Donnerstag, 3. Mai 2018

Toto – Hydra




Toto – Hydra


Besetzung:

Bobby Kimball – lead and backing vocals
Steve Lukather – guitars, lead and backing vocals
Steve Porcaro – keyboards, electronics
David Paich – keyboards, lead and backing vocals
David Hungate – bass, guitar
Jeff Porcaro – drums, percussion


Gastmusiker:

Michael Boddicker – keyboards
Roger Linn – synthesizers
Lenny Castro – percussion
Marty Paich – string arrangements


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Pop, Funk Rock, Rock, R’n‘B


Trackliste:

1. Hydra (7:31)
2. St. George And The Dragon (4:44)
3. 99 (5:16)
4. Lorraine (4:46)
5. All Us Boys (5:02)
6. Mama (5:14)
7. White Sister (5:38)
8. A Secret Love (3:06)

Gesamtspieldauer: 41:20




Das zweite Album der US-amerikanischen Band Toto mit dem Namen „Hydra“ enthält einen musikalischen Genre-Stilmix aus Pop, Rock und angedeuteten R’n’B-Elementen. Das Album erschien am 1. Oktober 1979 auf dem Plattenlabel Columbia Records und kletterte bis auf Platz 37 der US Billboard Pop Album Charts. Drei Singles wurden mit den Liedern „St. George And The Dragon“, „99“ und „All Us Boys“ aus der Platte ausgekoppelt. Davon konnte sich lediglich die Nummer „99“ in den Billboard Hot 100 auf Platz 26 etwas höher eingruppieren.

Insgesamt ist „Hydra“ ein wenig rockiger geraten, als noch das selbstbetitelte Debut-Album. Allzu oft klingt die Platte dabei jedoch fast schon etwas anbiedernd. Sehr eingängige, manchmal auch oberflächliche Melodien, die ganz nett anzuhören sind, jedoch nicht wirklich zu begeistern verstehen und auch nicht zu packen wissen. Dazu kommt der Umstand, dass der Musik von Toto auf „Hydra“ irgendwie der Wiedererkennungswert fehlt. So klangen viele US-amerikanische Bands der damaligen Zeit, die sich in den Gefilden des Pops und Rocks tummelten.

Einen kleinen Ohrwurm enthält „Hydra“ jedoch auch, das Lied „99“. Der Titel wurde als Hommage an George Lucas‘ Film „THX 1138“ geschrieben und das Musikvideo ähnelt einer Szene im Film. Das sanfte Lied verfügt über eine sehr eingängige Melodie, die sich wirklich festsetzt. Auch wenn man die Nummer zwanzig Jahre nicht mehr gehört hat, der Wiedererkennungswert ist auch dann noch gegeben. Der Text ist dabei absolut wirr und es wird wohl ewig das Geheimnis der Band bleiben, was sie uns damit sagen wollen. Nun und der Rest? Alles gut hörbar, jedoch wahrlich nicht großartig der Rede wert.

Fazit: Ein poppig rockiges Album ist „Hydra“, das zweite Album von Toto geworden. Darauf enthalten ist zumeist sehr eingängige Musik, die oftmals jedoch nicht über den Status der Oberflächlichkeit hinauskommt. Lediglich der Titel „99“, inspiriert durch einen George Lucas Film, kann da etwas besser überzeugen. Ansonsten ist „Hydra“ maximal Durchschnitt verglichen mit anderen Pop-Rock-Scheiben der ausgehenden 70er Jahre. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Hydra, 99



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