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Dienstag, 20. September 2016

Iron Maiden – Rock In Rio




Iron Maiden – Rock In Rio


Besetzung:

Bruce Dickinson – lead vocals
Dave Murray – guitar
Adrian Smith – guitar
Janick Gers – guitar
Steve Harris – bass guitar, co-producer, video editor
Nicko McBrain – drums


Gastmusiker:

Michael Kenney – keyboards


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Heavy Metal


Trackliste:

CD1:

1. Intro (1:55)
2. The Wicker Man (4:41)
3. Ghost Of The Navigator (6:48)
4. Brave New World (6:06)
5. Wrathchild (3:05)
6. 2 Minutes To Midnight (6:26)
7. Blood Brothers (7:15)
8. Sign Of The Cross (10:49)
9. The Mercenary (4:42)
10. The Trooper (4:33)


CD2:

1. Dream Of Mirrors (9:38)
2. The Clansman (9:19)
3. The Evil That Men Do (4:40)
4. Fear Of The Dark (7:40)
5. Iron Maiden (5:51)
6. The Number Of The Beast (5:00)
7. Hallowed Be Thy Name (7:23)
8. Sanctuary (5:17)
9. Run To The Hills (4:52)

Gesamtspieldauer: 1:56:11




Steht man auf Hard Rock beziehungsweise Metal, so sollte man sich das fünfte Live-Album der britischen Metal Band Iron Maiden auf gar keinen Fall entgehen lassen. „Rock In Rio“ wurde am 19. Januar 2001 in Rio de Janeiro aufgenommen und im März des darauffolgenden Jahres auf EMI veröffentlicht. Zu hören gibt es auf „Rock In Rio“, neben den Klassikern der Band aus den ersten Studio-Veröffentlichungen der 80er Jahre, auch sechs Lieder aus dem im Jahr 2000 veröffentlichten und gleichzeitig zwölften Studioalbum von Iron Maiden, „Brave New World“.

Somit hält die Scheibe einige Höhepunkte für den Freund der etwas härteren Töne bereit und es steht dem Hörgenuss nichts mehr im Wege. Gleichzeitig bietet „Rock In Rio“ auch einen sehr schönen Überblick über das bisherige musikalische Schaffen von Iron Maiden. So stehen den „alten“ Klassikern der Band wie „The Number Of The Beast“, „Hallowed Be Thy Name“, „Sanctuary“ oder „Run To The Hills“ auch neuere, sehr überzeugende Titel gegenüber. Aufzählen könnte ich hier einige Nummern, exemplarisch erwähnt seien an dieser Stelle das mitreißende und 1995 entstandene „Sign Of The Cross“ aus dem Album „The X Factor“ oder jenes, vom bereits erwähnten Album „Brave New World“ stammende „Blood Brothers“. Eine unglaublich melodische Nummer, die ganz schnell ihren Weg ins das Ohr findet. Die Musik ist allgemein mitreißend und trotz aller Härte überaus eingängig und melodiös. Hier wird gerockt und man spürt die Energie in den Liedern und auch auf der Bühne, die die begeisterten Fans ein ums andere Mal ansteckt.

Und genau hier liegt eine weitere Stärke von „Rock In Rio“. Neben den wirklich guten Live-Stücken ist es diese Live-Atmosphäre, die wunderbar, aus dem Album heraus, durch die Boxen zur Hörerin beziehungsweise zum Hörer transportiert wird. Der Funke der Begeisterung springt auf die Zuhörer während des Konzertes über. Und dieser Funke wird auch durch die Lautsprecher oder Kopfhörer zu denjenigen geleitet, die dieses Album auch noch Jahre später hören. Genau so muss ein Live-Album klingen. Auf solch einer Live-Platte möchte man die Live-Atmosphäre schnuppern, etwas hören vom Spiel des Sängers mit den Zuschauern, deren Reaktion mithören, mitfühlen. Allzu oft werden Live-Platten so sehr nachbearbeitet, dass man vom Publikum kaum mehr etwas mitbekommt, diese nur noch ein Rauschen im Hintergrund bilden. All das ist auf „Rock In Rio“ nicht der Fall. Hier spürt man diese Atmosphäre wahrlich gut und das macht dieses Album auch mit aus.

Fazit: „Rock In Rio“ ist ein sehr überzeugendes Live-Album geworden. Dazu trägt die mitreißende Musik ihren Teil bei. Mit Metal sollte man allerdings schon etwas anzufangen wissen, um diese Lieder auch genießen zu können. Zum anderen wird das Album deshalb zu einer wirklich überzeugenden Platte, da hier die Live-Atmosphäre des Konzertes beim Hören gleich mit in das Wohnzimmer schwappt. So und nicht anders sollten Live-Alben klingen. Elf Punkte.

Anspieltipps: Blood Brothers, Sign Of The Cross, Run To The Hills



Samstag, 26. September 2015

Iron Maiden – The Number Of The Beast




Iron Maiden – The Number Of The Beast


Besetzung:

Bruce Dickinson – lead vocals
Dave Murray – guitar
Adrian Smith – guitar
Steve Harris – bass guitar
Clive Burr – drums


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Heavy Metal


Trackliste:

1. Invaders (3:24)
2. Children Of The Damned (4:35)
3. The Prisoner (6:03)
4. 22 Acacia Avenue (6:37)
5. The Number Of The Beast (4:51)
6. Run To The Hills (3:54)
7. Gangland (3:49)
8. Total Eclipse (4:25)
9. Hallowed Be Thy Name (7:12)

Gesamtspieldauer: 44:53




„The Number Of The Beast“ nannte die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden ihr drittes Studioalbum, welches im März 1982 veröffentlicht wurde. Der neue Sänger hieß nun Bruce Dickinson und die Scheibe wurde im Laufe der Jahre zu einem Klassiker und gilt bei vielen Fans der Band als die beste, die Iron Maiden jemals veröffentlicht hat.

Nun und das, was die beiden Gitarristen Dave Murray und Adrian Smith hier zusammen mit ihren Bandkollegen auf Platte pressten, das ist es wahrlich wert gehört zu werden – wenn man denn auch mal auf die etwas härteren Töne in der Musik steht. Ein phantastisches Gitarren-Solo reiht sich hier an das nächste, „The Number Of The Beast“ ist eine Vollgasveranstaltung, bei der auch Bassist Steve Harris sowie Drummer Clive Burr alles perfekt auf den Punkt bringen. Ergänzt wird das Ganze durch die überzeugende Rock-Stimme des Bruce Dickinson und fertig ist das begeisternde Heavy Metal Album.

„Begeisternd auch deswegen, da die Musik hier einfach klingt“ – mitunter muss solch eine Phrase einfach mal herhalten, um zu sagen, dass alles passt. Die Musik auf der Scheibe ist kein stumpfes „Geschrammel“, nur um schnell und laut zu wirken oder sich so anzuhören. Nein, die einzelnen Titel wurden durchaus mit wunderschönen Melodien von den Musikern ausgestattet, wodurch diese noch begeisternder klingen. Viele der Lieder auf „The Number Of The Beast“ entwickeln sich im Laufe der Zeit zu wahren Ohrwürmern, die nachhallen und dem Innern einfach nicht mehr verloren gehen. Die Platte steckt voller Dynamik, wirkt durchdacht und trotzdem keineswegs in Richtung Stadion-Rock abdriftend. Klar wollten die Musiker mit der Scheibe Erfolg haben, wer will das nicht? Aber die Musik von Iron Maiden klingt hier an keiner Stelle anbiedernd – und das ist gut so.

Fazit: Ein sicherlich wegweisendes Album ist Iron Maiden mit „The Number Of The Beast“ gelungen. Wegweisend für das Genre des Heavy Metal. Die Musik ist mitreißend und überzeugt immer wieder. Inhaltlich geht es jetzt mal mehr um den Teufel, als um die Liebe. Auch irgendwie eine Wohltat, allein schon wegen der Abwechslung und man hört kein „Oh, I love you and I hope you love me too“.Nun, „The Number Of The Beast“ ist ein Heavy Metal Album, man hört härteren Rock, ausgestattet mit einnehmenden Melodien. Das lohnt sich sehr, wenn man ein Ohr dafür hat. Elf Punkte.

Anspieltipps: 22 Acacia Avenue, Hallowed Be Thy Name