Donnerstag, 2. April 2015

The Moody Blues – To Our Children’s Children’s Children




The Moody Blues – To Our Children’s Children’s Children


Besetzung:

Justin Hayward – vocals, electric guitar, acoustic guitar, sitar
John Lodge – vocals, bass guitar, harp
Ray Thomas – vocals, flute, tambourine, bass flute, oboe
Graeme Edge – drums, percussion
Mike Pinder – vocals, mellotron, piano, ems vcs 3, hammond organ, celesta


Label: Universal Music Group


Erscheinungsdatum: 1969


Stil: ArtRock / Pop


Trackliste:

1. Higher And Higher (4:06)
2. Eyes Of A Child I (3:23)
3. Floating (2:58)
4. Eyes Of A Child II (1:23)
5. I Never Thought I'd Live To Be A Hundred (1:05)
6. Beyond (2:58)
7. Out And In (3:49)
8. Gypsy (Of A Strange And Distant Time) (3:33)
9. Eternity Road (4:19)
10. Candle Of Life (4:14)
11. Sun Is Still Shining (3:39)
12. I Never Thought I'd Live To Be A Million (0:33)
13. Watching And Waiting (4:15)


Bonus Tracks der remasterten Album-Fassung:

14. Gypsy (Alternate Version) (4:15)
15. Candle Of Life (Alternatel Version) (4:55)
16. Sun Is Still Shining (Alternate Mix) (4:03)
17. Have You Heard (David Symonds BBC Radio One Concert) (5:36)
18. Legend Of A Mind (David Symonds BBC Radio One Concert) (4:32)

Gesamtspieldauer: 1:04:17





„To Our Children’s Children’s Children” heißt das fünfte Studio-Album der Moody Blues und erschien im November 1969, lediglich sieben Monate nach dem Vorgänger „On The Threshold Of A Dream“. Nun, die Moody Blues sind eine Band, deren Musik man ganz klar die Entstehungszeit anhört. Auf „To Our Children’s Children’s Children” hört man ganz eindeutig Musik aus den 60er Jahren. 60ies Pop ist das, der sich meist sehr eingängig anhört, oftmals orchestral untermalt klingt und sich immer wieder auch mal ganz gefährlich der Grenze zum Schmalz annähert.

So richtig wird diese Zone jedoch noch nicht tangiert, das passiert erst auf späteren Alben der Moody Blues deutlich häufiger und auch sehr intensiv. Die Platte klingt nach einer Art Soft Rock aus den Anfängen der Pop-Musik. Das Mellotron hat immer wieder einen sehr dominanten Auftritt, ist praktisch allgegenwärtig. Alles wirkt voll und harmonisch, schräge Töne gibt es an keiner Stelle der Platte zu vernehmen. Irgendwie scheint alles im Wohlklang zu schwelgen und selbst der Gesang taucht mit einigen sehnsüchtigen „Aaaahs“ immer wieder in diese, irgendwie fast märchenhafte und unwirkliche Stimmung mit ein.

Wenn man mit dieser musikalischen Atmosphäre etwas anzufangen versteht, wird einem kein schlechtes Lied auf der Platte auffallen, in diesem Sinne hat alles seine Qualität auf „To Our Children’s Children’s Children”. Andere Musikhörer, gerade Liebhaber der etwas härteren Töne oder auch mal ausgefalleneren Wege, die werden dieses Album mit Sicherheit wohl eher langweilig finden, da eben alles einheitlich „nett“ und lieblich klingt.

Fazit: 60ies Pop der sehr harmonischen Art kredenzen uns die fünf Musiker von den Moody Blues hier. Sicherlich nicht für jeden etwas, zumal man dieser Musik deutlich das Entstehungsalter anhört. Dafür kommen Freunde melodischer, harmonischer und fast schon überschwänglicher Töne durchaus auf ihre Kosten. Ich kann mir sowas durchaus mal anhören – ohne dabei rot zu werden. Immer brauche ich solche Musik allerdings auch nicht. Acht Punkte.

Anspieltipps: Higher And Higher, Gypsy, I Never Thought I'd Live To Be A Million




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