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Dienstag, 21. März 2023

Terry Reid – The Driver

 



Terry Reid – The Driver


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben




Erscheinungsjahr: 1991


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Fifth Of July (5:11)
2. There‘s Nothing Wrong (5:05)
3. Right To The End (4:56)
4. The Whole Of The Moon (4:13)
5. Hand Of Dimes (3:04)
6. The Driver (Part 1) (0:44)
7. If You Let Her (4:29)
8. Turn Around (3:48)
9. Gimme Some Lovin‘ (4:20)
10. Laugh At Life (4:49)
11. The Driver (Part 2) (4:35)

Gesamtspieldauer: 45:20



Ganze zwölf Jahre dauerte es, bis Terry Reid nach „Rogue Waves“ einen neuen Anlauf unternahm und ein weiteres Album veröffentlichte (die nächste Platte sollte dann sogar erst 25 Jahre später erscheinen). „The Driver“ heißt das sechste Werk des Engländers und erschien im Jahr 1991.

Einen sehr großen Stilwechsel hat Terry Reid mit „The Driver“ durchlaufen. Waren seine Alben der 70er Jahre noch überwiegend vom Blues beeinflusste Scheiben, so ist davon auf „The Driver“ kaum mehr was zu hören. Der Musiker bewegt sich hier im Bereich des Pop-Rocks. Fünf der elf Lieder wurden von Terry Reid alleine geschrieben. Bei zwei weiteren Stücken ist er noch Co-Autor. Weitere Komponisten sind Hans Zimmer und Trevor Horn, der auch die meisten Lieder produzierte. Kein Wunder also, dass sich die Musik des Engländers nun im radiotauglichen Massenmarkt bewegt.

Daher auch nicht weiter verwunderlich, dass Terry Reid auf „The Driver“ noch das Lied „Gimme Some Lovin‘“ der Spencer Davis Group covert. In der Art wie er es covert, passt es sehr gut zum Rest des Albums. Trotzdem bleibt nicht viel davon hängen, denn einen besonderen Titel sucht man leider vergeblich auf dieser Platte, die leicht eingängige, unkomplizierte und manchmal mit synthetischen Sounds etwas überlastete Musik enthält. Nicht zuletzt der Drum-Computer trägt zu diesem „synthetischen“ Eindruck bei.

Nach Synthesizer und Keyboards klingt auch „There‘s Nothing Wrong“. Irgendwie sogar nach dem New Wave der 80er Jahre. Aber dieses Lied hallt zumindest etwas nach aufgrund seiner sehr eingängigen Melodie und dem rockigen Refrain-Teil. Von daher der Höhepunkt auf „The Driver“.

Fazit: Ein Album, welches perfekt in die 90er Jahre passt. Die einzelnen Stücke darauf gehen durchaus ins Ohr, verfangen sich dort allerdings leider nicht. „The Driver“ ist kein Album, welches man als Rock- Pop- oder Blues-Fan unbedingt gehört haben muss. Terry Reid Fans der 70er Jahre wird es beim Anhören sogar wohl eher grausen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: There‘s Nothing Wrong



Sonntag, 25. Oktober 2020

Blur – Leisure




Blur – Leisure


Besetzung:

Damon Albarn – lead vocals, keyboards
Graham Coxon – guitars, backing vocals
Alex James – bass
Dave Rowntree – drums, percussion




Erscheinungsjahr: 1991


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. She‘s So High (4:44)
2. Bang (3:37)
3. Slow Down (3:11)
4. Repetition (5:25)
5. Bad Day (4:24)
6. Sing (6:00)
7. There‘s No Other Way (3:23)
8. Fool (3:15)
9. Come Together (3:52)
10. High Cool (3:37)
11. Birthday (3:50)
12. Wear Me Down (4:49)

Gesamtspieldauer: 50:14



„Leisure“ heißt das erste Studioalbum der englischen Rockband Blur. Das Album erschien am 26. August 1991 auf dem Plattenlabel Food Records und klingt insgesamt noch sehr rau und roh und erhielt bei den Kritikern eher gemischte Kritiken. Selbst Sänger Damon Albarn beschreibt das Album in einem Interview aus dem Jahr 2007 mit „schrecklich“ und betitelt es neben „The Great Escape“ als eine der schlechtesten Platten, die Blur gemacht hätten.

Nun, „Leisure“ klingt alles andere, als das Plattencover vielleicht vermitteln würde. Auf der Scheibe hört man Alternative Rock, rau und ungeschliffen, ab und an fast an Punk erinnernd. Die Melodien gehen dabei nicht unbedingt ins Ohr – auch nicht nach dem mehrmaligen Hören der Platte. An manchen Stellen klingt das Album Platte ein wenig so, als ob man hier Musik der Beatles mit stark verzerrten Gitarren hört. Von daher sind die Melodien durchaus vorhanden, doch sie werden nie richtig ausgebaut.

Höhepunkt des Albums ist das Lied „Sing“, welches nun doch mit einer gewissen Eingängigkeit aufwarten kann und dabei eine sehr psychedelische Atmosphäre vermittelt. Sehr repetitiv und manchmal fast monoton klingend, wird es der Hörerin und dem Hörer leicht gemacht in diese Nummer einzusteigen und sich darin zu verlieren. Das klingt leicht hypnotisierend und anders, als der Rest auf „Leisure“ – angenehm anders.

Die Lieder „She‘s So High“, „There‘s No Other Way“ und „Bang“ wurden als Singles ausgekoppelt. Auf späteren Konzerten waren es schließlich lediglich die Titel „She‘s So High“ und „There‘s No Other Way“, die den Einzug in die Set-Liste schafften und somit auch öfters live gespielt wurden.

Fazit: Ein noch relativ durchwachsenes Album ist „Leisure“ von Blur geworden. Richtig überzeugend klingt das noch nicht. Die Musik hört sich eher rau und roh an, die Melodien zünden noch nicht und setzen sich dementsprechend auch nicht im Ohr fest. Insgesamt ein eher durchwachsener Start. Acht Punkte.

Anspieltipps: Sing, Fool



Donnerstag, 9. Juli 2020

Rush – Roll The Bones




Rush – Roll The Bones


Besetzung:

Alex Lifeson – electric and acoustic guitars, backing vocals
Neil Peart – drums, cymbals
Geddy Lee – bass guitar, vocals, synthesizers


Gastmusiker:

Joe Berndt – digital effects
Rupert Hine – additional keyboards, background vocals


Label: Atlantic Records


Erscheinungsjahr: 1991


Stil: Rock


Trackliste:

1. Dreamline (4:37)
2. Bravado (4:35)
3. Roll The Bones (5:30)
4. Face Up (3:54)
5. Where’s My Thing? (Part IV, "Gangster Of Boats" Trilogy) (3:50)
6. The Big Wheel (5:13)
7. Heresy (5:25)
8. Ghost Of A Chance (5:19)
9. Neurotica (4:40)
10. You Bet Your Life (4:59)

Gesamtspieldauer: 48:05




„Roll The Bones“ heißt das vierzehnte Studioalbum der kanadischen Rock Band Rush, das am 3. September 1991 auf dem Plattenlabel bei Anthem Records und außerhalb Kanadas auf dem Label Atlantic Records veröffentlicht wurde. Mit den Liedern „Dreamline“, „Roll The Bones“, „Ghost Of A Chance“, „Bravado“, „Face Up“ sowie „Heresy“ wurden ganze sechs der zehn Titel des Albums auch als Single veröffentlicht. Verkaufstechnisch war „Roll The Bones“ durchaus erfolgreich und kletterte in den Charts der USA bis auf Platz 3, in Großbritannien bis auf Platz zehn und in ihrem Heimatland Kanada immerhin noch bis auf Platz 11.

Dass sich die Scheibe ganz gut verkaufte, verwundert nicht beim Hören der zehn Lieder. Auf „Roll The Bones“ befinden sich zehn Rock-Mainstream-Titel, die zum Teil auch noch „verpoppt“ wurden. Das Titellied selbst enthält sogar eine sehr deplatziert klingende Rap-Passage. Alles leichte Kost also, die auf den schnellen Konsum und die schnelle Eingängigkeit hin getrimmt zu sein scheint. Zuallermeist klingt die Musik auf „Roll The Bones“ also eher belanglos, als spannend und ganz bestimmt nicht mehr besonders.

Allerdings, diese Eingängigkeit kann der Musik von Rush auch auf diesem Album niemand absprechen. Ins Ohr geht das durchaus, öfters gehört sogar immer mehr. Somit läuft die Scheibe mit durch, zwar ohne große Begeisterungsstürme hervorzurufen, allerdings klingt wenig auf „Roll The Bones“ daneben. Außer diesem unsäglichen Rap, der wohl als Witz gemeint war. Aufhorchen muss man bei diesem Rap, aber es geht sofort weiter und der Wohlklang stellt sich schnell wieder ein.

Fazit: Wer auf Mainstream Rock steht, die oder der wird auf „Roll The Bones“ ganz viel Musik für sich finden. Poppiger Rock, mit leichter Eingängigkeit wird einem auf dem Album geboten. Kompliziert ist das nichts, besonders auch nichts und spannend ebenso wenig. Aber es tut nicht weh und geht meist ins Ohr. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Bravado, Heresy



Sonntag, 24. März 2019

Rio Reiser – Durch Die Wand




Rio Reiser – Durch Die Wand


Besetzung:

Rio Reiser – Gesang


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Columbia Records


Erscheinungsjahr: 1991


Stil: Deutsch Rock


Trackliste:

1. Jetzt schlägt‘s Dreizehn (3:14)
2. Krieg (3:50)
3. Nur Dich (4:18)
4. So Heiss (3:55)
5. Zu Hause (4:14)
6. U.S.W. (2:51)
7. Durch die Wand (6:05)
8. Kneipe (4:40)
9. Du bist es (4:30)
10. Nach Hause (3:32)

Gesamtspieldauer: 41:15




„Durch Die Wand“ heißt das vierte Soloalbum des deutschen Musikers Rio Reiser und wurde im Juli des Jahres 1991 auf dem Plattenlabel Columbia Records veröffentlicht. Auf der Scheibe zu hören ist einmal mehr eine bunte Mischung poppig rockiger Lieder, deren Texte inzwischen wieder ein wenig politischer klingen.

Eröffnet wird die Platte überraschenderweise mit der alten Ton Steine Scherben Nummer „Jetzt schlägt‘s Dreizehn“. Diese war zwar nie auf Platte veröffentlicht worden, doch lange fester Bestandteil des Liveprogramms der Band gewesen. Ansonsten finden sich auf „Durch Die Wand“ allerdings bis zu diesem Zeitpunkt nur noch neue Titel. Diese gehen durchaus ins Ohr, mal mehr, mal weniger. Insgesamt klingen die einzelnen Stücke zu keiner Zeit anbiedernd und es befindet sich auf dem Album zudem kein Titel, der zum Überspringen geeignet wäre. Alles auf  „Jetzt schlägt‘s Dreizehn“ lohnt gehört zu werden, wenn die Scheibe auch nicht diesen einen Ohrwurm beinhaltet.

Die Texte des Rio Reiser auf „Durch Die Wand“ lohnen gehört zu werden. Klingen in meinen Ohren auch wieder etwas politischer, als noch auf den Soloalben zuvor. Höhepunkte sind die beiden Lieder „Krieg“ und „Kneipe“. Beides Stücke, die so ein klein wenig verschroben klingen und erst nach dem wiederholten Mal des Hörens restlos zu überzeugen wissen. Die hier transportierte Atmosphäre, die auch dafür sorgt, dass solche Lieder niemals im Radio gespielt werden, fängt einen irgendwann ein. Diese beiden Titel tragen zudem zur Abwechslung des Albums bei, welches ansonsten zwischen den Polen Pop und Rock hin- und herpendelt. Das Titellied „Durch die Wand“ ist ein sehr überzeugender Rocker, der ebenfalls erst nach einer gewissen Zeit zündet, als ob er im Ohr der Hörerin beziehungsweise des Hörers erst reifen müsste.

Fazit: „Durch Die Wand“ ist ein Album des Rio Reiser, welches eingängig klinkt und dementsprechend ins Ohr geht – wenn man es denn lässt. Insgesamt erfindet Rio Reiser die Musik auf dieser Platte nicht neu, auch gibt es keine herausragenden Ohrwürmer zu entdecken. Trotzdem überzeugt die Platte insgesamt mit einer guten Mischung Deutsch Rock und intelligenten Texten. Neun Punkte.

Anspieltipps: Krieg, Durch die Wand, Kneipe



Montag, 28. Januar 2019

U2 – Achtung Baby




U2 – Achtung Baby


Besetzung:

Bono – lead vocals, guitar
The Edge – guitar, keyboards, vocals
Adam Clayton – bass guitar
Larry Mullen Jr. – drums, percussion


Gastmusiker:

Brian Eno – additional keyboards (tracks 3, 9, 12)
Daniel Lanois – additional guitar (1, 3, 9), additional percussion (4, 8)
Duchess Nell Catchpole – violin and viola (6)


Label: Island Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Zoo Station (4:36)
2. Even Better Than The Real Thing (3:41)
3. One (4:36)
4. Until The End Of The World (4:38)
5. Who’s Gonna Ride Your Wild Horses (5:16)
6. So Cruel (5:49)
7. The Fly (4:29)
8. Mysterious Ways (4:03)
9. Tryin’ To Throw Your Arms Around The World (3:52)
10. Ultraviolet (Light My Way) (5:30)
11. Acrobat (4:30)
12. Love Is Blindness (4:23)

Gesamtspieldauer: 55:27




Ihr siebtes Studioalbum nannte die irische Rock-Band U2 „Achtung Baby“. Es wurde von Daniel Lanois und Brian Eno produziert und erschien am 18. November 1991 auf dem Plattenlabel Island Records. Die vier Musiker ließen in ihrer Musik nun andere musikalische Einflüsse wie Alternative Rock, Industrial Music und elektronischer Tanzmusik zu und veränderten damit den Sound ihrer Musik deutlich. Die Musik klingt auch sehr viel dunkler, als auf vorhergehenden Platten der Iren, die damit ihr öffentliches Erscheinungsbild von eher „unbeschwert“ in eher „nachdenklich“ änderte. Während des Entstehungsprozesses der Scheibe traten große Spannungen innerhalb der Band auf, da die Musiker sich nicht über die musikalische Neuausrichtung von U2 einigen konnten. Erst mit den Aufnahmen zu „One“ wurde die Band angeblich erneut zu einer Einheit. „Achtung Baby“ ist eine der erfolgreichsten Platten von U2 und erreichte in allen größeren westlichen Ländern Platz 1 der Charts. Mit den Liedern „The Fly”, „Mysterious Ways“, „One“, „Even Better Than The Real Thing“ sowie „Who‘s Gonna Ride Your Wild Horses“ wurden insgesamt fünf Singles ausgekoppelt, die sich ebenfalls sehr erfolgreich verkauften. Das gesamte Album ging bisher weltweit über 18 Millionen Mal über die Ladentheke und erhielt 1993 einen Grammy Award für die beste Rockperformance einer Gruppe mit Gesang.

Der Stil der Band hat sich mit „Achtung Baby“ verändert. Von den ursprüngliche Punk-Anleihen der ersten Platten ist auf „Achtung Baby“ nur noch ganz am Rande etwas zu hören. Dafür hat die Elektronik verstärkt Einzug gefunden in die Musik von U2, wodurch die Lieder automatisch etwas massenkompatibeler wurden, was sicherlich bei einigen Fans der ersten Stunden nicht unbedingt auf enthusiastische Zustimmung stieß. Jedoch klingt die Musik auf „Achtung Baby“ durchaus abwechslungsreich und hält allerlei Highlights für die Hörerin beziehungsweise den Hörer parat. Richtige Ausfälle gibt es dabei nicht zu beklagen und mit den Nummern „Who’s Gonna Ride Your Wild Horses“, „Mysterious Ways“ sowie „Love Is Blindness“ sind auf dem Album wunderschöne Titel enthalten, die auch die Dauer des Abspielens im Ohr überdauern.

Mit dem Titel „One“ schließlich enthält „Achtung Baby“ sicherlich eines der schönsten Lieder von U2 und vielleicht auch eines der schönsten Lieder der Pop-Musik überhaupt. Eindringlich und packend klingt dieser Titel, sehr melodiös und eingängig und mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert ausgestattet. Dazu besitzt dieses Lied eine besondere, melancholische Atmosphäre, welche in Vollendung transportiert wird und fertig ist der perfekte Pop Song. Bono singt so beseelt, wie er es sonst bei keinem anderen Lied mehr zu vollführen weiß. Gerade kleinere Schwankungen in der Stimme des Sängers lassen diesen Eindruck entstehen und bewirken ebenfalls etwas Besonderes. Das Lied steigert sich in seinem Verlauf und ganz zum Schluss steht das Schwelgen in der Musik. Wohl denen, die vollständig in Musik eintauchen können und durch diese gerührt und berührt werden. Alle anderen verpassen Großes.

Fazit: Auf dem siebten Studioalbum „Achtung Baby“ von U2 ist nicht alles mitreißend, doch es enthält mit dem Titel „One“ eines der schönsten Lieder von U2 und der Pop-Musik überhaupt. Doch ist dieses Lied nicht der einzige Höhepunkt des Albums, wenn auch der eindrucksvollste. Ansonsten kann man auf der Scheibe auch weitere schöne Melodien entdecken und sich mit poppigen bis rockigen, sanften bis fordernden Liedern unterhalten lassen. Ein schönes Album. Elf Punkte.

Anspieltipps: One



Mittwoch, 20. Juni 2018

Michael Crawford – Performs Andrew Lloyd Webber




Michael Crawford – Performs Andrew Lloyd Webber


Besetzung:

Michael Crawford – vocals


Gastmusiker:

Royal Philharmonic Orchestra – orchestration
Sharon Benson – vocals
Barbara Bonney – vocals
The Boys Choir Of Harlem – vocals
Frances Ruffelle – vocals


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Musical


Trackliste:

1. Any Dream Will Do (3:41)
2. All I Ask Of You (4:53)
3. Wishing You Were Somehow Here Again (3:57)
4. And The Money Kept Rolling (In And Out) (3:53)
5. Nothing Like You've Ever Known (3:34)
6. Tell Me On A Sunday (3:47)
7. Gethsemane (6:01)
8. The Phantom Of The Opera (4:30)
9. The Music Of The Night (5:51)
10. Memory (4:26)
11. Only You (4:58)
12. Other Pleasures / The First Man You Remember (4:00)
13. Love Changes Everything (3:24)

Gesamtspieldauer: 57:00



Michael Crawford, der bürgerlich Michael Patrick Smith heißt, ist ein englischer Schauspieler, Sänger und Musical Darsteller. Insgesamt dreizehn Solo-Alben hat er bisher in seiner Karriere veröffentlicht, darunter auch „Michael Crawford Performs Andrew Lloyd Webber“, ein Album, welches im Jahr 1991 auf dem Plattenlabel Atlantic Records erschien. Allgemein interpretiert Michael Crawford auf seinen Platten gerne Musik anderer Komponisten, so auch auf diesem, seinem dritten Solo-Werk.

Wie der Name des Albums schon vermuten lässt, hört man auf diesem Musical Musik von Andrew Lloyd Webber, die mit großem Orchester eingespielt wurde. Alles auf „Michael Crawford Performs Andrew Lloyd Webber“ klingt süßlich bis schmalzig. Die Stimme des Michael Crawford trägt zusätzlich zu diesem Eindruck bei, da sie irgendwo zwischen der einer Frau und eines Mannes angesiedelt ist, am ehesten wohl mit androgyn zu umschreiben ist und einfach sehr seltsam klingt. Dazu die grausame und grauenhafte Musik des Andrew Lloyd Webber und zurück bleibt das Entsetzen.

Die Lieder des Andrew Lloyd Webber wirken oftmals wie auf dem Reißbrett entworfen und konstruiert. Der Kommerz leuchtet bei diesen Liedern aus jedem Takt heraus, oberflächliche Eingängigkeit gepaart mit gestellter Dramaturgie. Dazu diese Überzeichnungen im Gesang, die das Ganze zu einem Konstrukt werden lassen, welches Fremdschämen heraufbeschwört. Beim Hören dieser Lieder meint man unweigerlich, sich sofort verteidigen zu müssen, falls man dabei beobachtet wird. Stark überzuckerte Musik, die an Banalität nicht mehr zu unterbieten ist.

Fazit: Musical Fans werden das ganz sicher anders sehen. Viele andere können allerdings wiederum gar nichts mit derartig gestellter Musik anfangen, die vom ersten bis zum letzten Akkord schleimig klingt und fürchterlich nervt. Konstruierte Musik, die für Rock Freundinnen und Freunde kaum erträglich klingt. Lasst mich bitte hier raus – und zwar ganz schnell. Null Punkte.

Anspieltipps: Keine



Freitag, 18. Mai 2018

Natalie Cole – Unforgettable With Love




Natalie Cole – Unforgettable With Love


Besetzung:

Natalie Cole – vocals


Gastmusiker:

Murray Adler – violin
Monty Alexander – piano
Israel Baker – violin
Marilyn Baker – violin
Rick Baptist – trumpet
Arnold Belnick – violin
Pete Beltran – trombone
Dixie Blackstone – violin
Samuel Boghossian – viola
George Bohanon – trombone
Tom Boyd – oboe
Jacqueline Brand – violin
Oscar Brashear – trumpet
Alan Broadbent – celeste, piano
Ray Brown – bass
Dennis Budimir – guitar
Denyse Buffum – viola
Larry Bunker – percussion
Jodi Burnett – cello
Kenneth Burward-hoy – viola
Darius Campo – violin
Conte Candoli – trumpet
Stuart Canin – violin
Lily Ho Chen – violin
John Chiodini – guitar
Pete Christlieb – tenor saxophone, saxophone, woodwind
Gene Cipriano – oboe, woodwind
John Clayton – bass, string bass
Pat Coil – synthesizer
Brad Cole – piano
Ike Cole – piano
Natalie Cole –vocal arrangement, vocals
John Collins – guitar
Antony Cooke – cello
Ronald Cooper – cello
Gail Cruz – violin
Isabelle Daskoff – violin
Donna Davidson – background vocals
Charlie Davis – trumpet
Vincent DeRosa – french horn
Chuck Domanico – bass, string bass
Bonnie Douglas – violin
Assa Drori – violin
David Duke – french horn
Bruce Dukov – violin
Bob Efford – baritone saxophone
Stephen Erdody – cello
Pavel Farkas – violin
Henry Ferber – violin
Michael Ferril – violin
Chuck Findley – trumpet
Clare Fischer –piano, rhythm arrangements
Ronald Folsom – violin
Gary Foster – flute, alto saxophone, woodwind
Armen Garabedian – violin
Berj Garabedian – violin
Tom Garvin – synthesizer
James Getzoff – violin
Julie Gigante – violin
Harris Goldman – violin
Pamela Goldsmith – viola
Endre Granat – violin
Gary Grant – trumpet
Thurman Green – trombone
Susan Greenberg – flute
Ralph Grierson – synthesizer
Sol Gubin – drums
Debbie Hall – background vocals
Larry Hall – trumpet
Diana Halprin – violin
Jeff Hamilton – drums
Clayton Haslop – violin
Dan Higgins – alto saxophone, soprano saxophone
Paula Hochhalter – cello
Steve Huffsteter – trumpet
Jim Hughart – bass
John Johnson – tuba
John Thomas Johnson – tuba
Marilyn L. Johnson – french horn
Thomas "Snake" Johnson – trombone
Harold Jones – drums
Karen Jones – violin
Nathan Kaproff – violin
Anne Karam – cello
Dennis Karmazyn – cello
Armand Karpoff – cello
Roland Kato – viola
Kerry Katz – background vocals
Randy Kerber – synthesizer
Myra Kestenbaum – viola
Katie Kirkpatrick – harp
Ezra Kliger – violin
Armen Ksadjikian – cello
Steve Kujala – woodwind
Bernard Kundell – violin
Michael Lang – piano
Ronnie Lang – woodwind
Ronald Langinger – flute
Michel Legrand –orchestral arrangements
Kathleen Lenski – violin
Brian Leonard – violin
Gayle Levant – harp
Tommy LiPuma –rhythm arrangements
Rich Logan – background vocals
Charles Loper – trombone
Warren Luening – trumpet
Arthur Maebe – french horn
Rene Mandel – violin
Edith Markman – violin
Michael Markman – violin
Yoko Matsuda – violin
Donald McInnes – viola
Mike Melvoin – piano
Don Menza – tenor saxophone
Gene Merlino – background vocals
Richard Mitchell – tenor saxophone
Rick Mitchell – tenor saxophone
Lanny Morgan – alto saxophone
Ralph Morrison III – violin
Carole Mukogawa – viola
Richard Taylor "Dick" Nash – trombone
Buell Neidlinger – string bass
Dan Neufeld – viola
Irma Neumann – violin
David "Fathead" Newman –tenor saxophone
Jack Nimitz – baritone saxophone, woodwind
Mike Nowack – viola
Brian O'Connor – french horn
Nils Oliver – cello
Sid Page – violin
Marty Paich – orchestral arrangements, rhythm arrangements
John Patitucci – bass
Bruce Paulson – trombone
Bill Perkins – alto saxophone
John Pisano – guitar
Kazi Pitelka – viola
Stanley Plummer – violin
Barbara Porter – violin
Jack Redmond – trombone
William Frank "Bill" Reichenbach Jr. – trombone
Dorothy Remsen – harp
Anatoly Rosinsky – violin
Daniel Rothmuller – cello
Joe Sample – piano
Myron Sandler – viola
Frederick Seykora – cello
Sid Sharp – violin
Don Shelton – background vocals
Harry Shirinian – viola
Haim Shtrum – violin
Paul Shure – violin
Andrew Simpkins – bass
Nolan Andrew Smith – trumpet
Sally Stevens – background vocals
Susan Stevens – background vocals
David Stockhammer – viola
Sheridon Stokes – woodwind
Robert Stone – string bass
Margaret Storer – string bass
Frank Szabo – trumpet
James Thatcher – french horn
Milton Thomas – viola
Raymond Tischer – viola, violin
Richard Todd – french horn
Alexander Treger – violin
Bob Tricarico – baritone saxophone
Mari Tsumura-botnick – violin
Louise di Tullio – flute, woodwind
Jo Ann Turovsky – harp
Alan de Veritch – viola
Gerald Vinci – violin
Al Viola – guitar
Dorothy Wade – violin
Brad Wanaar – french horn
Miwako Watanabe – violin
Dave Weckl – drums
Ken Yerke – violin


Label: Elektra


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Jazz


Trackliste:

1. The Very Thought Of You (4:17)
2. Paper Moon (3:25)
3. Route 66 (3:01)
4. Mona Lisa (3:46)
5. L-O-V-E (2:31)
6. This Can't Be Love (2:14)
7. Smile (3:38)
8. Lush Life (4:21)
9. That Sunday That Summer (3:31)
10. Orange Colored Sky (2:27)
11. Medley: For Sentimental Reasons / Tenderly / Autumn Leaves (7:32)
12. Straighten Up And Fly Right (2:40)
13. Avalon (1:51)
14. Don't Get Around Much Anymore (2:34)
15. Too Young (4:32)
16. Nature Boy (3:24)
17. Darling, Je Vous Aime Beaucoup (3:25)
18. Almost Like Being In Love (2:11)
19. Thou Swell (1:50)
20. Non Dimenticar (2:57)
21. Our Love Is Here To Stay (3:29)
22. Unforgettable (3:28)

Gesamtspieldauer: 1:13:14




„Unforgettable With Love“ heißt das zwölfte Studio-Album der US-amerikanischen Sängerin Natalie Cole, der Tochter des Nat King Cole. Es war die erste Platte, die sie beim Label Elektra Records veröffentlichte, nachdem sie ihre alte Plattenfirma Capitol Records verlassen hatte. „Unforgettable With Love“ wurde am 11. Juni 1991 veröffentlicht und besteht lediglich aus Cover-Versionen von Titeln, die ihr Papa geschrieben hatte. Die letzte Nummer, „Unforgettable“, singen Tochter und Vater dann auch zusammen ein, obwohl ihr Vater bereits am 15. Februar 1965 verstorben war.

Auf „Unforgettable With Love“ hört man jazzige Interpretationen ebenso wie Lieder im Big Band Sound. Schließlich wird die Platte noch durch orchestrale Interpretationen vervollständigt, sodass ein Gesamtbild entsteht, dass diese Art der Musik in die 50er Jahre rückt, in der sie hauptsächlich auch entstanden ist. Das klingt alles weich und süßlich, die jazzigen Passagen auch etwas aufgesetzt, bei zu viel Streicheruntermalung driftet das Ganze ziemlich konsequent in den Schmalz hinein.

„Unforgettable With Love“ wird heutzutage nur wenig Freunde finden. Menschen, die die amerikanischen Musik-Filme der 40er, 50er und 60er Jahre lieben, Freundinnen und Freunde des Easy-Listenig-Jazz‘ werden dies allerdings freilich ganz anders sehen. Doch selbst Oldie-Fans werden mit „Unforgettable With Love“ größtenteils überfordert sein. Ins Ohr geht hier nämlich trotz der vielen Streicher kaum etwas. Vieles klingt zäh, was sicherlich auch am „Geiste der Musik“ liegt, an der Zeit, in der sie entstand. Diese ist lang vorbei und die amerikanischen Revue-Filme finden hierzulande und heutzutage auch nicht mehr viele Anhänger.

Fazit: 50er-Jahre Vocal Jazz, Big Band Musik und orchestralen Pop gibt es auf „Unforgettable With Love“ zu hören. Die Musik kommt nicht nur aus einer anderen Zeit, sie klingt auch sehr danach. Zumeist sehr süßlich und schmalzig, nicht sehr eingängig und leider auch größtenteils sehr langweilig. Trotzdem ist dies wahrlich keine schlechte Musik. Für heutige Ohren, wenn ich nicht gerade Fans der USA der 50er Jahre bin, jedoch leider sehr langweilig. Vier Punkte.

Anspieltipps: Unforgettable



Dienstag, 19. Dezember 2017

A-ha – Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha




A-ha – Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Warner Brothers Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Pop, New Wave, Synthie Pop


Trackliste:

1. Take On Me (3:48)
2. Cry Wolf (4:08)
3. Touchy! (4:37)
4. You Are The One (3:47)
5. Manhattan Skyline (4:50)
6. The Blood That Moves The Body (4:06)
7. Early Morning (2:59)
8. Hunting High And Low (3:47)
9. Move To Memphis (4:17)
10. I've Been Losing You (4:26)
11. The Living Daylights (4:16)
12. Crying In The Rain (4:24)
13. I Call Your Name (4:53)
14. Stay On These Roads (4:46)
15. Train Of Thought (4:16)
16. The Sun Always Shines On T.V. (5:05)

Gesamtspieldauer: 1:08:33



Im Jahr 1991 veröffentlichte die norwegische Pop Band A-ha ihr erstes weltweit erscheinendes „Best Of…“-Album mit dem Titel „Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha“. Darauf enthalten sind Lieder der ersten vier Studioalben des skandinavischen Trios. „Hunting High And Low“ aus dem Jahr 1985 ist viermal vertreten. Drei Beiträge wurden vom 1986 erschienen Album „Scoundrel Days“ hinzugefügt. Von „Stay On These Roads“ aus dem Jahr 1988 stammen mit fünf Liedern die meisten Titel und schließlich ist auch das vierte Album von A-Ha, „East Of The Sun, West Of The Moon“, aus dem Jahr 1990 mit drei Nummern vertreten. Dazu gesellt sich noch der Titel „Move To Memphis“, der bisher noch gar nicht veröffentlicht worden war. Einmal mehr fragt man sich, was ein bisher unveröffentlichtes Lied auf einem „Greatest Hits“-Album verloren hat, aber so scheint das Geschäft wohl zu laufen und die Fans kaufen die Platte dann eben für diese eine Nummer auch noch. Heute, in Zeiten des Downloads, wird das sicherlich nicht mehr so einfach und wirkungsvoll funktionieren. „Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha“ erschien am 4. November 1991 auf dem Plattenlabel Warner Brothers Records.

A-ha waren mit ihrer Debut-Platte „Hunting High And Low“ weltweit überaus erfolgreich. Nicht zuletzt auch das Video zum Lied „Take On Me“ trug mit zum Erfolg der Scheibe bei. Aber auch das Titellied „Hunting High And Low“ oder „The Sun Always Shines On T.V.“ waren alles sehr eingängige und melodiöse Pop Nummern, die durchaus ins Ohr gingen und hängenblieben. Der kommerzielle Erfolg der Band nahm jedoch von Platte zu Platte deutlich ab und mit diesem Kompilationsalbum kann man auch sehr gut nachvollziehen, warum das so war. Alles, was nach „Hunting High And Low“ kam – zumindest auf dieser Zusammenstellung – klingt höchstens noch durchschnittlich, wenn es nicht sogar langweilt. Die drei Norweger schienen ihre Ideen schnell verbraucht zu haben.

Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Höhepunkte dieses Greatest Hits Albums drei Lieder von der ersten Veröffentlichung von A-ha sind. Die Nummern „Take On Me“, „Hunting High And Low“ sowie „The Sun Always Shines On T.V.“ wären hier zu nennen, wobei das schönste Lied von A-ha, „Hunting High And Low“, auf „Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha“ in einem neuen Remix zu hören ist, der durch zu viel Orchester etwas überfrachtet wirkt und klingt. Der Remix von „The Sun Always Shines On T.V.“ klingt leider auch sehr viel synthetischer, als das Original. Eine weitere Unsitte, einem „Best Of“-Album einen Remix und nicht das Original hinzuzufügen. Und ansonsten? Unaufgeregter Pop, nichts mehr, was heraussticht oder begeistern könnte. Weitere Höhepunkte sind da leider nicht mehr auszumachen. Wenn das allerdings die besten Lieder der Platten zwei, drei und vier sein sollen…

Fazit: Mit „Headlines And Deadlines - The Hits Of A-ha“ erhält man eine schöne Übersicht über das Schaffen der norwegischen Band A-ha auf ihren ersten vier Studioalben. Interessant klingen auf diesem Kompilationsalbum jedoch lediglich die Nummern von der ersten Platte „Hunting High And Low“. Der ganze Rest ist höchstens noch durchschnittlicher Pop, der einfach so durchrauscht, ohne Spuren zu hinterlassen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Take On Me, Hunting High And Low, The Sun Always Shines On T.V.



Mittwoch, 13. Dezember 2017

Curtis Stigers – Curtis Stigers




Curtis Stigers – Curtis Stigers


Besetzung:

Curtis Stigers – lead vocals, backing vocals (1, 3, 4, 5, 8, 9, 10), tenor saxophone (1, 7, 11), alto saxophone (2, 10)


Gastmusiker:

Danny Kortchmar – guitar (1, 4, 9)
Michael Landau – guitar (1-7, 9, 10, 11), guitar solo (5)
Buzz Feiten – guitar (2, 3, 5, 6, 10)
Basil Fung – guitar (2, 3, 5)
Michael Thompson – guitar (8)
T. M. Stevens – bass (1, 4, 9, 11)
Abraham Laboriel – bass (2, 3, 6, 7, 8, 10)
Neil Stubenhaus – bass (5)
Jeff Porcaro – drums (1, 4, 9, 11)
John Robinson – drums (2, 3, 5, 6, 7, 10)
Mike Baird – drums (8)
Paulinho da Costa – percussion (3, 5, 6, 7, 10)
David Paich – keyboards (1, 4, 11)
Randy Kerber – keyboards and piano (2, 3, 5-8)
Glen Ballard – additional keyboards (2, 3, 5, 6, 7, 10)
Bill Payne – organ (2, 3, 5, 6, 7, 10)
Jerry Hey – string arrangements (2, 3, 9, 11), horn arrangements (3)
Brandon Fields – horns (3)
Gary Grant – horns (3)
Jerry Hey – horns (3)
Kim Hutchcroft – horns (3)
Ralph Morrison – strings (2, 3)
Reg Hill – strings (2, 3)
Rene Mandel – strings (2, 3)
Helen Nightingale – strings (2, 3)
Frederick Seykora – strings (2, 3)
Richard Altenbach – strings (2, 3)
Roland Kato – strings (2, 3)
Carole Kleister-Castillo – strings (2, 3)
Lisa Johnson – strings (2, 3)
Paula Hochhalter – strings (2, 3)
Ralph Morrison – strings (9, 11)
Frederick Seykora – strings (9, 11)
Margaret Wooten – strings (9, 11)
Roland Kato – strings (9, 11)
Lisa Johnson – strings (9, 11)
Kenneth Yerks – strings (9, 11)
Karen Jones – strings (9, 11)
Ronald Folsom – strings (9, 11)
Christine Ermacoff – strings (9, 11)
Carrie Holzman-Little – strings (9, 11)
Sheldon Sanov – strings (9, 11)
Michael Markman – strings (9, 11)
Angel Rogers – backing vocals (2, 3, 7, 10)
Alfie Silas – backing vocals (2, 6, 7)
Táta Vega – backing vocals (2, 3, 7, 10)
Siedah Garrett – backing vocals (3, 10)
Sarah Taylor – backing vocals (4, 9)
Alexandria Brown – backing vocals (4, 9)
Pattie Brooks – backing vocals (4, 9)
Andraé Crouch – backing vocals (6)
Pattie Howard – backing vocals (6)
Perry Morgan – backing vocals (6)
Sandra Crouch – backing vocals (6)
Rose Banks – backing vocals (6)
Howard McCrary – backing vocals (6)
Jackie Gouche – backing vocals (6)
Geary Faggett – backing vocals (6)


Label: Arista Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Soul, Pop


Trackliste:

1. Sleeping With The Lights On (4:03)
2. I Wonder Why (4:28)
3. You're All That Matters To Me (4:40)
4. The Man You're Gonna Fall In Love With (4:26)
5. People Like Us (4:36)
6. Never Saw a Miracle (3:43)
7. I Guess It Wasn't Mine (3:57
8. Nobody Loves You Like I Do (4:04)
9. I Keep Telling Myself (3:56)
10. Count My Blessings (4:22)
11. The Last Time I Said Goodbye (3:41)

Gesamtspieldauer: 46:02



„Curtis Stigers“ heißt das selbstbetitelte Debut-Album des US-amerikanischen Jazz-Musikers Curtis Stigers. Veröffentlicht wurde das Album am 24. September 1991 auf dem Plattenlabel Arista Records. Auf dieser ersten Scheibe des US-Amerikaners hört man allerdings keinen Jazz, sondern sehr viel Soul-Musik, angereichert mit etwas Pop. Die Platte enthält den größten Hit des Curtis Stigers, „I Wonder Why” und kletterte in den britischen Albumcharts bis auf Platz 7.

Genauso wie das Coverbild aussieht, so klingt auch die Musik des Curtis Stigers auf seiner Debut-Platte: Sehr schleimig die Musik betreffend und in Bezug auf die Texte hin absolut einfallslos. Dieses Thema der „Liebe“ wird hoch und runter gewälzt, manchmal blutet ihm wohl das Herz, manchmal springt es vor Freude – absolut uninteressant und uninspiriert. Bezüglich der Musik bleibt festzuhalten, dass sie keine ist, die ins Ohr geht, melodiös klingt oder gar längerfristig hängenbleibt. Ein süßliches Soul-Gesäusel, garniert mit allzu viel Streichern gibt es auf dem Album zu hören, welches an es keiner Stelle schafft mich zu interessieren geschweige denn zu faszinieren.

Auf „Curtis Stigers“ von Curtis Stigers Höhepunkte auszumachen fällt mir daher sehr schwer, weil diese Musik eben an keiner Stelle auch „meine“ Musik ist. Um jedoch trotzdem ein Lied zu erwähnen, sei hier die Nummer „I Guess It Wasn't Mine“ genannt. Ein Lied, welches sich deutlich weniger in den Gefilden des Soul bewegt, sondern vielmehr im Pop beheimatet ist. Ansonsten ist diese Scheibe eher Qual als Spaß. Nun, Musik ist und bleibt eben Geschmackssache.

Fazit: „Curtis Stigers“, das Debut-Album des US-Amerikaners Curtis Stigers ist eine Platte, angefüllt mit weißer Soul Musik, die hier und da mit ein paar Pop-Einflüssen unterfüttert wird. Gefallen wird einem diese Musik sicherlich nur, wenn man mit dem Genre des Soul auch etwas anzufangen weiß. Ich kann es leider nicht. Außerdem scheint es ein Gesetz zu geben, dass Musik dieser Art immer mit unterirdisch schlechten Texten ausgeliefert wird. Nachhören kann man das einmal mehr auf dem ersten Album des Curtis Stigers mit gleichnamigem Titel. Zwei Punkte.

Anspieltipps: I Guess It Wasn't Mine



Montag, 13. November 2017

Greg Vandike – Doctor Rain




Greg Vandike – Doctor Rain


Besetzung:

Greg Vandike – vocals, instruments


Gastmusiker:

Julie Vandike – backing vocals (tracks 1, 5, 10)
Grant Serpell – drums (tracks 1, 5, 7, 11, 17)


Label: Zing 1


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Synthie-Pop


Trackliste:

1. Marie Celeste (3:23)
2. Suddenly My Heart Goes Zing (3:27)
3. Dreamland (2:47)
4. I'll Be Your Surprise (3:42)
5. Ivory Towers (3:43)
6. Doctor Rain (3:48)
7. Wallpaper Music (2:48)
8. Problem Page (3:13)
9. Louis Quinze (4:40)
10. Heaven (2:57)
11. Carmen Miranda (3:37)
12. Flying Doctor (3:21)
13. Lamorna (4:30)
14. Try A Little Harder (3:02)
15. Major To Minor (2:58)
16. Animation (2:55)
17. Parallel Universe (3:16)

Gesamtspieldauer: 58:16




Greg Vandike hat nur ein einziges Studioalbum veröffentlicht. Dieses heißt „Doctor Rain“ und erschien im Jahr 1991 auf dem Plattenlabel Zing 1. Die darauf enthaltenen Stücke sind allesamt in den Jahren von 1980 bis 1982 entstanden und dort bereits zum Teil als Singles oder Maxi-Singles veröffentlicht worden. Angeblich wurde von „Doctor Rain“ lediglich eine Auflage von 500 Kopien erstellt – was definitiv zu wenig wäre, denn so schlecht ist die Musik nicht, auch wenn sie sehr synthetisch klingt.

Auf „Doctor Rain“ hört man minimalistischen Synthie Pop, der mal mehr und mal weniger gut ins Ohr geht. Richtig begeisternd klingt das Ganze zwar nur an sehr wenigen Stellen und Freundinnen und Freunde „handgemachter“ Rock Musik werden sowieso sehr wenig mit dieser Art von Musik anfangen können. Dieser synthetische Sound klingt durchaus etwas steril und kalt und ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Allerdings strahlen einige der Melodien eine gewisse Wärme aus.

Wie bereits erwähnt gehen die einzelnen Stücke mal mehr und mal weniger ins Ohr. Ein Titel mit durchaus vorhandenem Ohrwurmcharakter ist gleich die erste Nummer des Albums, „Marie Celeste“. Ein schönes Lied, für welches man nicht viele Versuche und Durchläufe benötigt, um Gefallen daran zu finden, wenn man auch Musik akzeptiert, in der keinerlei Gitarren mehr zu hören sind. Ebenfalls noch ganz gelungen klingen „Dreamland“ und „Animation“. Festzustellen bleibt dabei auf jeden Fall, dass man mit dem häufigeren Hören auch mehr Spaß an dieser Musik bekommt, die dann immer eingängiger zu werden scheint. Viele der Melodiebögen schaffen es letztendlich doch, sich festzusetzen.

Fazit: Zumeist eingängigen Synthie Pop gibt es auf „Doctor Rain“ von Greg Vandike zu hören. Die Musik klingt wahrlich sehr synthetisch und passt von ihrer Machart und ihrem Sound auch perfekt in die Anfänge der 80er Jahre, in denen sie auch entstand. Einige ganz nette Nummern befinden sich auf der Scheibe. Diese muss man sich allerdings erst erarbeiten, nur wenig klingt gleich beim ersten Mal des Hörens überzeugend und eingängig. Wahrscheinlich ist es zunächst der Synthie-Sound, der einen zögern lässt, die Musik tiefer und intensiver wirken zu lassen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Marie Celeste, Dreamland, Ivory Towers, Animation



Samstag, 28. Oktober 2017

Various Artists – Rock Stars - The Rock Collection




Various Artists – Rock Stars - The Rock Collection


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Label: Time Warner


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

CD1:

1. Queen – Bohemian Rhapsody (5:57)
2. Tears For Fears – Everybody Wants To Rule The World (4:13)
3. Elton John – I'm Still Standing (3:05)
4. The Eagles – Hotel California (6:32)
5. The Kinks – Come Dancing (3:57)
6. T. Rex – Get It On (4:27)
7. Status Quo – Down Down (3:43)
8. Rod Stewart – Maggie May (4:56)
9. Marillion – Kayleigh (3:37)
10. The Boomtown Rats – I Don't Like Mondays (3:49)
11. The Byrds – Turn! Turn! Turn! (3:44)
12. The Electric Light Orchestra – Roll Over Beethoven (4:32)


CD2:

1. Europe – The Final Countdown (5:12)
2. The Stranglers – Golden Brown (3:29)
3. 10 CC – Things We Do For Love (3:24)
4. The Jimi Hendrix Experience – All Along The Watchtower (3:58)
5. Journey – Don't Stop Believin' (4:11)
6. Daryl Hall And John Oates – Maneater (4:32)
7. Meat Loaf – Bat Out Of Hell (4:53)
8. Lou Reed – Walk On The Wild Side (4:12)
9. Eric Clapton – Promises (3:03)
10. Joe Cocker – With A Little Help From My Friends (5:06)
11. Santana – Well All Right (4:13)
12. Fleetwood Mac – Tusk (3:25)

Gesamtspieldauer CD1 (52:36) und CD2 (49:44): 1:42:20



„Rock Stars - The Rock Collection“ war der Auftakt und die erste Ausgabe einer Reihe von Kompilations-Alben, die Anfang der 90er Jahre vom Label Time Warner veröffentlicht wurden. Auf dieser ersten Ausgabe sind fast ausschließlich sehr bekannte Künstler und Bands mit mehr oder weniger bekannten Liedern aus den 70er und vor allen Dingen 80er Jahren zu hören. Zumeist steht der Rock auf „Rock Stars - The Rock Collection“ im Vordergrund, jedoch haben sich auch eher poppige Titel mit auf das Doppelalbum verirrt, welches im Jahr 1991 erschienen ist.

Einige schöne Nummern gibt es auf dieser Zusammenstellung zu hören, die allermeisten Lieder dürften Musikinteressierten dabei mehr oder weniger bekannt sein. Welche hiervon am meisten überzeugen, liegt natürlich ganz am Geschmack der Hörerin beziehungsweise des Hörers. Insgesamt sind es 24 Titel aus dem Rock- und Pop-Bereich, die sich zu ihrer Veröffentlichungszeit allesamt in den Charts befanden. Viele der Titel sind tanzbar, somit eignen sich die beiden Scheiben auch perfekt zum Einsatz bei einer 70ies oder 80ies Party, um die Tanzfläche zu füllen. Alle Doppel-CDs dieser Reihe gibt es im Moment im gebrauchten Zustand für sehr wenig Geld zu erwerben, wodurch man eine schöne Sammlung der Hits der damaligen Zeit erhält.

Fazit: Wer gerne eine kleine Sammlung von Chart-Stürmern der 70er und 80er Jahre sein Eigen nennen möchte, ist mit dieser Zusammenstellung sehr gut bedient. Ergänzt wird diese Veröffentlichung noch durch Nachfolgealben, die inzwischen alle sehr günstig gebracht zu haben sind. Und falls jemand mal eine Party im Stile der 70er oder 80er Jahre plant, wäre mit „Rock Stars - The Rock Collection“ für die musikalische Untermalung bestens gesorgt. Neun Punkte.

Anspieltipps: Im Grunde genommen alles.



Mittwoch, 31. Mai 2017

R.E.M. – This Film Is On (DVD)




R.E.M. – This Film Is On (DVD)


Besetzung:

Bill Berry
Peter Buck
Mike Mills
Michael Stipe


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Intro
2. Losing My Religion
3. Shiny Happy People
4. Near Wild Heaven
5. Radio Song
6. Love Is All Around
7. Losing My Religion (acoustic)
8. Low
9. Belong
10. Half A World Away
11. Country Feedback
12. Credits

Gesamtspieldauer: ~ 50:00




„This Film Is On“ ist eine Zusammenstellung von Videos der US-amerikanschen Band R.E.M, die alle in Zusammenhang mit ihrem Album „Out Of Time“ stehen, welches im selben Jahr erschienen war. Im Jahr 1991 erschien die Video-Fassung dieser Veröffentlichung auf VHS, im August des Jahres 2000 gab es dann eine Wiederveröffentlichung auf DVD. Der Titel der DVD, „This Film Is On“, ist dem Lied „Country Feedback“ entnommen.

Auf dem Film enthalten sind alle vier Videos der Single-Auskopplungen des Albums „Out Of Time“. Dies waren die Videos zu den Liedern „Losing My Religion“, „Shiny Happy People“, „Near Wild Heaven“ sowie „Radio Song“. Dazu gibt es Videos zu den Liedern „Low“, „Belong“, „Half A World Away“ und „Country Feedback“. Des Weiteren ist eine Live-Akustik-Version des Stücks „Losing My Religion“ enthalten, die in der The Late Show eingespielt wurde. Ebenso eine Live-Akustik-Version des Liedes „Love Is All Around“ von MTV Unplugged. Im Abspann gibt es schließlich noch das Instrumentalstück „Endgame“ zu hören. Somit sind lediglich die beiden „Out Of Time“-Stücke „Texarkana“ und „Me In Honey“ nicht auf diesem Video-Album enthalten. Zwischen den einzelnen Stücken werden immer kurze schwarzweiß Videos eingeblendet, die weder mit der Band, noch mit der Musik von R.E.M. etwas zu tun haben und zum Beispiel verfallenen Gebäude zeigen.

Fazit: Für Freunde von R.E.M. und auch für Fans des Albums „Out Of Time“ eine schöne Erweiterung, die durchaus unterhaltsam ist und das Album noch ein wenig weiter abrundet. Allerdings sicherlich nichts, was man sich öfters ansieht. Ab und an dann vielleicht dann aber doch, denn die Videos haben ihren Reiz. Für R.E.M.-Fans. Neun Punkte.