Freitag, 25. November 2022

Schwester – Der Himmel fällt

 



Schwester – Der Himmel fällt


Besetzung:

Meike Schrader – Piano, Keyboards
Agata Paulina Clasen – Gitarre




Erscheinungsjahr: 2022


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Fluch und Segen (5:02)
2. Wenn morgen nie kommt (3:18)
3. Unser Haus (3:51)
4. Gebranntes Kind (4:28)
5. Die Zukunft (4:06)
6. Wo die Liebe hinfällt (4:26)
7. Der Fluss (4:26)
8. Rausch (3:45)
9. Das Fundament (4:20)
10. Sommerzeitlose (4:45)

Gesamtspieldauer: 42:31



Schwester, das sind die beiden Hamburger Musikerinnen Meike Schrader und Agata Paulina Clasen, die am 25. November 2022 mit „Der Himmel fällt“ ihr Debutalbum auf dem Plattenlabel Pussy Empire Recordings veröffentlichen. Aufgenommen haben sie die zehn Lieder gemeinsam mit Produzent Gregor Henning im Studio Nord in Bremen.

Zu hören gibt es auf „Der Himmel fällt“ eine überaus eingängige Mischung aus Folk und Pop, welche von spannenden Texten durchzogen ist, die glücklicherweise nichts mit den Themen „Liebe, Herz, Schmerz und Schmalz“ gemein haben. Die Texte regen zum Nachdenken an, in die Musik lässt sich herrlich eintauchen. Oftmals klingt das verträumt bis melancholisch doch die beiden Musikerinnen wissen ihre Musik aufzulockern. Das Lied „Unser Haus“ zum Beispiel rockt und klingt mitunter fast schon herrlich schräg, „Die Zukunft“ groovt dann wieder, sodass die Füße wie von selbst mitzuwippen beginnen.

Meike Schrader und Agata Paulina Clasen schaffen es mit ihren Liedern Atmosphären zu transportieren. Musik und Text ergänzen sich dabei wunderschön, bilden eine ganz selbstverständliche Einheit. „Der Himmel fällt“ lässt sich in einem Durchhören, es gibt darauf keinen Ausfall oder Füllmaterial zu beklagen. Musik und Texte treffen und bewegen. Von daher lohnt es hier genau hinzuhören, sich Zeit beim Lauschen zu nehmen und sich verzaubern zu lassen.

Fazit: Mit „Der Himmel fällt“ ist den beiden Musikerinnen von Schwester ein sehr überzeugendes Debut gelungen. Abwechslungsreiche, eingängige Lieder mit Texten, die wirklich Inhalte transportieren und kein Blabla. Die Stimmung des Albums ist eine eher ruhige, wird jedoch immer wieder auch durchbrochen und aufgelockert. Somit ist „Der Himmel fällt“ ein schönes Album geworden, was man auch später, lange nach dem Veröffentlichungstermin, immer wieder gerne auflegen wird. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Fluch und Segen, Fundament