Dienstag, 28. Mai 2013

The Psychedelic Furs – Midnight To Midnight




The Psychedelic Furs – Midnight To Midnight


Besetzung:

Richard Butler – vocals
John Ashton – guitars
Tim Butler – bass guitar


Gastmusiker:

Mars Williams – horn, saxophone
Paul Garisto – drums
Marty Williamson – second guitar
Jon Carin – keyboards
Steve Scales – percussion
Pete Hewlett – backing vocals
Frank Simms – backing vocals
Ed Buller – additional keyboards


Label: Columbia / Sony BMG


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: New Wave, Pop


Trackliste:

1. Heartbreak Beat (5:13)
2. Shock (5:08)
3. Shadow In My Heart (4:08)
4. Angels Don't Cry (5:11)
5. Midnight To Midnight (4:31)
6. One More Word (5:21)
7. Torture (3:53)
8. All Of The Law (4:49)
9. No Release (4:55)


Bonus Track:

10. Pretty In Pink (4:13)

Gesamtspieldauer: 47:22




Mit ihrem fünften Studioalbum „Midnight To Midnight“ vollzogen die Psychedelic Furs erneut einen kleinen Wandel. 1987, drei Jahre nach „Mirror Moves“ erschienen, ist zwar auch auf dieser Veröffentlichung New Wave Musik zu hören, allerdings wird der Gitarre dieses Mal ein etwas größerer Spielraum zugestanden. Zudem hatte es erneut einen Wechsel in der Bandbesetzung gegeben, denn der Drummer Keith Forsey hatte die Band wieder verlassen. The Psychedelic Furs war nun ein Trio geworden.

Erwähnenswert an der Platte ist, dass sie mit „Heartbreak Beat“ den einzigen Song der Band enthält, der es in die Top 40 der amerikanischen Single-Charts schaffte. „Midnight To Midnight“ ist insgesamt auch rockiger geworden als seine Vorgänger. Die Musiker haben sehr viel mehr Wert auf einen gewissen Groove der Stücke gelegt. Das funktionierte auch – allerdings häufig auf Kosten der Melodie. Die Songs sind nicht mehr ganz so eingängig wie auf dem Vorgänger-Album. Somit klingt auf „Midnight To Midnight“ zwar alles ganz „nett“, läuft so mit und belastet nicht weiter, jedoch beinhaltet dies auch, dass die Musik weniger hängenbleibt.

Die rockigeren Töne auf „Midnight To Midnight“ zeigen zwar eine weitere Seite der Psychedelic Furs, auch der Einsatz des Saxophons und weiterer Blasinstrumente ist durchaus gelungen und erzeugt neue Facetten in der Musik der englischen Band, so richtig zünden kann das Gehörte allerdings trotzdem nicht allzu oft. Irgendwie ist die Musik auf „Midnight To Midnight“ nichts Besonderes. Irgendwie fehlt ihr das gewisse Etwas, was einzelne Lieder zu etwas Wertvollem im Ohr des Hörers werden lässt. Ein wenig gelingt das bei „One More World“. Eine für Psychedelic-Furs-Verhältnisse fast schon „harte“ Nummer, bei der der Bläsereinsatz ebenfalls überaus gelungen ist. Das Lied rockt und geht dieses Mal auch ins Ohr. Hier macht das Hören richtig Spaß.

Als Zugabe gibt es mit „Pretty In Pink“ vom zweiten Album „Talk Talk Talk“, das wohl bekannteste Lied der Band in einer leicht verlängerten Version. Die Nummer bleibt natürlich hängen und geht ebenfalls ins Ohr beziehungsweise ist sie dort bereits, wenn man sie schon mal gehört hat und bildet einen schönen Abschluss des Albums.

Fazit: Natürlich kein schlechtes Album der Psychedelic Furs. Allerdings auch keine besonders aufregende Platte. Es plätschert alles so dahin, wenn auch sehr rhythmisch. Es bleibt leider nur relativ wenig hängen von dieser Scheibe. „Midnight To Midnight“ ist ein schönes Album für das „Nebenbei“ geworden und ein wenig nichtssagend… Sieben Punkte.

Anspieltipps: Heartbreak Beat, Midnight To Midnight, One More Word




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