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Freitag, 20. Juli 2018

Ronan Keating – 10 Years Of Hits




Ronan Keating – 10 Years Of Hits


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Divers


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Pop


Trackliste:

1. When You Say Nothing At All (4:18)
2. Life Is A Rollercoaster (3:55)
3. The Way You Make Me Feel (3:38)
4. Lovin' Each Day (3:34)
5. If Tomorrow Never Comes (3:35)
6. I Love It When We Do (3:55)
7. We've Got Tonight (3:39)
8. The Long Goodbye (4:18)
9. Lost For Words (3:48)
10. She Believes (In Me) (4:08)
11. Last Thing On My Mind (3:59)
12. Father And Son (3:23)
13. Words (3:52)
14. Baby Can I Hold You (3:11)
15. I Hope You Dance (3:36)
16. Somebody Else (4:08)
17. This Is Your Song (3:59)

Gesamtspieldauer: 1:05:04



„10 Years Of Hits“ heißt das erste Solo-Kompilationsalbum des Boyzone Sängers Ronan Keating. Das Album erschien am 11. Oktober 2004 auf dem Plattenlabel Polydor und beinhaltet alle bisherigen Keating-Singles sowie drei neue Singles, zwei weitere noch unveröffentlichte Tracks und die B-Seite „This Is Your Song“. Insgesamt also sechs bisher unveröffentlichte Lieder. Bei den neuen Titeln handelt es sich um Cover-Versionen anderer Künstler.

Die ersten vier Lieder stammen vom Album „Ronan“. Titel fünf bis acht vom zweiten Keating-Album „Destination“ und schließlich die Nummern neun bis elf von „Turn It On“, der dritten Solo-Platte des Ronan Keating. Dazu noch die unveröffentlichten Lieder in Form von Cover-Songs, wenn das mal nicht ein guter Marketing-Schachzug war. War es auch, denn das Album ist eines von vier Platten des Ronan Keating, welches bis auf Platz 1 der Charts im Vereinigten Königreich kletterte.

Musikalisch hört man auf „10 Years Of Hits“ relativ typischen Boygroup-Schmalz, der inhaltlich immer das Thema „Liebe“, „verlorene Liebe“, „erfüllte Liebe“, „große Liebe“, „erste Liebe“ und so weiter enthält. Der Titel „When You Say Nothing At All“, übrigens ein Liebeslied, klingt sehr süßlich, geht allerdings ins Ohr. Ansonsten sind auch noch ein paar der Cover hörbar, aber es sind eben Cover.

Fazit: Wem die Musik des Ronan Keating gefällt, dem gefällt selbstverständlich auch dieses Kompilationsalbum. Wer die ersten drei Platten des Iren bereits besitzt, braucht die Scheibe nicht mehr, denn nur für die letzten Titel lohnt „10 Years Of Hits“ definitiv nicht. Ansonsten hört man auf dieser Zusammenstellung diesen etwas schmalzigen Liebes-Pop, für den der Name Ronan Keating stellvertretend steht. Vier Punkte.

Anspieltipps: When You Say Nothing At All



Sonntag, 1. Juli 2018

Ronan Keating – Turn It On




Ronan Keating – Turn It On


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Paul Barry – guitar, vocals (background)
Liam Bradley – drums, percussion, vocals (background)
Paul Bushnell – bass
Brandon Christy – guitar, programming
Rob Davis – guitar, keyboards, programming
Terence Elliott – guitar (electric)
David Frank – drums, keyboards, pipe organ
Reece Gilmore – programming
James Hallawell – keyboards, programming
Wayne Hector – vocals (background)
Steve Jones – guitar
Charles Judge – keyboard programming
Kieran Kiely – accordion
Shawn Lee – drums, percussion
Yvonne John Lewis – vocals (background)
Peter Lockett – percussion, programming
London Session Orchestra – orchestration
Calum MacColl – guitar, vocals (background)
Wil Malone – string arrangements, string conductor
Cliff Masterson – piano, string arrangements, string conductor
Paul Meehan – programming
Dominic Miller – guitar
Richard Niles – string arrangements, string conductor
Adam Phillips – guitar
Tim Pierce – guitar (electric)
Janet Ramus – vocals (background)
Brian Rawling – drums
Mark Read – vocals (background)
LeAnn Rimes – vocals
Steve Robson – guitar, keyboards
Mark Smith – bass
Ren Swan – programming
Rohan Thomas – keyboards
Paul Turner – bass
John Wood – guitar, programming
Gavyn Wright – string conductor


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Pop


Trackliste:

1. Turn It On Again (3:18)
2. Lost For Words (3:48)
3. She Gets Me Inside (3:19)
4. First Time (4:13)
5. Last Thing On My Mind (3:57)
6. Let Her Down Easy (4:33)
7. Back In The Day (3:17)
8. She Believes (In Me) (4:08)
9. On My Way (4:15)
10. The Best Of Me (3:53)
11. Hold You Now (4:00)
12. This Is Your Song (4:02)
13. I Wouldn't Change A Thing (3:44)
14. Give You What You Want (3:29)

Gesamtspieldauer: 54:02




„Turn It On“ heißt das dritte Studio-Solo-Album des irischen Sängers und Ex-Boyzone Frontmanns Ronan Keating. Das Album erschien am 17. November 2003 auf dem Plattenlabel Polydor, eine Woche nach der ersten Single-Auskopplung „Lost For Words“, welche bis auf Platz 9 der britischen Charts kletterte. Zwei weitere Singles wurden aus dem Album veröffentlicht. Zum einen das Kenny Rogers Cover „She Believes (In Me)“ und das Duett mit der US-amerikanischen Country-Sängerin LeAnn Rimes, „Last Thing On My Mind“. Auch diese beiden Nummern erreichten die Top Ten der britischen Charts. Anders sieht das schon mit dem Album „Turn It On“ selbst aus, welches nur bis auf Platz 21 der britischen Charts stieg und bis heute das Album ist, welches sich von Ronan Keating am schlechtesten verkaufte. Seltsam, denn es ist besser als die beiden Vorgänger, zumindest minimal.

Es hatte sich ein klein wenig getan in der Musik des Iren. Unter anderem hatte Ronan Keating selbst viele Lieder auf „Turn It On“ mitkomponiert. Der kompositorische Beitrag des Gregg Alexander, der das vorherige Album fast vollständig im Alleingang komponiert hatte und hier noch als Produzent in Erscheinung tritt, war stark zurückgefahren worden. Dazu gibt es auf „Turn It On“ erste rockige Ansätze. Nicht viele, allerdings sind sie vorhanden. Das war es allerdings dann auch schon an „Neuigkeiten“. Die Musik selbst ist immer noch unglaublich belanglos und langweilig, schwülstig und auf die schnelle Eingängigkeit hin getrimmt. Da helfen auch ein paar rockigere Töne nicht unbedingt weiter, die es aber immerhin gibt. Zumindest etwas Abwechslung. Nicht geändert haben sich allerdings die textlichen Grausamkeiten, die hier den Hörerinnen und Hörern geboten werden. Immer nur das Thema „Liebe“. Glückliche Liebe, traurige Liebe, erfüllende Liebe, verzweifelte Liebe und so weiter und so fort. Es ist einfach schlecht, so unglaublich schlecht.

Ich kann bei solcher Musik keine Höhepunkte erkennen, da es auch keine gibt. Die Lieder ähneln sich sehr. Vielleicht sind sie sogar identisch, wer weiß das schon, das Thema „Liebe“ übertüncht alles. An dieser Stelle sei allerdings dann doch das Lied „On My Way“ erwähnt, da es über ein Gitarrensolo verfügt. Ansonsten viele Streicher, Schleim… Ach, das hatten wir ja schon. Nun, genauso wenig wie es Höhepunkte gibt, so gibt es Ausreißer nach unten, denn viel tiefer geht es einfach nicht. Schlimm.

Fazit: Die Musik des Ronan Keating wurde für junge Mädchen gemacht und hat dort auch ihre Spuren in Form von guten Verkaufszahlen hinterlassen. Wer einen gewissen Anspruch an die Musik stellt, wird ihn in vielen Liedern und Alben finden, sicher jedoch nicht in denen des Ronan Keating. Möchte man gute Musik und keinen kommerziellen Einheitsbrei erleben, so macht man beim Hören von „Turn It On“ einen großen Fehler. Die Lieder des Iren sind praktisch durchgehend langweilig und belanglos. Musik kann schön, jedoch auch grausig sein. Drei Punkte.

Anspieltipps: On My Way



Freitag, 9. Februar 2018

Ronan Keating – Destination




Ronan Keating – Destination


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Tracie Ackerman – backing vocals
Rusty Anderson – electric guitar, bazouki
Dave Arch – piano, string arrangements
Liam Bradley – percussion, drums, backing vocals, producer
Maire Breatnach – violin
Danielle Brisebois – backing vocals
Alex Brown – backing vocals
Sue Ann Carwell – backing vocals
Denny Fongheiser – percussion, cymbals, tom-tom
Angie Giles – backing vocals
Eddie Hession – accordion, accordion arranger
Charles Judge – piano, keyboards, engineer, digital editing, sound design, pro-tools
Kieran Kiely – piano, organ (hammond)
Greg Kurstin – keyboards
Chris Laws – drums, engineer
Steve Lee – backing vocals
Lulu – vocals
Steve Mac – keyboards
Calum MacColl – guitar, backing vocals
Avril MacKintosh – vocal producer, pro-tools
James McNally – piano, bodhran
Crystal Murden – backing vocals
Yoad Nevo – programming
Rick Nowels – acoustic guitar, piano, keyboards, backing vocals, mellotron, wurlitzer
Bill Padley – backing vocals, multi instruments
Pino Palladino – bass, bass guitar
Steve Pearce – bass guitar
John Pierce – bass
Tim Pierce – electric guitar
Wayne Rodrigues – drums, keyboards, drum programming
Alfie Silas – backing vocals
John Themis – guitar, percussion, bazouki
Julie Thompson – backing vocals
Paul Turner – bass, guitar


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Pop


Trackliste:

1. I Love It When We Do (3:53)
2. Love Won’t Work (If We Don't Try) (3:44)
3. If Tomorrow Never Comes (3:35)
4. Come Be My Baby (3:53)
5. Lovin’ Each Day (3:33)
6. My One Thing That’s Real (3:35)
7. Time For Love (3:51)
8. Blown Away (3:39)
9. As Much As I Can Give You Girl (4:15)
10. Pickin’ Me Up (4:42)
11. Joy And Pain (3:49)
12. We’ve Got Tonight (3:39)
13. The Long Goodbye (4:44)
14. I Got My Heart On You (3:47)

Gesamtspieldauer: 54:46



Am 20. Mai 2002 veröffentlichte der irische Schmusesänger und Ex-Boyzone-Mitglied Ronan Keating sein zweites Solo-Album mit dem Titel „Destination“. Die Scheibe erschien erneut auf dem Plattenlabel Polydor. „Destination“ ist vollgefüllt mit anbiederndem Liebes-Pop, den hauptsächlich der US-amerikanische Sänger und Songwriter Gregg Alexander für Ronan Keating geschrieben hat. Gregg Alexander wurde auf diesen Seiten ebenfalls bereits erwähnt, hatte mit seinen beiden Solo-Alben selbst keinen Erfolg, als Komponist für Ronan Keating dafür umso mehr. „Destination“ kletterte in Deutschland, England und Neuseeland bis auf Platz 1 der Charts und konnte sich auch in anderen europäischen Ländern sowie Australien auf den oberen Plätzen der Hitparaden positionieren.

Einmal mehr bekommt man auf „Destination“ billigen Pop geboten, der das Tema „Liebe“ von allen möglichen Seiten beleuchtet. Hauptsache viele junge Mädchen fühlen sich von dem Schmalz angesprochen – und das hat auch wunderbar funktioniert. 92 mal fällt das Wort „Love“ in elf der vierzehn Lieder. Nur bei den Stücken „Pickin‘ Me Up“, „Joy And Pain“ und „We've Got Tonight“ fällt dieses Wort nicht. Diese drei Titel handeln thematisch – richtig, auch von der Liebe. Man kann es eben auch anders ausdrücken, ohne das Wort „Love“ explizit auszusprechen. Die Texte sind insgesamt sowas von unfassbar schlecht, dass einem fast die Worte fehlen.

Leider kann die Musik dies auch nicht ausgleichen. Ganz im Gegenteil, sie bewegt sich auf demselben Niveau wie die Texte. Billiger bis billigster Pop, einfältig, langweilig und belanglos. Das Interessante daran ist, dass Gregg Alexander es noch nicht einmal gelingt, halbwegs eingängige Stücke zu schreiben. Das bewegt sich alles dermaßen an der Oberfläche, kann dabei nebenbei gehört werden, nervt da zwar, ohne aber wirklich weh zu tun, da man auf diese Weise die Texte nicht verfolgt. Im Falle von Ronan Keating genügten anscheinend wirklich sein Aussehen und seine unerfüllbaren Liebesbekundungen an die jungen Mädchen, dass diese sich diese Scheibe zulegten. Der Verkauf von Träumen eben – cooles Marketing. Das einzig halbwegs gelungene Stück – blendet man mal den miserablen Text aus – heißt „Joy And Pain“ und wurde von Jeremy Godfrey, Bill Padley und – man höre und staune – von Ronan Keating geschrieben.

Fazit: Die Texte auf „Destination“ von Ronan Keating sind absolut und uneingeschränkt grauenvoll. Ganz so krass möchte ich das noch nicht einmal von der Musik behaupten. Diese, zumeist von Gregg Alexander komponiert, ist dafür unglaublich belanglos, oberflächlich und letzten Endes absolut langweilig. Das alles in Kombination ergibt eines der sinnlostesten und überflüssigsten Alben überhaupt. Null Punkte.

Anspieltipps: Pickin‘ Me Up, Joy And Pain



Dienstag, 30. Januar 2018

Ronan Keating – Ronan




Ronan Keating – Ronan


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Rusty Anderson – guitar
Jason Bailey – vocals (background)
Mats Berntoft – guitar
Mike Brignardello – guitar (bass)
Danielle Brisebois – vocals (Background)
Alex Brown – vocals (background)
Sue Ann Carwell – vocals (background)
Donna De Lory – vocals (Background)
Andy Duncan – drums, percussion, programming
Paul Gendler – guitar
Nick Ingman – string arrangements
Priscilla Jones – vocals (background)
Charles Judge – keyboards, piano, synthesizer
Fridrik "Frizzy" Karlsson – guitar
Brian Kennedy – vocals (background)
Michael Landau – guitar
Paul Leim – drums, percussion
Patrick Leonard – keyboards, piano, programming, synthesizer
Stephen Lipson – guitar, guitar (bass), mandolin, programming
Brian Macleod – drums, percussion
James McNally – accordion, whistle
Dominic Miller – guitar
David Munday – flute, guitar
Pete Murray – keyboards, piano, synthesizer
Tessa Niles – vocals (background)
Rick Nowels – keyboards, piano, synthesizer, vocals (background)
Meavh O’Hare – fiddle
Steve Pearce – guitar (bass)
John Pierce – guitar (bass)
Tim Pierce – guitar
Guy Pratt – guitar (bass)
Andy Richards – keyboards, piano, programming, synthesizer
Eric Rigler – uillean pipes
Carol Riley – vocals (background)
Wayne Rodriguez – programming
Matt Rollings – keyboards, piano, synthesizer
Chuck Sabo – drums, percussion
Alfie Silas – vocals (background)
Jackie Smiley – vocals (background)
Miriam Stockley – vocals (background)
Robin Thicke – vocals (background)
Phil Thornalley – guitar, guitar (bass), keyboards, piano, synthesizer, vocals (background)
Patrick Tucker – guitar, guitar (bass)
Yvonne Williams – vocals (background)
John D. Willis – guitar
Gavyn Wright – string conductor


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2000


Stil: Pop


Trackliste:

1. Life Is A Rollercoaster (3:56)
2. The Way You Make Me Feel (3:53)
3. In This Life (3:11)
4. Heal Me (4:05)
5. Keep On Walking (3:57)
6. When You Say Nothing At All (4:18)
7. Brighter Days (4:55)
8. If You Love Me (3:27)
9. If I Don't Tell You Now (3:20)
10. Only For You (4:29)
11. Addicted (5:25)
12. When The World Was Mine (5:18)
13. Believe (5:06)
14. Lovin' Each Day (3:34)
15. Once Upon A Lifetime (4:23)

Gesamtspieldauer: 1:03:25




Ronan Patrick John Keating ist ein irischer Sänger, der zunächst 1994 durch seine Beteiligung an der Boygroup Boyzone eine große Bekanntheit erlangte. Ab dem neuen Jahrtausend, nach dem Auseinanderbrechen von Boyzone, veröffentlichte Ronan Keating auch Solo-Alben. Das erste dieser Alben wurde schlicht mit seinem Vornamen „Ronan“ betitelt, erschien am 31. Juli des Jahres 2000 auf dem Plattenlabel Polydor. Es enthält oberflächlichen Pop und die Cover-Version des Liedes „When You Say Nothing At All“, welche durch den Film „Notting Hill“ zum Hit wurde.

Es gibt durchaus den Fall, dass man Musik auflegt und nach den ersten drei Takten weiß, dass man gerade wieder einmal dabei ist, erneut sinnlos eine Stunde seines Lebens zu verschwenden – zumindest dann, wenn man sich auf die Musik konzentrieren möchte. So erging es mir nach den ersten paar Sekunden mit „Ronan“ und mit jeder weiteren Sekunde wurde ich in meinem Gefühl bestärkt. Auf dem Album hört man das zuckersüße bis schleimige Gesäusel des Iren Ronan Keating, was die jungen Mädchen damals in die Raserei trieb, so lieb und süß sendete er seine Liebesschwüre über das Mikrophon in die ganze weite Welt hinaus. Auf „Ronan“ hört man grauenvolle und anbiedernde Musik, die weder musikalisch und schon gar nicht textlich überzeugt. Oder ist das umgekehrt?

Der einzige Höhepunkt der Platte ist wirklich jenes „When You Say Nothing At All“. Ein schönes und eingängiges Liebeslied, geschrieben von Paul Overstreet und Don Schlitz. Drei Musikerinnen beziehungsweise Musiker konnten mit dem Titel punkten. Keith Whitley erreichte mit dem Lied im Jahr 1988 den ersten Platz der Billboard Hot Country Singles Charts. Für Alison Krauss war es im Jahr 1995 ihre erste Top Ten Platzierung und schließlich Ronan Keating, der mit der Nummer im Jahr 1999 den ersten Platz der Hitparaden in Irland und dem Vereinigten Königreich belegte. Das Lied ist ebenfalls ein überzuckertes Gesäusel, wie alle anderen Lieder der Platte „Ronan“ auch. Aber immerhin verfügt es über eine Melodie, die eingängig hängenbleibt. Das kann man vom ganzen Rest der Scheibe keineswegs behaupten. Massenkompatibler und oberflächlicher Pop, zugeschnitten auf das ganz junge, weibliche Publikum.

Fazit: „Ronan“ von Ronan Keating steht für Belanglosigkeit in allen seinen Auswüchsen. Unfassbar schleimige Texte, oberflächliche Musik, die auf schnelle Eingängigkeit getrimmt wurde, ohne jeden Nachhaltigkeitsfaktor. Einzig die Cover-Version von „When You Say Nothing At All“ klingt. Das war es allerdings schon. Man kann seine Zeit wahrlich auch mit Musik vergeuden. Das Album ist inzwischen für deutlich unter vier Euro zu haben. Mag das echt niemand mehr hören? Ein Punkt.

Anspieltipps: When You Say Nothing At All