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Montag, 17. Juli 2017

Eurythmics – Sweet Dreams Are Made Of This




Eurythmics – Sweet Dreams Are Made Of This


Besetzung:

Annie Lennox – vocals, keyboards, synthesizers, flute
David A. Stewart – guitar, keyboards, synthesizers, programming, backing vocals


Gastmusiker:

Robert Crash – guitar, e-drums, synthesiser, robotic vocals
Green Gartside – guest vocal duet on "Wrap it Up"
Dick Cuthell – trumpet
Adam Williams – bass, synthesiser
Andy Brown – bass
Reynard Falconer – synthesisers
John Turnbull – guitar


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: New Wave, Synthie Pop


Trackliste:

1. Love Is A Stranger (3:43)
2. I've Got An Angel (2:45)
3. Wrap It Up (3:33)
4. I Could Give You (A Mirror) (3:51)
5. The Walk (4:40)
6. Sweet Dreams (Are Made Of This) (3:36)
7. Jennifer (5:06)
8. This Is The House (4:56)
9. Somebody Told Me (3:29)
10. This City Never Sleeps (6:33)

Gesamtspieldauer: 41:59




Anfang des Jahres 1983, elf Monate vor dem nächsten großen Erfolg mit „Touch“, veröffentlichten die Eurythmics mit dem Album „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ jenes, welches Annie Lennox und Dave Stewart zum weltweiten Durchbruch verhalf. Am 4. Januar veröffentlicht und auf dem Plattenlabel RCA Records erschienen, war das Album das erste des Duos, welches die Eine-Millionen-Grenze bezüglich der Verkäufe durchbrach. Die bekanntesten Stücke darauf sind das Titellied „Sweet Dreams (Are Made Of This)“, „Jennifer“ sowie „Love Is A Stranger“.

Das Album „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ ist in dem Buch „1001 Albums You Must Hear Before You Die” aufgeführt. Nun, so unterschiedlich können Geschmäcker aber auch Einschätzungen sein. Die Platte ist fest verankert in dem Synthie-Sound Anfang der 80er Jahre. Dieser mag damals durchaus hip und toll geklungen haben. Heute klingt das alles jedoch sehr viel konstruierter und oftmals einfach nur noch synthetisch und irgendwie kalt. Dazu dieser ewige, nervige und immer gleiche Sound der Drum-Machine, der das Hörerlebnis deutlich schmälert. Auch die Band selbst unterlag damals Fehleinschätzungen. Als erste Single wurde die Nummer „This Is the House“ ausgekoppelt und veröffentlicht, in meinen Ohren eines der schlechtesten Stücke der Platte und das Lied floppte genauso wie die nächste Singleauskopplung mit „The Walk“. Erst mit dem Album selbst und dem darauf enthaltenen Titelsong und Hit „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ kam dann der große Erfolg.

An jeder Stelle der Platte gelungen ist der Gesang der Annie Lennox, der unglaublich variabel, spannend und aufregend klingt. Mit der Musik selbst ist das eben dann eine andere Geschichte. Die drei oben erwähnten bekannten Stücke können auch heute noch überzeugen und sind wie der Titelsong selbst in diesen Zeiten noch aktuell und werden immer noch von vielen Radiostationen dieser Welt gespielt. Der ganze Rest allerdings weiß so gar nicht mehr zu überzeugen, klingt nach Füllmaterial, obwohl er es ganz sicher nicht ist, wie die Singleauskopplungen beweisen, von denen man sich einiges versprochen hatte.

Fazit: Das Album „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ konnte in den 80ern schon nur in seiner Gesamtheit überzeugen, wenn man die Musik des Synthesizers geliebt hat. Heutzutage wird es dann nochmal ein wenig schwieriger, da die Zeit dieser Musik durchaus überholt scheint. Trotzdem hat das Album ein paar schöne Stellen und mit dem Titellied einen Hit, der auch in hundert Jahren noch so gesehen werden wird. Das war es dann leider aber auch zum allergrößten Teil. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Sweet Dreams (Are Made Of This), Jennifer



Donnerstag, 30. Juli 2015

Eurythmics – Touch




Eurythmics – Touch


Besetzung:

Annie Lennox – vocals, flute, percussion, keyboard
Dave Stewart – vocals, dulcimer, bass, guitar, drum programming, keyboard, xylophone


Gastmusiker:

Dick Cuthell – trumpet, cornet, flugelhorn
Martin Dobson – baritone saxophone
Dean Garcia – bass
Michael Kamen – conductor
British Philharmonic – strings


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: New Wave, Synthie Pop


Trackliste:

1. Here Comes The Rain Again (4:54)
2. Regrets (4:43)
3. Right By Your Side (4:05)
4. Cool Blue (4:48)
5. Who's That Girl? (4:46)
6. The First Cut (4:44)
7. Aqua (4:36)
8. No Fear, No Hate, No Pain (No Broken Hearts) (5:24)
9. Paint A Rumour (7:30)

Gesamtspieldauer: 45:30




Die Eurythmics waren eine große Nummer, damals in den 80er Jahren. Annie Lennox war Kult und Dave Stewart hielt sich schön im Hintergrund. Viele Lieder der beiden schafften es in die jeweiligen Hitparaden vieler Länder, verkauften sich toll, genau wie die Alben. Dass die LP’s, die es damals ja noch waren, so erfolgreich wurden, das lag eindeutig an den Singleauskopplungen. Auch auf dieser dritten Patte des Musik-Duos aus dem Jahr 1983 gab es zwei sehr erfolgreiche Hits, die da waren „Here Comes The Rain Again“ und „Who's That Girl?“.

Beide Nummern verfügen über diese Eingängigkeit, die ein Lied zu einem Ohrwurm werden lässt. Dabei muss einem diese Musik noch nicht einmal gefallen, jedoch wenn diese Lieder einmal gehört wurden, dann bleiben sie abgespeichert, ob man das jetzt gut findet oder nicht. Steht man der Pop-Musik allerdings aufgeschlossen gegenüber, dann gehören beide besagten Titel ganz bestimmt mit zu den Höhepunkten der Platte. Allerdings sind es leider auch die einzigen beiden Höhepunkt auf „Touch“. Der Rest, ganz egal ob er poppig klingt, ob da Calypso-Klänge mit verarbeitet wurden oder aber im Bereich des Synthie-Pop gefischt wird, dieser Rest, der wirkt einfach nicht, klingt zum Teil belanglos, mitunter auch regelrecht atonal und nervig. Einzige Ausnahmen sind noch „Regrets“ und „Cool Blue“, allerdings benötigt man hier auch schon einige Durchläufe, bis man diesen Nummern ebenfalls etwas abgewinnen kann.

Somit stellt „Touch“ ein Album dar, welches man kaum in einem durchhören kann, da wahrlich einige Titel dabei sind, die einfach wie Füllmaterial klingen. Nach dem großen Erfolg des Vorgängers „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ musste anscheinend schnell ein Nachfolger her, immerhin war das Vorgängeralbum ebenfalls im Jahr 1983 veröffentlicht worden. Für eine entsprechende Platte, fehlten allerdings die Lieder, mit Ausnahme der bereits erwähnten „Hits“. Das Ergebnis ist dann diese, durch anscheinend schnell produziertes Material, doch recht unausgewogene Scheibe.

Fazit: „Touch“ hat durchaus seine Stärken, leider allerdings noch mehr Schwächen. Einige Lieder darauf zerren wahrlich an den Nerven des Hörers, sind weder Fisch noch Fleisch, manchmal langweilig, mitunter allerdings leider auch einfach nur nervend. Auf „Touch“ gibt es einige Nummern die man ganz gut mit dem Wort „Zeitverschwendung“ umschreiben kann. Es gibt so viel tolle Musik auf diesem Planeten, warum dann seine Zeit mit maximal mittelmäßigen Songs verschwenden – und Ausnahmen bestätigen die Regel. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Here Comes The Rain Again, Who's That Girl?