Dienstag, 2. Mai 2017

Honk – Coach House Live




Honk – Coach House Live


Besetzung:


Beth Fitchet – lead vocals & guitar
Richard Stekol – lead guitar & lead vocals
Steve Wood – keyboards & lead vocals
Craig Buhler – woodwinds
Tris Imboden – drums
Will Brady – bass


Label: Restless Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Funk, Pop, Rock, Blues


Trackliste:

1. Heat Wave (4:19)
2. Hesitation (3:59)
3. Made My Statement (5:44)
4. Coloured Water (4:26)
5. Every Part Of Love (5:33)
6. Move Me (3:54)
7. Summer (6:54)
8. Try To Remember (5:24)
9. Don't Let Your (3:23)
10. Pipeline Sequence (11:43)

Gesamtspieldauer: 55:24



Honk ist eine US-amerikanische Band aus Laguna Beach, Kalifornien. Bekannt wurden Honk, da sie 1972 den Soundtrack zum Dokumentarfilm „Five Summer Stories“ schrieben. 1973 und 1974 erschienen dann noch zwei Studioalben, die überraschenderweise bei „Honk“ hießen, danach löste sich die Band auf. Mit Mitglieder spielten allerdings immer wieder mal zusammen. Im Jahr 1991 wurde dann das Live-Album „Coach House Live“ auf dem Label Restless Records veröffentlicht.

Dabei handelt sich allerdings wohl kaum um den Mitschnitt eines Konzertes, da zwischen den einzelnen Liedern immer sowohl die Musik, wie das Klatschen der Zuschauer vollständig ausgeblendet wird. So werden wohl mehrere Auftritte zur Scheibe beigetragen haben und die entsprechenden Stücke zusammengeschnitten worden sein. Und auch heute noch spielen Honk übrigens ab und zu im Coach House in San Juan Capistrano, Kalifornien, wie man auf Ihrer Bandseite im Internet nachlesen kann.

Nun, auf „Coach House Live“ ist funkiger Blues Rock zu hören, der zumeist mit schmalzigen Texten versehen wurde. Alles sehr langweilig und überhaupt nicht packend. Am ehesten kann da schon das einzige Folk Lied überzeugen, welches den Namen „Coloured Water“ trägt. Ansonsten ist, was man auf dieser Scheibe zu hören bekommt, alles andere als begeisternd. Bei letztem, fast zwölfminütigen Titel „Pipeline Sequence“, kommt zumindest noch mal so etwas wie Abwechslung auf, da es hier verschiedene Abschnitte und auch diverse Soli zu hören gibt, aber überzeugend klingt das dabei auch nicht unbedingt.

Fazit: Es gibt so viel schöne Musik auf der Welt. Und es gibt auch schlechte und dazu auch noch langweilige. In die letzte Kategorie fällt die Scheibe „Coach House Live“ von Honk. Man merkt es irgendwie schon beim Bandnamen, dass hier nichts Umwerfendes zu erwarten ist. Funkiger Blues Rock, absolut nicht eingängig oder auch nur etwas spannend. Ganz wenig ist hier hörenswert, die häufig schmalzigen Texte schon mal ganz besonders nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Coloured Water



(Kein Video verfügbar)

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