem Album „Turn It On“ selbst aus, welches nur bis auf Platz 21 der britischen Charts stieg und bis heute das Album ist, welches sich von Ronan Keating am schlechtesten verkaufte. Seltsam, denn es ist besser als die beiden Vorgänger, zumindest minimal.

Es hatte sich ein klein wenig getan in der Musik des Iren. Unter anderem hatte Ronan Keating selbst viele Lieder auf „Turn It On“ mitkomponiert. Der kompositorische Beitrag des Gregg Alexander, der das vorherige Album fast vollständig im Alleingang komponiert hatte und hier noch als Produzent in Erscheinung tritt, war stark zurückgefahren worden. Dazu gibt es auf „Turn It On“ erste rockige Ansätze. Nicht viele, allerdings sind sie vorhanden. Das war es allerdings dann auch schon an „Neuigkeiten“. Die Musik selbst ist immer noch unglaublich belanglos und langweilig, schwülstig und auf die schnelle Eingängigkeit hin getrimmt. Da helfen auch ein paar rockigere Töne nicht unbedingt weiter, die es aber immerhin gibt. Zumindest etwas Abwechslung. Nicht geändert haben sich allerdings die textlichen Grausamkeiten, die hier den Hörerinnen und Hörern geboten werden. Immer nur das Thema „Liebe“. Glückliche Liebe, traurige Liebe, erfüllende Liebe, verzweifelte Liebe und so weiter und so fort. Es ist einfach schlecht, so unglaublich schlecht.

Ich kann bei solcher Musik keine Höhepunkte erkennen, da es auch keine gibt. Die Lieder ähneln sich sehr. Vielleicht sind sie sogar identisch, wer weiß das schon, das Thema „Liebe“ übertüncht alles. An dieser Stelle sei allerdings dann doch das Lied „On My Way“ erwähnt, da es über ein Gitarrensolo verfügt. Ansonsten viele Streicher, Schleim… Ach, das hatten wir ja schon. Nun, genauso wenig wie es Höhepunkte gibt, so gibt es Ausreißer nach unten, denn viel tiefer geht es einfach nicht. Schlimm.

Fazit: Die Musik des Ronan Keating wurde für junge Mädchen gemacht und hat dort auch ihre Spuren in Form von guten Verkaufszahlen hinterlassen. Wer einen gewissen Anspruch an die Musik stellt, wird ihn in vielen Liedern und Alben finden, sicher jedoch nicht in denen des Ronan Keating. Möchte man gute Musik und keinen kommerziellen Einheitsbrei erleben, so macht man beim Hören von „Turn It On“ einen großen Fehler. Die Lieder des Iren sind praktisch durchgehend langweilig und belanglos. Musik kann schön, jedoch auch grausig sein. Drei Punkte.

Anspieltipps: On My Way



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