Dienstag, 21. Februar 2023

Terry Reid – Rogue Waves

 



Terry Reid – Rogue Waves


Besetzung:

Terry Reid – guitar, vocals


Gastmusiker:

Doug Rodrigues – lead guitar
John Siomos – drums, percussion
Sterling Smith – organ
James E. Johnson – organ
Denise Williams – background vocals
Dyanne Chandler – background vocals
Maxinne Willard – background vocals
Terrence James – string arrangement




Erscheinungsjahr: 1978


Stil: Blues


Trackliste:

1. Ain‘t No Shadow (3:42)
2. Baby I Love You (3:52)
3. Stop And Think It Over (3:40)
4. Rogue Wave (5:42)
5. Walk Away Renée (4:18)
6. Believe In The Magic (6:32)
7. Then I Kissed Her (4:43)
8. Bowangi (4:15)
9. All I Have To Do Is Dream (5:23)

Gesamtspieldauer: 42:13



„Rogue Waves“ nannte der englische Sänger und Gitarrist Terry Reid sein fünftes Studioalbum. „Rogue Waves“ erschien im Jahr 1978 ursprünglich auf dem Plattenlabel Capitol Records. Das Album erzielte insgesamt wenig Aufmerksamkeit.

Rock hört man auf diesem Album, welcher meist sehr Blues-lastig klingt, aber auch Soul-Einflüsse beinhaltet. Fünf der neun Titel des Albums stammen aus der Feder des Terry Reid, vier Lieder sind Cover-Versionen. Das wären die Stücke „Baby I Love You“, „Walk Away Renée“, „Then I Kissed Her“ sowie „All I Have To Do Is Dream“. Musikalisch sind die einzelnen Nummern gut aufeinander abgestimmt.

Insgesamt klingt „Rogue Waves“ für heutige Ohren allerdings relativ bieder. Kennt man die Musik Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, so scheint das Album selbst da bereits aus der Zeit gefallen zu sein. Die einzelnen Titel würden eher in der Periode um das Jahr 1970 passen, wenn man sie mit damaligen Blues-Veröffentlichungen weißer englischer Musiker vergleicht – ohne leider an die Klasse so mancher dieser Musiker heranzureichen.

Ins Ohr geht da nichts, spannend klingt das Album auch nicht. Selbst für Freundinnen und Freunde des Blues gibt es das wenig zu entdecken. Somit ist „Rogue Waves“ heute wohl eher ein Album für Leute, die das Album schon länger kennen und vielleicht schon Ende der 70er Jahre lieben gelernt haben.

Fazit: Blues-Rock gibt es auf „Rogue Waves“ zu hören. Dieser klingt weder spannend, noch aufregend. Manchmal scheint die Zeit Musik wahrlich zu überholen und diese anschließend auch genauso überholt zurückzulassen. Vier Punkte.

Anspieltipps: Stop And Think It Over