Dienstag, 20. Januar 2015

Ozzy Osbourne – Blizzard Of Ozz




Ozzy Osbourne – Blizzard Of Ozz


Besetzung:

Ozzy Osbourne – lead vocals, harmony vocals
Randy Rhoads – guitars
Bob Daisley – bass, backing vocals, gongs
Lee Kerslake – drums, percussion, tubular bells, timpani
Don Airey – keyboards


Label: Jet Records


Erscheinungsdatum: 1980


Stil: Hard Rock, Heavy Metal


Trackliste:

1. I Don't Know (5:16)
2. Crazy Train (4:57)
3. Goodbye To Romance (5:36)
4. Dee (0:50)
5. Suicide Solution (4:20)
6. Mr. Crowley (4:57)
7. No Bone Movies (3:58)
8. Revelation (Mother Earth) (6:09)
9. Steal Away (The Night) (3:28)

Gesamtspieldauer: 39:31




Nach seinem Ausstieg bei Black Sabbath war schnell klar, dass Ozzy Osboure nun alleine weitermachen wollte. Schließlich fand er mit Randy Rhoads seinen kongenialen Partner, mit dem er insgesamt leider nur zwei Alben veröffentlichen konnte. „Blizzard Of Ozz” ist das erste davon und dieses erschien im Jahr 1980. „Diary Of A Madman“ sollte ein Jahr später veröffentlicht werden und ist hier auf diesen Seiten bereits besprochen worden. Durch den tragischen Unfalltod des Randy Rhoads waren dies jedoch eben die einzigen beiden Veröffentlichungen in jener Kombination.

Nun, „Blizzard Of Ozz” ist natürlich eine sehr beeindruckende Scheibe, wenn man auf Hard Rock steht und dieser auch noch melodiös sein soll. Das liegt nicht zuletzt am Gitarrenspiel des Randy Rhoads, der vor allem in den ersten Titeln alles aus seiner Gitarre herauszuholen versteht, was dort auch nur im Entferntesten schlummert. Kraftvoll und packend klingt dieser Rock. Mitreißend mit jedem Takt. Das Ganze ist jedoch nicht nur ein dumpfes Gestampfe, sondern durchaus melodiös und ins Ohr gehend.

Und dann gibt es auf der Platte mit dem unglaublich packenden „Mr. Crowley“ und dem orchestralen „Revelation (Mother Earth)“ noch zwei absolute „Übersongs“, die alleine schon den Erwerb dieser Scheibe als überaus lohnende Investition ausweisen. Begeisternd auch hier wieder die Soli des Randy Rhoads und eben diese Eingängigkeit, die natürlich in der Musik versteckt ist, allerdings auch in der Instrumentierung liegt. Wirklich toll gemacht. Und da verzeiht man den beiden auch so einen Ausrutscher in den Kitsch, wie das vor Schmalz triefende „Goodbye To Romance“.

Fazit: Wahrlich ein sehr schönes Album ist „Blizzard Of Ozz” geworden. Rocker Herz was willst Du mehr? Die einzelnen Titel zünden ziemlich schnell und obwohl die Nummern noch nicht einmal in Hochgeschwindigkeit eingespielt wurden – oder vielleicht gerade deswegen? – klingt das alles so voll und mitreißend. Lohnt sich. Elf Punkte.

Anspieltipps: Mr. Crowley, Revelation (Mother Earth)



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