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Mittwoch, 15. Juli 2020

Kodaline – Coming Up For Air




Kodaline – Coming Up For Air


Besetzung:

Steve Garrigan – lead vocals, rhythm guitar, harmonica, keyboards
Mark Prendergast – lead guitar, backing vocals, keyboards
Vinny May – drums, percussion, backing vocals
Jason Boland – bass guitar, backing vocals


Gastmusiker:

Jacknife Lee – guitars, keyboards, programming
…und viele andere.


Label: B-Unique Records


Erscheinungsjahr: 2015


Stil: Independent Pop


Trackliste:

1. Honest (3:40)
2. The One (3:53)
3. Autopilot (4:18)
4. Human Again (3:47)
5. Unclear (4:25)
6. Coming Alive (4:16)
7. Lost (3:36)
8. Ready (3:56)
9. Better (3:35)
10. Everything Works Out in the End (3:37)
11. Play The Game (3:56)
12. Love Will Set You Free (4:22)

Gesamtspieldauer: 47:21



„Coming Up For Air“ betitelte die irische Band Kodaline ihr zweites Studioalbum, welches am 9. Februar 2015 auf dem Plattenlabel B-Unique Records veröffentlicht wurde. Ursprünglich spielte die Band unter dem Namen 21 Demands, änderte diesen allerdings im Jahr 2012 in Kodaline um, da sie nun eine andere Art von Musik spielen wollten.

Und so hört man auch auf dem zweiten Album der Iren eingängigen Pop, der mitunter auch rockige Züge aufweist. Über allem steht bei Kodaline dabei die Eingängigkeit, keines der Lieder des Albums braucht eine lange Zeit oder viele Wiederholungen, um ins Ohr zu gehen. Die Grundstimmung der Musik auf „Coming Up For Air“ ist eine eher ruhige, trotzdem werden auch mal Tempo und Rhythmus angezogen und es klingt dann auch rockiger.

Die Musik auf „Coming Up For Air“ klingt gut und eingängig, das hatten wir schon. Ein wenig mehr Ecken und Kanten wären dann insgesamt aber doch schön gewesen. An manchen Stellen erinnert mich die Musik von Kodaline zudem sehr an die der Killers, besonders wenn Chöre im Hintergrund zum Einsatz kommen.

Wer eingängigen poppigen Rock mag, wird auf diesem Album zwölf Höhepunkte für sich finden. Ausfälle gibt es keine auf der Platte. Mein Höhepunkt des Albums ist das Lied „Unclear“. Eine schöne sanfte Nummer, die ins Ohr geht und die man auch noch nach vielen Durchläufen noch gut hören kann. Aber reine Geschmackssache, denn schlecht klingt irgendwie gar nichts auf dem Album.

Fazit: Eine schöne und eingängige Platte ist „Coming Up For Air“ geworden. Poppiger Rock, der schnell wirkt und trifft. Nicht kompliziert, aber manchmal mag man es eben auch einfach, direkt, schnörkellos. Inwieweit diese Musik allerdings längerfristig hängenbleibt, daran werden sich die Geister scheiden. Neun Punkte.

Anspieltipps: Unclear



Freitag, 15. Januar 2016

Kodaline – In A Perfect World




Kodaline – In A Perfect World


Besetzung:

Steve Garrigan – lead vocals, rhythm guitar, harmonica, keyboards
Mark Prendergast – lead guitar, backing vocals, keyboards
Vinny May – drums, percussion, backing vocals
Jason Boland – bass guitar, backing vocals


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Indie Pop, Alternative Rock


Trackliste:

1. One Day (4:15)
2. All I Want (5:05)
3. Love Like This (3:37)
4. High Hopes (3:52)
5. Brand New Day (3:27)
6. After The Fall (3:38)
7. Big Bad World (4:23)
8. All Comes Down (4:57)
9. Talk (4:30)
10. Pray (3:35)
11. Way Back When (3:26)

Gesamtspieldauer: 44:48




„In A Perfect World“ heißt die erste Scheibe der irischen Rockband Kodaline, welche im Jahr 2013 auf dem Label Sony Music veröffentlicht wurde. Dabei könnte man das Wort „Rockband“ durchaus falsch verstehen, denn Kodaline machen eine Art Schmuserock oder besser gesagt Schmusepop, der irgendwo zwischen Travis und Muse angesiedelt ist, sich dort allerdings wirklich nur der ganz soften und weichen Töne annimmt. Und gerade Muse ist dabei deutlich abwechslungsreicher, um hier gleich gar keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Sänger Steve Garrigan kann durchaus hoch singen und das zeigt er seinen Hörerinnen und Hörern auch immer wieder – oder besser gesagt, er bringt es ihnen zu Gehör. Dabei unterstreicht seine sanfte, zarte und auch hohe Stimme diese sanfte und zarte Musik, sodass der Eindruck der Weichheit der einzelnen Lieder in der Musik von Kodaline noch deutlich verstärkt wird. Alles ist sehr melodisch gehalten, den Harmonien wird bis in den allerletzten Akkord gefrönt. Alles, wirklich alles auf „In A Perfect World“ klingt melodiös und überaus eingängig.

Nun, manches Mal hätte man sich da auch mal einen etwas härteren Ton oder einen etwas überraschenderen Akkord gewünscht. Das wiederum würde diese Platte durchaus noch ein wenig spannender werden lassen. Man kann auch in Wohlgefallen sterben, das bedeutet, Gefahr zu laufen mit der Zeit langweilig zu werden. Ich selbst habe diesen Punkt in der Musik von Kodaline auf „In A Perfect World“ zwar noch nicht ganz erreicht, jedoch war da schon ein gewisses Gefühl der Überraschung vorhanden, als Titel Nummer 11, „Way Back When“ verklungen war und ich mich fragte, was ich da gerade gehört hatte, was davon hängengeblieben war. Leider doch nicht ganz so viel, wie ich mir nach den ersten Takten noch versprochen hatte.

Fazit: Sanften, harmonischen und melodischen Pop-Rock hört man auf „In A Perfect World“ von Kodaline. Ein klein wenig versinkt die irische Band hier in Schönheit und Wohlklang. Alle elf Lieder sind sicherlich gute Unterhaltung, wenn man auf solch eingängige Musik steht, jedoch spannend oder gar mitreißend ist das auch nicht mehr richtig. Spaß macht es trotzdem – wenn man es denn nicht zu oft hört. Neun Punkte.

Anspieltipps: Love Like This, Talk, Pray