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Sonntag, 16. Oktober 2016

Sunrise Avenue – Popgasm




Sunrise Avenue – Popgasm


Besetzung:

Samu Haber – vocals, guitar
Raul Ruutu – bass 
Sami Osala – drums, percussion
Riku Rajamaa – lead guitar


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

1. Dream Like A Child (4:21)
2. The Whole Story (3:33)
3. Rising Sun (3:54)
4. Welcome To My Life (3:29)
5. Not Again (3:52)
6. Bad (3:28)
7. Monk Bay (3:49)
8. Bye Bye (One Night Kind) (3:19)
9- Kiss And Run (3:14)
10. 6-0 (3:15)
11. Birds And Bees (3:07)
12. Sail Away With Me (4:07)
13. My Girl Is Mine (3:15)
14 Something Sweet (6:42)

Gesamtspieldauer: 53:30




„Popgasm“ heißt das zweite Studio-Album der finnischen Rock Band Sunrise Avenue. Es erschien im Mai des Jahres 2009 auf dem Label Universal Music. Der Name des Albums trifft dabei nicht ganz den Inhalt. Zwar hört man auf „Popgasm“ auch Pop, doch die Rock-Elemente der Scheibe sind keinesfalls zu überhören. Allerdings, genau so reißerisch, wie der Titel des Albums wirkt, so anbiedernd ist auch die Musik auf „Popgasm“. Pop-Rock eben, der gar nicht erst versucht nachhaltig zu sein, sondern dazu da ist, gleich beim ersten Male des Hörens ins Ohr zu gehen.

Was dann insgesamt herauskommt, ist ein durchaus melodiöses Album, welches man wunderschön nebenbei hören kann, welches einen allerdings keineswegs vom Hocker reißt. Mainstream Pop-Rock klingt da aus den Boxen, ideal für die Endlosschleife so manches Radiosender. Es ist noch nicht einmal so, dass sich auf „Popgasm“ schlechte Lieder befinden würden oder aber Titel, die man absolut nicht hören kann. Nein, das würde einen völlig falschen Eindruck von dieser Platte vermitteln. Auf „Popgasm“ befinden sich allerdings jede Menge Stücke, die absolut belanglos sind.

Dies wiederum bedeutet, dass sich auf dem Album weder irgendwelche Höhepunkte, noch irgendwelche Lieder befinden, für die man dringend eine Fernbedienung benötigen würde, um sie zu überspringen. Alles klingt ein wenig gleich, ist eben für die schnelle Eingängigkeit konzipiert. Fast Food für das Ohr eben, welcher durchaus unterhält, das möchte ich dieser Musik gar nicht absprechen. Wenn man allerdings nur ein klein wenig auf Anspruch oder das Besondere in der Musik steht, dann kann man beim Hören von „Popgasm“ nur enttäuscht werden.

Fazit: Ein Mainstream Pop-Rock-Album ist die zweite Platte der Finnen von Sunrise Avenue mit dem Titel „Popgasm“ geworden. Hier nur ganz wenige Punkte in der Bewertung zu geben, würde dem Album nicht gerecht werden. Trotzdem ist die Scheibe ziemlich langweilig, da absolut vorhersehbar. Jegliches Überraschungsmoment fehlt. Doch die Nummern sind eingängig, gehen durchaus ins Ohr. Ist doch auch was. Und ganz ehrlich, das Album scheint für ein viel, viel jüngeres Klientel gemacht worden zu sein. Ich werde alt, Mist! Sechs Punkte.

Anspieltipps: The Whole Story, Sail Away With Me, Something Sweet



Montag, 29. August 2011

Sunrise Avenue – On The Way To Wonderland





Sunrise Avenue – On The Way To Wonderland


Besetzung:

Samu Haber - Gesang, Rhythmus-Gitarre
Raul Ruutu - E-Bass, Hintergrundgesang
Sami Osala - Schlagzeug
Janne Kärkkäinen - Lead-Gitarre, Hintergrundgesang
Jukka Backlund - Keyboard


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Mainstream / Pop / Rock


Trackliste

1. Choose to be me (4:11)
2. Forever yours (3:22)
3. All because of you (3:48)
4. Fairytale gone bad (3:33)
5. Diamonds (3:14)
6. Heal me (4:22)
7. It ain't the way (3:23)
8. Make it go away (3:38)
9. Destiny (2:58)
10. Sunny day (3:53)
11. Only (3:46)
12. Into the blue (5:29)
13. Romeo (4:03)
14. Fight 'til dying (3:16)
15. Wonderland (5:38)




Ein sehr eingängiges Pop- beziehungsweise Mainstreamalbum haben die Finnen mit „On the way to wonderland“ als Debutalbum vorgelegt. Und bis in das Jahr 2008 wurden daraus fleißig Singles veröffentlicht, die da wären: "All because of you", "Romeo", "Fairytale gone bad", "Forever yours", "Diamonds", "Heal me", "Choose to be me". Das bekannteste Stück dürfte dabei wohl "Fairytale gone bad" sein, ein Lied, das es bei uns bis auf Platz drei der Charts geschafft hat.

Zur Musik: Die versucht immer wieder abwechslungsreich zu sein. Da gibt es ruhigere Songs mit Streichereinsatz wie „Heal me“ oder aber auch rockigere Stücke wie „Diamonds“. Aber egal, welche Richtung auch gerade eingeschlagen wurde, alle Stücke mussten, ganz offensichtlich, unbedingt radiotauglich sein. Und das ist auch das Manko dieses Albums. Jeder Track auf der Platte ist irgendwie glattgebügelt und auf Mainstream getrimmt, sodass ihn wirklich fast jeder Musikinteressierte in Ordnung finden muss.

Mir ist das allerdings zu glatt, ich hätte mir da die eine oder andere Überraschung gewünscht, denn das Besondere fehlt diesem Album. Außerdem nervt nach einer gewissen Zeit diese nasale Stimme, sodass ich immer in Versuchung bin, Samu Haber eine Packung Taschentücher nach Finnland zu schicken.

Fazit: Wer gut gemachten Mainstream Pop oder Rock mag, dem wird diese Scheibe mit Sicherheit gefallen. Auf der CD befindet sich kein Lied, von dem man sagen würde, „…das ist aber überhaupt nichts!“, sondern nur wunderbar radiotaugliche Musik. Bei mir reicht das aber leider nur zu Hintergrundmusik, da ich in die Stücke nicht richtig eintauchen kann - dazu sind sie mir zu flach. Und so bleibt es bei 6 Punkten.

Anspieltipps: Choose to be me, Fairytale gone bad, Diamonds