Mittwoch, 27. April 2016

The Rolling Stones – Sucking In The Seventies




The Rolling Stones – Sucking In The Seventies


Besetzung:

Mick Jagger – lead and backing vocals
Keith Richards – electric and acoustic guitars, backing vocals
Ronnie Wood – electric, acoustic and slide guitar, backing vocals
Mick Taylor – electric, acoustic, and slide guitar, backing vocals
Bill Wyman – bass guitar, synthesizer
Charlie Watts – drums


Label: CBS Records


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Rock


Trackliste:

1. Shattered (3:46)
2. Everything Is Turning To Gold (4:06)
3. Hot Stuff (3:30)
4. Time Waits For No One (4:25)
5. Fool To Cry (4:07)
6. Mannish Boy (4:38)
7. When The Whip Comes Down (Live Version) (4:35)
8. If I Was A Dancer (Dance Pt. 2) (5:50)
9. Crazy Mama (4:06)
10. Beast Of Burden (3:27)

Gesamtspieldauer: 42:22




„Sucking In The Seventies“ ist eine der unzähligen „Best Of…“-Platten der Rolling Stones. Darauf enthalten ist Material vom 1974er Album „It's Only Rock 'n Roll” bis hin zum 1980er Album „Emotional Rescue“. Alle einzelnen Stücke, außer „Shattered" und „Everything Is Turning To Gold" wurden dabei neu editiert oder neu abgemischt. Die Nummer „When The Whip Comes Down" wurde dagegen in einer Live-Version hinzugefügt, die 1978 in Detroit aufgenommen worden war. Der einzige Nummer 1 Hit der Rolling Stones, der auch in diesen Zeitraum fiel, „Miss You", blieb dagegen unberücksichtigt.

Die Platte erreichte in den USA immerhin Rang 15 der Charts, in England konnte sie sich allerdings überhaupt nicht platzieren. Wenn man dabei berücksichtigt, dass die Lieder hier fast alle überarbeitet sind, nichts mehr dem Original entspricht, wundert man sich über die Erfolglosigkeit der Scheibe schon weniger. Und noch weniger dann, wenn man sich diese Musik zu Gemüte führt. Die Titel sind so etwas von langweilig, dass man im Grunde genommen nur zu dem Schluss kommen kann, dass die Band zu dieser Zeit ihrer Karriere lediglich noch vom alten Ruhm zehrte. Die Songauswahl präsentiert den Hörerinnen und Hörern jede Menge unmelodiösen Rock bis hin zum Rock’n’Roll und Blues Rock, der in meinen Ohren gerade noch mit belanglos und fürchterlich langweilig zu umschreiben ist. Einzige Ausnahme vielleicht „Beast Of Burdon“, obwohl dieses Lied in der Version von Bette Midler einfach auch besser klingt.

Fazit: Völlig sinnlos und sinnfrei eine „Best Of…“-Platte herauszubringen, auf der zum einen die Hits fehlen, bei der zum anderen die ursprünglichen Titel alle verändert abgemischt wiedergegeben werden. Das mag maximal den eingefleischten Rolling Stones Fan interessieren, alle anderen deutlich weniger. Und wenn dann auch noch dazu kommt, dass diese Lieder überhaupt nicht zünden, unfassbar belanglos klingen, dann hat man einmal mehr ein Indiz auf die am meisten überschätzte Band der Welt. Mist, ich besitze dieses Rolling Stones Gen einfach nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Beast Of Burden



Dienstag, 26. April 2016

Roger Hodgson – Hai Hai




Roger Hodgson – Hai Hai


Besetzung:

Roger Hodgson – vocals, synthesizer bass (1), synclavier drums (5), keyboards (3, 4, 5, 7, 8, 9, 10), piano (6), synthesizer (6, 10), guitars (1, 2, 4, 5, 8, 10), 12-string guitars (7), bass (7), backing vocals (1, 3, 4, 5, 8, 9, 10)


Gastmusiker:

Omar Hakim – drums (1)
Joseph Pomfret – drums (1, 4, 6, 7, 8) [dies ist Roger Hodgson selbst. Joseph ist sein zweiter Vorname, Pomfret der Nachname seiner Mutter]
Robbie Buchanan – synthesizer (1), synthesizer programming (4, 6, 10), synthesizer bass (5), rhodes (6), keyboards (3, 4, 5, 9)
Dan Huff – guitars (1, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10)
Lenny Castro – percussion (1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 10)
Ken Allardyce – harmonica (1, 5), rhythm guitar (3), backing vocals (3, 8)
Anni McCann – backing vocals (1, 3, 4, 5, 8, 9, 10)
Jeff Porcaro – drums (2, 3, 4, 6, 9)
David Paich – synthesizer bass (2), hammond organ (2), synthesizer brass (2)
Willie Hines – backing vocals (2)
Brad Lang – backing vocals (2)
Steve Porcaro – synthesizer programming (2)
Nathan East – bass (3, 6)
Larry Williams – saxophone (3), synth Programming (7)
Mikail Graham – dx7 seetar solo (3)
Claire Diament – backing vocals (3)
Albhy Galuten – synclavier drums (5)
Bruce Albertine – synclavier drums (5)
Rhett Lawrence – fairlight programming (5, 8, 10), synthesizer (10)
Eric Persing – synthesizer programming (5, 6)
Carlos Vega – drums (7, 8)
Leland Sklar – bass (8)
Marc Russo – saxophone (8)


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Pop


Trackliste:

1. Right Place (4:15)
2. My Magazine (4:30)
3. London (4:11)
4. You Make Me Love You (5:09)
5. Hai Hai (5:28)
6. Who's Afraid? (4:57)
7. Desert Love (5:26)
8. Land Ho (4:06)
9. House On The Corner (5:30)
10. Puppet Dance (5:16)

Gesamtspieldauer: 48:48




„Hai Hai“ heißt das zweite Solo-Album des Roger Hodgson. Zum einen hört man auf dieser, im September 1987 auf A&M Records veröffentlichten Scheibe, dass diese eindeutig ein Produkt des Ex-Supertramp-Mitglieds ist, zum anderen leider auch, dass es in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand, denn allzu weit sind hier die Synthie-Pop-Klänge leider nicht mehr entfernt.

Und genau daran leidet auch ein wenig die Qualität des Albums. Klar erkennt man Roger Hodgson und damit diesen wichtigen Teil der Supertramp-Erfolgsgeschichte. Allerdings erkennt man ihn weniger an seiner Musik auf „Hai Hai“, sondern sehr viel eher an seiner unverwechselbaren Stimme. Solche Lieder wie „You Make Me Love You“ klingen nicht nur vom Text her äußerst flach und haben mit seinem Songwriting zu Zeiten von Supertramp so gar nichts mehr gemein. Am ehesten nach Supertramp klingt das Lied „Land Ho“, was allerdings nicht weiter überrascht, da es bereits 1974, bei den Arbeiten zu „Crime Of The Century“ entstand.

Gelungen auf „Hai Hai“ ist sicherlich die Nummer „London“, in der Roger Hodgson, der nun in Kalifornien lebte, seiner Sehnsucht nach London Ausdruck verlieh. Ansonsten fällt noch das letzte Lied der Platte „Puppet Dance“ auf. Endlich mal ein Lied, welches schneller ins Ohr geht – und auch hier hört man zugegebenermaßen die Supertramp-Vergangenheit des Roger Hodgson etwas heraus. Das war es allerdings leider schon, der ganze Rest der Scheibe klingt höchst uninspiriert, um nicht das Wort „langweilig“ zu benutzen.

Fazit: Eine nicht allzu überzeugende Platte ist das zweite Solo-Album des Roger Hodgson mit dem Titel „Hai Hai“ geworden. Richtig überzeugend klingt darauf nur sehr wenig, die meisten Lieder plätschern so vor sich hin, ohne groß aufzufallen oder gar Eindruck zu hinterlassen. Oftmals klingen die Lieder dabei auch ein wenig zu synthetisch, was sicherlich auch der Entstehungszeit des Albums geschuldet ist. Nun, da hat Roger Hodgson schon deutlich bessere Musik gemacht, beziehungsweise bessere Lieder geschrieben. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Right Place, London, Puppet Dance



Montag, 25. April 2016

Tenacious D – Rize Of The Fenix




Tenacious D – Rize Of The Fenix


Besetzung:

Jack Black – vocals, acoustic guitar
Kyle Gass – acoustic guitar, backing vocals, percussion, flute, recorder


Gastmusiker:

John Konesky – electric guitar, classical guitar, lap steel guitar
John Spiker – bass, piano, organ, percussion, vocals, celeste, programming, string arrangements, horn arrangements
Dave Grohl – drums
Scott Seiver – percussion, drums
Jon Brion – bass, synthesizers and mellotron
Chris Bautista – trumpet
Page McConnell – synthesizers
Andrew Gross – string arrangements
Mike Hoy – trombone
Christopher Wray – lap steel guitar
John Kimbrough – acoustic guitar, synthesizers, mellotron, programming, horn arrangements, string arrangements


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 2012


Stil: Rock


Trackliste:

1. Rize Of The Fenix (5:53)
2. Low Hangin' Fruit (2:31)
3. Classical Teacher (3:23)
4. Señorita (3:08)
5. Deth Starr (4:46)
6. Roadie (2:58)
7. Flutes & Trombones (1:28)
8. The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage (5:05)
9. Throw Down (2:56)
10. Rock Is Dead (1:44)
11. They Fucked Our Asses (1:08)
12. To Be The Best (1:00)
13. 39 (5:16)

Gesamtspieldauer: 41:22




Wenn da nur nicht diese Sprache wäre… Eines vorweg, das dritte Album von Tenacious D, der Band um Jack Black und Kyle Gass, ist musikalisch absolut gelungen. „Rize Of The Fenix“ heißt es und wurde im Mai 2012 auf Columbia Records veröffentlicht. Zu hören gibt es darauf erstklassigen Rock, eine Mischung aus akustischen und elektrischen Gitarren, bei denen die Akkorde sofort und unmittelbar ins Ohr gehen. Wahrlich begeisternd, was die beiden, die auch fast alle Lieder im Alleingang schrieben, hier auf CD pressten.

Wahrlich begeisternden Rock bekommt man also auf „Rize Of The Fenix“ zu hören. Die Lieder klingen mitreißend und mit „Classical Teacher“ sowie „Flutes & Trombones“ sind auch wieder zwei Nummern enthalten, die lediglich aus einem Gespräch bestehen und den derben Humor der beiden wohl ganz gut wiedergeben. Nun Jack Black ist ein klasse Rocksänger, wenn sein Hang zur Fäkalsprache auch nicht immer nur auf Applaus stößt. Wundern muss man sich da dann nicht, wenn das Album mit einem Aufkleber ausgeliefert wird, der darauf hinweist, dass dies sicherlich keine Musik für Kinder wäre und auch für religiöse Leute sicherlich völlig ungeeignet ist.

Nun, sei es drum, die Musik selbst kann überzeugen, sehr sogar. Der Titelsong „Rize Of The Fenix”, „Señorita”, „Roadie”, „The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage” oder „Throw Down“ sind alles sehr beeindruckende Rock-Nummern. Mal etwas härter, mal etwas gemäßigter gespielt, trotzdem immer so mitreißend, dass man seine Füße einfach nicht stillhalten kann. Die Melodien gehen allesamt ziemlich schnell ins Ohr und verweilen dort auch. Im Grunde genommen passiert dies gleich beim ersten Hören und ich hätte gerade durchaus auch andere Lieder aufzählen können, da die Titel auf „Rize Of The Fenix” allesamt gefallen können.

Fazit: Wer Rock Musik mag, wird dieses Album lieben. Sehr überzeugende und begeisternde Nummern bekommt man hier geboten, die ins Ohr gehen. Ins Ohr gehen leider auch diese vielen „F“-Worte, die auf „Rize Of The Fenix” fast schon inflationär eingesetzt wurden und die Platte dann eben auch zu einer Art jugendgefährdendem Album machen. Muss man nicht unbedingt immer haben, allerdings bekommt man Tenacious D anscheinend niemals ohne dieses „Stilmittel“. Die Musik lohnt allerdings in jedem Fall. Elf Punkte.

Anspieltipps: Señorita, The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage, Throw Down



Sonntag, 24. April 2016

Paul Bowles – Music of Morocco





Paul Bowles – Music of Morocco


Musikalische Feldaufnahmen sind immer so eine Sache. Manchmal gelingen sie, oftmals jedoch ist das Ergebnis mehr als miserabel. Das kann viele Gründe haben. Zum einen die Erfahrungen des Aufnehmenden, wie er sich und seine Mikrofone positioniert, um gerade bei mehreren Musikern und Sängern den vollen und gleichwertigen Klang zu erfassen. Zum anderen kann das an den nicht einzuplanenden Umständen liegen, Störgeräusche im Hintergrund, die die Musikaufnahmen unbrauchbar, sprich unhörbar machen.

Doch es gibt diese beeindruckenden Momente, wo alles bestens zusammen kommt. Und dazu noch eine Geschichte, die die Musik in den richtigen Tönen erklingen läßt. Das kleine Independent Label “Dust to Digital” hat nun die Feldaufnahmen des Schriftstellers und Komponisten Paul Bowles aus dem Jahre 1959 veröffentlicht. Bowles lebte den Großteil seines Lebens in Tanger, Marokko. 

Für die “Library of Congress” und mit der Unterstützung der Rockefeller Stiftung machte sich der damals 38jährige mehre Monate lang auf die Reise durch das nordafrikanische Land. Mit einem VW-Käfer ging es in die abgelegendsten Gegenden, um dort die traditionelle Musik auf einer Ampex Bandmaschine aufzuzeichnen. Problematisch war oftmals, wo man in diesen ländlichen Regionen den Strom für das Aufnahmegerät herbekommen sollte. 

Interessanterweise sind Paul Bowles marokkanische Feldaufnahmen nie in seine eigenen Kompositionen aufgegangen. Er war von der Musik zwar fasziniert, doch beschrieb sie teils abwertend als “primitiv” und als “monoton”. Die Aufnahmeerfahrungen allerdings nutzte Bowles für seine literarische Arbeit. Thematisch und auch in Form von Klangexperimenten mit Worten und Tönen. Diese “Cut-up”-Technik beeinflusste seinen Schriftstellerkollegen William Burroughs, die dieser vor allem in seinem berühmten Werk “Naked Lunch” umsetzte. 

Paul Bowles wollte mit seinen Feldaufnahmen die traditionelle Musik des alten Marokkos festhalten. Das Land lag 1959 in einem Umbruch, erst drei Jahre zuvor war das französische Protektorat unabhängig geworden. Bowles erkannte den Wandel der Zeit, den Einfluß Europas und der arabischen Welt auf die Kunst, auf die Kultur und auf die Musik des Königreiches. In den USA überzeugte er die Library of Congress, dass man die Klänge dieser verschwindenen Welt festhalten müsse. Die Rockefeller Stiftung unterstützte das Anliegen finanziell. Paul Bowles machte sich von Juli bis Dezember 1959 viermal von Tanger auf, um insgesamt 250 Musikaufnahmen aufzuzeichnen. Bowles sah sich nie als Musikethnologe, nicht als Wissenschafter. Er war nur von der Kultur des Landes beeindruckt. In seinen Aufzeichnungen unterschied er lediglich zwischen den Liedern der Berber und der Nicht-Berber.

Der rohe Sound des alten Marokkos ist in dieser Box digital aufbereitet auf vier Cds zu finden. Lieder, die in ihrer ursprünglichen Form zu hören sind. Und ja, Paul Bowles hatte recht, die Musik hat manchmal etwas monotones, etwas eintöniges, doch dann auch etwas hypnotisches. Dennoch geht man auf eine wundersame Reise in ein unbekanntes Land. Begleitet wird die Box von einem in Leder gefassten Buch, darin die Geschichte und viele Fotos hinter diesen Aufnahmen und die original Notizen zu den Feldaufnahmen des Schriftstellers. Paul Bowles lebte bis zu seinem Tod 1999 in Tanger, Marokko. Das Land, seine Menschen, seine Kultur und seine Musik hatten ihn zu Lebzeiten nicht mehr losgelassen. “Music of Morocco” ist ein bewegendes Zeitdokument und ein fast unbekanntes Erbe eines großen Autors.



Samstag, 23. April 2016

Danielle De Picciotto & Alexander Hacke – Perseverantia





Danielle De Picciotto & Alexander Hacke – Perseverantia


“Perseverantia” heißt das neue Album von Danielle de Picciotto und Alexander Hacke. Der Titel bedeutet Beharrlichkeit, Ausdauer. Und die braucht man heute wohl als Musiker in einem schnelllebigen und nur auf Hits abzielenden Musikmarkt. Streaming, Download in grottenschlechter Klangqualität und das alles womöglich noch umsonst und kostenfrei für den “Benutzer”. Perseverantia steht für das Durchhaltevermögen zweier Ausnahmekünstler, die seit den 80er Jahren aktiv sind, nie ruhen, sich immer wieder neu präsentieren und definieren. Deren Musik nie eine Wiederholung des Vorangegangenen ist, die sich selbst immer wieder fordern, mit neuen und kreativen Ideen ihre klangliche und visuelle Sicht der Dinge umsetzen. Und ihre Musik auf diesem jüngsten Album ist ein wahres Klangbild voller farbenfroher Weiten. Danielle de Picciotto und Alexander Hacke lassen hier eine wunderbare Soundwelt entstehen, der man sich als Hörer stellen will und auch sollte. Hinsetzen, aufdrehen, erleben, den inneren Film vorbeiziehen lassen. Die sieben Songs erinnern an beeindruckende Soundtracks, irgendwie tauchen bei mir Bilder meiner Besuche in El Paso und Ciudad Juarez auf. Ich denke an die Wüste, die Hitze, lange, einsame Highways. Doch das sind meine Gedanken beim Hören, nein, beim Eintauchen in die weiten Welten von “Perseverantia”. Ein Album, für das man sich Zeit nehmen sollte, das man wirken lassen muß, um die ganze Breite und Tiefe dieser wunderbaren Platte zu erfassen.



Freitag, 22. April 2016

The J. Geils Band – Freeze Frame




The J. Geils Band – Freeze Frame


Besetzung:

Peter Wolf – vocals
J. Geils – guitar
Seth Justman – keyboard, vocals
Danny Klein – bass
Magic Dick – harmonica, saxophone
Stephen Bladd – percussion, drums, backing vocals


Gastmusiker:

Randy Brecker – horns
Tom "Bones" Malone – horns
Lou Marini – horns
George Young – horns
Ronnie Cuber – horns
Alan Rubin – horns
Cengiz Yaltkaya – conductor
Tawatha Agee – backing vocals
Cissy Houston – backing vocals
Fonzi Thornton – backing vocals
Luther Vandross – backing vocals
Ken Williams – backing vocals


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Pop Rock, New Wave


Trackliste:

1. Freeze-Frame (4:01)
2. Rage In The Cage (4:56)
3. Centerfold (3:36)
4. Do You Remember When (4:45)
5. Insane, Insane Again (4:43)
6. Flamethrower (4:58)
7. River Blindness (6:06)
8. Angel In Blue (4:51)
9. Piss On The Wall (3:02)

Gesamtspieldauer: 40:56




„Freeze Frame“ heißt das zehnte Studio Album der US-amerikanischen Band The J. Geils Band. Die vorletzte Platte der Gruppe aus dem Bundesstaat Massachusetts war gleichzeitig die erfolgreichste Scheibe der Band und wurde in Kanada und den USA mit Platin ausgezeichnet. Überraschenderweise trennte sich die Band nach der nächsten Platte „You're Gettin' Even While I'm Gettin' Odd“, die allerdings dann auch wieder sehr erfolglos blieb. Zuvor hatte im Jahr 1983 bereits Sänger Peter Wolf die J. Geils Band aufgrund „musikalischer Differenzen“ verlassen.

„Freeze Frame“ ist ein absolut typisches Album für die Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts vorherrschende Musikkultur, in der die Radios dieser westlichen Welt genau nach solcher Musik dürsteten. Pop Rock, möglichst unkompliziert und eingängig sollte es sein, ein klein wenig garniert mit New Wave. Und das funktioniert auch auf „Freeze Frame“, zumindest bei den ersten drei Titeln „Freeze-Frame“, „Rage In The Cage“ und „Centerfold“, wobei letztes Lied der Single-Hit der Scheibe war. Diese drei Lieder sind sehr eingängiger Pop Rock, der auch hängenbleibt. Zwar nicht übermäßig beeindruckend, aber immerhin.

All das kann man von den nachfolgenden Titeln leider nicht mehr behaupten. Da wird das Ganze dann schon sehr gewöhnungsbedürftig, die Nummern zünden nicht mehr, gehen nicht mehr ins Ohr, egal wie oft man sich diese anhört und kratzen allerhöchstens noch an der Messlatte des Durchschnitts. „River Blindness“ ist hier noch eine Ausnahme. Längst nicht mehr so kommerziell klingend, aus mehreren Passagen bestehend und nicht nur dadurch wieder sehr viel interessanter und spannender. „Angel In Blue“ ist dagegen noch eine ganz nette, sanfte Nummer, mit die eingängigste des gesamten Albums. Aber ansonsten? Alles nicht groß der Rede wert.

Fazit: Ein typisches Pop Rock Album Anfang der 80er Jahre ist „Freeze Frame“ geworden. Pop und Rock und ein klein wenig New Wave mit dazu gemischt. Wer hier tiefgründige oder hochkomplizierte Musik erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. „Freeze Frame“ möchte lediglich unterhalten, nicht belasten. Und das schafft die Platte auch, wenn man mal wieder diesen Sound der 80er Jahre hören möchte. Acht Punkte.

Anspieltipps: Centerfold, River Blindness, Angel In Blue



Donnerstag, 21. April 2016

King Crimson – The Compact King Crimson




King Crimson – The Compact King Crimson


Besetzung:

Adrian Belew – guitar, vocals
Bill Bruford – drums, percussion
Robert Fripp – guitar, devices
Tony Levin – chapman stick, bass
Michael Giles – drums, percussions, vocals
Greg Lake – vocals, bass
Ian McDonald – woodwinds, reeds, keyboards, mellotron, vocals


Label: EG Records


Erscheinungsdatum: 1986


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. Discipline (5:01)
2. Thela Hun Ginjeet (6:07)
3. Matte Kudasai (3:48)
4. Three Of A Perfect Pair (4:13)
5. Frame By Frame (5:08)
6. Sleepless (5:24)
7. Heartbeat (3:56)
8. Elephant Talk (4:36)
9. 21st Century Schizoid Man (7:20)
10. I Talk To The Wind (6:05)
11. Epitaph (8:48)
12. Red (6:16)
13. Cat Food (4:54)
14. The Court Of The Crimson King (9:22)

Gesamtspieldauer: 81:18




Wenn mal alle King Crimson Platten besitzt muss man sich fragen, warum man diese Doppel-Kompilations-LP mit dem Namen „The Compact King Crimson“ aus dem Jahr 1986 überhaupt erwerben sollte. Diese Zusammenstellung besteht aus Liedern, die von der ersten Platte der Band „In The Court Of The Crimson King“ sowie von den drei Alben „Discipline“, „Beat“ und „Three Of A Perfect Pair“, die in den 80er Jahren entstanden, stammen. Auf der Plattenausgabe des Kompilationsalbum gibt es zusätzlich noch die Titel „Cat Food“ von „In The Wake Of Poseidon“ sowie „Red“ von „Red“.

Nun, wenn man bereits alle Platten von King Crimson besitzt, lässt sich obige Frage ganz schnell mit „Muss man überhaupt nicht“ beantworten. Man benötigt diese Scheibe definitiv nicht mehr, außer man steht vielleicht auf schöne Platten-Cover, denn dies ist im Falle von „The Compact King Crimson“ wirklich gelungen. Alles was es hier gibt, gibt es auch auf den Studio-Alben genau so zu hören. Lediglich Menschen, die sich mal eine Übersicht über die Musik der Band verschaffen wollen, könnten hiermit vielleicht etwas anfangen. Allerdings ist das auch sehr kurz gedacht, da die Musik darauf mit Sicherheit keinen repräsentativen Überblick über die King Crimson Musik bis in die 80er Jahre ermöglicht. Zu viele Alben finden hier keine Berücksichtigung.

Die Musik auf „The Compact King Crimson“ ist allerdings natürlich klasse und über jede Kritik erhaben. Sicherlich wünscht sich jede und jeder andere Titel auf einem Kompilationsalbum, sodass hier niemals alle Wünsche zu 100% erfüllt werden können. Die hier abgebildeten Titel sind allerdings zum Großteil wahre Meisterwerke im Schaffen von King Crimson, wenn sie auch nur einen keinen Ausschnitt des großen Ganzen darstellen.

Fazit: Der Kauf der Scheibe lohnt nicht, wenn man King Crimson genau kennenlernen möchte. Mag man nur einen kleinen Überblick gewinnen, kann man diesen auch mit „The Compact King Crimson“ erreichen. Die Musik ist überwiegend klasse, trotzdem lohnt die Scheibe nicht. Ohne Bewertung.

Anspieltipps: Alles



Mittwoch, 20. April 2016

Tom Petty – Full Moon Fever




Tom Petty – Full Moon Fever


Besetzung:

Tom Petty – lead and backing vocals, 6 and 12 string acoustic and electric guitars, keyboards, tambourine, hand claps
Mike Campbell – lead guitar, bass, mandolin, slide guitar, dobro, keyboards
Jeff Lynne – bass, guitar, guitar synthesizer, piano, keyboards, backing vocals, hand claps
Phil Jones – drums, percussion

Gastmusiker:

George Harrison – acoustic guitar and backing vocals on "I Won't Back Down"
Jim Keltner – drums, maracas and tambourine on "Love Is A Long Road"
Benmont Tench – piano on "The Apartment Song"
Howie Epstein – backing vocals on "I Won't Back Down" and "Love Is A Long Road"
Roy Orbison – backing vocals on "Zombie Zoo"
Kelsey Campbell – scream on "Zombie Zoo"
Alan Weidel – hand claps on "I'll Feel A Whole Lot Better"


Label: MCA Records


Erscheinungsdatum: 1989


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Free Fallin' (4:14)
2. I Won't Back Down (2:56)
3. Love Is A Long Road (4:06)
4. A Face In The Crowd (3:58)
5. Runnin' Down A Dream (4:23)
6. I'll Feel A Whole Lot Better (2:47)
7. Yer So Bad (3:05)
8. Depending On You (2:47)
9. The Apartment Song (2:31)
10. Alright For Now (2:00)
11. A Mind With A Heart Of Its Own (3:29)
12. Zombie Zoo (2:56)

Gesamtspieldauer: 39:58




Im Grunde genommen ist „Full Moon Fever“ das erste Solo-Album des Tom Petty, da er dieses „etwas unabhängiger“ von seiner Band The Heartbreakers aufnahm. Diese ist zumindest nicht auf dem Cover erwähnt, an der Stelle, an der sie sonst immer steht, nämlich direkt hinter dem Namen des Tom Petty. Sieht man sich nun allerdings die Liste der beteiligten Musiker an, so stellt man schnell fest, dass an „Full Moon Fever“ sehr wohl die Heartbreakers beteiligt waren, sogar das Lied „Runnin' Down A Dream“, der größte Hit der Platte, stammt mit von Mike Campbell, dem Lead-Gitarristen von Tom Petty And The Heartbreakers. Und nicht nur an diesem Lied hat er mit komponiert. Von daher ist „Full Moon Fever“ so eine Art Zwitterplatte, da auch die anderen Musiker der Heartbreakers mehr oder weniger die Scheibe mit einspielten.

Anders ist „Full Moon Fever“ allerdings schon geraten, da es bei der Entwicklung des Albums zur sehr intensiven Zusammenarbeit mit Jeff Lynne kam. Diese gab es allerdings auch bereits davor, in ihrem Projekt The Traveling Wilburys. Zu dieser Band gehörten neben Tom Petty und Jeff Lynne auch George Harrison sowie Roy Orbison, die beide ebenfalls auf „Full Moon Fever“ zu hören sind – lediglich Bob Dylan fehlte an dieser Stelle, um die Traveling Wilburys zu komplettieren. Anders ist „Full Moon Fever“ allerdings auch dadurch geworden, da Jeff Lynne, der Macher des Electric Light Orchestras, hier kompositorisch an sieben Liedern direkt beteiligt war und die Platte auch mitproduzierte. Jeff Lynne hat aus Tom Petty ein Hitlieferanten und speziell aus „Full Moon Fever“ ein absolutes Hit-Album gemacht. Die Platte heimste bisher alleine in den USA fünf Mal Platin ein und ist mit Abstand die erfolgreichste des Tom Petty. Und hier ist es jetzt ganz egal, ob man nun seine Veröffentlichungen mit den Heartbreakers, den Travelling Wilburys oder eben seine „Solo“-Alben zugrunde legt.

Auf „Full Moon Fever“ bekommt man sehr eingängigen Pop-Rock zu hören, sehr viele Lieder davon besitzen diesen speziellen Ohrwurmcharakter und schaffen es bereits nach dem ersten Hören, sich längerfristig im Ohr der Hörerin beziehungsweise des Hörers festzusetzen. Lieder wie „Free Fallin'“, „I Won't Back Down“, „A Face In The Crowd” oder das bereits erwähnte „Runnin' Down A Dream” waren alles Hits der Platte, die damals in den Radios rauf und runter liefen und die auch heute noch ein fester Bestandteil von Sendungen sind, die darauf abzielen die Musik des „letzten Jahrtausends“ nicht vergessen zu lassen.

Neben diesen poppigen und rockigen Hits, denen zumeist auch eine sehr fröhliche Grundstimmung innewohnt, gibt es weitere Höhepunkte auf der Scheibe zu entdecken. Sehr sanft und ruhig klingt Tom Petty beim melancholischen „Alright For Now“. Und dann ist da noch diese überragende Nummer „Yer So Bad“. Fast ein wenig folkig angehaucht und mit einem witzigen Text ausgestattet, ist dieses Lied für mich der Höhepunkt der ganzen Platte. Auch die restlichen, weniger aus dem Radio bekannten Lieder klingen. Ausfälle gibt es auf „Full Moon Fever“ somit also keine zu beklagen.

Jetzt kann man sich aber natürlich auch beklagen. „Full Moon Fever“ klingt nicht mehr wie Tom Petty And The Heartbreakers. Von daher ist die Postulierung dieses Albums als Solo-Platte des Tom Petty gar nicht mal falsch gewählt, um langjährige Fans nicht vor den Kopf zu stoßen. Und man mag auch die Nase rümpfen, dass Tom Petty nun so kommerziell klingt – und das macht er auf „Full Moon Fever“ wahrlich. Das wiederum verwundert nicht bei der ausgeprägten Beteiligung des Jeff Lynne. All das ist jedoch gar nicht mehr so wichtig, wenn man die Platte anhört. Da kann von mir aus Musik so kommerziell sein wie sie möchte, wenn sie denn gut klingt und nicht einfach nur platt ist. Und das ist „Full Moon Fever“ auf keinen Fall und „Full Moon Fever“ klingt einfach überzeugend, geht ins Ohr und macht Spaß. Auf der Scheibe findet man keine sich anbiedernde 08/15 Musik, sondern eingängigen Pop-Rock, der zu überzeugen versteht.

Fazit: Als Solo-Werk des Tom Petty wurde „Full Moon Fever“ veröffentlicht, da die Musik eine deutlich andere ist, als jene, die die Jahre zuvor von Tom Petty And The Heartbreakers veröffentlicht wurde. Auf „Full Moon Fever“ hört man sehr eingängigen Pop-Rock, der sehr radiotauglich ist, dabei jedoch nicht langweilig klingt und an dem man sich auch nach vielen Durchläufen der Scheibe noch nicht überhört hat. Die Musik auf „Full Moon Fever“ ist melodiös und eingängig, bleibt hängen. Alle diejenigen, die sich nach guten Melodien sehnen, werden das Album lieben. Elf Punkte.

Anspieltipps: A Face In The Crowd, Runnin' Down A Dream, Yer So Bad, Alright For Now



Dienstag, 19. April 2016

Lana Del Rey – Ultraviolence




Lana Del Rey – Ultraviolence


Besetzung:

Lana Del Rey – vocals, background vocals


Gastmusiker:

Dan Auerbach – background vocals
Seth Kaufman – background vocals
Alfreda McCrary Lee – background vocals
Ann McCrary – background vocals
Regina McCrary – background vocals
Dan Auerbach – claps, electric guitar, shaker, 12–string acoustic guitar, synthesizer
Collin Dupuis – drum programming, synthesizer
Brian Griffin – drums
Ed Harcourt – piano
Tom Herbert – bass guitar
Seth Kaufman – synthesizer, claps, electric guitar, omnichord, percussion
Nikolaj Torp Larsen – philicorda, mellotron
Leon Michaels – claps, synthesizer, piano, mellotron, tambourine, percussion, tenor saxophone
Nick Movshon – claps, bass guitar, upright bass, drums
Rick Nowels – piano
Russ Pahl – pedal steel guitar, electric guitar, acoustic guitar
Blake Stranathan – guitar
Pablo Tato – guitar
Leo Taylor – drums
Kenny Vaughan – electric guitar, acoustic guitar, synthesizer, mellotron
Maximilian Weissenfeldt – claps, drums


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 2014


Stil: Pop


Trackliste:

1. Cruel World (6:40)
2. Ultraviolence (4:11)
3. Shades Of Cool (5:42)
4. Brooklyn Baby (5:51)
5. West Coast (4:16)
6. Sad Girl (5:17)
7. Pretty When You Cry (3:54)
8. Money Power Glory (4:30)
9. Fucked My Way Up To The Top (3:32)
10. Old Money (4:31)
11. The Other Woman (3:01)

Bonus Track:

12. West Coast Radio Mix (3:47)

Gesamtspieldauer: 55:20




„Ultraviolence“ heißt das dritte Studio-Album der Elizabeth Woolridge Grant, die wohl sehr viel besser unter ihrem Künstlernamen Lana Del Rey bekannt sein dürfte. Im Juni 2014 wurde die Platte auf Universal Music veröffentlicht, erklomm gleich in der ersten Woche nach dem Erscheinen, Platz Nummer 1 der US-amerikanischen Billboard Charts. Kein allzu großes Wunder, denn mit Spannung war der Nachfolger von „Born To Die“ erwartet worden und dieser ist auch angefüllt mit sehr eingängigem Pop, der praktisch zu jeder Zeit, in jeder Stimmung und an jedem Ort gehört werden kann.

Ist die Scheibe beim ersten Durchhören noch relativ unspektakulär, so wachsen die einzelnen Titel doch mit den weiteren Durchläufen. Sie werden vertrauter, scheinen noch melodiöser zu werden und man hört noch besser hin. Die Stimme der gebürtigen New Yorkerin Lana Del Rey überzeugt dabei in allen gesanglichen Lagen. Wirkt manches Mal zerbrechlich und verletzlich, dann wieder sehr viel eher lasziv. Nun, die Texte sind dabei nicht unbedingt der Bringer, das Thema Liebe steht dabei ganz oben auf der Agenda. Dass sie allerdings auch sehr direkt sein kann, sieht man an dem Titel „Fucked My Way Up To The Top“, bei dem das entsprechende Wort auf dem Außencover mit kleinen Sternchen überdeckt wurde.

Nun, die Scheibe macht durchaus Spaß, ist allerdings nichts unfassbar Aufregendes oder absolut Beeindruckendes. Die Lieder darauf wirken allerdings und zwar durchaus in ihrer Gesamtheit. Man kommt nicht in Versuchung ein Lied wegzudrücken und zu überspringen, denn „schlecht“ klingt hier wahrlich nichts auf „Ultraviolence“.

Fazit: Eine schöne Pop-Scheibe ist dieses dritte Album der Lana Del Rey geworden, die nach ihrem Durchbruch mit „Born To Die“ also eine sehr überzeugende Platte nachschieben konnte, was nicht immer selbstverständlich ist. Auch wenn „Ultraviolence“ nicht diese „Hits“ für die Hörerin und den Hörer bereithält, wie das noch bei „Born To Die“ der Fall war, so ist es die Gesamtheit der Titel, die hier den Ausschlag hin zur lohnenden Platte geben. Wer Pop Musik mag, wird auch diese Scheibe mögen, die sich mit jeder Umdrehung noch überzeugender anhört. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Cruel World, Shades Of Cool, Brooklyn Baby, Pretty When You Cry



Montag, 18. April 2016

Wolfmother – Wolfmother




Wolfmother – Wolfmother


Besetzung:

Andrew Stockdale – lead vocals, lead and rhythm guitar
Chris Ross – bass, keyboard
Myles Heskett – drums


Gastmusiker:

Lenny Castro – percussion on "Apple Tree", "Witchcraft" and "Love Train"
Dan Higgins – flute on "Witchcraft"


Label: Modular Recordings


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Hard Rock, Stoner Rock


Trackliste:

1. Dimension (4:21)
2. White Unicorn (5:04)
3. Woman (2:56)
4. Where Eagles Have Been (5:33)
5. Apple Tree (3:30)
6. Joker & The Thief (4:40)
7. Colossal (5:04)
8. Mind's Eye (4:54)
9. Pyramid (4:28)
10. Witchcraft (3:25)
11. Tales (3:39)
12. Love Train (3:03)
13. Vagabond (3:50)

Gesamtspieldauer: 54:33




„Wolfmother“ heißt das selbstbetitelte Studio-Album Debut der australischen Rock Band Wolfmother und wurde im Oktober 2005 in Australien veröffentlicht. International kam die Scheibe dann im Jahr 2006 auf den Markt und enthielt nun zusätzlich noch den Titel „Love Train“, der auf der Erstveröffentlichung noch fehlte. Die Platte beginnt mit einem etwas seltsamen Schrei des Andrew Stockdale und rockt dann gut los. Es gibt einiges zu entdecken auf „Wolfmother“ von Wolfmother.

Überwiegend knallharten Rock bekommt man auf dieser Erstlingsscheibe von Wolfmother zu hören. Hard Rock also, der allerdings auch sehr gut ins Ohr geht. Die Melodien zünden schnell und man benötigt noch nicht einmal viele Durchläufe der Platte, um hier voll in die Musik einsteigen und eintauchen zu können. Die einzelnen Lieder bleiben wahrlich schnell hängen, keine Frage. Diese erinnern auch immer wieder an die Musik jener Bands, die ebenfalls in diesem Musikgenre beheimatet waren, dies jedoch 35 Jahre zuvor taten und überwiegend aus England stammten.

Doch Wolfmother kennen und können auch die sanfteren Töne. „Where Eagles Have Been“ klingt zunächst sehr zart, dann rockt auch diese Nummer sehr beeindruckend. Auch „Mind's Eye“ sowie „Tales“ spielen sehr schön mit härteren und sanfteren Passagen und beinhalten in allen Abschnitten jede Menge Eingängigkeit. Ansonsten rocken die Australier jedoch eher durchgängig und zumeist sehr kompromisslos. Bei den 49sten Grammy Awards wurde der Titel „Woman“ als bestes Hard Rock Stück ausgezeichnet. Solch Auszeichnungen sind zwar immer mit sehr viel Skepsis zu betrachten und Wolfmother erfinden hier auch nicht den Hard Rock neu. Trotzdem, auch wenn es das schon mal alles gab, die Musik nicht übermäßig innovativ ist, so ist sie doch absolut gelungen und macht einfach gute Laune, wenn man eben auch den härteren Rock-Tönen etwas abgewinnen kann. Solch Titel, wie das bereits erwähnte „Woman“ oder aber „Joker & The Thief“, begeistern einfach das Herz des Rockfreunds. Zudem gibt es hier auch nichts an den anderen Titeln auszusetzen. Alles hat seine Qualität und wirkt.

Fazit: Mitreißenden und auch eingängigen Hard Rock servieren Wolfmother hier ihren Hörerinnen und Hörern auf dem Debutalbum mit demselben Namen. Das hört sich alles sehr überzeugend an, frisch und durchaus auch abwechslungsreich. Die Musik der Band lässt immer wieder Erinnerungen an Bands um das Jahr 1970 aufkommen, trotzdem klingen Wolfmother im 21. Jahrhundert beheimatet. Für Hard Rock Fans definitiv eine gute Investition. Elf Punkte.

Anspieltipps: Where Eagles Have Been, Joker & The Thief, Mind's Eye, Tales



Sonntag, 17. April 2016

Hawkwind – Warrior On The Edge Of Time




Hawkwind – Warrior On The Edge Of Time


Besetzung:

Michael Moorcock – vocals ("The Wizard Blew His Horn" and "Warriors")
Dave Brock – guitar, keyboards, vocals, bass guitar ("Opa-Loka")
Nik Turner – saxophone, flute, vocals ("Standing At The Edge", "Dying Seas")
Lemmy (Ian Kilmister) – bass guitar, vocals ("Motorhead")
Simon House – violin, mellotron, VCS3, keyboards
Simon King – drums, percussions
Alan Powell – drums, percussion


Label: Cherry Red Records


Erscheinungsdatum: 1975


Stil: Progressive Rock, Space Rock


Trackliste:

1. Assault And Battery / The Golden Void (10:08)
2. The Wizard Blew His Horn (1:58)
3. Opa-Loka (5:09)
4. The Demented Man (3:57)
5. Magnu (8:15)
6. Standing At The Edge (2:46)
7. Spiral Galaxy 28948 (3:46)
8. Warriors (1:58)
9. Dying Seas (3:03)
10. Kings Of Speed (3:36)


Bonus Track der remasterten CD-Ausgabe:

11. Motorhead (3:04)

Gesamtspieldauer: 47:47




Eindeutig sehr besondere Musik haben Hawkwind einmal mehr auf ihrem fünften Album mit dem Titel „Warrior On The Edge Of Time“ geschaffen. Space Rock ist das, was man hier zu hören bekommt und man müsste den Begriff wohl erfinden, um die Musik der Band beim Hören zu umschreiben, wenn es dieses Genre noch nicht geben würde. Immer wieder surrt und fiept und quiekt es auf „Warrior On The Edge Of Time“, genau wie man sich irgendwelche Töne im Weltraum vorstellen würde, auch wenn man dort überhaupt keine Töne hören könnte.

Trotzdem beinhaltet diese Platte natürlich keine spacige Musik Instrumentalmusik, wie man sie zum Beispiel von Klaus Schulze kennt. Nein, Hawkwind machen Space Rock, also Rock, der mit entsprechenden Sounds ausgestattet wurde und durchaus auch in den Gefilden des Progressive Rock beheimatet ist. Dabei klingt das Ganze durchaus sehr experimentell, was man nicht zuletzt auch an den drei – glücklicherweise – kurzen „Sprechnummern“ „The Wizard Blew His Horn“, „Standing At The Edge” und „Warriors” hört. Hier übertreiben es die Musiker ein wenig, zumindest aus heutiger Sicht, mit ihrer Absicht eine Geschichte auf „Warrior On The Edge Of Time“ zu erzählen. Hier wird der Fluss des Albums leider etwas unterbrochen.

Allerdings gibt es jede Menge Höhepunkte auf „Warrior On The Edge Of Time“, die diese zwar interessanten, jedoch zu häufigen „Einschübe“ vergessen lassen. Das Spacerock Lied des Albums ist sicherlich der Opener „Assault And Battery / The Golden Void“, der auch zugegebenermaßen nicht gleich beim ersten Hören zündet, dann jedoch mit den weiteren Durchläufen immer weiter wächst. Die Höhepunkte der Scheibe sind jedoch das rockige und fast schon mit meditativ zu umschreibende „Opa-Loka“. Ein Instrumentalnummer, angefüllt mit Rhythmik und monotoner Melodiösität. Das folgende Lied heißt „The Demented Man“ und geht fast schon in die Folk-Schiene – aber nur fast. Ein Lied, welches sich sofort festsetzt und mit seinen Hintergrundgeräuschen, den Möwen, einfach nach Freiheit klingt.

Auch die restlichen Titel wirken, wenn sie denn auch nicht mehr so überzeugen können wie die Höhepunkte der Platte. Als Zugabe der remasterten und wiederveröffentlichten Ausgabe der Platte gibt es das letzte Lied, welches Lemmy für Hawkwind schrieb, der nach dieser Scheibe aufgrund seiner Alkoholprobleme die Band verlassen musste. Nun dass dieses Lied dann „Motorhead“ und seine neue Band Motörhead hieß, ist sicherlich kein Zufall.

Fazit: „Warrior On The Edge Of Time“ kommt für mich nicht an das Meisterwerk der Band „Hall Of The Mountain Grill“ heran, kann jedoch trotzdem überzeugen. Zu hören gibt es auf der Platte gut gemachten Space Rock, der auch mal in das Experimentelle abdriftet. Letzteres klingt, wenn es sich nur mehr um Sprache mit Hintergrundgeräuschen handelt, nicht mehr ganz so überzeugend. Ansonsten ist es diese Scheibe allerdings schon, die vor allen Dingen wegen den vorhandenen Höhepunkten und für alle Space-Rock-Freunde eine lohnenswerte Anschaffung ist. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Opa-Loka, The Demented Man



Samstag, 16. April 2016

Lynyrd Skynyrd – Gold & Platinum




Lynyrd Skynyrd – Gold & Platinum


Besetzung:

Ronnie Van Zant – vocals
Gary Rossington – guitars
Allen Collins – guitars
Ed King – guitars, bass
Billy Powell – keyboards
Bob Burns – drums
Leon Wilkeson – bass
Artimus Pyle – drums, percussion


Label: MCA Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Southern Rock


Trackliste:

LP/CD1:

1. Down South Jukin' (2:12)
2. Saturday Night Special (5:08)
3. Gimme Three Steps (Live) (5:00)
4. What's Your Name (3:31)
5. You Got That Right (3:46)
6. Gimme Back My Bullets (3:28)
7. Sweet Home Alabama (4:44)
8. Free Bird (Live) (14:10)


LP/CD2:

1. That Smell (5:47)
2. On the Hunt (5:25)
3. I Ain't The One (Live) (3:17)
4. Whiskey Rock-A-Roller (4:23)
5. Simple Man (5:57)
6. I Know A Little (3:28)
7. Tuesday's Gone (7:32)
8. Comin' Home (5:30)

Gesamtspieldauer: 84:09




Um etwas mit dieser Kompilation von Lynyrd Skynyrd anfangen zu können schadet es wahrlich nicht, auch im Southern Rock seine musikalische Heimat zu haben. Jedoch befindet sich auf „Gold & Platinum“ auch etwas für den Rockfreund, der sich vielleicht der rockigen Unterhaltungsmusik eher von der britischen Seite her nähert. Diese Zusammenstellung ist, genau wie die Musik von Lynyrd Skynyrd allgemein, sehr vielschichtig. „Gold & Platinum“ wurde etwas über zwei Jahre nach dem fatalen Flugzeugabsturz, bei dem unter anderem Sänger Ronnie Van Zant tödlich verunglückte, im Dezember 1979 auf MCA Records veröffentlicht.

Zu hören ist hier eine Art „Best Of…“-Album, das Zweite im Übrigen, auf dem sich mit „Gimme Three Steps“, „Free Bird“ und „I Ain't The One“ auch drei Live-Versionen von Liedern befinden. Neben einer ganzen Reihe von Titeln, bei denen man unbedingt dieses US-amerikanische-Südstaaten-Rock’n’Roll-Gen besitzen sollte, um davon begeistert zu werden, befinden sich auch fünf wahrlich mitreißende Titel unter diesen insgesamt sechszehn Liedern. Zuerst zu nennen ist da natürlich das wohl bekannteste Lied von Lynyrd Skynyrd, „Sweet Home Alabama“. Dieser Titel ist ein, wenn nicht der Klassiker des Southern Rock, der Neil Young immer in den Ohren klingen wird, wurde es doch nur geschrieben als Antwort auf die Neil Young Titel „Southern Man“ und „Alabama“. Nun, die Nummer geht ins Ohr, groovt herrlich und ist ein echter Ohrwurm, denn so ganz bekommt man das Lied danach nie wieder aus den Ohren.

Ebenfalls sehr gelungen ist „Simple Man“. Ein ruhiges, melodiöses und Gitarren-lastiges Stück. Sehr eingängig, genau wie letzten beiden Nummern des Albums „Tuesday's Gone“ und „Comin' Home“. Wenn die Band immer so geklungen hätte, würde niemals jemand davon sprechen, dass Lynyrd Skynyrd „Southern Rock“ machen würden, denn das klingt nun alles deutlich weniger amerikanisch. Bei beiden Liedern, beide wieder eher langsam gehalten, macht es auch das Zusammenspiel von Piano und Gitarre aus, welches die Stücke so gelungen werden lässt. Wirklich sehr beeindruckend.

Und beeindruckend ist auch, die über vierzehnminütige Version des Stücks „Free Bird“, die ursprünglich das Ende der zweiten Seite der ersten Platte zierte. „Free Bird“ wurde, wie bereits erwähnt, live eingespielt und hält alles bereit, was man sich als Freund guter Rock-Musik wünscht. Hier gibt es die eingängigen langsamen und melodischen Passagen, genau wie die rockigen und treibenden Abschnitte. Und dann wird einem bei diesem Lied, die letzten siebeneinhalb Minuten, ein wahres Gitarrengewitter geschenkt. Ein unfassbar gutes Gitarrensolo, welches einfach mitreißt. Die Gitarristen der Band spielen sich hier gegenseitig die Bälle beziehungsweise Akkorde zu, dass einem das Herz aufgeht. Ganz bestimmt eines der besten live eingespielten Gitarrensoli überhaupt. Absolut begeisternd.

Fazit: Wenn ich ehrlich bin, so langweilt mich dieser Southern Rock zum allergrößten Teil, diese Nummern grooven zwar, gehen dafür allerdings nicht allzu gut ins Ohr. Gitarristen selbst sehen das jedoch meistens anders. Lynyrd Skynyrd waren und sind zum großen Teil und vor allem auch in den USA erfolgreich, deutlich weniger in Europa. Aber mit den fünf hier genannten Liedern können sie auch Menschen beeindrucken und begeistern, die auf deutlich andere Rock-Ausprägungen stehen als jenen Südstaaten-Rock. Alleine für die hier enthaltene Version des Titels „Free Bird“ lohnt sich dieses Kompilationsalbum uneingeschränkt. Elf Punkte.

Anspieltipps: Sweet Home Alabama, Free Bird, Simple Man, Tuesday's Gone, Comin' Home



Freitag, 15. April 2016

Led Zeppelin – The Song Remains The Same




Led Zeppelin – The Song Remains The Same


Besetzung:

John Bonham – drums, percussion
John Paul Jones – bass guitar, keyboards, mellotron
Jimmy Page – guitars, backing vocals
Robert Plant – vocals


Label: Swan Song Records


Erscheinungsdatum: 1976


Stil: Rock


Trackliste:

Platte/CD1:

1. Rock And Roll (4:03)
2. Celebration Day (3:49)
3. The Song Remains The Same (6:00)
4. The Rain Song (8:25)
5. Dazed And Confused (26:53)

Platte/CD1:

1. No Quarter (12:30)
2. Stairway To Heaven (10:58)
3. Moby Dick (12:47)
4. Whole Lotta Love (14:25)

Gesamtspieldauer: 99:45




„The Song Remains The Same” heißt das erste Live-Album von Led Zeppelin und ist gleichzeitig das einzige, welches während des Bestehens der Band entstanden ist. Veröffentlicht wurde diese Doppel-LP ursprünglich am 22. Oktober 1976 auf Swan Song Records. Allerdings gibt dieses Album in der vorliegenden Form der Doppel-Schallplatte nur einen Teil der Konzerte, die am 27., 28. und 29. Juli des Jahres 1973 im Madison Square Garden in New York stattfanden, wieder. Doch auch die später veröffentlichte Doppel-CD enthält zwar sechs weitere Titel dieser Konzerte, jedoch immer noch nicht die vollständige Liste der gespielten Lieder. Der Abschluss der Konzerte fehlt auch auf dieser digitalen Veröffentlichung. Von daher ist der Konzertfilm selbst sehr lohnenswert, den man als Fan oder Rock-Interessierter unbedingt mal gesehen haben sollte.

Die Beurteilung dieser Doppel-LP fiel ganz unterschiedlich aus. Bei Fans bis ins höchste gelobt, bei den Kritikern allerdings äußerst umstritten. Das wiederum liegt an dem Umstand, dass Jimmy Page es ganz besonders gut und vor allen Dingen perfekt machen wollte. Das bedeutet in diesem Fall, dass er die Lieder der drei Konzerte mixte. Er suchte tatsächlich die besten Parts jedes Stücks heraus und setze diese zusammen. Dies wiederum ist der Grund, warum die Titel auf der CD anders klingen, als auf der Plattenfassung, denn auf der CD gibt es die ungeschnittenen Nummern zu hören. Doch auch oder vielleicht gerade weil hier ganz schön „geschummelt“ wurde, klingt die Schallplatten-Version dieser Konzerte schon sehr, sehr eindrucksvoll.

Nun, die Musik ist begeisternd, wenn man auf Blues Rock und härteren Rock steht. Und genau das gibt es hier zu hören. Allerdings bringen die Titel von Led Zeppelin dies auch einfach mit sich, da sie eben begeistern. Die Versionen von „The Rain Song“, „No Quarter”, „Stairway To Heaven” und „Whole Lotta Love“ lohnen sich alle sehr. Das bis in alle Ewigkeit ausgedehnte „Dazed And Confused“ muss man einfach mal gehört haben. So viel Spielfreude… Ein Lied eher wie eine Reise, denn eine kurze Unterhaltungseinheit. Nun und „Moby Dick“ ist im Grunde genommen ein einziges Schlagzeug-Solo des John Bonham, welches bei 1:10 beginnt und bei 12:20 endet. Gibt es sonst auch nicht so oft. Von daher hat es Jimmy Page wirklich begeisternd hinbekommen, seine „Rumschnipselei“, die man erst merkt, wenn man die Lieder hört, wie sie wirklich geklungen haben. Vieles klingt hier auf „The Song Remains The Same” auch durchaus experimentell. Die vier Musiker haben es manchmal einfach laufen lassen, sodass die Lieder mitunter an manchen Stellen nur mehr sehr wenig mit den Originalen gemein haben. Dies macht das Ganze allerdings nochmals deutlich spannender und erhöht das Live-Erlebnis durchaus nochmals.

Fazit: „The Song Remains The Same” gilt bei vielen als das Live-Album schlechthin. Der Klang war für die damalige Zeit auch wirklich begeisternd, nur leider wurde da eben ein wenig getrickst, indem wohl drei Lieder aus drei Konzerten immer zusammengeschnitten wurden. Wenn einen das nicht stört, dann ist dieses Live-Album ein klasse Live-Album geworden, welches Freundinnen und Freunde des Blues Rock sowie des Hard Rock einfach begeistern muss und auch sicherlich wird. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: The Rain Song, Dazed And Confused, No Quarter