Mittwoch, 5. August 2015

The Cure – Standing On A Beach – The Singles




The Cure – Standing On A Beach – The Singles


Besetzung:

Robert Smith – vocals, guitar, keyboards, violin
Michael Dempsey – bass
Lol Tolhurst – drums, drum machine, keyboards
Simon Gallup – bass
Matthieu Hartley – keyboards
Goulding – drums
Phil Thornalley – bass
Andy Anderson – drums
Porl Thompson – keyboards
Boris Williams – drums


Label: Fiction Records


Erscheinungsdatum: 1986


Stil: New Wave, Alternative Rock, Gothic Rock


Trackliste:

1. Killing An Arab (2:22)
2. Boys Don't Cry (2:35)
3. Jumping Someone Else's Train (2:54)
4. A Forest (4:53)
5. Primary (3:33)
6. Charlotte Sometimes (4:13)
7. The Hanging Garden (4:21)
8. Let's Go To Bed" (3:33)
9. The Walk (3:28)
10. The Love Cats (3:38)
11. The Caterpillar (3:38)
12. In Between Days (2:56)
13. Close To Me (3:39)

Gesamtspieldauer: 45:44




Dass sich Kompilationsalben auch lohnen können, bewiest diese, unter dem Namen „Standing On A Beach“, im Jahr 1986 erschienene Zusammenstellung der Singles der britischen Band The Cure. Hierbei werden die Jahre 1978 bis 1985 abgedeckt. Auf „Standing On A Beach“ bekommt man zu hören, wie die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts eben auch klingen konnten. Ist das Gothic Rock, Alternative Rock oder doch New Wave? Vollkommen egal, The Cure klingen hier frisch und spannend, teilweise irgendwie marode sowie immer sehr verspielt. Alle Titel sind dabei überaus eingängig und melodiös und bleiben sofort im Ohr hängen.

Viele, jedoch nicht jeder der Titel wurde auch ein Hit. Hört man die Platte zum ersten Mal, so werden einem viele Nummern bekannt vorkommen, da sie auch heute noch immer wieder mal im Radio gespielt werden. Andere Lieder sind einem dagegen eher unbekannt, wenn man denn nicht schon immer ein The-Cure-Junkie war oder ist und alle Scheiben der Band sein Eigen nennt. Doch auch wenn man eben nicht alle Nummern bereits mehrmals gehört hat, so wird bei deren erstem Hören bereits klar, dass diese sich qualitativ in keinster Weise von den bekannteren Stücken unterscheiden. Kein Lied fällt hier großartig gegenüber dem anderen ab, alles besitzt Qualität und das auf einem, für diese damalige musikalische Epoche, doch überraschenderweise hohem Niveau.

Nicht verwechseln darf man „Standing On A Beach“ übrigens mit der CD-Ausgabe der Platte, die unter dem Titel „Staring At The Sea“ veröffentlicht wurde. Aber man kann diese beiden Ausgaben verwechseln, denn so groß sind die Unterschiede nicht. Dies wiederum bedeutet, dass der Kauf der einen Ausgabe kaum lohnt, wenn man die andere bereits besitzt. Auf der CD-Ausgabe befinden sich vier weitere Titel, die ursprünglich allerdings keine Singles-Auskopplungen darstellten.

Fazit: New Wave bis Rock von seiner besten Seite bekommt man auf “Standing On A Beach“ serviert. Schöne, eingängige Melodien gibt es hier zu hören, kein Titel fällt gegenüber den anderen ab. Da macht es wahrlich Spaß zuzuhören. Leben muss man dabei allerdings mit der Stimme des Robert Smith, die mancher beziehungsweise manchem sicherlich zu weinerlich klingen wird. Allerdings macht diese – so finde zumindest ich – jedoch auch ein wenig der Magie von The Cure aus. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Boys Don’t Cry, Jumping Someone Else's Train, Close To Me



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