Freitag, 18. August 2017

Tom Waits – Rain Dogs




Tom Waits – Rain Dogs


Besetzung:

Tom Waits – vocals (1–10, 12–17, 19), guitar (2, 4, 6, 8–10, 15–17), organ (3, 19), piano (5, 12), pump organ (8), harmonium (18), banjo (13)


Gastmusiker:

Michael Blair – percussion (1–4, 7, 8, 12, 13, 17), marimba (2, 7, 10, 12), drums (8, 14, 18), congas (4), bowed saw (12), parade drum (19)
Stephen Hodges – drums (1, 2, 4, 6, 10, 11, 15, 16), parade drum (3)
Larry Taylor – double bass (1, 3, 4, 6, 8–10, 15), bass (7, 11, 14, 16)
Marc Ribot – guitar (1–4, 7, 8, 10)
"Hollywood" Paul Litteral – trumpet (1, 11, 19)
Bobby Previte – percussion (2), marimba (2)
William Schimmel – accordion (3, 9, 10)
Bob Funk – trombone (3, 5, 10, 11, 19)
Ralph Carney – baritone saxophone (4, 14), saxophone (11, 18), clarinet (12)
Greg Cohen – double bass (5, 12, 13)
Chris Spedding – guitar (1, 17)
Tony Garnier – double bass (2)
Keith Richards – guitar (6, 14, 15), backing vocals (15)
Robert Musso – banjo (7)
Arno Hecht – tenor saxophone (11, 19)
Musicians (continued)
Crispin Cioe – saxophone (11, 19)
Robert Quine – guitar (15, 17)
Ross Levinson – violin (15)
John Lurie – alto saxophone (16)
G.E. Smith – guitar (17)
Mickey Curry – drums (17)
Tony Levin – bass (17)
Robby Kilgore – organ (17)


Label: Island Records


Erscheinungsdatum: 1985


Stil: Rock, Experimenteller Rock


Trackliste:

1. Singapore (2:45)
2. Clap Hands (3:48)
3. Cemetery Polka (1:46)
4. Jockey Full Of Bourbon (2:47)
5. Tango Till They're Sore (2:51)
6. Big Black Mariah (2:43)
7. Diamonds & Gold (2:32)
8. Hang Down Your Head (2:33)
9. Time (3:56)
10. Rain Dogs (2:57)
11. Midtown (1:03)
12. 9th & Hennepin (1:56)
13. Gun Street Girl (4:37)
14. Union Square (2:24)
15. Blind Love (4:20)
16. Walking Spanish (3:07)
17. Downtown Train (3:53)
18. Bride Of Rain Dog (1:09)
19. Anywhere I Lay My Head (2:47)

Gesamtspieldauer: 54:05




„Rain Dogs“ heißt das achte Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Tom Waits. Veröffentlicht wurde die Scheibe im September des Jahres 1985 auf dem Plattenlabel Island Records. Allgemein wird „Rain Dogs“ als das mittlere Album einer Trilogie mit den Platten „Swordfishtrombones“ und „Franks Wild Years“ angesehen. Auf dem Album hört man einen Stilmix aus Blues, Rock, Country, Polka, 20er Jahre Musik, experimentellem Rock und wohl noch Vieles mehr.

Diese Scheibe wird allgemein in den allerhöchsten Tönen gelobt, so wurde „Rain Dogs“ zum Beispiel 1989 in der Liste des Rolling Stones Magazine auf Platz 21 der „100 besten Alben der 1980er Jahre“ eingereiht. In der Liste derselben Zeitschrift, „The 500 Greatest Albums of All Time“, rangiert es auf Platz 397. Ich habe mir das Album zugelegt, da ich immer wieder etwas von Tom Waits hörte, es aber nicht einordnen konnte. An so viel Lob muss doch was dran sein, das muss untersucht werden. „Rain Dogs“ also eingelegt und immer wieder gehört. Doch leider – ich verstehe diese Musik nicht.

Für mich klingt Tom Waits hier nach einer kruden Ansammlung diverser musikalischer Genres, die nicht zusammenpassen und mich auch kaum tangieren. Cabaret- und Zirkus-Musik häufig, alles sehr rhythmisch gehalten, wenig davon eingängig, sodass es hängenbleiben würde. Lediglich die beiden Nummern „Hang Down Your Head“ und „Time“ bilden da für mich hörenswerte Ausnahmen. Die Texte sind zwar durchaus hörenswert, doch wenn diese musikalisch nicht lohnend umgesetzt werden, dann erschließt sich einem Vieles davon trotzdem nicht, da es einfach keinen Spaß macht zuzuhören. Nun, aber das ist mein Problem, man muss nicht alles hören können und schon gar nicht alles verstehen. Als Freund rockiger Töne wird man sich jedoch wohl eher schwer tun mit dieser durchaus sperrigen und ungewöhnlichen Musik, die wirklich schwer einzuordnen ist.

Fazit: „Rain Dogs“ gilt mit als das beste Album des Tom Waits. Es ist mir „normalen“ Maßstäben wohl nicht zu bewerten. Innovativ mag das durchaus sein, Vergleichbares kenne ich auch nicht. Nur trifft mich diese zum Teil atonale Musik nur ganz selten und Ausflüge in die 20er Jahre, in den Zirkus oder ins Cabaret sind auch nicht mein Ding. Für mich ist Tom Waits nicht zu fassen, tut mir leid. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Hang Down Your Head, Time



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