Led Zeppelin – Presence Besetzung: John Bonham – drums, percussion John Paul Jones – four and eight-string bass guitars Jimmy Page – guitars Robert Plant – lead vocals, harmonica on "Nobody's Fault But Mine" Label: Swan Song Records Erscheinungsdatum: 1976 Stil: Blues Rock, Hard Rock Trackliste: 1. Achilles Last Stand (10:25) 2. For Your Life (6:24) 3. Royal Orleans (3:00) 4. Nobody's Fault But Mine (6:16) 5. Candy Store Rock (4:12) 6. Hots On For Nowhere (4:44) 7. Tea For One (9:27) Gesamtspieldauer: 44:28
„Presence“ nannten die vier Musiker von Led Zeppelin ihr siebtes Studioalbum. Im Jahr 1976, also ein Jahr nach dem wirklich gelungenen Doppelalbum „Physical Graffiti“ veröffentlicht, lässt diese Scheibe selbst bei einigen Led Zeppelin Fans ein etwas zwiespältiges Gefühl zurück. Mitunter wird „Presence“ sogar als der Anfang vom Ende der Band bezeichnet. Nun, ganz soweit muss man sicherlich nicht gehen, allerdings ist „Presence“ durchaus anders geworden, als noch die Vorgänger.
Was zunächst einmal auffällt, ist die dieses Mal geänderte Instrumentierung. So hört man auf „Presence“ weder ein Keyboard und auch keine akustische Gitarre mehr. Letzteres weist schon mal auf den Umstand hin, dass hier keine Balladen zu hören sind, von denen Led Zeppelin auf den vorherigen Scheiben einige grandiose Vertreter veröffentlichte. Die Musik auf „Presence“ ist zum Teil sehr viel rockiger, geht oftmals ganz gerade in die Richtung Hard Rock. Und natürlich darf der Blues Rock auch nicht zu kurz kommen. Stellvertretend dafür steht die letzte Nummer der Platte „Tea For One“.
Gut, also härter klingt „Presence“, wieder ein wenig bluesiger vielleicht auch. Und jetzt komme ich zu einem Punkt, der mir auf diesem siebten Led Zeppelin Album sofort auffiel und bis heute auffällt: Es fehlen ein wenig diese Melodien, diese Eingängigkeiten, die ein Lied auch längerfristig im Ohr verweilen lassen. Praktisch völlige Fehlanzeige, die Nummern laufen einfach ein wenig durch, ohne hängenzubleiben. Klar, musikalisch ist das alles perfekt umgesetzt, trotzdem wirken die einzelnen Titel irgendwie nicht so, wie auf früheren Veröffentlichungen. Nun, aber eine Ausnahme gibt es dann doch, ein Titel, der vielleicht doch ein wenig herausragt: der Opener „Achilles Last Stand“. Mit knapp zehneinhalb Minuten ist dieses Lied das drittlängste im Songmaterial von Led Zeppelin und ein richtiger Rocker, der angeblich sogar das Genre Metal streift, was ich hier allerdings nicht ganz so heraushöre. Allerdings ein wirklich gutes und überzeugendes Lied, welches weit aus dem Rest dieser Platte heraussticht.
Fazit: Vielleicht ist es mein nicht vorhandenes Gen den Blues zu spüren, vielleicht meine immer vorhandene Suche nach „der besonderen“ Melodie – ich weiß es nicht. Mit „Presence“ werde ich nicht richtig warm und wurde es auch noch nie und ich befürchte… „Presence“ ist wahrlich kein schlechtes Album und Blues-Fans und auch viele Led Zeppelin Freunde lieben es, für mich ist und bleibt es jedoch eher Durchschnitt. Acht Punkte.
Eloy – Power And The Passion Besetzung: Frank Bornemann – vocals, guitar Manfred Wieczorke – organ, piano, mellotron, synthesizers Luitjen Janssen – bass Detlef Schwaar – guitar Fritz Randow – drums Label: EMI Erscheinungsdatum: 1975 Stil: Krautrock, Progressive Rock Trackliste: 1. Introduction (1:12) 2. Journey Into 1358 (2:55) 3. Love Over Six Centuries (10:09) 4. Mutiny (9:09) 5. Imprisonment (3:14) 6. Daylight (2:39) 7. Thoughts Of Home (1:05) 8. The Zany Magician (2:49) 9. Back Into The Present (3:03) 10. The Bells Of Notre Dame (6:22) Bonus Track: 11. The Bells Of Notre Dame (Remix 1999) (6:34) Gesamtspieldauer: 49:09
Dass die Musiker von Eloy ein wirklich sehr gutes Gespür für die eingängige Melodie besitzen, das beweisen die Mannen um Frank Bornemann auch auf „Power And The Passion“, dem vierten Studioalbum der Hannoveraner, welches ursprünglich 1975 veröffentlicht wurde. „Power And The Passion“ ist ein Konzeptalbum, das erste, dem noch manches weitere folgen sollte. Natürlich liegt auch hier, bei diesem ersten derartigen Konzept, eine Fantasy-Geschichte zugrunde. Der Protagonist Jamie wird durch eine Zeitdroge, die sein Vater, ein Wissenschaftler, entwickelt hat, in das Paris des Jahres 1358 transportiert. Dort trifft er Jeanne und verliebt sich in diese. Allerdings hat Jeanne einen ihm nicht gerade wohl gesonnenen Papa, zudem gerät Jamie in einen Aufstand und landet schließlich im Kerker. Allerdings wird er wieder befreit und von einem Zauberer zurück in seine Zeit geschickt. „Fantasy“ à la Frank Bornemann. Die Mitmusiker konnten damit offensichtlich nur wenig anfangen und Eloy löste sich nach dieser Scheibe erst mal auf.
Dabei stellt die Platte ein durchaus gelungenes Bindeglied zwischen den ersten, mehr songorientierten Alben und den nun folgenden weiteren Konzeptalben dar. Auf „Power And The Passion“ hört man durchaus auch noch härtere Töne, die bis in den Hard Rock hineinreichen. Trotzdem überwiegt ganz deutlich der melodische Ansatz, der oftmals durch die Orgel des Manfred Wieczorke erst so richtig unterstrichen wird. Dabei bildet die ehemalige erste Seite dieses Albums durchaus einen Höhepunkt im Schaffen von Eloy. Hier hört man unglaublich einnehmende und harmonische Melodien, neben dann sehr viel mehr rockenden Abschnitten, die jedoch ebenfalls mit Melodiösität angefüllt sind und zu wirken verstehen.
Leider hält die Band die Qualität der Songs nicht über das ganze Album hinweg. Die ehemalige zweite Seite der Platte ist da schon ein wenig langweiliger geraten. Auch hier gibt es zwar noch schöne und gelungene Abschnitte, jedoch deutlich weniger davon. Dazu gesellen sich zusätzlich ein paar deutlich langweiliger geratene Titel, die einfach so gar nicht zünden wollen, da jetzt ein wenig zu sphärisch geraten. Nun und schließlich ist da natürlich auch wieder die Aussprache des Frank Bornemann, die leider zumeist etwas nervend ist. Passt seine Stimme durchaus perfekt zu dieser deutschen Ausprägung des Progressive Rock, so reißt einen so manch etwas ungelenk ausgesprochenes Wort, immer wieder aus einer möglichen Illusion des Paris im 14. Jahrhundert.
Fazit: Die erste Seite von „Power And The Passion“ hat durchaus 13 Punkte verdient. Das ist wirklich sehr gut gemachter Krautrock, eingängig und sehr unterhaltend. Obwohl ich hier sogar deutlich weniger Parallelen zum Krautrock heraushöre, als bei Bands wie Grobschnitt oder Jane. Eloy orientieren sich deutlich mehr an ihren offensichtlichen Vorbildern wie Pink Floyd oder Genesis. Nun, die zweite Seite der Platte ist dagegen deutlich langweiliger geworden. Die Melodien können den Hörer jetzt nicht mehr so einfangen, wie noch auf Seite 1 und diese hätte dann auch nur noch neun von fünfzehn möglichen Punkten verdient. Von daher durchaus ein wichtiges Album in der Eloy Diskographie, da hier ein Grundstein für spätere Veröffentlichungen gelegt wurde. Andererseits haben sie es dann sogar später noch besser hinbekommen. 13 + 9 = 22; 22 : 2 = Elf Punkte.
Anspieltipps: Die komplette ehemalige erste Seite von „Introduction“ bis „Mutiny“
Ennio Morricone – The Best Of Ennio Morricone Besetzung: Diverse Musiker und Orchester Label: RCA Erscheinungsdatum: 1984 Stil: Filmmusik, Soundtrack Trackliste: 1. For A Few Dollars More (2:51) 2. A Fistful Of Dynamite (4:38) 3. My Name Is Nobody (3:12) 4. A Fistful Of Dollars (3:00) 5. Sacco And Vanzetti (8:35) a. Here’s To You b. The Ballad Of Sacco And Vanzetti 6. Moses The Lawgiver (4:08) 7. Metello (2:44) 8. God With Us (4:28) 9. Once Upon A Time In The West (7:12) a. L’Uomo Dell’ Armonica b. Titoli 10. Novecento: Romanzo (4:09) 11. Death Rides A Horse (3:22) 12. Life Is Though, Isn’t It? (4:39) 13. Ciribiribin (3:49) 14. Scetate (4:57) Gesamtspieldauer: 49:09
Wenn man den Namen “Ennio Morricone” in eines der bekanntesten Beststell-Portale des Internets eingibt, dann erhält man Sage und Schreibe etwa 1.000 Treffer. Nicht auf allen dort dann angebotenen Scheiben, ist Ennio Morricone dann alleine vertreten, manches Mal wird seine Filmmusik auch interpretiert, jedoch hat dieser Komponist unfassbar viel Filmmusik komponiert. Unter diesen „Treffern“ finden sich dann auch noch etwa vierzig bis fünfzig verschiedene „Best Of…“-Alben, natürlich alle in einer etwas anderen Zusammenstellung. Eine davon wurde hier auf diesen Seiten ebenfalls schon besprochen.
Nun, auch auf der vorliegenden Platte sind die bekanntesten Titel von Ennio Morricone mit vertreten, wie zum Beispiel die Titelmelodien zu „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Für eine Handvoll Dollars“, „Für ein paar Dollars mehr“ und „Mein Name ist Nobody“, um die wohl bekanntesten zu erwähnen. Das wird sicherlich bei den anderen „Best Of…“-Scheiben genau so sein, verbürgen kann ich mich dafür jedoch nicht, weil ich sie weder besitze, noch sie mir im Internet angesehen habe. Nun, aber die Vermutung ist jedoch da.
Trotzdem lohnt sich gerade auch diese PLatte hier, weil sie zudem die Musik zu dem Film „Sacco und Vanzetti“ enthält. Zumindest zwei Lieder davon, nämlich „Here’s To You“ und „The Ballad Of Sacco And Vanzetti“, die auf dem Album allerdings direkt aufeinanderfolgen, also nicht einzeln anwählbar sind. Das Besondere an diesen beiden Stücken ist, dass es keine Instrumentalmusik ist, sondern, dass hier Joan Baez singt – und dies wahrlich sehr eindrucksvoll. In dem Film wird die wahre Geschichte von Ferdinando „Nicola“ Sacco und Bartolomeo Vanzetti erzählt. Dies waren zwei italienische Einwanderer, die in den USA in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927 im Staatsgefängnis von Charlestown auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden, da sie angeblich an einem doppelten Raubmord beteiligt waren. Und obwohl sich sogar jemand anderes für diese Morde verantwortlich zeigte und gestand, wurde jegliches Gnadengesuch der Beiden abgelehnt, was weltweit zu Protesten gegen die USA führte, in deren Verlauf weitere Menschen zu Tode kamen. Sehr wahrscheinlich waren Sacco und Vanzetti wirklich unschuldig, jedoch gehörten beide der anarchistischen Arbeiterbewegung an und auch hatten zur damaligen Zeit frisch angekommene Ausländer einen nicht gerade leichten Stand in den USA, sodass man allgemein annimmt, die Hinrichtungen seien politisch motiviert gewesen.
Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der USA und zu diesem Film, zu dem Ennio Morricone eben auch den Soundtrack lieferte. Nun und wie hier Joan Baez beim Titel „Here’s To You“ folgende Textzeilen insgesamt acht Mal wiederholt, das klingt wahrlich ergreifend:
„Here's to you Nicholas and Bart
Rest forever here in our hearts
The last and final moment is yours
That agony is your triumph!”
Frei übersetzt würde ich das mal so wiedergeben:
„Das ist für Euch, Nicola und Bart
Bleibt für immer in unseren Herzen
Der letzte und endgültige Augenblick ist Eurer,
Dieser Todeskampf ist Euer Triumph!“
Redundanz kann in der Musik ein wahrlich starkes Stilmittel sein. Auch die Nummer „The Ballad Of Sacco And Vanzetti”, die sich wie bereits erwähnt, direkt anschließt, ist sehr bewegend. Nun, Joan Baez, die zu den beiden Titeln auch die Texte schrieb, hat natürlich eine sehr einnehmende und packende Stimme, die verbunden mit diesen Texten und den wahrlich melodiösen Harmonien noch sehr viel fesselnder und eben ergreifender wirkt.
Fazit: Nun, die großen Hits sind auf dieser Kompilation vorhanden. Dazu eben noch diese gerade etwas ausführlicher erwähnten Nummern. Leider lässt die Musik auf dem Album ab dem Titel „Moses The Lawgiver“, bis auf die Ausnahme „Once Upon A Time In The West”, etwas nach. Da wären selbst mir noch ein paar andere Titel eingefallen, die auf einem „Best Of…“-Album besser hätten vertreten sein sollen. Trotzdem gibt es auf der Platte zumindest sechs wirklich tolle Lieder, für die sich die Anschaffung lohnt. Elf Punkte.
Yes – Relayer Besetzung: Jon Anderson – lead vocals Steve Howe – acoustic and electric guitars, vocals Patrick Moraz – keyboards Chris Squire – bass guitar and vocals Alan White – drums, percussion Label: Rhino Records Erscheinungsdatum: 1974 Stil: Progressive Rock Trackliste: 1. The Gates Of Delirium (21:56) 2. Sound Chaser (9:27) 3. To Be Over (9:19) Bonus Tracks: 4. Soon (Single Edit) (4:18) 5. Sound Chaser (Single Edit) (3:14) 6. The Gates Of Delirium (Studio Run Through) (21:17) Gesamtspieldauer: 1:09:31
„Relayer“ heißt das siebte Studioalbum der britischen Band Yes und wurde 1974 veröffentlicht. Für viele Yes-Fans stellt diese Scheibe neben „Close To The Edge“ das Beste dar, was jemals von Yes veröffentlicht wurde. Immer wieder kann man auch nachlesen, dass „Relayer“ angeblich sogar das beste Progressive Rock-Album aller Zeiten istt. Und dies vor dem Hintergrund, dass „Relayer“ dem Hörer wahrlich keinen leichten Zugang zur Musik von Yes bietet.
Zunächst einmal gab es jedoch eine Umbesetzung innerhalb von Yes. Rick Wakeman wollte einfach nicht mehr, da er mit der musikalischen Ausrichtung der Band nicht mehr so richtig einverstanden war. So stieg er nach der Tournee zu „Tales From Topographic Oceans“ aus, um sich weiter seiner Solokarriere zu widmen. Es wurde nun also ein neuer Keyboarder gesucht. Steve Howe hätte wohl gerne Keith Emerson bei Yes gesehen, doch der war natürlich mit Emerson, Lake & Palmer ebenfalls überaus erfolgreich und wäre von dem Trio kaum loszueisen gewesen. Dann war auch mal Vangelis im Gespräch und zwei Wochen wurde sogar zusammen geprobt. Aber dieser hatte zum einen große Flugangst, sodass an eine Tournee kaum zu denken gewesen wäre, auch funktionierte es zwischen Steve Howe und Vangelis nicht richtig, sodass weitergesucht werden musste. Schließlich fiel die Wahl auf den Schweizer Patrick Moraz, der bei der Nice-Nachfolgerband Refugee bisher die Tasten gedrückt hatte.
Nun, „Relayer“ als Ergebnis dieser neuen Zusammensetzung ist wahrlich kein einfaches Album geworden. Nie zuvor und auch nie mehr danach haben Yes jemals so aggressiv geklungen. Die Melodien, die auf den ersten Platten immer ganz weit in den Vordergrund gestellt wurden, verschwinden hier ein wenig hinter der Härte, die mitunter sogar an Free Jazz erinnert. Beeindruckend ist die Platte auf jeden Fall durch die hier umgesetzten Einfälle bezüglich Instrumentierung und Gesang. Und überhaupt, diese Instrumentierung. Man merkt, hier sind lauter Könner ihres Faches am Werk und Patrick Moraz weiß hier trefflich zu überzeugen. Und an dieser Stelle muss auch Chris Squire mal Erwähnung finden, denn wo sonst, wenn nicht hier auf „Relayer“, bekommt man die treibensten Bass-Parts in der Rock-Musik präsentiert? Wahrlich beeindruckend.
Lange und oft muss man diese Scheibe hören, damit sie ihre Wirkung so richtig entfalten kann. Jedoch wird es auch dann nicht passieren, dass man ein zweites „Yours Is No Disgrace“ oder „Long Distance Runaround“ oder „And You And I“ entdeckt. Dazu sind die einzelnen Titel einfach zu vertrackt und der melodiöseste Abschnitt sind die letzten Minuten von „Gates Of Delirium“, welches unter dem Titel „Soon“ auch als Single veröffentlicht wurde und hier auch einen Titel der Bonus Tracks darstellt.
Fazit: „Relayer“ ist anders, ist lauter, ist jazziger, ist komplizierter als das, was „Yes“ sonst so veröffentlicht haben. Das macht die Scheibe auch unglaublich spannend, da man mit jedem Hören etwas Neues zu entdecken glaubt. Allerdings ist es für mich nicht die beste Yes-Scheibe und auch nicht das beste Progressive Rock Album aller Zeiten geworden. Dazu fehlen mir einfach die bereits erwähnten Melodien, in die es sich ebenfalls einzutauchen lohnt. „Relayer“ ist ein gutes Album geworden, die sehr guten Yes-Platten, heißen jedoch „The Yes Album“, „Fragile“, „Drama“ und natürlich „Close To The Edge“. Elf Punkte.
Various Artists – Party Rock 1 Besetzung: Unzählige Musiker in vielen Bands und Orchestern Label: Sony Music Erscheinungsdatum: 1996 Stil: Pop, Rock, Disco Trackliste: CD1: 1. Queen - We Will Rock You (2:01) 2. Ram Jam - Black Betty (3:04) 3. Roxette - The Look (3:43) 4. Black Box - Ride On Time (3:28) 5. Survivor - Eye Of The Tiger (2:44) 6. Phil Collins - You Can´t Hurry Love (2:47) 7. Kool & The Gang - Celebration (3:50) 8. Bill Haley & The Comets - (We´re Gonna) Rock Around The Clock (2:05) 9. Jive Bunny & The Mastermixers - That´s What I Like (Medley) (5:16) 10. Little Richard - Tutti Frutti (1:14) 11. Ike & Tina Turner - Nutbush City Limits (2:17) 12. T. Rex - Metal Guru (1:49) 13. Electric Light Orchestra - Don´t Bring Me Down (3:50) 14. The Crazy World Of Arthur Brown - Fire (2:47) 15. Status Quo - Rockin´ All Over The World (3:00) 16. The Swinging Blue Jeans - The Hippy Hippy Shake (1:39) 17. Gloria Estefan - Get On Your Feet (3:24) 18. Earth, Wind & Fire feat. The Emotions - Boogie Wonderland (4:41) 19. Foreigner - Cold As Ice (3:10) 20. Soulsister - The Way To Your Heart (3:25) 21. Kevin Rowland & Dexys Midnight Runners - Come On Eileen (3:35) 22. Steppenwolf - Born To Be Wild (3:16) 23. Pacific Gas & Electric - Are You Ready (3:56) 24. Hooters - Karla With A K (3:55) CD2: 1. S-Express - Theme From S-Express (3:46) 2. Suzi Quatro - Can The Can (3:31) 3. Cheap Trick - I Want You To Want Me (3:30) 4. Mother´s Finest - Baby Love (4:04) 5. Genesis - Land Of Confusion (4:40) 6. Laura Branigan - Self Control (3:59) 7. Toto - Hold The Line (3:53) 8. Milli Vanilli - Girl You Know It´s True (3:53) 9. Patrick Hernandez - Born To Be Alive (3:24) 10. Scorpions - Big City Nights (3:53) 11. Journey - Any Way You Want It (3:10) 12. Westernhagen - Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz (2:42) 13. Rio Reiser - König von Deutschland (3:06) 14. Manfred Mann - Do Wah Diddy Diddy (2:20) 15. Jeronimo - Na Na Hey Hey (3:24) 16. Europe - The Final Countdown (3:53) 17. Foreigner - Urgent (3:45) 18. The Kinks - You Really Got Me (2:06) 19. Deep Purple - Black Night (3:20) 20. Queen - We Are The Champions (2:55) 21. Slade - My Oh My (4:08) 22. Die Toten Hosen - Bommerlunder (2:21) Gesamtspieldauer CD1 und CD2: 2:30:36
„Party Rock 1“ ist ein Sampler, den ich bereits kurz nach dem Erscheinen mein Eigen nannte, da man hiermit an Lieder kam, die man gut für diverse Diskos verwenden konnte. Da ich damals immer wieder mal Platten auflegte und wirklich keinen Grund darin sah, mir eine Platte von Europe, Toto oder Kool And The Gang zuzulegen, stellte der Erwerb dieser Scheibe, vor dem Zeitalter des Internets, eine durchaus sinnvolle Alternative dar.
Nun, meckern kann man echt nicht über diese Zusammenstellung, obwohl natürlich jeder Musikhörer auf „Party Rock 1“ auch Lieder finden wird, mit denen sie oder er so gar nichts anzufangen weiß. Dazu ist der Stilmix unter den 46 Liedern auch einfach zu groß. Aber für die paar Stücke, die man gebrauchen kann, wahrlich eine lohnende Investition, da es das Album heutzutage für 1 Cent auf diversen Portalen zu erwerben gibt. Natürlich in gebrauchter Form – gepresst werden die CD’s heutzutage nicht mehr – aber immerhin.
Fazit: Über die Musik schreibe ich hier nichts, weil es keinen Sinn machen würde. Auf „Party Rock 1“ ist selbstverständlich alles absolute Geschmackssache und der eine Titel sagt einem eben mehr zu als der andere. Nun, wenn man denn aber mal eine Party schmeißt und diese mit Musik von bis vor etwa 25 Jahren anreichern möchte, gibt es hiermit eine gute Möglichkeit dafür. Übrigens ist der Name des Albums „Party Rock 1“ dahingehend ein wenig verwirrend, weil niemals ein „Party Rock 2“ veröffentlicht wurde. Sieben Punkte.
Van Der Graaf Generator – Trisector Besetzung: Peter Hammill – voice, piano, electric guitar Hugh Banton – organs, bass pedals, bass guitar Guy Evans – drums, percussion Label: Virgin Records Erscheinungsdatum: 2008 Stil: Progressive Rock Trackliste: 1. The Hurlyburly (4:39) 2. Interference Patterns (3:53) 3. The Final Reel (5:49) 4. Lifetime (4:47) 5. Drop Dead (4:53) 6. Only In A Whisper (6:44) 7. All That Before (6:29) 8. Over The Hill (12:30) 9. (We Are) Not Here (4:05) Gesamtspieldauer: 53:48
Drei Jahre nach der Wiedervereinigung und dem ersten neuen Album seit 28 Jahren, veröffentlichten Van der Graaf Generator mit „Trisector“ ihr zehntes Studioalbum. In diesen drei Jahren hatte sich auch etwas getan bezüglich der Bandzusammenstellung. David Jackson, der sich durch sein Saxophon und seine Querflöte maßgeblich mit für den Sound der Band verantwortlich zeigte, hatte Van Der Graaf Generator wieder verlassen. Angeblich hatte er keine Lust mehr und die Wiedervereinigung nur für ein Album und die dazu gehörenden Konzerte gesehen.
Nun und so ist „Trisector“ deutlich anders geraten, als noch der Vorgänger „Present“. Van der Graaf Generator klingen nun noch ein wenig rockiger, was nicht zuletzt an dem vermehrten Gitarreneinsatz des Peter Hammill liegt. Und so startet „Trisector“ gleich mit einer treibenden und instrumentalen Nummer, „The Hurlyburly“. Richtig progressiv klingt das noch nicht und man hätte diese Nummer kaum Van Der Graaf Generator zugeschrieben, wenn man es denn nicht besser wüsste. Sehr treibend geht es auch gleich mit „Interference Patterns weiter. Dieses Mal ist es jedoch die Orgel des Hugh Banton, die für das „Davonpreschen“ sorgt. Und jetzt klingt die Musik auch wieder proggig und ganz genau nach Van Der Graaf Generator.
Dann sind allerdings erst mal die leiseren Töne angesagt. „The Final Reel“ ist wahrlich melodiös, eingängig und sehr viel ruhiger und langsamer geraten, als die beiden Vorgänger. Das gilt ebenfalls für „Lifetime“, bei dem die Beckenschläge des Guy Evans völlig entgegengesetzt zur restlichen Instrumentierung eingesetzt werden. Einen sehr treibenden Rhythmus gibt Guy Evans hier vor, den die anderen Musiker einfach zu ignorieren scheinen. Wahrlich grandios gelöst und eine ganz seltsame Stimmung heraufbeschwörend.
Es folgt „Drop Dead“, ein Rocker, bei „Only In A Whisper” wird es erneut stiller, um dann mit „All That Before“ wieder lauter und schneller zu werden. Schließlich folgt mit „Over The Hill“ das deutlich längste Lied des Albums. Hier klingen Van Der Graaf Generator durchaus so wie zu Beginn ihrer Karriere. Wirklich melodiöse Abschnitte wechseln sich mit vertrackten und verstörenden Elementen ab. Genau für solche Lieder benötigt man eine „progressive Musikader“, sonst weiß man hiermit nur schwerlich etwas anzufangen. Beschlossen wird die Platte dann mit dem grandiosen „(We Are) Not Here“. Kraftvoller Progressive Rock der Extraklasse, drei Virtuosen an ihren Instrumenten, mit dieser beschwörenden Stimme des Peter Hammill, etwas schrägen Akkorden und einer unglaublich treibenden Orgel. Unglaublich gut.
Fazit: Die Platte ist sehr überzeugend. Man sieht wie sehr Guy Evans und Hugh Banton Peter Hammill gut tun, denn was auf manchen seiner Solo-Alben nicht so richtig zünden will, das fährt hier raketenartig in den Himmel. Trotzdem fehlt auf „Trisector“ etwas in der Musik von Van Der Graaf Generator. Es ist David Jackson, den ich hier stark vermisse, der die Platte noch ein wenig besser hätte werden lassen können. Aber er ist jetzt eben nicht mehr dabei und das, was die drei anderen Musiker hier vorgelegt haben, ist auch wahrlich hörenswert. Ach ja, muss ich noch erwähnen, dass diese Scheibe ein wenig Zeit benötigt, um ihre ganze Vielfalt im Ohr des Hörers entfalten zu können? Es ist wie immer bei Van Der Graaf Generator, das Einhören eröffnet neue Welten. Elf Punkte.
Anspieltipps: Interference Patterns, The Final Reel, Lifetime, (We Are) Not Here
Modest Mouse – The Moon And Antarctica Besetzung: Isaac Brock – guitars, vocals Jeremiah Green – drums Eric Judy – bass Gastmusiker: Ben Blankenship – lap steel guitar (1, 4), banjo (4), keyboards (5, 11, 14), guitar (8, 11, 15) Brian Deck – keyboards (6) Ben Massarella – percussion (5, 7, 12, 15) Greg Ratajczak – guitar (7) Jeff Kennedy – lap Steel Guitar (5) Tyler Riley – violin (3, 5, 7, 9, 13, 14) Tim Rutili – background vocals (11) Chiyoko Yoshida – background vocals (13) Label: Epic Records Erscheinungsdatum: 2000 Stil: Indie Rock Trackliste: 1. 3rd Planet (3:59) 2. Gravitiy Ries Everything (4:20) 3. Dark Centre Of The Universe (5:03) 4. Perfect Disguise (2:41) 5. Tiny Cities Made Of Ashes (3:42) 6. A Different City (3:08) 7. The Cold Part (5:01) 8. Alone Down There (2:22) 9. The Stars Are Projectors (8:47) 10. Wild Packs Of Family (1:46) 11. Paper Thin Walls (3:02) 12. I Came As A Rat (3:48) 13. Lives (3:19) 14. Life Like Weeds (6:31) 15. What People Are Made Of (2:16) Gesamtspieldauer: 59:45
„The Moon & Antarctica“ heißt das dritte Album der US-amerikanischen Band Modest Mouse und es wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Gleichzeitig stellt diese Scheibe auch die erste in der Bandgeschichte dar, die es schaffte sich in den Charts zu platzieren. Die nächsten beiden Platten sollten dann allerdings noch sehr viel erfolgreicher werden.
Kennt man Modest von diesen letzten beiden Scheiben her, so kann es durchaus passieren, dass „The Moon & Antarctica“, nachdem die CD in den Player eingelegt wurde, einfach so durchläuft, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen. Die wirklich herausragenden Songs, die sofort ins Ohr gehen und hervorstechen, die fehlen noch auf diesem Album. Trotzdem lohnt es sich jedoch sich mit dieser Platte zu beschäftigen, denn hier ist wieder einmal der Umstand gegeben, dass Musik einfach mitunter Zeit zum Reifen benötigt. Und zwar Zeit zum Reifen im Ohr des Hörers. Mit jedem Durchlauf werden die einzelnen Titel vertrauter und eingängiger, wissen mehr zu begeistern. Und es gibt sie hier durchaus auch, diese eher schrägen Töne, diese unerwarteten Wendungen in den Liedern, die die Musik von Modest Mouse so überaus einzigartig werden lassen.
Mit diesem wiederholten Hören gibt es dann auf einmal doch Lieder, die auch längerfristig hängenbleiben. Da wäre zum Beispiel der Opener „3rt Planet“, das sehr ruhige „Perfect Disguise“, das groovende „Tiny Cities Made Of Ashes“, das wahrlich schön harmonische „The Cold Part“ und die längste und auch spannendste, da aus mehreren Teilen zusammengesetzte Nummer „The Stars Are Projectors“. Zudem gibt es unter den fünfzehn Titeln auch keine Ausfälle zu beklagen, jedes Lied besitzt seinen Reiz, wenn auch nicht gleich so offensichtlich beziehungsweise sofort erhörbar.
Fazit: Auch „The Moon & Antarctica“ lohnt sich für Hörer, die mehr auf die etwas ausgefallenere Variante des Genres „Indie Rock“ stehen. Etwas schräger, nie kerzengerade, zelebrieren Modest Mouse hier Musik, die sehr viel anspruchsvoller ist, als der „normale“ Mainstream dieser Musikrichtung. Vielleicht erfasst man die Schönheit dieser Platte auch noch nicht beim ersten Hören, vielleicht auch noch nicht beim zweiten Durchlauf, aber mehrere Versuche lohnen sich hier auf jeden Fall. Zehn Punkte.
Anspieltipps: The Cold Part, The Stars Are Projectors
A Forest – Grace Besetzung: Arpen – keyboards, vocals Fabian Schütze – keyboards, vocals Friedemann Pruss – drums, percussion Gastmusiker: Alexander Binder – bass (“Flagboy”, “The Shepherd”) Jonas Wolter – guitar (“Fields”) Label: Analogsoul Erscheinungsdatum: 2014 Stil: Indie Pop, Electronica, HipHop Trackliste: 1. Flagboy (3:27) 2. Fields (3:44) 3. Parcours (3:31) 4. My Kite II (3:17) 5. Surfaces (3:02) 6. A Mountain (3:14) 7. The Man That Plants The Trees (3:25) 8. Pictures (1:23) 9. The Shepherd (4:40) Gesamtspieldauer: 29:42
Allein schon das Genre für diese Musik zu bestimmen beziehungsweise zu definieren, fällt nicht ganz einfach. Zahlreiche Stilrichtungen vereinigen die drei Musiker von A Forest unter der Überschrift ihres Namens. Da hört man Indie Pop, Electronica, ein bisschen HipHop und soulig klingt das Ganze dann auch noch ein wenig. Ungewöhnlich erscheint zunächst ebenfalls die Besetzung: zwei Sänger, zwei Keyboards und ein Schlagzeug. Und genau so außergewöhnlich wie diese Instrumentierung, hört sich auch die Musik von A Forest an.
Mit kaum etwas stilistisch zu vergleichen, geht diese sehr schnell ins Ohr und klingt auf ihre Art und Weise auch ein wenig mystisch und verwunschen. Klanglandschaften eröffnen sich vor dem Ohr des Hörers, bahnen sich ihren Weg weiter und treffen schließlich genau ins Musikzentrum des Konsumenten. Atmosphärisch eher in der stillen und nachdenklichen Ecke angesiedelt, ist dies durchaus auch Musik, um dem eigenen Blues mal so richtig freien Lauf zu lassen. Dabei klingen die einzelnen Titel eingängig, auch warm und weich und ersteres bereits nach wenigen Durchläufen der Scheibe. Letzteres ist dabei wiederum sogar einigermaßen überraschend, denn obwohl die Musik stark Keyboard-lastig ist, hören sich die einzelnen Titel weder künstlich noch kalt an, sondern sehr viel eher sehr lebendig und einnehmend.
Passend dazu generiert sich der Gesang von Arpen und Fabian Schütze. Cool und lässig klingen hier beide Stimmen. Ein wenig nuschelnd werden die Texte vorgetragen, absolut passend und in die Musik integriert und den einzelnen Nummern noch einen zusätzlichen Touch verleihend.
Fazit: Wer den obigen Musikrichtungen etwas abgewinnen kann, wird mit „Grace“ von A Forest viel Spaß haben. Und obwohl ich eher von der rockigen Seite komme, wirkt diese Scheibe durchaus auch beeindruckend und bereichernd auf mich, da es irgendwie anders ist, als was man sonst so zu hören bekommt. Irgendwie außergewöhnlich eben. Ein Manko an „Grace“ ist sicherlich die sehr kurze Laufzeit der Scheibe, die selbst von Schallplatten deutlich überboten wird. Vielleicht deutet dies jedoch auch darauf hin, dass demnächst noch mehr von A Forst zu hören sein wird. Zu wünschen wäre das. Sieben Punkte.
Valgeir Sigurdsson – Architecture Of Loss Label: Bedroom Community Erscheinungsdatum: 2012 Stil: Experimentelle Musik Trackliste: 1. Guard Down (2:55) 2. The Crumbling (5:20) 3. World Without Ground (4:00) 4. Between Monuments (5:11) 5. Guardian At the Door (5:21) 6. Erased Duet (2:08) 7. Reverse Erased (3:36) 8. Big Reveal (3:57) 9. Plainsong (3:13) 10. Gone Not Forgotten (2:20)
Gesamtspieldauer: 38:01
Ich bin immer wieder überrascht, was für Musik aus Island kommt. Nun höre ich die neue Platte, wohlgemerkt Vinyl, von Valgeir Sigurdsson "Architecture of Loss". Ein Album, das nur schwer in Worte zu fassen ist. Schwer, tief, komplex, seltsam, anmutend, zart....irgendwie ändert sich die Stimmung zwischen einer blumigen Frühlingswiese und einer alten Kokerei, in der man noch die ganze Last früherer Zeiten nachempfinden kann. Valgeir Sigurdsson ist ein Komponist, der u.a. mit Ben Frost sein eigenes Label "Bedroom Community" aufbaute. "Architecture of Loss" ist ein tiefes Eintauchen in eine vielschichtige, mitreißende und traumhafte Klangwelt. Ein absolutes Sounderlebnis. Einfach wunderbar!
Wovenhand – The Threshingfloor Besetzung: David Eugene Edwards – words and music Pascal Humbert – bass, guitar Ordy Garrison – drums, percussion Label: Glitterhouse Records Erscheinungsdatum: 2010 Stil: Alternative Rock, Alternative Country Trackliste: 1. Sinking Hands (3:24) 2. The Threshingfloor (3:07) 3. A Holy Measure (4:20) 4. Raise Her Hands (3:55) 5. His Rest (3:16) 6. Singing Grass (3:55) 7. Behind Your Breath (4:51) 8. Truth (4:55) 9. Terre Haute (4:01) 10. Orchard Gate (5:40) 11. Wheatstraw (0:53) 12. Denver City (3:35) Gesamtspieldauer: 45:50
Im Grunde genommen setzt David Eugene Edwards, alias Wovenhand, mit „The Theshingfloor“, dem sechsten Studioalbum seiner Nachfolgeband nach 16 Horsepower alles genau so fort, wie man es von den Alben davor auch schon kannte, beziehungsweise gehört hatte. Tieftraurige, mitunter auch marode und sehr verzweifelt klingende Musik, obwohl der Amerikaner doch eigentlich die Frohe Botschaft von Jesus Christus verbreiten möchte. Also auch der textliche Inhalt entspricht dem der vorherigen Platten.
Man benötigt dieses Mal allerdings einige Durchgänge der Platte mehr, um in dieser Musik anzukommen, da auf „The Threshingfloor“ ein herausragender Höhepunkt fehlt. Jeder Titel besitzt zwar durchaus Qualität und ist zudem sehr melodiös und eingängig geraten, jedoch wollen die einzelnen Nummern nicht unbedingt sofort hängenbleiben, von einem Wiedererkennungswert kann da, nach den ersten paar Durchläufen, sowieso nicht die Rede sein. Allerdings setzen sich die Lieder mit jedem weiteren Hören durchaus im Ohr fest. Es dauert jedoch dieses Mal ein wenig länger. Zudem, stand 16 Horsepower und auch die ersten Platten von Wovenhand noch für Alternative Country, so schlägt das Pendel bei diesem Wovenhand Album nun noch ein wenig mehr in Richtung Alternative Rock aus – und zwar in die depressive Ausrichtung dieses Genres. Alles erscheint zwar durchaus rockig, jedoch düster, verwunschen, irgendwie mystisch geartet und natürlich sehr sanft rockend. Man muss definitiv einen Hang zum Grübeln haben oder auch den grauen Seiten des Lebens etwas abgewinnen können, um mit „The Theshingfloor“ etwas anfangen zu können.
Neu ist jedoch der Hang des David Eugene Edwards zur Weltmusik. Man hört hier indianische Klänge, orientalisch angehauchte Stücke und auch indische Passagen. Ein weiteres Indiz dahingehend, dass Alternative Country bei Wovenhand nicht mehr so direkt auf der Speisekarte steht. Überraschend übrigens auch, dass der Album-Titel einen Rechtschreibfehler enthält. Ob das beabsichtigt ist entzieht sich meiner Kenntnis, allerdings fällt mir auch keine andere Platte ein, bei der dies der Fall ist.
Fazit: 16 Horsepower und Wovenhand Fans werden auch diese Scheibe lieben. Die Musik des David Eugene Edwards besitzt schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, ist unverwechselbar und diese Musik findet man auch auf „The Threshingfloor“. Alles wirkt nach einer gewissen Zeit und Ausfälle gibt es keine zu beklagen, trotzdem gibt es noch gelungenere Platten von Wovenhand. Neun Punkte.
Tracy Chapman – Crossroads Besetzung: Tracy Chapman – acoustic guitar, harmonica, electric guitar, vocals, background vocals, 12 string guitar Gastmusiker: Charlie Bisharat – violin, viola, electric violin, pizzicato violin Peggie Blu – background vocals Marc Cohn – piano Paulinho Da Costa – tambourine Carolyn Dennis – background vocals Denny Fongheiser – drums Bobbye Hall – percussion, conga Jack Holder – banjo, piano Larry Klein – bass Danny "Kootch" Kortchmar – electric guitar Russ Kunkel – drums Jim Lacefield – cello Tim Landers – bass Steve Lindley – electric piano Bob Marlette – keyboard Frank Marocco – accordion Sheila Minard – background vocals Scarlet Rivera – violin Roz Seay – background vocals G.E. Smith – acoustic guitar, mandolin, electric guitar William D. "Smitty" Smith – organ John X. Volaitis – piano Elesecia Wright – background vocals Snooky Young – trumpet Neil Young – acoustic guitar, Piano Label: Elektra Erscheinungsdatum: 1989 Stil: Folk Rock Trackliste: 1. Crossroads (4:11) 2. Bridges (5:27) 3. Freedom Now (4:05) 4. Material World (3:05) 5. Be Careful Of My Heart (4:41) 6. Subcity (5:11) 7. Born To Fight (2:49) 8. A Hundred Years (4:23) 9. This Time (3:44) 10. All That You Have Is Your Soul (5:18) Gesamtspieldauer: 43:01
Ein Jahr nach ihrem überzeugenden, selbstbetitelten und überaus erfolgreichen Debut legte Tracy Chapman im Jahr 1989 ihren Nachfolger „Crossroads“ vor. Und wieder bekommt man hier sehr melodischen und eingängigen Folk Rock geboten, der ohne große Umwege direkt ins Ohr geht. Völlig unkompliziert das Ganze, ohne großartige Schnörkel oder gar Experimente. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich wieder die Stimme der Tracy Chapman, die das beherrschende Stilmittel ihrer Musik darstellt.
Und da sind wir bereits bei dem Punkt angekommen, der das Pendel durchaus auch in die andere Richtung ausschlagen lassen kann – diese Stimme. Wahrlich eindrucksvoll dieser Gesang und mit einem ganz hohen Wiedererkennungswert, allerdings verspüre ich nach einer gewissen Zeit regelmäßig den Drang, dieser Sängerin zuzurufen: „Mensch, hör‘ doch endlich auf zu weinen. Kopf hoch, es wird schon wieder!“ Diese weinerliche und leidende Stimme kann ich nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr ertragen. Es gibt so viele tolle Dinge im Leben, warum muss Tracy Chapman denn immer so traurig sein? Nun Spaß beiseite, aber die Stimme der Tracy Chapman ist so etwas von omnipräsent, dass man sich absolut damit arrangieren muss, wenn man die Musik auch genießen möchte – und zwar dauerhaft. Zudem sollte man nicht allzu traurig beim Konsumieren sein, ansonsten besteht Lebensgefahr in Form eines Suizids.
Nun, eingängigen, sehr weichen und sanften Folk gibt es auf „Crossroads“ zu hören. Der Nachteil dieses Albums gegenüber dem Vorgänger ist dabei, dass die herausragenden Songs leider fehlen. Alles hat seine Qualität, ist im selben Tempo gehalten, melodiös und harmonisch bis in den letzten Akkord, jedoch bleibt kein Titel nach dem Hören längerfristig hängen. Natürlich kennt man die einzelnen Nummern nach einer gewissen Zeit, es fällt jedoch sehr viel schwerer als auf dem Debut der Amerikanerin, die hervorstechenden Titel beziehungsweise Höhepunkte zu benennen.
Fazit: Gut, wer auf ruhigen Folk steht, die oder der wird dieses Album sicherlich lieben. Ich erlebe die Musik der Tracy Chapman allerdings ein wenig langweilig, da alles sehr einheitlich geraten ist. Klar gibt es auch mal so einen Song wie „Born To Fight“, der etwas rockiger und swingender klingt, jedoch ist das die Ausnahme. Dazu noch der beeindruckende Gesang der Tracy Chapman, der nach einer gewissen Zeit leicht zu nerven beginnt. Das Album ist okay, gut aber irgendwie auch nicht mehr. Und wer Spaß am Malen hat, der sollte unbedingt mal die oben verlinkte Homepage von Tracy Chapman aufsuchen, denn die ist sehr gelungen. Sieben Punkte.
Pink Floyd – Endless River Besetzung: Richard Wright – hammond organ, synthesizer, keyboards, piano, electric piano, strings, farfisa organ, fender Rhodes, royal albert hall pipe organ David Gilmour – guitars, bass guitars, ebow, vcs3 synthesizer, piano, keyboards, backing vocals, percussion, effects, vocals, hammond organ Nick Mason – drums, rototoms, gong, percussion Gastmusiker: Bob Ezrin – additional keyboards, bass guitar Damon Iddins – additional keyboards Andy Jackson – bass guitar, effects Youth – effects Gilad Atzmon – tenor saxophone, clarinet Guy Pratt – bass guitar Jon Carin – synthesizer, percussion loop Durga McBroom – backing vocals Stephen Hawking – electronic voice sample Anthony Moore – keyboards Louise Marshall – backing vocals Sarah Brown – backing vocals Helen Nash – strings Honor Watson – strings Victoria Lyon – strings Chantal Leverton – strings Label: Parlophone Records Erscheinungsdatum: 2014 Stil: Instrumentalmusik Trackliste: CD: 1. Side 1, Pt. 1: Things Left Unsaid (4:26) 2. Side 1, Pt. 2: It's What We Do (6:17) 3. Side 1, Pt. 3: Ebb And Flow (1:55) 4. Side 2, Pt. 1: Sum (4:48) 5. Side 2, Pt. 2: Skins (2:37) 6. Side 2, Pt. 3: Unsung (1:07) 7. Side 2, Pt. 4: Anisina (3:16) 8. Side 3, Pt. 1: The Lost Art Of Conversation (1:42) 9. Side 3, Pt. 2: On Noodle Street (1:42) 10. Side 3, Pt. 3: Night Light (1:42) 11. Side 3, Pt. 4: Allons-Y (1) (1:57) 12. Side 3, Pt. 5: Autumn '68 (1:35) 13. Side 3, Pt. 6: Allons-Y (2) (1:32) 14. Side 3, Pt. 7: Talkin' Hawkin' (3:29) 15. Side 4, Pt. 1: Calling (3:37) 16. Side 4, Pt. 2: Eyes To Pearls (1:51) 17. Side 4, Pt. 3: Surfacing (2:46) 18. Side 4, Pt. 4: Louder Than Words (6:36) DVD: 1. Side 1, Pt. 1: Things Left Unsaid (s.o.) 2. Side 1, Pt. 2: It's What We Do (s.o.) 3. Side 1, Pt. 3: Ebb And Flow (s.o.) 4. Side 2, Pt. 1: Sum (s.o.) 5. Side 2, Pt. 2: Skins (s.o.) 6. Side 2, Pt. 3: Unsung (s.o.) 7. Side 2, Pt. 4: Anisina (s.o.) 8. Side 3, Pt. 1: The Lost Art Of Conversation (s.o.) 9. Side 3, Pt. 2: On Noodle Street (s.o.) 10. Side 3, Pt. 3: Night Light (s.o.) 11. Side 3, Pt. 4: Allons-Y (1) (s.o.) 12. Side 3, Pt. 5: Autumn '68 (s.o.) 13. Side 3, Pt. 6: Allons-Y (2) (s.o.) 14. Side 3, Pt. 7: Talkin' Hawkin' (s.o.) 15. Side 4, Pt. 1: Calling (s.o.) 16. Side 4, Pt. 2: Eyes To Pearls () 17. Side 4, Pt. 3: Surfacing (s.o.) 18. Side 4, Pt. 4: Louder Than Words (s.o.) 19. Anisina [Video] (2:48) 20. Untitled [Video] (1:20) 21. Evrika (A) [Video] (5:55) 22. Nervana [Video] (5:30) 23. Allons-Y [Video] (5:57) 24. Evrika (B) [Video] (5:31) 25. Tbs9 [Audio] (2:27) 26. Tbs14 [Audio] (4:11) 27. Nervana [Audio] (5:30) Spieldauer CD + Bonusmaterial DVD: 53:03 + 39:09
Morgen, am 7. November, erscheint das neue Pink Floyd Album „Endless River“. Manchmal hat man dann auch das Glück, die Scheibe schon ein paar Tage zuvor in Händen halten zu dürfen. Ich habe mich für die Ausgabe mit der DVD entschieden, da hier nochmals knapp 40 Minuten Bonus-Material hinzugefügt wurde, so lange lief früher ein ganz normales Album…
Nun, als die Ankündigung zu diesem Album kam, war ich zunächst natürlich sofort absolut begeistert, 20 Jahre nach der letzten Veröffentlichung bringen die verbliebenen zwei Musiker David Gilmour und Nick Mason nochmals eine Platte heraus. Hauptsächlich mit Musik, an der Richard Wright, der am 15. September 2008 leider verstorben ist, maßgeblich beteiligt war. Richard Wright, der Held meiner Jugend und das oftmals verkannte wichtige Puzzleteil im Gesamtgebilde Pink Floyd. Irgendwie schien „Endless River“ zu diesem Zeitpunkt auch noch ein Nachfolger von „The Division Bell“ zu sein, denn unter anderem mit den Worten „Endless River“ schloss diese Platte. Und das fünfzehnte Studioalbum sollte nun so heißen. Als dann immer mehr über diese Platte nach außen drang, zum Beispiel, dass es sich hierbei wohl hauptsächlich um Instrumentalmusik handeln wird, da wurde aus der Freude ein wenig Skepsis. Ist das denn dann überhaupt noch ein Pink Floyd Album? Hatte nicht Nick Mason in seinem sehr lesenswerten Buch „Inside Out“ über die Musik von Pink Floyd geschrieben, dass sie so ziemlich jeden kleinen Einfall, jede Idee so lange bearbeiteten, bis sie schließlich auf Platte gepresst werden konnte? Was wird man denn nun zu hören bekommen? Nur noch ehemalige „Abfälle“, die jetzt doch verwertet werden, um noch mal die Gelddruckmaschine anzuschmeißen? Ist das dann wirklich noch ein Pink Floyd Album, wobei man natürlich nach dem Weggang Roger Waters sowieso schon eine ganz andere Band hörte. Die Hardcore-Fans der ersten zwei Jahre bezweifeln dies ja bereits seit dem Weggang von Syd Barrett im Jahr 1968.
Nun, um es gleich vorweg zu nehmen, die Antwort auf die Frage, ob „Endless River“ ein Pink Floyd Album ist, lässt sich ganz leicht mit „Ja und Nein“ beantworten. Man legt die Scheibe ein und was man zu hören bekommt, entstammt eindeutig den Ideen von Rick Wright, David Gilmour, Nick Mason und auch Roger Waters. Mit „Endless River“ begeht man nämlich eine musikalische Zeitreise durch das mittlere bis spätere Werk von Pink Floyd. So ab „The Dark Side Of The Moon“ ist hier alles vertreten, außer – leider – Animals. Nun und so ein Song wie „Skins“ hätte sogar gut auf „Ummagumma“ gepasst, also auch die Frühphase nach Syd Barrett ist vertreten. Diese Zeit in der Bandgeschichte ist jedoch eher die Ausnahme auf „Endless River“. Dagegen ist „Wish You Were Here“ allgegenwärtig. Da scheint Richard Wright noch einige Parts von „Shine On You Crazy Diamond“ in petto gehabt zu haben. „The Dark Side Of The Moon“ hört man heraus, sogar „The Wall“ ist vertreten und natürlich die beiden Alben, die zum Schluss, ohne die Beteiligung von Roger Waters, entstanden sind: „A Momentary Lapse Of Reason“ und „The Division Bell“.
Nun, dies alles spricht für eine Pink Floyd Scheibe, wenn auch nichts wirklich Neues dabei ist. Der Sound, der Gitarrenklang und auch die Atmosphäre, die so nur Pink Floyd zu generieren imstande waren, all das ist vorhanden. Trotzdem ist es aber auch keine Pink Floyd Platte mehr. Naja zumindest keine richtige. Der Gesang fehlt einfach und da genügt es auch nicht, dass auf dem letzten Titel der CD, „Louder Than Words“, David Gilmour singt. Mitunter ist die Musik sogar so sphärisch, dass wenn man gerade kein passendes Beispiel aus vorherigen Pink Floyd Alben findet, die Musik auch Klaus Schulze zuordnen könnte. Auch Mike Oldfield scheint irgendwie manchmal zugegen zu sein. Und dann, ja dann gibt es auch solch einen eigenständigen Höhepunkt wie „Autumn ‘68“, während dem man Richard Wright an der Orgel der Royal Albert Hall lauschen darf. Wirklich grandios, allerdings mit 1:35 Spieldauer um einiges zu kurz geraten. Nun, mehr war wohl nicht mehr vorhanden.
Kurz noch ein paar Bemerkungen zur DVD. Auf den Videos jammen die drei Musiker. Das klingt zwar auch nach Pink Floyd, allerdings auch nicht immer. Jeder der schon mal Musik gemacht hat wird mir bestätigen, manches Mal ist das einfach Proberaum. Die Videos sind dabei in schwarzweiß gehalten. „Anisina“ entstand in diesem Jahr. Allerdings ist hier manches Mal der Hintergrund-Synthesizer so etwas von nervig, sodass die Musik eher an ein misslungenes Lied von Vangelis erinnert, jedoch in keinster Weise an Pink Floyd. Die anderen Videos wurden 1993, wohl zu den Aufnahmen für „The Divison Bell“ mit einer fest installierten Kamera aufgenommen und zeigen die Musiker beim „Ausprobieren“ und Jammen. Und natürlich erkennt man auch hier wieder den ein oder anderen Titel, der dann in etwas abgewandelter Form auf dem Album erschien.
Fazit: Nein, ich kann da gar nicht objektiv sein. Obwohl, vielleicht doch? Nun, wenn jemand vorher noch nie etwas von Pink Floyd gehört hat, kann es durchaus sein, dass er diese Scheibe ganz nett findet – oder auch einfach nur langweilig. Für Pink Floyd Fans ist das schon eine ganz andere Geschichte. Da kommen beim Hören Emotionen und Gefühle hoch. Und interessant ist es durchaus, denn die Lieder erinnern zwar an andere, sind allerdings trotzdem eigenständig. Zeichnen eine Stimmung, eine Atmosphäre noch mal von einer anderen Seite, lassen einen nochmals anders eintauchen in diesen Sound, diese Klanggebilde, die so nur von Pink Floyd erschaffen wurden. Nun und dann noch der Umstand, dass hier mit dieser Scheibe Richard Wright ein wenig geehrt wird. In dem Booklet, welches der CD- und DVD-Ausgabe beiliegt, sind einige Bilder dieses stillen Musikers hinterlegt. Dazu gibt es übrigens auch noch drei Postkarten, eine davon der Art, dass sie ihr Aussehen ändert, je nachdem wie man sie hält. Okay, Pink Floyd oder wohl besser deren Marketing haben auf remasterten Alben auch schon mal Murmeln dazugepackt. Muss man alles nicht unbedingt haben. Trotzdem verkauft sich die Platte auch schon vor der Veröffentlichung durch die Vorbestellungen bestens. Seit vielen Wochen, seit der Ankündigung, belegen die vier verschiedenen Ausgaben des Albums die Spitzen der Verkaufszahlen. Ganz vorne, an erster Stelle CD und Blue Ray. Gefolgt von der „nackten“ CD. Aber auch die Ausgabe der CD mit DVD und auch die Schallplatte sind unter den Top 20 vertreten. Da hat man es natürlich gut, wenn man so viele „ältere“ Fans hat, die raubkopieren nämlich nicht, sondern kaufen sich das Produkt ihrer Begierde, um eben auch im Booklet blättern zu dürfen. So, wie viele Punkte jetzt aber? Wäre die Scheibe nicht von Pink Floyd, würde ich ihr wohl neun Punkte geben. Aber es ist nun mal Pink Floyd, nach zwanzig Jahren wieder und bestimmt das allerletzte Mal. Aber natürlich, wie konnte ich nur überlegen, das sind ganz glasklare elf Punkte.
Anspieltipps: It's What We Do, Sum, Skins, Autumn ‘68