Posts mit dem Label Tea Party The werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tea Party The werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. November 2021

The Tea Party – Blood Moon Rising

 



The Tea Party – Blood Moon Rising


Besetzung:

Jeff Martin – vocals, guitar
Stuart Chatwood – bass, keyboards
Jeff Burrows – drums, percussion




Erscheinungsjahr: 2021


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Black River (2:56)
2. Way Way Down (2:52)
3. Sunshower (3:58)
4. So Careless (3:22)
5. Our Love (4:39)
6. Hole In My Heart (3:24)
7. Shelter (3:54)
8. Summertime (2:57)
9. Out On The Tiles (Led Zeppelin Cover) (3:36)
10. The Beautiful (4:35)
11. Blood Moon Rising (Wattsy’s Song) (4:20)

Bonus Tracks:

12. Isolation (Joy Division Cover) (3:57)
13. Everyday Is Like Sunday (Morrissey Cover) (3:35)
14. Way Way Down (Bonus Live Version) (3:16)

Gesamtspieldauer: 51:25



„Blood Moon Rising“ heißt das neunte offizielle Studioalbum der kanadischen Band The Tea Party und dieses erscheint ganze sieben Jahre nach dem letzten Album „The Ocean At The End“ am 26. November 2021 auf dem Plattenlabel InsideOut Music. Elf Titel sind darauf enthalten wobei der CD-Ausgabe des Albums gegenüber der Vinyl-Pressung noch drei Bonus-Stücke hinzugefügt wurden. Die einzelnen Titel wurden innerhalb der letzten fünf Jahre in Kanada und Australien aufgenommen und sechs der offiziellen elf Lieder des Albums waren bereits auf der 2019 erschienen EP „Black River“ veröffentlicht worden, die im Moment jedoch vergriffen ist.

Auf „Blood Moon Rising“ hört man eingängigen Alternative Rock, der auch mal etwas heftiger aus den Boxen strömt und dabei bis in den Metal-Bereich vordringt – ohne jedoch auch dabei die Melodie zu vernachlässigen. Von Industrial Rock oder Progressive Rock hört man auf dem neuen Album so gut wie nichts mehr. Dafür gehen die Lieder nun gleich beim ersten Mal des Hörens ins Ohr. Viel lebt die Musik von The Tea Party jedoch einmal mehr vom Gesang des Jeff Martin, der mit seiner eindrucksvollen und unverwechselbaren Stimme die einzelnen Titel nochmals aufwertet. Der Rock steht auf „Blood Moon Rising“ immer im Vordergrund und selbst ein eher sanft gehaltenes Lied wie „The Beautiful“ besitzt einen Groove, der zum Mitwippen anregt. Mit dem Lied „Out On The Tiles“ ist ein gelungenes Cover vorhanden, welches ursprünglich auf dem dritten Led Zeppelin Album zu hören ist.

Solch ein Höhepunkt wie „Psychopomp“ vom Album „Transmission“ oder „Correspondences“ von „The Edges Of Twilight“ befindet sich zwar nicht auf der neuen Scheibe der Kanadier, dafür allerdings elf Lieder, von denen keines großartig gegenüber den anderen abfällt. Jede Numer lässt sich hier gut hören. Am Gelungensten klingen für mich die beiden Titel „So Careless“ sowie das Titellied „Blood Moon Rising (Wattsy’s Song)“. Ersteres Lied klingt kraftvoll, nimmt sich im weiteren Verlauf immer wieder mal zurück und setzt sich schnell fest. Das Titellied selbst startet sanft mit akustischer Gitarre und nimmt im weiteren Verlauf Fahrt auf, klingt dabei wunderschön sehnsüchtig und gegen Ende, mit weiblichem Hintergrundgesang fast schon hymnisch.

Fazit: Wer auf gut gemachten und eingängigen Alternative Rock steht, die oder der wird auf „Blood Moon Rising“ von The Tea Party ganz bestimmt etwas für sich finden. Elf gute Titel gibt es zu hören, die überzeugen und unterhalten. Das besondere, das herausragende Lied fehlt der Scheibe zwar, doch der Gesamteindruck aus Musik, Gesang und auch Text macht durchaus Spaß. Rockig. Zehn Punkte.

Anspieltipps: So Careless



Sonntag, 10. September 2017

The Tea Party – Illuminations (DVD)




The Tea Party – Illuminations (DVD)


Besetzung:

Jeff Martin – vocals, guitar, sitar, sarod, oud, banjo, mandolin, dumbek, hurdy-gurdy, esraj, percussion, theremin
Stuart Chatwood – bass guitar, guitar, keyboard instruments, harmonium, percussion, mandolin, tambura, cello, lap steel guitar, bass pedals
Jeff Burrows – drum kit, percussion, djembe, goblet drums, tabla


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Rock


Trackliste:

1. The River (5:39)
2. Save Me (5:54)
3. A Certain Slant Of Light (4:17)
4. Fire In The Head (4:31)
5. The Bazaar (3:42)
6. Shadows On The Mountainside (3:41)
7. Sister Awake (4:41)
8. Temptation (2:47)
9. Babylon (3:04)
10. Release (3:53)
11. Psychopomp (5:12)
12. Heaven Coming Down (4:24)
13. The Messenger (3:37)
14 Walking Wounded (4:46)

Gesamtspieldauer: 1:00:39


Zusätzliche Features:

• Discographie
• Band Biographie
• Photo Galerie



„Illuminations“ ist eine im Jahr 2001 erschienene DVD der kanadischen Rockband The Tea Party. Darauf enthalten sind alle Videos und die entsprechende Musik der Band, die in den Jahren von 1993 bis 2000 auf EMI Music Canada produziert und veröffentlicht wurden. Die einzelnen Lieder können in Stereo, in 5.1 Dolby Digital Surround und DTS Sound angehört werden. Dazu kann man sich den Audiokommentar der Mitglieder von The Tea Party zu jedem der insgesamt vierzehn Videos anhören, man kann die Band Biographie nachlesen, erhält einen Überblick über die Veröffentlichungen der Band, es gibt eine Photo Galerie und es besteht die Möglichkeit, die Lieder auch ohne zugehöriges Video anzusehen.

Die Zusammenstellung der Videos ist vollständig, die Musik der Band weiß sowieso zu überzeugen. Dazu erhält man eine ganze Menge Hintergrundinformationen über die einzelnen Lieder und die entsprechenden Videos. Die Photo Galerie ist allerdings sehr dürftig ausgefallen, denn sie enthält lediglich vierzehn sehr kleine Bilder. Darauf hätte man gerne auch verzichten können.

Die einzelnen Videos sind sehr abwechslungsreich gestaltet und interessant anzusehen. Das macht man aber natürlich nicht allzu oft, von daher ist die Zugabe aller Titel zum Abspielen ohne das entsprechende Video eine schöne Sache. Für Fans der Band, die die einzelnen Studioalben allerdings schon besitzen, sind es natürlich eher die Videos, die den Mehrwert dieser Veröffentlichung ausmachen.

Fazit: Für Fans der kanadischen Band The Tea Party mit Sicherheit eine lohnende Anschaffung. Auch für solche Hörerinnen und Hörer geeignet, die sich eine Übersicht über die Musik der Band verschaffen möchten. Alle anderen sind mit den Studioalben besser beraten, da man sich die Videos nicht jeden Tag gibt, die Musik dies aber wert ist. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Shadows On The Mountainside, Psychopomp



Donnerstag, 19. Januar 2017

The Tea Party – Live From Australia




The Tea Party – Live From Australia


Besetzung:

Jeff Burrows – drums, percussion, backing vocals
Stuart Chatwood – bass, keyboards, harmonium, mandolin, acoustic guitar, backing vocals
Jeff Martin – guitar, acoustic guitar, theremin, esraj, oud, bowed guitar, lead vocals


Label: Eternal Music


Erscheinungsdatum: 2012


Stil: Rock


Trackliste:

Disc 1:

1. The River (9:36)
2. The Bazaar (6:40)
3. Lullaby (5:45)
4. Psychopomp (6:50)
5. Correspondences (8:18)
6. The Messenger (5:04)
7. Fire In The Head 5:12)
8. The Badger (4:41)
9. Shadows On The Mountainside (4:31)


Disc 2:

1. Sun Going Down (11:13)
2. Halcyon Days (7:20)
3. Save Me (11:32)
4. Heaven Coming Down (4:45)
5. Release (6:17)
6. Temptation (5:33)
7. Winter Solstice (2:02)
8. Sister Awake (8:22)

Gesamtspieldauer CD1 (56:40) und CD2 (57:05): 1:53:45




„Live From Australia“ heißt das zweite Live-Album der kanadischen Rock Band „The Tea Party“, welches im November des Jahres 2012, ein Jahr nach der Re-Union der Band, veröffentlicht wurde. Das Album erschien bei Eternal Music und wurde in Form einer Doppel-Compact Disc auf den Markt gebracht. Die Aufnahmen entstanden an verschiedenen Orten der Tour, was vielleicht auch die nicht immer gleich gute Aufnahmequalität der einzelnen Titel erklärt.

Die Musik von The Tea Party ist wahrlich mitreißend, was die drei Kanadier auch auf diesem Live-Album einmal mehr beweisen. Auf „Live From Australia“ bekommt man einen sehr guten Überblick über das Schaffen dieser in Europa doch meist sehr unterrepräsentierten Band. Die Lieder rocken und gehen dabei ins Ohr. Jede Menge davon sogar. Da macht das Zuhören einfach Spaß, wenn man dem Rock etwas abgewinnen kann. Die musikalische Bandbreite der Lieder bewegt sich auf „Live From Australia“ im Bereich von Independent Rock über Alternative bis hin zum Hard Rock. Dabei wird die Musik allerdings niemals exzessiv, soll heißen, selbst in den härtesten Stellen ist da immer noch eine Melodie zu hören, die ins Ohr geht uns zu überzeugen weiß.

Soweit so gut, leider aber doch nicht ganz gut. Denn etwas nervt durchaus ein wenig auf „Live From Australia“. Sind die Lieder auch gut, sie klingen hier oftmals einfach nicht besonders, was an der schlechten Qualität der Aufnahme liegt. Da scheppern die Becken schrill, der Gesang ist immer unterschiedlich laut und zum Teil leider sehr schlecht abgemischt. Dieser klingt mal dumpf, dann wieder zu sehr im Hintergrund und lediglich selten absolut passend. Auch sonst ist das häufig ein gewisser akustischer Brei, bei dem man die einzelnen Instrumente nur sehr schwer verfolgen kann. Das ist nicht bei jedem Titel des Albums so, leider jedoch bei einigen, was das Hörerlebnis leider etwas schmälert.

Fazit: Die Musik von The Tea Party ist klasse gemachter Rock, der belegt, dass diese Band sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Die Lieder rocken und gehen ins Ohr, alles sehr überzeugend. Leider nur ist beim Aufnehmen oder Abmischen der Konzerte etwas schief gelaufen, was den Hörgenuss etwas schmälert. Instrumente wie Gesang scheppern und verwischen manchmal. Dies passiert nicht bei jedem, leider doch aber ab und zu. Neun Punkte.

Anspieltipps: Lullaby, Psychopomp, Correspondences



Freitag, 4. September 2015

The Tea Party – The Edges Of Twilight




The Tea Party – The Edges Of Twilight


Besetzung:

Jeff Burrows – drums and percussion
Stuart Chatwood – bass guitars
Jeff Martin – guitars, vocals


Gastmusiker:

Roy Harper – spoken word


Label: Chrysalis


Erscheinungsdatum: 1995


Stil: Rock


Trackliste:

1. Fire In The Head (5:06)
2. The Bazaar (3:42)
3. Correspondences (7:28)
4. The Badger (3:58)
5. Silence (2:51)
6. Sister Awake (5:43)
7. Turn The Lamp Down Low (5:16)
8. Shadows On The Mountainside (3:39)
9. Drawing Down the Moon (5:26)
10. Inanna (3:48)
11. Coming Home (5:53)
12. Walk With Me (14:20)

Gesamtspieldauer: 67:21




Eine Band, die hierzulande kaum jemand kennt, ist die kanadische Formation The Tea Party. Auf diesen Seiten habe ich ja bereits ein Album des Trios besprochen und kann wirklich jeder und jedem, die oder der auf gut gemachten und mitreißenden Rock steht empfehlen, hier mal ein Ohr zu riskieren. „The Edges Of Twilight“ ist das dritte Studioalbum der Band, wenn man mal die erste Veröffentlichung mit Demos außer Acht lässt. „The Edges Of Twilight“ wurde im Jahr 1995 veröffentlicht und enthält kraftvollen Rock, jedoch keinen Hard Rock. Allerdings jede Menge Rock Musik, die einem als Musikfreund das Herz deutlich höher schlagen läßt.

In einem Interview erzählte Schlagzeuger Jeff Burrows mal, dass sie mit diesem Album gerne das machen wollten, was Peter Gabriel im Bereich des Pop überaus erfolgreich praktiziert. Dies sollte ein Rock Album werden, in dem auch ganz andere Instrumente und andere musikalische Einflüsse zum Tragen kommen. Soll heißen, auch musikalische Anleihen aus anderen Teilen der Erde sollten mit in die Musik von The Tea Party einfließen. Peter Gabriel macht oftmals Weltmusik auf Pop-Ebene, dies hier sollte das Pendant dazu auf Rock-Ebene werden. Dazu lernten die drei Musiker sogar eine ganze Menge neuer Musikinstrumente, um diese mit in ihre Musik einfließen lassen zu können.

Wer nun allerdings einen kruden Stilmix erwartet, kann beruhigt werden. Auf „The Edge Of Twilight“, dessen Albumtitel einem Kapitel des Buches „Fire In The Head“ des US-amerikanischen Autors Tom Cowan entnommen wurde, hört man ziemlich geradlinigen und doch auch irgendwie verspielten Rock. Ein Widerspruch in sich, trotzdem durchaus wahr. Die Lieder werden angefüllt, mal mehr, mal weniger, mit Instrumenten aller möglicher Erdteile, ohne dabei ihren rockigen Charakter zu verlieren. Sänger Jeff Martin erinnert mit seiner Stimme ein klein wenig an Jimmy Morrison und trägt zusätzlich mit dazu bei, dass die Musik von The Tea Party eine ganz eigene Atmosphäre entwickelt. Die Lieder verfügen über sehr einprägsame Melodien und gehen schnell ins Ohr. Dabei wir vom Tempo wie vom Rhythmus her eine weite Spannbreite dargeboten. Hier gibt es den knalligen Rocker, genauso wie die sanfte akustische Nummer. Das wirkt alles sehr ausgereift, wohl überdacht und absolut überzeugend. In Kanada, ihrem Heimatland, erhielten The Tea Party mit dieser Scheibe zweimal Platin, in Australien war es immerhin noch einmal Platin. Weltweit hat sich die Scheibe etwa 300.000 Mal verkauft. Überraschend wenig, wenn man diese Musik hört. Dabei ist dieses Album sogar das erfolgreichste der Band.

Fazit: The Tea Party servieren ihren Hörern auf „The Edge Of Twilight“ Rockmusik, die Weltmusik-Einfärbungen aufweist. Nichtsdestotrotz ist dies ein Rock-Album im herkömmlichen Sinn, bei dem so manch exotisches Instrument wie einige, nicht westlich geprägte Akkorde Einzug gefunden haben. Die Musik wird durch diese Einflüsse jedoch nicht verwässert oder gar schwieriger zu konsumieren, ganz im Gegenteil, die Musik wird dadurch noch ein wenig spannender, wächst in ihrer Aussagekraft. Für alle diejenigen Musikhörer bestens geeignet, die zum einen coolen Rock mögen und gleichzeitig für das Neue aufgeschlossen sind. Ups, merke gerade, die Scheibe ist ja bereits zwanzig Jahre alt. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Correspondences, The Badger, Shadows On The Mountainside



Sonntag, 13. April 2014

The Tea Party – Transmission




The Tea Party – Transmission


Besetzung:

Jeff Martin – vocals, guitar, sitar, sarod, oud, banjo, mandolin, dumbek, hurdy-gurdy, esraj, percussion, theremin
Stuart Chatwood – bass guitar, guitar, keyboard instruments, harmonium, percussion, mandolin, tambura, cello, lap steel guitar, bass pedals
Jeff Burrows – drum kit, percussion, djembe, goblet drums, tabla


Gastmusiker:

Wohl eine ganze Menge, jedoch nicht weiter im Booklet zur CD aufgeschlüsselt.


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Temptation (5:33)
2. Army Ants (3:35)
3. Psychopomp (6:50)
4. Gyroscope (2:58)
5. Alarum (4:58)
6. Release (4:26)
7. Transmission (5:17)
8. Babylon (4:52)
9. Pulse (4:10)
10. Emerald (4:50)
11. Aftermath (5:44)

Gesamtrspieldauer: 49:33




The Tea Party ist eine kanadische Rock-Band, deren Musik irgendwo zwischen Hard Rock und Alternative anzusiedeln ist. Dazu gesellen sich orientalische bis indische Anleihen, was der Musik durchaus, wie auch bei den Kollegen von Kula Shaker, eine gewisse Spannung verleiht. „Transmission“ ist dabei die vierte Studio-Album-Veröffentlichung der Band aus dem Jahr 1997. Und auch hier gibt es alle Facetten dieser Musik zu hören. Trotzdem ist dieses Album ein klein wenig anders, als die restlichen Platten von The Tea Party, da dieses Mal auch mehr elektronische Einflüsse wahrzunehmen sind und die Lieder mit nur wenigen Ausnahmen fordernd und ein klein wenig aggressiv klingen.

Macht aber nichts, denn das, was dem Hörer auf „Transmission“ geboten wird ist klasse gemachter Rock, der ziemlich schnell ins Ohr geht. Und diesen einen Titel, der sich noch vom Rest der Platte abhebt, den gibt es auch auf diesem Album. „Psychopomp“ ist eine unglaublich gut gelungene Nummer, die zunächst sehr nachdenklich und zurückhaltend beginnt, sich dann immer weiter steigert und gegen Ende des Liedes fast schon explodiert. Genau so und nicht anders sollte Rock klingen, der den Hörer mitreißen will. Immer treibender und treibender, immer dichter und dichter läuft hier alles auf das unvermeidbare Ende hin. Ein Lied zum Dahinschmelzen, dem auch Nicht-Hard-Rock-Fans durchaus einiges abgewinnen können. Dazu muss noch gesagt werden, dass dieser Titel auf dem Album härter klingt, als auf dem unten angehängten YouTube-Video, bei dem den Streichern ein größerer Raum gegeben wurde als auf der Platte.

Auch der Rest des Albums hat es in sich. Gleich der erste Titel „Temptation” kann begeistern. Mit der akustischen Gitarre, etwas orientalisch angehaucht, wird die Nummer eingeleitet, bis dann der kraftvolle Beat des Schlagzeugs einsetzt. Alles scheint zu vibrieren und genau für solche Titel sind Kopfhörer erfunden worden oder aber Nachbarn, die ganz, ganz weit weg wohnen. Und so reiht sich Titel an Titel und es lässt sich wahrlich keine schlechte Nummer ausmachen. Alles hat seine Qualität, wirkt und dabei fällt immer wieder dieses Zusammenspiel des Rocks mit östlicheren Klängen auf, welche hier wie füreinander bestimmt zu sein scheinen.

Einige wenige ruhigere Titel gibt es allerdings auch auf „Transmission“. „Release” ist eine solche, hier kommen jetzt die elektronischen Einflüsse zum Tragen, die die Nummer ein wenig sphärisch wirken lassen. Der Titelsong „Transmission“ dagegen ist eine sehr rhythmische und orientalische Angelegenheit, die sich ebenfalls steigert und auch ein paar schrägere Töne beziehungsweise Geräusche aufweist. Ansonsten ist nur noch „Aftermath“ relaxter und erneut etwas sphärisch gehalten, der Rest der Platte rockt einfach und das auf eine sehr überzeugende Weise.

Fazit: The Tea Party haben zwar bereits mehr als 1,6 Millionen Alben verkauft - allerdings hauptsächlich in ihrem Heimatland Kanada. Ansonsten ist die Band eher immer noch weitestgehend unbekannt. Schade, denn hier lohnt es sich wahrlich für alle Rock-Freunde mal genauer hinzuhören. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Temptation, Psychopomp, Gyroscope