Samstag, 28. Januar 2017

The Lost – The Lost




The Lost – The Lost


Besetzung:

Lukas Janklow – lead & rhythm guitars, vocals
Gerry Stanek – bass guitar
Frank Araneo – drums
Nate Schrock – rhythm guitar, background vocals


Gastmusiker:

Bobby Chouinard – drums
John Popper – harmonica
Michael Ramos – piano, organ
Joan Jett – rhythm guitar on “Touch My Bones”
Dan Zanes – rhythm guitar on “For What It’s Worth” & “Pretty Girl”, background vocals
Elyse Steinman – background vocals
Greg Strzempka – background vocals
Michael Imperiale – background vocals


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Rock, Blues Rock


Trackliste:

1. Mindblower (4:49)
2. Bijou Dreams (4:02)
3. For What It's Worth (3:19)
4. Dance With Me (3:45)
5. Laughing Boy (3:42)
6. Touch My Bones (2:53)
7. Cat Got Your Tongue (3:08)
8. Pretty Girl (3:46)
9. All Fall Down (5:34)
10. Liar (3:48)
11. Solid Body (2:22)
12. I Want Some Fun (4:14)
13. Untitled (4:28)

Gesamtspieldauer: 49:53




Gibt man den Bandnamen „The Lost“ im Internet ein, so ist das Ergebnis, wie nicht anders zu erwarten, hoffnungslos. Auch weitere Spezifizierungen helfen da kaum. Auf Wikipedia erscheint, wenn man dort diesen Namen eingibt, der Verweis auf eine italienische Pop-Rock-Band, die mit dieser Rockband hier allerdings überhaupt nichts zu tun hat. Anscheinend war „The Lost“ von The Lost das Debut-Album und gleichzeitig auch die einzige Veröffentlichung dieser Band.

Hört man sich das Album an, so ist das einerseits verwunderlich, andererseits allerdings auch nicht so ganz. Verwunderlich von daher, da die Band hier gar nicht mal so schlechten Rock bis Blues Rock darbietet. Es gibt unzählige Bands, die das nicht so überzeugend hinbekommen. Zu hören ist auf „The Lost“ ziemlich geradliniger Rock, nicht zu hart, ab und an zwar das Tempo und die Lautstärke anziehend, dann allerdings auch wieder eher bluesig und mehr zurückhaltend klingend.

Andererseits ist das, was The Lost hier ihren Hörerinnen und Hörern bieten, zwar gut gemacht, jedoch absolut unaufgeregt und schon gar nichts mehr Besonderes. Die Platte läuft so durch, man wippt vielleicht mal mit, aber zum Aufhorchen, zum Interesse wecken, dazu reicht die Musik der Band leider nicht. Joan Jett spielt sogar beim Stück „Touch My Bones” die Rhythmusgitarre, allerdings ist dieser Titel wahrlich kein Höhepunkt der Platte. Diesen findet man aber in der Nummer „For What It's Worth“. Ein guter Rocktitel, der ins Ohr geht. Das schaffen auch noch mit Abstrichen das Lied „All Fall Down“ und die Instrumentalnummer „Solid Body“. Das war es dann aber auch schon. Der Rest ist einfach ganz netter Rock, überhaupt nichts Besonderes, allenfalls noch Durchschnitt. Wenn man dann allerdings auch noch so Mitgröl-Lieder wie „I Want Some Fun“ hört, dann ist man gegen Ende der Scheibe sogar irgendwie gar nicht so unglücklich, dass diese nun ausgelaufen ist und man nun endlich wieder seine Lieblingsmusik auflegen kann.

Fazit: Eine sehr unauffällige Rock-Scheibe mit einem kleinen Blues-Einschlag haben The Lost her als ihr Debut vorgelegt. Mehr Alben wurden danach anscheinend nicht mehr veröffentlicht, da das Besondere in der Musik von The Lost irgendwie zu fehlen scheint und sich deshalb wohl auch nicht allzu gut verkaufte. Die Musik von The Lost klingt zumindest zumeist ganz nett, aber das war es dann auch schon. Sicherlich kein schlechtes Album, jedoch insgesamt lediglich Durchschnitt. Sieben Punkte.

Anspieltipps: For What It's Worth, All Fall Down, Solid Body



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