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Donnerstag, 28. Juni 2018

Westlife – Where We Are




Westlife – Where We Are


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals


Gastmusiker:

Vanessa Addo-Yeboah – vocals
Steve Anderson – string arrangements
David Angell – violin
Jesse Astin – egg shaker
Paul Beard – piano
Louis Biancaniello – guitar, keyboards, programming
Steve Booker – bass, keyboards, programming
Jeff Bova – string arrangements, strings
Karl Brazil – drums
John Catchings – cello
Nikolaj Juel Christiansen – guitar
Scott Cutler – egg shaker, guitar, programming
David Davidson – orchestration, violin
Sophie Delila – piano
Althea Edwards – vocals
Mark Feehily – vocals
John Garrison – bass
Simon Hale – strings
Heard But Not Seen Choir – choir, chorus
Christian Howes – strings
Henrik Janson – string arrangements
Candace Johnson – vocals
Lawrence Johnson – vocal arrangement
Bryon Jones – vocals
Priscilla Jones – vocals
Jim Jonsin – keyboards, programming
Brian Kennedy – guitar, programming
Emanuel Kiriakou – programming
Josef Larossi – programming
Peter Ljung – piano
The London Session Orchestra – strings
The Love Sponge Strings – strings
Will Malone – keyboards, programming, string arrangements, synthesizer
Subrina McCalla – vocals
Millennia Strings – strings
Candice Mimi-Appiah – vocals
Esbjörn Öhrwall – guitar
Andreas Olsson – keyboards, programming
John Parricelli – guitar
Doug Petty – bass, drum programming, acoustic & electric guitar, keyboards, percussion, piano
Simon Petty – acoustic guitar
Ian Pitter – vocals
Luke Potashnick – guitar
Zac Rae – guitar, programming
Carol Riley – vocals
Andreas "Quiz" Romdhane – programming
Edward Shearmur – strings
Bobby Shin – strings
Kristoffer Sonne – drums
Stockholm Session Strings – strings
Ryan Tedder – guitar, piano, programming, strings
Martin Terefe – bass
Nikolaj Torplarsen – keyboards, piano
Jeremy Wheatley – string arrangements
Wayne Wilkins – keyboards, programming
Kris Wilkinson – viola, violin
Neal Wilkinson – drums


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Pop


Trackliste:

1. What About Now (4:11)
2. How To Break A Heart (4:05)
3. Leaving (3:58)
4. Shadows (4:02)
5. Talk Me Down (4:02)
6. Where We Are (3:58)
7. The Difference (3:31)
8. As Love Is My Witness (4:08)
9. Another World (3:16)
10. No More Heroes (3:58)
11. Sound Of A Broken Heart (3:52)
12. Reach Out (3:57)
13. I’ll See You Again (5:17)

Gesamtspieldauer: 52:20




„Where We Are“ heißt das neunte und gleichzeitig vorletzte Studio-Album der irischen Boy Group Westlife, die sich im Jahr 2012 auflöste. „Where We Are“ erschien – wie all die anderen Alben der „Band“ bereits zuvor – kurz vor Weihnachten. Dieses Mal war der Veröffentlichungstermin der 27. November 2009. Das Album erschien einmal mehr auf den Plattenlabels RCA Records und Sony BMG.

Die Produzenten der Lieder heißen Ryan Tedder, Steve Robson, Jim Jonsin, Greg Wells, Emanuel Kiriakou, Louis Biancaniello, Sam Watters und Conner Reeves. Obwohl so viele Produzenten an der Platte mitmischten, dazu noch zahlreiche Komponisten und Texter – natürlich außer den Sängern von Westlife – an der Entstehung der Platte beteiligt waren, so ist es doch sehr überraschend, dass die Musik von Westlife auf jedem Album fast identisch klingt. Mal ein bisschen mehr Elektronik, mal etwas mehr Rock, aber im Zentrum steht immer dieser seichte Pop, der von der Liebe handelt und nur ganz wenig variiert wird.

„Where We Are“ war das erste Album, seit dem Frank Sinatra Cover Album „Allow Us To Be Frank“, welches nicht auf Platz 1 der britischen Charts startete. Als Song-Schreiber waren allerdings Steve Mac und Wayne Hector und nicht mehr mit an Bord des Komponistenpools, vielleicht liegt darin begründet, dass sich die Platte etwas weniger süßlich anhört, gleichzeitig jedoch auch schlechtere Verkaufszahlen aufwies. „Weniger“ süßlich ist dabei allerdings sehr relativ zu verstehen. Auch auf „Where We Are“ hört man schmalzigen Pop, doch die ein oder andere Melodie geht dieses Mal einfach besser ins Ohr. An den überwiegend sehr grausamen Texten hat sich allerdings leider rein gar nichts geändert.

„What About Now“ und „Another World“ gehen ganz nett ins Ohr und bei diesen Stücken klingt auch der extrem schleimige Gesang etwas erträglicher. Insgesamt bekam dieses Album aufgrund der Tatsache, dass sich bei Westlife alles gleich anhört, überwiegend schlechte Kritiken. Auch andere Sängerinnen und Sänger wie Eminem, Christina Aguilera, Bob Geldof, Liam Gallagher und Noel Gallagher hatten sich inzwischen über die Musik der Band schlecht geäußert – allerdings nicht bezogen auf dieses Album „Where We Are“, sondern auf die langweilige und immer gleiche Musik von Westlife überhaupt. Alles nachvollziehbar, trotzdem ist es in meinem Ohren gerade dieses vorletzte Album von Westlife, was zumindest die etwas besseren Melodien bereithält. Die Texte bleiben einfach schlecht und dieses ewige Liebes-Gesülze nervt sehr.

Fazit: Das neunte und gleichzeitig vorletzte Studio-Album der irischen Boy Group Westlife mit dem Titel „Where We Are“ ist etwas melodiöser geworden, als die Platten zuvor. Eingängig waren auch diese bereits, doch jetzt gehen auch Melodien ins Ohr. Trotzdem ist die Platte weit davon entfernt, ein gutes Album zu sein. Dazu klingt einfach alles viel zu sehr nach Kommerz. Zudem glaubt man das Meiste bereits auf Vorgängerplatten gehört zu haben und die Texte… Aber lassen wir das. Vier Punkte.

Anspieltipps: What About Now, Another World



Sonntag, 10. Juni 2018

Westlife – Face To Face




Westlife – Face To Face


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals


Gastmusiker:

Steve Pearce – basss
The Tuff Session Singers – choir
Chris Laws – drums
Ian Thomas – drums
Fridrik Karlsson – guitar
Paul Gendler – guitar
Steve Mac – keyboards
Dave Arch – piano
Steve Mac – piano
Stockholm Session Strings – strings


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Pop


Trackliste:

1. You Raise Me Up (4:02)
2. When You Tell Me That You Love Me (3:58)
3. Amazing (2:51)
4. That's Where You Find Love (3:46)
5. She's Back (3:12)
6. Desperado (3:38)
7. Colour My World (3:57)
8. In This Life (4:10)
9. Heart Without A Home (4:49)
10. Hit You With The Real Thing (3:02)
11. Change Your Mind (3:44)
12. Maybe Tomorrow (3:08)

Gesamtspieldauer: 44:23



Nachdem Brian McFadden Anfang 2004 die Band verlassen hatte, wurde im November 2004 das fünfte Studio-Album „...Allow Us To Be Frank“ veröffentlicht. Dieses war die erste Platte von Westlife, die nicht Platz 1 in Großbritannien und Irland erklomm und aus Liedern bestand, die Frank Sinatra zuvor eingesungen hatte. Es wurde also Zeit zur bewährten Herangehensweise zurückzukehren: Schmuse-Pop. So wurde am 31. Oktober 2005 das sechste Studio-Album mit dem Titel „Face To Face“ veröffentlicht. Dieses erschein einmal mehr bei den Plattenlabels RCA und Sony BMG und erreichte auch tatsächlich wieder Platz 1 der Charts in Irland und Großbritannien.

The Album enthält sehr weiche Pop-Musik, die häufig mit zahlreichen Streichern unterlegt wurde. Das klingt zumeist alles sehr schmalzig. Ein Eindruck, der zusätzlich zur sehr oberflächlichen Musik auch durch sehr schlechte Texte vermittelt wird. Im Übrigen bleibt festzuhalten, dass Westlife auf jedem Album irgendwie gleich zu klingen scheinen. Innerhalb einer Platte sowieso. Auch die Cover-Versionen scheinen so ausgesucht zu werden. Dieses Mal sind es „She‘s Back“ von Human Nature, „Desperado“ von den Eagles, Collin Rayes Hit „In This Life“ sowie das Nick Carter Lied „Heart Without A Home“.

Das Album ist musikalisch definitiv ein Rückschritt zu der letzten Veröffentlichung mit Brian McFadden. Das zarte Pflänzchen des Rocks, welches dort zumindest ein klitzekleines bisschen zu hören war, ist verkümmert. Auf „Face To Face“ ist erneut fast ausschließlich schmalziger Pop zu hören, der ab und an auch tanzbar ist, wenn es sich nicht um eine der vielen Balladen handelt. Lediglich ein Lied erweckt zumindest etwas Aufmerksamkeit. Dieses heißt „Hit You With The Real Thing“ und ist ein schnellerer Pop-Song.

Fazit: Westlife bleiben Westlife. Schmuse-Pop der harten Sorte, den man in Verbindung mit sehr schlechten Texten kaum erträgt. Es gibt einfach langweilige und belanglose Musik. „Face To Face“ von Westlife steht dafür stellvertretend. Einen Punkt.

Anspieltipps: Hit You With The Real Thing



Sonntag, 27. Mai 2018

Westlife – Turnaround




Westlife – Turnaround


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Dave Arch – hammond organ, piano, string arrangements
Guy Barker – trumpet
Jan Bengtson – flute
Jocke Bergström – background vocals
Andreas Carlsson – background vocals
Paul Gendler – guitar
Wayne Hector – choir / chorus, vocal arrangement
Emil Heiling – background vocals
Nick Jarl – keyboards, programming
Stefan Jernsthal – piano
Fredrik Karlsson – guitar
Chris Laws – drums, pro-tools
Steve Mac – keyboards, piano, vocal arrangement
Wil Malone – string arrangements
Mae McKenna – background vocals
Brett Morgan – drums
Esbjörn Öhrwall – guitar
Steve Pearce – bass guitar
Frank Ricotti – percussion
Ralph Salmins – drums
David Stenmarck – keyboards, programming, background vocals
Stockholm Session Strings – strings
Ian Thomas – drums
Philip Todd – saxophone
Tuff Singers – choir / chorus
Anders Von Hofsten – background vocals
Gavyn Wright – string conductor


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Pop


Trackliste:

1. Mandy (3:20)
2. Hey Whatever (3:30)
3. Heal (3:08)
4. Obvious (3:31)
5. When A Woman Loves A Man (3:39)
6. On My Shoulder(3:58)
7. Turn Around (4:22)
8. I Did It For You (3:31)
9. Thank You (4:03)
10. To Be With You (3:21)
11. Home (4:06)
12. Lost In You (3:37)
13. What Do They Know? (3:18)

Gesamtspieldauer: 47:30



„Turnaround“ heißt das vierte Studio-Abum der irischen Boy Group Westlife. Wieder erschien es in der Vorweihnachtszeit, dieses Mal am 24. November 2003. Die Plattenlabel, auf denen die Scheibe veröffentlicht wurde, blieben mit RCA Records und BMG ebenfalls dieselben. Mit den Titeln „Hey Whatever“, dem Barry Manilow Cover „Mandy“ sowie der Nummer „Obvious“ wurden insgesamt drei Singles aus dem Album ausgekoppelt. „Turnaround“ kletterte in Irland und Großbritannien wieder an die Spitze der Charts und konnte sich in vielen weiteren Ländern in den dortigen Charts platzieren. In Deutschland war bei Platz 20 Schluss.

Kurz nach der Fertigstellung von „Turnaround“ und vor dem Start der vierten Welttournee gab Brian McFadden seinen Ausstieg bei Westlife bekannt, da er das Band-Leben nicht mehr mit seinem Familienleben vereinbaren konnte. Somit ist diese Platte die letzte, die Westlife als Quintett eingesungen haben. Die Texte auf „Turnaround“ sind einmal mehr sehr schmalzig und grausam geraten, auch sind die vier Iren an keinem einzigen Titel bezüglich des kompositorischen Prozesses beteiligt.

Etwas abwechslungsreicher wurde die Musik allerdings zumindest. An manchen Stellen klingt die Scheibe ein klitzekleines bisschen rockiger, als die Alben zuvor – allerdings wirklich nur ein klitzekleines bisschen. Ansonsten hört man erneut diesen eingängigen, aber schleimigen Pop, der sehr nach schnellem Kommerz klingt. Einmal mehr unterschieden sich die einzelnen Titel größtenteils auch kaum. „Mandy“ von Barry Manilow sticht heraus, klar, das kennt man. „Hey Whatever“ besitzt diesen etwas rockigeren Ansatz. „Turn Around“ schließlich lässt Erinnerungen an die Musik der 80er Jahre aufkommen. Das zweite Cover-Lied „To Be With You“ schließlich, ursprünglich von Mr. Big gespielt, ist ebenfalls bekannt, etwas rockiger und bleibt hängen. Irgendwie scheint es so zu sein, als ob Westlife einfach nur grausame Song-Schreiber hatten, ihre Interpretationen, wenn auch überflüssig, klingen zumindest etwas besser.

Fazit: Neben zwei ganz netten Cover-Versionen und rockigeren Ansätzen, ist der Großteil auf „Turnaround“ leider erneut überaus belanglos und langweilig geraten. Wieder gibt es fast ausschließlich Liebeslieder zu hören, die schmalzig aus den Boxen wabern und dazu mit anbiedernder Musik unterlegt wurden. Wahrlich kein gutes Album – immerhin aber besser als die drei Vorgänger. Drei Punkte.

Anspieltipps: Mandy, Hey Whatever, Turn Around



Dienstag, 15. Mai 2018

Westlife – World Of Our Own




Westlife – World Of Our Own


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Esbjörn Öhrwall – acoustic Guitar, electric guitar
Dave Arch – string arrangement
Henrik Janson – string conductor
Ulf Janson – string conductor
Anders von Hofsten – backing vocals
Wayne Hector – backing vocals
Steve Pearce – bass
Tomas Lindberg – bass
Chris Laws – drums
Fredrick "Frizzy" Karlsson – guitar
Paul Gendler – guitar
Per Magnusson – keyboards
Stockholm Session Strings – strings


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Pop


Trackliste:

1. Queen Of My Heart (4:20)
2. Bop Bop Baby (4:23)
3. I Cry (4:11)
4. Uptown Girl (3:07)
5. Why Do I Love You (3:40)
6. I Wanna Grow Old With You (4:08)
7. When You're Looking Like That (3:54)
8. Evergreen (4:04)
9. World Of Our Own (3:32)
10. To Be Loved (3:20)
11. Drive (For All Time) (3:28)
12. If Your Heart's Not In It (4:20)
13. When You Come Around (3:42)
14. Don't Say It's Too Late (4:12)
15. Don't Let Me Go (3:30)
16. Walk Away (4:00)
17. Love Crime (3:17)
18. Imaginary Diva (3:40)
19. Angel (4:24) / Bad Girls (Hidden Track) (3:25)

Gesamtspieldauer: 1:17:49




„World Of Our Own“ heißt das dritte Studio-Album der irischen Boy Band Westlife. Wie bisher immer, so wurde auch diese Scheibe kurz vor Weihnachten veröffentlicht – etwas Umsatz war also schon definitiv mal gesichert. Dieses Mal war es der 12. November 2001, als das Album auf den Plattenlabels RCA Records und BMG erschien. „World Of Our Own“ erreichte im Vereinigten Königreich Platz 1 der Charts und wurde dort insgesamt mit viermal Platin ausgezeichnet. Die Lieder „Queen Of My Heart“, „World Of Our Own“, „Bop Bop Baby“ sowie das Billy Joel Cover „Uptown Girl“ wurden als Singles ausgekoppelt.

Ansonsten alles wie gehabt bei Westlife. Die Lieder klingen poppig eingängig, oberflächlich und austauschbar, die Texte sind sehr schlecht und handeln einmal mehr vom Thema der „Liebe“. Bei sieben Titeln sind dieses Mal allerdings bereits ein oder mehrere Mitglieder von Westlife am kompositorischen Prozess beteiligt. Die Musik selbst wird dadurch allerdings auch nicht besser. Aber immerhin ist die Band damit ein kleines Risiko eingegangen, auf bewährte und erfolgreiche Strukturen zumindest etwas zu verzichten. Das Ergebnis ist allerdings identisch.

Höhepunkte auf dem Album auszumachen ist einigermaßen schwierig, da alles wirklich sehr ähnlich klingt. Lediglich die Billy Joel Nummer „Uptown Girl“ klingt etwas anders, die allerdings auch nicht dessen Höhepunkt an Kreativität darstellte. Ganz nett ins Ohr gehen noch die beiden Lieder „When You Come Around“ und „Walk Away“, anders klingen diese Titel jedoch auch nicht.

Fazit: Das Problem bei Westlife ist, dass die Musik sehr anbiedernd und kommerziell klingt und dieser Eindruck über viele Alben hinweg feilgeboten wird. Dazu gesellen sich sehr schlimme und immer langweilige Texte. Seichter Pop, leider ohne jeglichen Inhalt und Nachhaltigkeit. Zwei Punkte.

Anspieltipps: When You Come Around, Walk Away



Samstag, 7. April 2018

Westlife – Coast To Coast




Westlife – Coast To Coast


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2000


Stil: Pop


Trackliste:

1. My Love (3:53)
2. What Makes A Man (3:51)
3. I Lay My Love On You (3:30)
4. I Have A Dream (4:16)
5. Against All Odds (3:22)
6. When You're Looking Like That (3:53)
7. Close (4:04)
8. Somebody Needs You (3:09)
9. Angel's Wings (4:05)
10. Soledad (3:58)
11. Puzzle Of My Heart (3:40)
12. Dreams Come True (3:08)
13. No Place That Far (3:14)
14. Close Your Eyes (4:34)
15. You Make Me Feel (3:38)
16. Loneliness Knows Me By Name (3:03)
17. Fragile Heart (3:01)
18. Every Little Thing You Do (4:12)
19. Don't Get Me Wrong (Hidden Track) (3:43)

Gesamtspieldauer: 1:10:21




Da es beim ersten Mal so gut funktioniert hatte, wurde ein Jahr später, am 6. November 2000, gleich das zweite Studio-Album der irischen Boy-Group Westlife veröffentlicht. Dieses heißt „Coast To Coast“ und erschein, wie schon das selbstbetitelte Debut-Album, auf den Plattenlabels RCA Records und BMG. Auch sonst hatte sich nichts geändert. Westlife stehen für Schmuse-Pop, der schnellen Erfolg bringen soll. Insgesamt fünf Singles wurden mit den Titeln „Against All Odds“, „My Love“, „What Makes A Man“, „I Lay My Love On You“ und „When You're Looking Like That“ aus „Coast To Coast“ ausgekoppelt, die alle erfolgreich waren. Auch das Album selbst war ein kommerzieller Erfolg und verkaufte sich alleine in Großbritannien über 1,8 Millionen Mal. „Coast To Coast“ erzielte im Jahr 2000 sogar die drittbesten Verkaufszahlen in Großbritannien überhaupt.

Auch für „Coast To Coast“ waren einige Songschreiber aktiv, zudem wurden auch bekannte Hits interpretiert, wie „I Have A Dream“ von Abba und „Against All Odds“ von Phil Collins, welches zusammen mit Mariah Carey eingesungen wurde. Mit dem Lied „Fragile Heart“ gibt es sogar einen Titel, der von den Bandmitgliedern Brian McFadden, Kian Egan und Shane Filan selbst komponiert wurde. Jedoch alles auf „Coast To Coast“, egal ob neu geschrieben oder bereits vorhanden und interpretiert, klingt anbiedernd. Die Texte behandeln einmal mehr das Thema der „Liebe“ und sind an Primitivität kaum zu überbieten, da alle hier getroffenen Aussagen bereits zig-tausendfach getroffen wurden und auch damals schon nicht besser klangen.

Das Problem an den Liedern auf „Coast To Coast“ ist, dass sie allesamt schleimig und anbiedernd klingen. Das langweilt alles sehr, ist einfach nur auf den schnellen Kommerz abgestimmt und getrimmt, dadurch wohl auch die seichten aber eingängigen Melodiebögen. Trotzdem, das Album war sehr erfolgreich. Es gibt viele Menschen denen genau das an der Musik gefällt. Unkompliziert, einfach und von netten Jungs gesungen. Alles gut also.

Fazit: Boy Group Pop der Extraklasse gibt es auf „Coast To Coast“ von Westlife zu hören. Sehr anbiedernde Pop Musik, die allerdings eingängig klingt. Die Texte sind mal wieder schlimm, aber das spielt jetzt auch schon fast keine Rolle mehr. Für Menschen, die ansonsten allerdings Rock Musik mögen absolut ungeeignet. Null Punkte.

Anspieltipps: Keine



Donnerstag, 22. März 2018

Westlife – Westlife




Westlife – Westlife


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Mats Berntoft – acoustic guitar, electric guitar
Henrik Janson – sting arrangement
Richard Niles – sting arrangement
Ulf Janson – sting arrangement
Steve Mac – vocal arrangement
Wayne Hector – vocal arrangement
Anders Von Hofsten – backing vocals
Andreas Carlsson – backing vocals
Steve Pearce – bass
Tomas Lindberg – bass
Esbjörn Öhrwall – guitar
Paul Gendler – guitar
Per Magnusson – keyboards


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Pop


Trackliste:

1. Swear It Again (4:08)
2. If I Let You Go (3:41)
3. Flying Without Wings (3:36)
4. Fool Again (3:54)
5. No No (3:14)
6. I Don't Wanna Fight (5:03)
7. Change The World (3:09)
8. Moments (4:17)
9. Seasons In The Sun (4:08)
10. I Need You (3:49)
11. Miss You (3:53)
12. More Than Words (3:54)
13. Open Your Heart (3:38)
14. Try Again (3:34)
15. What I Want Is What I've Got (3:33)
16. We Are One (3:42)
17. Can't Lose What You Never Had (4:21)

Gesamtspieldauer: 1:05:41



Westlife ist eine gecastete irische Boygroup, bei der ursprüngliche Mitglieder sogar wieder entlassen wurden, da sie zwar singen konnten, angeblich aber zu hässlich waren. Das selbstbetitelte Debut-Album erschien am 1. November 1999 auf den Plattenlabels RCA Records sowie auf BMG. Keines der Lieder auf dem Album wurde von einem „Band“-Mitglied geschrieben.

Auf „Westlife“ von Westlife hört man kommerziellen Schmuse-Pop, der abgrundtief schlechte Texte beinhaltet. Lediglich das Thema „Liebe“ spielt hier eine Rolle. Die gecastete Band sollte eingängigen Liebes-Pop zelebrieren und für volle Kassen sorgen und das gelang auch. Das Debut-Album schlug beim weiblichen Publikum ein und auch wenn der Erfolg in den USA verwehrt blieb, so verkaufte sich das Album in der restlichen Welt durchaus gut. Süßlicher Schmalz-Pop, der absolut unaufgeregt klingt und dabei dreizehn oder vierzehn Mal hintereinander auf die CD gepresst wurde, denn alles hört sich sehr gleich an.

Das Lied „Seasons In The Sun“ ist ein schönes im Original und Westlife haben es durch ihre Interpretation nicht zerstört. Das ist der einzige Lichtblick auf „Westlife“ von fünf irischen Jungen, die singen und wohl hübsch aussehen.

Fazit: Katastrophal schlechte Texte, süßlich anbiedernde Musik, die speziell für die fünf Iren geschrieben oder aber von ihnen interpretiert wurde. Im Grunde genommen ist jede Sekunde verschenkt, die man diese Musik hört, aber auch der Kommerz will gehört werden. Nur „Seasons In The Sun“ ist schön. Ein Punkt.

Anspieltipps: Seasons In The Sun