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Montag, 12. Juni 2017

Flash And The Pan – Early Morning Wake Up Call




Flash And The Pan – Early Morning Wake Up Call


Besetzung:

Harry Vanda – guitar, vocals
George Young – synthesizer, vocals


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: Pop Rock, Synthie Pop


Trackliste:

1. Early Morning Wake Up Call (4:05)
2. Communication Breakdown (3:29)
3. Barking At The Moon (3:59)
4. Downtown Too Long (4:20)
5. Opera Singers (4:53)
6. Midnight Man (4:56)
7. On The Road (5:06)
8. Look At That Woman Go (4:53)
9. Fat Night (3:59)
10. Believe In Yourself (4:24)

Gesamtspieldauer: 44:04




„Early Morning Wake Up Call“ heißt das vierte Studioalbum des australischen Duos Harry Vanda und George Young alias Flash And The Pan und wurde im Jahr 1984 auf dem Label Epic Records veröffentlicht. Zu hören ist darauf eine Mischung aus Pop-Rock und Synthie Pop, durchaus nach den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts klingend und eindeutig in ihnen verwurzelt.

Die Platte ist hauptsächlich elektronisch geprägt, der Synthie Pop ist absolut nicht zu verleugnen. Dennoch gibt es auch rockigere Töne auf „Early Morning Wake Up Call“ zu hören, bei denen dann mal die Gitarre einen besonderen Auftritt erhält. Insgesamt steht dieses Instrument gegenüber dem Synthesizer jedoch deutlich im Hintergrund. Vieles auf der Scheibe ist tanzbar und fand auch seinen Einsatz in den Discotheken der Welt. Deutlich weniger auf „Early Morning Wake Up Call“ klingt allerdings auch heute noch wirklich hörenswert. Oftmals ist das irgendwie nur noch unaufgeregter Pop-Durchschnitt.

Zu den Höhepunkten der Platte gehört sicherlich das Titelstück und gleichzeitig erstes Lied auf der Platte, „Early Morning Wake Up Call“. Dies ist eine eingängige und poppige Nummer, die auch nach nur einmaligem Hören einen gewissen Wiedererkennungswert aufweist. Ebenfalls noch sehr gelungen ist der Titel „Midnight Man“. Dieser stellt den Einstieg in die ursprünglich zweite Plattenseite dar, klingt ebenfalls sehr melodiös und verfügt auch über diesen gewissen Nachhaltigkeitsfaktor, den ein Lied haben muss, um erinnert zu werden. Nicht zuletzt dieses Lied trug mit zum Erfolg der Platte bei und füllte in den 80ern die Tanzflächen.

Die restlichen acht Lieder auf „Early Morning Wake Up Call“ sind ganz netter Pop, manchmal mehr von den Gitarren- meist mehr vom Synthesizer beziehungsweise Keyboard dominiert. Das lässt sich dann auch ganz gut anhören, zu begeistern schafft es diese Musik allerdings nicht mehr.

Fazit: Pop-Musik aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hört man auf „Early Morning Wake Up Call“. Mit den beiden Titeln „Early Morning Wake Up Call“ und „Midnight Man“ besitzt das Album auch zwei Höhepunkte, jeweils zu Beginn der ehemaligen LP-Seiten. Das waren allerdings auch schon die wirklich überzeugenden Lieder der Platte. Der Rest des Albums ist ganz eingängiger, jedoch keineswegs mehr begeisternder Pop. Sieben Punkte.


Anspieltipps: Early Morning Wake Up Call, Midnight Man



Dienstag, 6. Juni 2017

Flash And The Pan – Pan-orama




Flash And The Pan – Pan-orama


Besetzung:

Harry Vanda – guitar, vocals
George Young – synthesizer, vocals


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Ensign Records Ltd.


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Pop, New Wave


Trackliste:

1. Down Among The Deadmen (4:47)
2. Walking In The Rain (3:25)
3. Captain Beware (4:36)
4. Hole In The Middle (4:15)
5. Hey St. Peter (4:21)
6. Atlantis Calling (6:02)
7. Lights In The Night (4:19)
8. Where Were You (3:22)
9. California (4:26)
10. Waiting For A Train (4:42)

Gesamtspieldauer: 44:15




Das im Jahr 1983 unter dem Titel „Pan-orama“ erschienene „Best Of…-Album“ der australischen Band Flash And The Pan, war das erste Kompilationsalbum des Duos und erschien auf dem Label Ensign Records. Darauf enthalten sind die „Höhepunkte“ der ersten drei Studio-Alben „Flash And The Pan“ von 1978, „Lights In The Night“, erschienen 1980 sowie „Headlines“ aus dem Jahr 1982. Natürlich kann man wieder ganz unterschiedlicher Meinung sein, welches Lied denn nun unbedingt auf so eine Kompilation gehört. Die wichtigen Singles und Hits der ersten Veröffentlichungen von Flash And The Pan sind hier allerdings vereint, sodass man eine gewisse Logik in der Zusammenstellung durchaus erkennen kann.

Die Lieder gehen praktisch alle gut ins Ohr und man hört der Musik durchaus auch die Epoche der Entstehung an. Auch wenn dies Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war, so klingt die Musik auf dieser Zusammenstellung weder altbacken, noch überholt oder gar wie ein Oldie. Die einzelnen Lieder sind durchweg melodiös, klingen dabei immer noch modern und gehen auch in die Füße. Viele Nummern waren zur damaligen Zeit fester Bestandteil der DJ’s, wollten sie in den Discotheken die Tanzflächen füllen.

Die Höhepunkte, die ich in der Musik von Flash And The Pan ausgemacht habe heißen „Hey St. Peter“, „Lights In The Night“ und „California“. Diese sind hier ebenso vorhanden wie weitere Titel, die das schon besondere Flair der Musik von Flash And The Pan tragen. Wer in diesen Kosmos aus eingängigem Pop einmal eintauchen möchte, der ist mit diesem Kompilationsalbum bestens bedient.

Fazit: Eine schöne Übersicht über das Schaffen der australischen Band Flash And The Pan erhält man mit „Pan-orama“. Hier gibt es eingängigen und melodiösen Pop zu hören, der zahlreiche Ohrwürmer gebiert. Die Atmosphären der Lieder reichen von sanft und melancholisch, bis hin zu flott und rockig und tanzbar. Für viel Abwechslung ist also gesorgt. Elf Punkte.

Anspieltipps: Hey St. Peter, Lights In The Night, California



Montag, 30. November 2015

Flash And The Pan – Flash Hits




Flash And The Pan – Flash Hits


Besetzung:

George Young
Harry Vanda

(Sonst keine weiteren Angaben)

Gastmusiker:

Keine Angaben


Label: Cha Cha Records


Erscheinungsdatum: 1988


Stil: Pop


Trackliste:

1. Waiting For A Train (4:45)
2. The African Shuffle (4:12)
3. Hole In The Middle (4:16)
4. Media Man (5:57)
5. Love Is A Gun (3:00)
6. Walking In The Rain (3:29)
7. Hey St. Peter (4:21)
8. Man In The Middle (3:13)
9. Where Were You (3:22)
10. Down Among The Dread Man (4:46)
11. Restless (3:46)
12. Lights In The Night (4:29)

Gesamtspieldauer: 49:42




Wie immer bei “Best Of…”-Alben kann man auch bei dieser, 1988 erschienenen Scheibe der Australier von Flash And The Pan, ganz unterschiedlicher Meinung sein, welches Lied denn nun auf so eine Kompilations-Platte gepresst gehört. Alles reine Geschmackssache also und auch ich hätte mir den einen oder anderen Titel im Austausch zu manch einem gewünscht, der hier vertreten ist. Allerdings zeigt dieses Album durchaus gelungen, auf welche Musik man sich bei Flash And The Pan einzustellen hat.

Sehr eingängigen Pop gibt es hier zu hören, manches Mal in die Richtung des New Wave driftend, dann wieder im Synthie-Pop beheimatet. Die Lieder werden dabei oftmals gesanglich von einer „Telefonstimme“ dominiert, welche der Musik von Flash And The Pan durchaus den Stempel des „hohen Wiederkennungswertes“ verleiht. Ganz bestimmt ist das jedoch keine Musik für den reinen Rockfreund, denn bei Flash And The Pan stehen eher die synthetischen Klänge im Vordergrund. Das wiederum ist durchaus ein erwähnenswerter Umstand, denn George Young ist nicht nur der ältere Bruder den beiden AC/DC Gitarristen Angus und Malcolm Young, sondern produzierte zusammen mit Harry Vanda auch einige derer Alben.

Fazit: Synthetischen Pop bekommt man bei Flash And The Pan zu hören. Oftmals durchaus gelungen, manchmal allerdings auch ein wenig langweilig geraten. Um eine Übersicht über die Musik der Band zu erhalten, dazu ist diese Scheibe jedoch gut geeignet. Da einige überzeugende Lieder von Flash And The Pan hier jedoch nicht mit vertreten sind, lohnt im Grunde genommen der Kauf der Originalalben noch ein wenig mehr, wenn man denn hier „seine“ Musik entdeckt. Neun Punkte.

Anspieltipps: Hey St. Peter, Lights In The Night



Dienstag, 11. Dezember 2012

Flash And The Pan – Flash And The Pan




Flash And The Pan – Flash And The Pan


Besetzung:

Harry Vanda – guitar, vocals
George Young – synthesizer, lead vocals


Gastmusiker:

Les Karski – bass
Ray Arnott – drums
Warren Morgan – piano


Label: Repertoire Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Pop, New Wave


Trackliste:

1. Hey, St. Peter (4:23)
2. Man In The Middle (3:14)
3. Walking In The Rian (3:29)
4. The African Shuffle (4:27)
5. California (4:17)
6. Lady Killer (4:09)
7. The Man Who Never Knew The Answer (4:24)
8. Hole In The Middle (4:16)
9. Down Among The Dead Man (4:48)
10. First And Last (6:37)


Bonus Tracks:

11. Down Among The Dead Man (Single version) (3:32)
12. The African Shuffle (Single Version) (3:06)
13. First And Last (Single Version) (5:12)

Gesamtspieldauer: 55:54




1979 brachten das australische Duo Harry Vanda und George Young unter dem Namen Flash And The Pan ihr gleichnamiges erstes Album heraus. Beide Musiker waren Teil der „The Easybeats“, einer australischen Pop-Band, die 1966 mit „Friday On My Mind“ ihren größten Hit hatte. Als diese Formation sich 1969 auflöste, beschlossen die beiden weiterhin gemeinsam zu arbeiten und traten fortan als Songschreiber und Produzenten-Duo auf. Hier arbeiteten sie unter anderem mit John Paul Young und Def Leppard zusammen. Besonders erwähnenswert an dieser Stelle ist allerdings ihre Produzententätigkeit bei AC/DC, wobei festzuhalten wäre, dass George der ältere Bruder von Angus und Malcolm Young ist.

Einschließlich der Platte „Powerage“ produzierten die beiden AC/DC. Dann entschlossen sie sich wieder selbst Musik zu machen, sodass „Highway To Hell“ das erste nicht von ihnen produzierte Album AC/DC’s war. Fast gleichzeitig mit dessen Veröffentlichung brachten sie „Flash And The Pan“ auf den Markt. Musikalisch haben AC/DC und Flash And The Pan absolut nichts miteinander zu tun. Während AC/DC für Hard-Rock steht, geht es bei Flash And The Pan um Pop und New Wave. Zwei völlig unterschiedliche Dinge also.

Aber dieser Pop, den Vanda und Young hier präsentieren, der ist richtig gut. Den Wiedererkennungswert gewinnt die Musik unter anderem aus der „Telefonstimme“ Youngs, wobei sein Gesang so bearbeitet wurde, als ob er über das Telefon zur Musik sänge. Und das ist nicht nur ein kurzes Stilmittel, das zieht die Band konsequent durch – das ganze Album über und auch auf den weiteren, noch folgenden Platten.

Auf Flash And The Pan befindet sich auch das wohl bekannteste Lied der Band: „Hey St. Peter“. Ein wirklich mitreißende Nummer, die fröhlich wirkt, ganz im Gegensatz zu dem, was Flash And The Pan sonst noch so darbieten. Da ist die Stimmung meist sehr dunkel wie beim tollen „California“, bei dem es sich auch lohnt dem Text genauer zuzuhören oder bei „Walking In The Rain“, „The Man Who Knew The Answer“ oder dem letzten Titel „First And Last“. Getragene Pop-Musik kann man das nennen. Getragen und manches Mal fast schon intensiv traurig.

Wesentlich fröhlichere Gegenpole stellen da „The African Shuffle“ und „Down Among The Dead Man“ dar. Auffällig hier auch diese eingängigen Melodien, die sich allerdings bei fast jedem Song wiederfinden lassen. Sehr eingängig ist dieses Album, ohne dabei auch nur im Geringsten platt oder anbiedernd zu wirken.

Fazit: Gut gemachte Pop-Musik gibt es auf Flash And The Pan von Flash And The Pan zu hören. Mal ein wenig traurig und sentimental, ein anderes Mal wieder verspielter und fröhlicher. Das Ganze ist nie langweilig und immer abwechslungsreich. Die Musik ist stark Keyboard-lastig, sodass Freunde reiner Gitarrenmusik mitunter Schwierigkeiten haben könnten. Vergleicht man die Musik allerdings mit anderer Pop-Musik, die Ende der 70er, Anfang der 80er veröffentlicht wurde, so befindet man sich mit Flash And The Pan deutlich auf der „Sonnenseite“. Ein gutes Album. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Hey, St. Peter, The African Shuffle, California, The Man Who Never Knew The Answer, Down Among The Dead Man, First And Last