Freitag, 28. April 2017

Swell – Too Many Days Without Thinking




Swell – Too Many Days Without Thinking


Besetzung:

David Freel – guitar, vocals
Sean Kirkpatrick – drums
Monte Vallier – bass


Gastmusiker:

Clem Waldmann – drums


Label: Beggars Banquet Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Independent Rock


Trackliste:

1. Throw The Wine (4:55)
2. What I Always Wanted (4:59)
3. Make Mine You (3:35)
4. Fuck Even Flow (3:54)
5. At Lennies (5:25)
6. When You Come Over (3:42)
7. (I Know) The Trip (4:34)
8. Going Up (To Portland)? (3:50)
9. Bridgette, You Love Me (3:15)
10. Sunshine Everyday (4:53)

Gesamtspieldauer: 43:08



Swell ist eine Band aus San Francisco, Kalifornien, die im Jahr 1989 von David Freel (Gesang und Gitarre) und Sean Kirkpatrick (Schlagzeug) gegründet wurde. Die Musik der Band kann wohl am besten mit Independent Rock umschrieben werden. Seit Ende der 80er Jahre besteht die Formation – mit kurzen Unterbrechungen – bis heute. Das bisher letzte Album von Swell erschien 2014. „Too Many Days Without Thinking“ ist das vierte Studioalbum der Band und wurde im Jahr 1997 auf dem Label Beggars Banquet Records veröffentlicht.

Auf „Too Many Days Without Thinking“ hört man guten und eingängigen Independent Rock, der zwar nicht sonderlich spektakulär klingt, jedoch gut rockt, in die Füße geht und auch mit so manch schöner Melodie überraschen kann. Das Tempo der einzelnen bewegt sich dabei zuallermeist im mittleren Bereich. Die einzelnen Lieder von Swell klingen insgesamt relativ gechillt und fast schon cool. Richtige Wärme wird dabei nicht verbreitet, aber diese Lockerheit, die den einzelnen Stücken innewohnt, macht das ganze Album durchaus interessant.

Qualitativ bewegen sich die zehn Titel auf „Too Many Days Without Thinking“ alle auf etwa demselben Niveau. Ausreißer nach unten gibt es glücklicherweise nicht, Lieder, die weit über die anderen Nummern herausragen allerdings auch nicht – zumindest nicht in Hülle und Fülle. Ein Lied muss hier allerdings definitiv Erwähnung finden und dies ist der zweite Track des Albums: „What I Always Wanted“. Wahrlich ein tolles, ebenfalls sehr relaxtes Lied, welches über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt, die auf die hier vorhandene melodische Monotonie des Stücks zurückzuführen ist. Ein Lied mit Ohrwurmcharakter. Weitere sehr gelungene Titel wären „When You Come Over“ und das letzte Stück des Albums „Sunshine Everyday“.

Fazit: Ein schönes und unterhaltsames Independent Rock Album ist „Too Many Days Without Thinking“ von Swell geworden. Die Stimmung darauf ist sicherlich keine warme und weiche. Die Musik von Swell wirkt auf dieser Scheibe eher cool und relaxt. Die Lieder gehen zum Teil gut ins Ohr. Titel, die wie Füllmaterial wirken, gibt es auf dem Album glücklicherweise nicht. Die einzelnen Stücke sind praktisch alle im Mid-Tempo gehalten, was trotzdem nicht langweilig wird und wirkt. Lohnt sich für Freunde des Rock. Neun Punkte.

Anspieltipps: What I Always Wanted, When You Come Over, Sunshine Everyday



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