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Montag, 2. Mai 2016

Men At Work – Business As Usual




Men At Work – Business As Usual


Besetzung:

Greg Ham – flute, keyboards, saxophone, background vocals, lead vocals (Helpless Automaton)
Colin Hay – guitar, lead vocals
John Rees – bass, background vocals
Jerry Speiser – drums, background vocals
Ron Strykert – guitar, background vocals


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Pop, New Wave


Trackliste:

1. Who Can It Be Now? (3:25)
2. I Can See It In Your Eyes (3:32)
3. Down Under (3:45)
4. Underground (3:07)
5. Helpless Automaton (3:23)
6. People Just Love To Play With Words (3:33)
7. Be Good Johnny (3:39)
8. Touching The Untouchables (3:41)
9. Catch A Star (3:31)
10. Down By The Sea (6:53)

Gesamtspieldauer: 38:11




Die australische Band Men At Work wurden nach dem Erscheinen ihres ersten Albums „Business As Usual“ nur so mit Preisen überschüttet. Beste Debut-Single für „Who Can It Be Now?“, „Best New Album” für die Platte selbst, schließlich auch „Best New Artist” und es kamen noch weitere Auszeichnungen hinzu. Mit „Business As Usual“ starteten die fünf Australier also gleich so richtig international durch, nachdem die Scheibe im November 1981 auf Columbia Records veröffentlicht worden war.

Die Musik auf „Business As Usual“ ist auch durchaus gelungen und macht Laune. Vor allen Dingen die beiden Hits der Platte, „Who Can It Be Now?“ und „Down Under“ stehen dabei an erster Stelle der Unterhaltungsskala. Beides sind Lieder, richtig gute Ohrwürmer, die man einmal gehört, so schnell nicht wieder vergisst und welche auf jeder 80ies Revival Party oder entsprechender Disco zu den Höhepunkten zählen, auf welche die Zuhörer sehnsüchtig warten.

Die restlichen acht Nummern der Platte laufen dagegen manchmal leider einfach nur mehr so mit. Zwar klingen diese zum Teil auch ganz „nett“, haben allerdings längst nicht mehr das Potenzial, sich auch längerfristig bei der Hörerin beziehungsweise beim Hörer festzusetzen. Sehr lässig klingt die Band allerdings auch hier zum Teil. Am meisten gelungen sind da die beiden letzten Titel der Platte „Catch A Star“ und „Down By The Sea“ sowie das Lied „Underground“, bei dem ebenfalls dem Saxophon eine tragende Rolle zukommt und welches mit gelungenen Stimmungswechseln arbeitet.

Fazit: Men At Work haben mit „Business As Usual” ein fröhliches und sehr entspanntes Bild von ihrer Heimat gezeichnet. Die Platte enthält zwei wirklich tolle Nummern und noch einige weitere überzeugende Titel. Das Schöne an diesem Album ist des Weiteren, dass es kein Füllmaterial aufweist. Auch wenn nicht alles restlos überzeugt, gut hörbar ist jede Nummer der Platte. Zu hören gibt es auf „Business As Usual” also eine Mischung aus Pop und New Wave, die an Sommer, Sonne und Sorgenfreiheit erinnert. Eine Platte, die es schafft, einem ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Neun Punkte.

Anspieltipps: Who Can It Be Now?, Down Under



Samstag, 23. März 2013

Men At Work – Down Under




Men At Work – Down Under


Besetzung:

Colin Hay – vocals, guitar
Ron Strykert – guitar, vocals
John Rees – bass
Jerry Speiser – drums
Greg Ham – saxophone, flute, keyboards


Label: Sony Music Entertainment


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Pop


Trackliste:

1. Down Under (3:43)
2. It’s A Mistake (4:32)
3. Overkill (3:44)
4. Blue For You (3:53)
5. Children On Parade (3:35)
6. Helpless Automation (3:21)
7. Everything I Need (3:35)
8. I Can See It In Your Eyes (3:28)
9. No Restrictions (4:28)
10. Settle Down My Boy (3:30)
11. Snakes And Ladders (3:17)
12. Still Life (3:49)
13. Who Can It Be Now? (3:24)

Gesamtspieldauer: 40:04




Nun, mit solch „Best Of … -Alben“ ist das immer so eine Sache. Ist dieses „Beste“, was es da zu hören gibt auch jenes „Beste“, was ich als selbiges empfinde? Um sich jedoch einen groben Überblick über das Werk einer Band zu verschaffen, kann dies auch manchmal sehr hilfreich sein. Zumal, wenn diese „Übersicht“ für kleines Geld zu erwerben ist. Und beides trifft auf dieses Album von „Men At Work“ zu, somit ist diese Kompilation aus dem Jahre 2001 doch eine sehr gute Investition gewesen. Die besten Lieder aus den drei Alben der Australier von Men At Work „Business As Usual“ (1981), „Cargo“ (1983) und „Two Hearts“ (1985) sollen angeblich auf dieser Scheibe enthalten sein. Warum sich allerdings nicht alle Singleveröffentlichungen mit auf der CD befinden („Dr. Heckyll and Mr. Jive“ fehlt), bleibt ein Rätsel. Da wäre man dann wieder bei dieser Frage, was „Best Of…“ eigentlich bedeutet. Egal.

Die großen Hits, die sich allesamt auf den ersten beiden Alben befanden: „Down Under“, It’s A Mistake“, „Overkill“ sowie „Who Can It Be Now?“ sind vertreten und können auch heute noch gefallen. Und damit wird auch gleich die Schwäche von „Men At Work“ augenscheinlich. Sie hatten diese vier tollen Singleauskopplungen, die restlichen Lieder sind jedoch meist leider alles seichte Popliedchen, die weder begeistern können noch irgendwie sonst hängenbleiben. Manche Lieder, wie „Settle Down My Boy“ können dabei sogar richtig nervig werden. Folgerichtig löste sich die Formation auch nach dem dritten Album, auf dem kein Single-Hit mehr enthalten war, wieder auf. Anscheinend waren den Australiern die Ideen ausgegangen.

Fazit: Die vier Hits von „Men At Work“ sind sicherlich Kult. Und dafür lohnt auch die Anschaffung der CD, denn diese ist überall günstig zu haben. Der Rest ist was für Leute, die wissen wollen, wie denn der „bessere Rest“ der anderen Songs von „Men At Work“ klingt. Wobei der „bessere Rest“ auch sehr unterschiedlich gesehen werden kann. Ich kenne zumindest die ersten beiden Platten der Band sehr gut und auf meiner Best-Of-Zusammenstellung würden auch andere Lieder zu finden sein. Wegen der vier Hits gebe ich allerdings doch zehn Punkte, die übrigen Songs sind allerdings nicht ganz so überzeugend. Einen Punkt ziehe ich aber wieder ab, da ich zumindest alle Singleauskopplungen auf so einer CD erwarten würde. (Update Oktober 2013) Und dann ist das doch nicht gerechtfertigt, denn die vier erwähnten Titel sind schon sehr cool und begleiten einen auch. Daher echt verdiente zehn Punkte.

Anspieltipps: Down Under, It’s A Mistake, Overkill, Who Can It Be Now?