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Freitag, 11. März 2022

Various Artists – Christmas At The Patti

 



Various Artists – Christmas At The Patti


Besetzung:

George Ace – bass, vocals
Georgina Ace – bass
Martin Ace – bass, guitar, vocals
Martin Belmont – guitar, vocals
Paul Burton – bass
Dave Charles – drums, vocals
B.J. Cole – guitar (steel), pedal steel
Dave Edmunds – guitar, vocals
Nick Garvey – bass
Mickey Gee – guitar
Plum Hollis – vocals
Clive John – guitar, keyboards, vocals
Micky Jones – guitar, vocals
Deke Leonard – guitar, vocals
Malcolm Morley – guitar, keyboards, vocals
Stan Phifer – vocals
Tim Roper – drums
Phil Ryan – keyboards, organ, vocals
Richard Treece – guitar, harmonica
Sean Tyla – guitar, vocals
Terry Williams – drums, vocals
Will Youatt – bass, vocals


Label: Parlophone


Erscheinungsjahr: 1973


Stil: Blues, Boogie-Woogie, Rock’n‘Roll


Trackliste:

1. The Flying Aces – Welcome To The Party (2:54)
2. Ducks Deluxe – Boogaloo Babe (3:45)
3. The Jets – My Way (4:05)
4. The Jets – Jambalaya (On The Bayou) (4:32)
5. Plum Crazy With Dave Edmunds – Jingle Bells (0:31)
6. Plum Crazy With Dave Edmunds – Run, Run, Rudolph (2:17)
7. Help Yourself With Deke Leonard & B.J. Cole – Mona (11:40)
8. Help Yourself With Deke Leonard & B.J. Cole – Eddie Waring (14:03)
9. Man With Dave Edmunds – Life On The Road & Shuffle (Improvisation) (11:40)

Gesamtspieldauer: 55:30



„Christmas At The Patti“ ist ein Live-Album, welches bei einer Weihnachtsfeier der walisischen Band Man im Patti Pavilion in Swansea am 19. Dezember 1972 aufgenommen und im Jahr 1973 auf dem Plattenlabel United Artists veröffentlicht wurde. Auf dem Album sind Man, Help Yourself, Ducks Deluxe, The Jets, The Flying Aces und Plum Crazy sowie als weitere Gäste Deke Leonard, Dave Edmunds und B. J. Cole zu hören.

Das Konzert begann um 18.00 Uhr und wurde um Mitternacht von der Polizei geschlossen, so dass der Auftritt von Man gekürzt wurde und sie deshalb, obwohl sie die Gastgeber waren, nur für elf Minuten und vierzig Sekunden auf dem Album zu hören sind.

„Christmas At The Patti“ ist ein Album, welches man nicht braucht. Der Sound ist sehr schlecht, man hört viel Gitarrenstimmen vor den Liedern und ansonsten eine Mischung aus Blues, Rock’n’Roll, Boogie-Woogie und ein kurz angespieltes Weihnachtslied sowie Improvisationen. Für Freundinnen und Freunde der entsprechenden Bands vielleicht interessant, für alle anderen nicht.

Fazit: Das Album krankt am Sound. Der ist fürchterlich. Ansonsten jammen die Musiker eher und die hier zu hörende Musik ist weder interessant noch sonst irgendwie spannend. Sehr viel eher ist das Ganze äußerst langweilig und dient vielleicht noch als Zeitzeugnis. Lediglich „Welcome To The Party“ von The Flying Aces klingt ganz nett, der Rest nicht mehr. Zwei Punkte.

Anspieltipps: Welcome To The Party



Donnerstag, 5. November 2020

Various Artists – Kraut!

 



Various Artists – Kraut!




Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Jeder


Trackliste:

CD1:

1. Lucifer's Friend - Ride The Sky (2:55)
2. Atlantis - Rock'n'Roll Preacher (3:40)
3. Michael Rother - Flammende Herzen (7:04)
4. Tomorrow's Gift - Ants(2:52)
5. Ikarus - Mesentery (6:11)
6. Cravinkel - Keep On Running (3:42)
7. Silberbart - Chub Chub Cherry (4:27)
8. Novalis - Wer Schmetterlinge Lachen Hört (9:18)
9. Ougenweide - Ouwe (2:34)
10. Ramses - La Leyla (7:31)
11. Jane - Redskin (8:55)
12. Frumpy - How The Gipsy Was Born (8:49)

CD2:

1. A.R. & Machines - Schönes Babylon (Beautiful Babylon) (4:59)
2. Nektar - Desolation Valley (9:03)
3. Eloy - The Light From Deep Darkness (14:41)
4. Galaxy - Supermarket (4:30)
5. Gash - A Young Man's Gash (Part 2) (4:47)
6. Thirsty Moon - Big City (8:32)
7. Percewood's Onagram - Braindrops Won't Kill The Fire (8:51)
8. Missus Beastly - Uncle Sam (5:39)
9. Abacus - Capuccino (4:06)
10. Parzival - Souls Married To The Wind (3:35)

Gesamtspieldauer CD1 (1:08:04) und CD2 (1:08:47): 2:16:51



Das Label Bear Family bringt immer wieder gute und spannende Kompilationen heraus. Im Jahr 2020 unter anderem die Zusammenstellungen Kraut! bis Kraut 4, welche die durch britische und US-amerikanische Musik beeinflusste Musikszene in Deutschland aufarbeitet. Wobei Teil 4 bisher noch nicht erschienen ist.

Denkt man bei Krautmusik eher an Grobschnitt, Jane oder Hoelderlin und Novalis, also an progressive Rockmusik der ausgehenden 60er und 70er Jahre, dann dürfte man beim Hören dieser Kompilation etwas überrascht werden. Die Redakteure der Bear Family haben die deutschen Bands nämlich nicht genrespezifisch zusammengestellt, bei den drei Veröffentlichungen ist man geographisch vorgegangen. Somit befinden sich auf „Kraut!“ jene deutschen Bands der damaligen Zeit, die im Norden der Bundesrepublik beheimatet waren. Die restlichen Veröffentlichungen decken die Mitte und den Süden der Bundesrepublik sowie Berlin ab.

„Kraut!“ stellt also eine Kompilation dar, die sich eine Aufarbeitung der Musikszene in Deutschland zwischen 1968 und 1979 zum Ziel gesetzt hat. Dies wird ergänzt durch ein 98 (!) seitiges Booklet, die den Werdegang jeder vertretenen Band sehr schön und auf den Punkt kommend beleuchtet. Da wurde wahrlich sehr viel Mühe hineingesteckt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Als Dokument ist diese Zusammenstellung dementsprechend wahrlich eine Bereicherung, musikalisch gesehen macht es einem genau jene Zusammenstellung allerdings sehr schwierig. Durch die Kategorisierung der Musik auf geographischem Wege kommt es zu einem Sammelsurium verschiedenster musikalischer Stile, die von Pop, Folk, Rock, Progressive Rock, Blues bis zum Hard Rock reichen. Das macht das Zuhören leider einigermaßen kompliziert und hat man sich auf ein musikalisches Genre mal eingelassen, kann man sich fast sicher sein, mit dem nächsten Lied wieder aus dieser musikalischen Welt vertrieben zu werden. Trotzdem bleibt „Kraut!“ hörenswert und man ist überrascht, wie groß die Spannbreite war, die deutsche Musik damals abdeckte. Wenn dies also das Ansinnen dieser Zusammenstellung war, dann wurde dies auch allerbestens erfüllt.

Fazit: Die Kompilation ist eine genreunabhängige Zusammenstellung deutscher Musik in den Jahren 1968 bis 1979. Zusammen mit dem ausführlichen Begleittext verschafft dieses Album einen sehr guten Überblick über die musikalische Szene in Deutschland, die auch – anders als zum Beispiel der Schlager – im Ausland Gehör fand. Elf Punkte.

Anspieltipps: Ramses – La Leyla, Frumpy - How The Gipsy Was Born



Mittwoch, 27. Februar 2019

Various Artists – Forrest Gump – The Soundtrack




Various Artists – Forrest Gump – The Soundtrack


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Label: Sony Music


Erscheinungsjahr: 1994


Stil: Pop, Rock, Soul, Country, u.a.


Trackliste:

CD1:

1. Hound Dog – Elvis Presley (2:18)
2. Rebel Rouser – Duane Eddy (2:24)
3. (I Don‘t Know Why) But I Do – Clarence "Frogman" Henry (2:21)
4. Walk Right In – The Rooftop Singers (2:35)
5. Land Of 1000 Dances – Wilson Pickett (2:26)
6. Blowin‘ In The Wind – Joan Baez (2:38)
7. Fortunate Son – Creedence Clearwater Revival (2:21)
8. I Can‘t Help Myself (Sugar Pie Honey Bunch) – The Four Tops (2:43)
9. Respect – Aretha Franklin (2:29)
10. Rainy Day Women #12 & 35 – Bob Dylan (4:37)
11. Sloop John B – The Beach Boys(2:57)
12. California Dreamin‘ – The Mamas & The Papas (2:41)
13. For What It's Worth – Buffalo Springfield (2:40)
14. What The World Needs Now Is Love – Jackie DeShannon (3:14)
15. Break On Through (To The Other Side) – The Doors (2:29)
16. Mrs. Robinson – Simon & Garfunkel (3:50)

CD2:

1. Volunteers – Jefferson Airplane (2:08)
2. Get Together – The Youngbloods (4:39)
3. San Francisco (Be Sure To Wear Flowers In Your Hair) – Scott McKenzie (3:01)
4. Turn! Turn! Turn! (To Everything There Is A Season) – The Byrds(3:57)
5. Medley: Aquarius / Let The Sunshine In – The 5th Dimension (4:49)
6. Everybody‘s Talkin‘ – Harry Nilsson (2:46)
7. Joy To The World – Three Dog Night (3:19)
8. Stoned Love – The Supremes (3:01)
9. Raindrops Keep Fallin‘ On My Head – B. J. Thomas (3:02)
10. Mr. President (Have Pity On The Working Man) – Randy Newman (2:48)
11. Sweet Home Alabama – Lynyrd Skynyrd (4:45)
12. It Keeps You Runnin' – The Doobie Brothers (4:21)
13. I‘ve Got To Use My Imagination – Gladys Knight & The Pips (3:31)
14. On The Road Again – Willie Nelson (2:32)
15. Against The Wind – Bob Seger & The Silver Bullet Band (5:36)
16. Forrest Gump Suite – Alan Silvestri (8:50)

Gesamtspieldauer CD1 (44:52) und CD2 (1:03:13): 1:48:05




Der Soundtrack zum gleichnamigen Film „Forrest Gump“ erschien am 28. Juni 1994 auf dem Plattenlabel Sony Music. Speziell für den Film wurde lediglich das Titelstück „Forrest Gump Suite“ geschrieben. Alle restlichen Nummern stellen mehr oder weniger eine Übersicht der US-amerikanischen Musik seit den 50er Jahren dar.

Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sehr viel auf diesem Soundtrack- und Kompilationsalbum nach Oldie klingt. Die vertretenen musikalischen Genres reichen von Pop über Rock nach Soul, Country, Rock’n’Roll bis hin zu Orchestermusik. Damit bildet dieser Soundtrack natürlich ein sehr uneinheitliches Bild, welches bei einem Soundtrack allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wer sich einen Überblick über die Musikgeschichte der USA verschaffen oder nochmals Szenen des Films vor dem inneren Auge betrachten möchte, die oder der ist mir dieser Zusammenstellung sehr gut bedient.

Sechzehn weitere Titel, die ebenfalls im Film angespielt wurden, wurden nicht mit auf das Album gepackt. Zwei davon, die Lieder „Running On Empty“ von Jackson Browne sowie „Go Your Own Way“ von Fleetwood Mac sind auf der Wiederveröffentlichung des Jahres 2001 enthalten. Die restlichen, fehlenden Titel sind: „Lovesick Blues“ von Hank Williams, „Sugar Shack“ von Jimmy Gilmer And The Fireballs, „Hanky Panky“ von Tommy James And The Shondells, „All Along The Watchtower“ sowie „Hey Joe“ von der Jimi Hendrix Experience, „Soul Kitchen“, „Hello, I Love You“, „People Are Strange“ und „Love Her Madly“ von den Doors, „Where Have All The Flowers Gone?“ von Pete Seeger, „Let‘s Work Together“ von Canned Heat, „Tie A Yellow Ribbon Round The Ole Oak Tree“ von Tony Orlando & Dawn, „Get Down Tonight“ von KC & The Sunshine Band und schließlich „Free Bird“ von Lynyrd Skynyrd.

Fazit: Mit dem Soundtrack zum Film Forrest Gump kann man in filmischen Erinnerungen schwelgen oder sich einen Überblick über die populäre Musik der USA ab den 50er Jahren verschaffen. Bei insgesamt 32 sehr unterschiedlichen Titeln gibt es immer welche, die einem mehr zusagen und welche, die einen nicht ganz überzeugen. Für mich als Europäer wird bei dieser musikalischen Reise überzeugend deutlich, dass ich sehr viel eher der britischen Musik zugewandt bin. Ausnahmen bestätigen die Regel. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Forrest Gump Suite



Freitag, 7. September 2018

Various Artists – Platin - Das Album Der Megastars




Various Artists – Platin - Das Album Der Megastars


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

CD1:

1. Queen - You Don't Fool Me (3:54)
2. Bon Jovi - Hey God (4:46)
3. Bryan Adams - The Only Thing Thats Looks Good On Me Is You (3:26)
4. Westernhagen - Sexy (3:56)
5. The Cranberries - Free To Decide (4:26)
6. Alanis Morissette - You Oughta Know (4:09)
7. Guns N' Roses - Knockin' On Heaven's Door (5:36)
8. Deep Blue Something - Breakfast At Tiffany's (4:18)
9. Sheryl Crow - All I Wanna Do (4:34)
10. Joe Cocker - Don't Let Me Be Misunderstood (3:54)
11. Oasis - Wonderwall (4:20)
12. Amanda Marshall - Let It Rain (4:33)
13. R.E.M. - Strange Currencies (3:53)
14. Tina Turner - Goldeneye (3:30)
15. Everything But The Girl - Missing (4:06)
16. Robert Miles - Children (3:52)
17. Maxi Priest Feat. Shaggy - That Girl (3:59)
18. George Michael - Fast Love (4:24)

CD2:

1. Chris Rea - On The Beach (3:45)
2. Simply Red - Fairground (4:25)
3. Zucchero - My Love (5:30)
4. Fool's Garden - Lemon Tree (3:12)
5. Pur - Daß Es Dir Leid Tut (4:27)
6. Cher - One By One (5:03)
7. Rod Stewart - Every Beat Of My Heart (5:20)
8. Celine Dion - Think Twice (4:12)
9. Janet Jackson - Runaway (3:36)
10. Sting Feat. Pato Banton - This Cowboy Song (Remix) (3:59)
11. Roxette - She Doesn't Live Here Anymore (4:06)
12. Joan Osborne - One Of Us (4:18)
13. Scorpions - You And I (4:21)
14. Bonnie Tyler - Limelight (4:08)
15. The Corrs - The Right Time (4:09)
16. Meat Loaf - There Is Not A Dry Eye In The House (5:01)
17. Enya - Anywhere (3:45)
18. Vangelis - Conquest Of Paradise (4:53)

Gesamtspieldauer CD1 (1:15:42) und CD2 (1:18:18): 2:34:00




„Platin - Das Album Der Megastars“ heißt die erste Ausgabe einer ganzen Reihe von „Platin-Veröffentlichungen“, die im Jahr 1996 begann und von den Fernsehsendern SAT1 und Pro7 mit promotet wurde. Die letzte mir bekannte Ausgabe der Reihe heißt „Platin - Das Album Der Megastars Volume 13“. Veröffentlicht wurden die verschiedenen Ausgaben auf dem Plattenlabel Warner Music. 

Der Untertitel der Reihe ist dabei allerdings etwas zweideutig. Zwar hört man auf dieser Zusammenstellung durchaus Bands wie Queen, R.E.M., Guns’N Roses, Oasis und viele mehr, jedoch sind diese nur mit Titeln vertreten, die eher in der zweiten Liga ihrer musikalischen Karriere spielen. Richtige Hits wie zum Beispiel „Wonderwall“ von Oasis sind äußerst rar gesät auf „Platin - Das Album Der Megastars“.

Musikalisch ist irgendwie wohl für jede und jeden etwas dabei. Andersherum ist es jedoch leider genauso. Eine einheitliche musikalische Richtung besitzt das Album nicht, wodurch man dringend auf die Fernbedienung seines CD-Players angewiesen ist. Einem ganz guten Lied folgt sogleich eine Grausamkeit. Welche Titel man hierbei allerdings wo einordnet, wird unterschiedlich sein und ist reine Geschmackssache.

Fazit: Eine sehr weitgefasste Mischung populärer Musik wurde auf „Platin - Das Album Der Megastars“ zusammengefasst. Die Künstler sind bekannt, die Lieder häufig unbekannt und ganz bestimmt nicht die besten Werke ihrer Komponisten. Einige Höhepunkte gibt es allerdings doch, trotzdem kann man diese Scheibe kaum in einem Zug durchhören, da jede Hörerin und jeder Hörer hier auf Lieder stoßen wird, die gar nicht so recht ins eigene musikalische „Beuteschema“ passen wollen. Vier Punkte.

Anspieltipps: Wonderwall, Lemon Tree



Samstag, 18. August 2018

Various Artists – Dream A Little Dream Of Me

 



Various Artists – Dream A Little Dream Of Me


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Bellaphon


Erscheinungsdatum: 1992


Stil: Oldie, Pop


Trackliste:

1. The Mamas & The Papas - Dream A Little Dream Of Me (3:12)
2. Everly Brothers - All I Have To Do Is Dream (2:19)
3. Sonny & Cher - I Got You Babe (3:07)
4. Sam Cooke - Wonderful World (3:00)
5. Ritchie Valens - Donna (2:25)
6. The Cascades - Rhythm Of The Rain (2:32)
7. The Walker Brothers - The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore (3:02)
8. Brenda Lee - I’m Sorry (2:38)
9. Bobby Vinton - Blue Velvet (2:49)
10. The Mamas & The Papas - California Dreamin’ (2:38)
11. Tommy James & The Shondells - Crimson And Clover (3:26)
12. Lobo - I’d Love You To Want Me (4:07)
13. Ben E. King - Stand By Me (2:59)
14. Bobby Goldsboro - Honey (3:54)
15. Percy Sledge - When A Man Loves A Woman (2:51)
16. The Animals - House Of The Rising Sun (4:27)

Gesamtspieldauer: 49:27




Im Jahr 1992 erschien auf dem Plattenlabel Bellaphon das Kompilationsalbum „Dream A Little Dream Of Me“, benannt nach dem ersten darauf enthaltenen Titel, einem Hit der Mamas & Papas. Und dieses Lied steht stellvertretend für die restlichen Lieder des Albums. Enthalten sind auf „Dream A Little Dream Of Me“ Pop-Nummern der 60er und Anfang der 70er Jahre, die zu ihrer Zeit allesamt Hits waren.

Wer auf solche Oldies steht, kann hier in entsprechender Musik schwelgen. Alle Lieder liefen in den Radios der damaligen Zeit rauf und runter und es befindet sich auf der Scheibe praktisch kein Lied, was man nicht schon einmal gehört hat. Von daher ist die Titel-Auswahl sehr gelungen, denn Füllmaterial sucht man vergebens auf dieser Zusammenstellung, die in dieser Form auch sehr gut unterhält.

Höhepunkte des Albums sind die Lieder „California Dreamin’“ von den The Mamas & The Papas, Lobo mit seinem Hit „I’d Love You To Want Me“ sowie die Animals mit dem Klassiker „House Of The Rising Sun“. Das mag jemand anderes natürlich völlig anders sehen, denn im Grunde genommen wirkt und klingt hier wirklich jeder Titel und die eigenen Favoriten sind reine Geschmackssache.

Fazit: Eine schöne Zusammenstellung der Pop Musik der ausgehenden 60er und beginnenden 70er Jahre stellt das Kompilationsalbum „Dream A Little Dream Of Me“ dar. 16 Pop-Oldies, die zu ihrer Zeit alle Hits waren, sich in den damaligen Charts in den oberen Plätzen platzierten, zum Teil heute noch auf diversen Radiostationen gespielt werden und die fast jede und jeder schon mal gehört hat. Acht Punkte.

Anspieltipps: California Dreamin’, I’d Love You To Want Me, House Of The Rising Sun



Freitag, 17. August 2018

Various Artists – Platin - Das Album Der Megasongs Vol. 5




Various Artists – Platin - Das Album Der Megsongs Vol. 5


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Pop, Soul, R’n‘B


Trackliste:

CD1:

1. Save Tonight - Eagle-Eye Cherry (4:00)
2. Laura Non C'è - Nek (3:47)
3. Viva Forever - Spice Girls (4:13)
4. When We Were The New Boys - Rod Stewart (4:41)
5. I Could Be The One - Donna Lewis (3:47)
6. Tonight - Joe Cocker (4:44)
7. Born In Time - Eric Clapton (4:37)
8. Dreams - The Corrs (4:16)
9. Not About Us - Genesis (3:57)
10. Wishing I Was There - Natalie Imbruglia (4:26)
11. The Way - Fastball (4:17)
12. She Knows - Dakota Moon (3:51)
13. Everytime You Cry - John Farnham (4:45)
14. I Was Wrong - Keb' Mo' (4:00)
15. So Far Away - Soraya (4:32)
16. Sex And Candy - Marcy Playground (2:53)
17. Real World - Matchbox Twenty (3:51)
18. In It For Love - Richie Sambora (4:17)
19. Dance The Night Away - The Mavericks (4:22)

CD2:

1. Stranded - Lutricia McNeal (3:29)
2. All My Life - K-Ci & JoJo (3:42)
3. Be Careful - Sparkle / R.Kelly (5:09)
4. Millennium - Robbie Williams (3:39)
5. High - Lighthouse Family (5:04)
6. Never Ever - All Saints (5:15)
7. Stand By Me - 4 The Cause (3:40)
8. Go Deep - Janet Jackson (4:44)
9. Can't Let Her Go - Boyz II Men (3:50)
10. Rendez-Vous - Culture Beat (3:56)
11. Teardrops - Lovestation (3:40)
12. I Belong To You - Lenny Kravitz (4:09)
13. Sweet Summer Day - Chris Rea (3:48)
14. Ooh La La - Rod Stewart (4:14)
15. Cruel Summer - Ace Of Base (4:01)
16. Silverball - Cultured Pearls (3:59)
17. Heaven's What I Feel - Gloria Estefan (5:05)
18. Breathe - Midge Ure (4:06)
19. Mainstream - Yothu Yindi (3:51)

Gesamtspieldauer CD1 (1:19:26) und CD2 (1:19:28): 2:38:54



„Platin - Das Album Der Megastars“ oder „Platin - Das Album Der Megasongs“? Egal, alles ist eher ein Marketing-Gag, denn ganz gleich wie reißerisch solch eine Scheibe auch genannt wird, „Megasongs“ sind auf jeden Fall nicht enthalten. „Platin - Das Album Der Megasongs Vol. 5“ heißt die fünfte Ausgabe dieser Reihe der „Platin-Veröffentlichungen“. Das Doppel-Album erschien im Jahr 1998 auf dem Plattenlabel Warner Music und wurde wie die Vorgänger und Nachfolger von den Fernsehsendern SAT1 und Pro7 mit promotet.

Wie bereits erwähnt, „Megasongs“, was immer das auch sein soll, sind auf diesem Kompilationsalbum nicht vorhanden. Vielmehr handelt es sich zum größten Teil um Ausschussware mehr oder weniger bekannter Künstler und Bands. Und wenn eine Sängerin, ein Sänger oder eine Band wirklich einen bekannten Namen hat – die meisten Acts sind durchaus bekannt – dann sind sie hier häufig mit unbekannten und auch keineswegs guten Titeln vertreten.

„Platin - Das Album Der Megasongs Vol. 5“ langweilt wahrlich fürchterlich und ist zumeist mit nicht nur unbekannter sondern gar schlechter Musik angefüllt, die häufig auch noch schmalzig und schleimig zäh aus den Boxen wabert. Nichts mit Hits, bei dieser ganzen Zusammenstellung handelt es sich um billige Resteverwertung und die wenigen wirklich guten Titel können das auch nicht mehr retten. Die beiden überzeugenden Nummern des Albums heißen „Save Tonight“ von Eagle-Eye Cherry sowie „Sex And Candy“ von Marcy Playground.

Fazit: Eine weitere diese absolut sinnlosen Marketing-Zusammenstellungen, die noch durch Fernsehsender unterstützt wird. Nur ganz wenig kann auf „Platin - Das Album Der Megasongs Vol. 5“ gefallen, zumeist sind die Lieder nur Lückenfüller und bei dem Album handelt es sich insgesamt lediglich um Resteverwertung von Liedern, die es selten lohnt gehört zu werden. Schlecht. Zwei Punkte.

Anspieltipps: Save Tonight, Sex And Candy



Dienstag, 24. Juli 2018

Various Artists – Mixed Emotions II




Various Artists – Mixed Emotions II


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Polygram


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Pop, Soul, R&B


Trackliste:

CD1 (Lost Love):

1. Wet Wet Wet - Yesterday (2:47)
2. Boyzone - Baby Can I Hold You (3:13)
3. All Saints - Never Ever (5:09)
4. En Vogue - Don't Let Go (Love) (4:01)
5. No Mercy - Please Don't Go (4:16)
6. Hanson - Weird (3:55)
7. East 17 Featuring Gabriell - If You Ever (4:01)
8. Trisha Yearwood - How Do I Live (3:59)
9. Tina Turner - I Don't Wanna Lose You (4:13)
10. Roy Orbison - Crying (2:46)
11. Commodores - Sail On (3:56)
12. Bryan Ferry - Slave To Love (4:21)
13. Everything But The Girl - I Don't Want To Talk About It (4:12)
14. Tony Hadley - Save A Prayer (3:35)
15. Paul Young - Every Time You Go Away (4:14)
16. The Righteous Brothers - Unchained Melody (3:36)
17. Sheryl Crow - Home (4:46)
18. Bread - Everything I Own (3:06)
19. Barry Manilow - Mandy (3:35)

CD2 (Sweet Love):

1. Lighthouse Family - High (4:34)
2. Eternal - I Am Blessed (4:20)
3. 3T - I Need You (3:54)
4. Shania Twain - You're Still The One (3:33)
5. Cher, Chrissie Hynde, Neneh Cherry - Love Can Build A Bridge (4:13)
6. The Brand New Heavies - You've Got A Friend (3:20)
7. Shola Ama - You're The One I Love (3:50)
8. Conner Reeves - Earthbound (4:01)
9. Al Green - Let's Stay Together (4:41)
10. Stevie Wonder - My Cherie Amour (2:55)
11. The Style Council - You're The Best Thing (4:19)
12. Eurythmics - Miracle Of Love (4:34)
13. Crowded House - Weather With You (3:40)
14. Dina Carroll - The Perfect Year (3:45)
15. Jackson 5 - I'll Be There (3:55)
16. Spandau Ballet - True (5:29)
17. Eric Clapton - Wonderful Tonight (3:41)
18. Elton John - Your Song (3:59)
19. Fern Kinney - Together We Are Beautiful (3:03)

Gesamtspieldauer CD1 (1:13:49) und CD2 (1:15:55): 2:29:45




„Mixed Emotions II“ heißt ein im Jahr 1998 auf dem Plattenlabel Polygram erschienenes Kompilationsalbum, randvoll gefüllt mit Liebesliedern. Die „gemischten Gefühle“, die der Titel des Albums vermittelt, rühren daher, dass sich auf der ersten CD des Doppelalbums thematisch alles um die verlorene Liebe dreht, wohingegen auf der zweiten CD Lieder zu hören sind, die von der süßen, erfüllten Liebe handeln.

Großartig wundern darf man sich bei diesem Ansatz natürlich nicht, dass auf dem Album hauptsächlich Schnulzen zu hören sind. Es wird reichlich gejammert, überraschenderweise hauptsächlich auf der zweiten CD, die laut der Thematik im Grunde genommen deutlich fröhlicher klingen sollte. Macht sie jedoch nicht, was vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass hier deutlich weniger Pop und sehr viel mehr Soul zu hören ist.

Zweieinhalb Stunden Musik gibt es auf „Mixed Emotions II“ zu hören, die sich auf 38 Lieder verteilt. Richtige „Knaller“ sind nur wenige darunter, sehr viel Füllmaterial in Form von absolut unbekannten und keinesfalls mitreißenden Titeln wurde dem Kompilationsalbum beigemischt. Somit kann man auf dieser Zusammenstellung sicherlich den ein oder anderen ganz netten Titel entdecken, zum Durchhören ist diese Scheibe allerdings kaum geeignet. Die Fernbedienung sollte immer griffbereit liegen, denn einige Nummern sind nur schwerlich zu ertragen, so süßlich quellen sie breiig aus den Boxen. Und wenn ganz am Ende der zweiten CD anscheinend auch noch Mickey Mouse zu singen anfängt, dann ist alles verloren.

Fazit: Vielleicht ist diese Scheibe etwas für verträumte Liebende, doch so ganz kann ich selbst das nicht glauben. Zu viel Füllmaterial befindet sich auf „Mixed Emotions II“, zu wenige Titel, die wirklich lohnen, viel zu viel schlechte Musik. Eine Platte, lediglich mit Liebesliedern klingt an sich logischerweise etwas süßlich, doch man kann es auch übertreiben. Das passierte hier. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Mandy, Miracle Of Love, Your Song



Sonntag, 15. Juli 2018

Various Artists – Power Ballads II




Various Artists – Power Ballads II


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

CD1:

1. Queen - Bohemian Rhapsody (5:56)
2. Phil Collins - In The Air Tonight (5:30)
3. Scorpions - Wind Of Change (5:13)
4. John Farnham - You're The Voice (5:05)
5. Boston - More Than A Feeling (3:20)
6. Whitesnake - Here I Go Again (3:54)
7. Toto - Hold The Line (3:58)
8. Cher - If I Could Turn Back Time (3:52)
9. Alice Cooper - Poison (4:29)
10. Mr. Mister - Kyrie (4:26)
11. Marillion - Kayleigh (3:34)
12. Tina Turner - What's Love Got To Do With It (3:17)
13. Foreigner - Waiting For A Girl Like You (4:29)
14. Marc Cohn - Walking In Memphis (4:17)
15. Lonestar - Amazed (4:28)
16. Richard Marx - Hazard (4:43)
17. REO Speedwagon - Can't Fight This Feeling (4:51)
18. Bonnie Tyler - It's A Heartache (3:29)

CD2:

1. Prince - Purple Rain (8:42)
2. Meat Loaf - Bat Out Of Hell (9:52)
3. Simple Minds - Alive And Kicking (4:34)
4. Belinda Carlisle - (We Want) The Same Thing (4:17)
5. Survivor - Burning Heart (3:53)
6. The Babys -­ Every Time I Think Of You (4:01)
7. Bad Company - Feel Like Makin' Love (5:09)
8. Nickelback - Someday (3:28)
9. Gary Moore - Still Got The Blues (For You) (4:12)
10. Journey - Open Arms (3:20)
11. Chicago - Hard Habit To Break (4:44)
12. Roxette - Listen To Your Heart (5:29)
13. Frankie Goes To Hollywood - The Power Of Love (5:31)
14. David Bowie - Life On Mars (3:51)
15. Nilsson - Without You (3:18)
16. The Moody Blues - Nights In White Satin (4:25)

Gesamtspieldauer CD1 (1:19:01) und CD2 (1:18:54): 2:37:55



Drei Veröffentlichungen gab es von der Serie „Power Ballads“, die zusätzlich noch mit den Beschreibungen „Bigger“ und „Better“ beziehungsweise „Even Bigger“ und entsprechend „Even Better“ versehen wurden. Die zweite Veröffentlichung dieser Reihe erschien im Jahr 2004 in Form eines Doppel-Albums auf dem Plattenlabel Virgin Records.

Über zweieinhalb Stunden Musik gibt es hierbei auf zwei CDs zu hören, die sich in den Bereichen von Pop und Rock bewegt. Von tollen Titeln bis hin zu fast unerträglichen Schnulzen ist dabei alles zu hören. Was man denjenigen, die diese beiden Scheiben zusammengestellt haben jedoch hoch anrechnen muss ist der Umstand, dass sich kaum Füllmaterial unter den 34 Titeln befindet. Fast jedes Lied ist bekannt und manch eine Nummer stellt sogar einen richtigen Höhepunkt in der Karriere entsprechender Band, Sängerin oder Sänger dar.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und über Geschmack sollte man nicht streiten. Von daher wird wohl jede beziehungsweise jeder andere Favoriten auf diesem Kompilationsalbum entdecken. In meinem Fall sind das Queen mit „Bohemian Rhapsody“ sowie David Bowie und „Life On Mars“. Hat man seine Lieblingsstücke bereits in Form der offiziellen Alben Zuhause, lohnt eine derartige Zusammenstellung natürlich nicht.

Fazit: Wieder mal ein Kompilationsalbum, welches nur lohnt, wenn man weniger an den offiziellen Alben der Bands interessiert ist, sondern einfach die „Höhepunkte“ entsprechender Band, Sängerin oder Sänger besitzen möchte. Die hier zu hörende Musik ist zum Teil sehr gut und anspruchsvoll, einige Titel triefen nur so vor Schmalz. Es ist, wie es immer bei solch einer Zusammenstellung kommt. Neben Liedern, die den eigenen Geschmack treffen gibt es auch Stücke, bei denen die Fernbedienung in der Hand wie eine Befreiung wirkt. Eine schöne Übersicht über die Balladen verschiedener Künstler erhält man jedoch allemal. Acht Punkte.

Anspieltipps: Bohemian Rhapsody, Life On Mars



Sonntag, 8. Juli 2018

Various Artists – New Woman - The Very Best Of




Various Artists – New Woman - The Very Best Of


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Pop, R’n’B, Disco, Soul, Dance


Trackliste:

CD1:

1. Norah Jones – Sunrise (3:21)
2. Katie Melua – The Closest Thing To Crazy (4:12)
3. Gabrielle – Rise (3:38)
4. Jamelia – Thank You (3:08)
5. Joss Stone – Fell In Love With A Boy (2:54)
6. Delta Goodrem – Lost Without You (4:08)
7. The Corrs – Runaway (4:04)
8. Blue feat. Stevie Wonder, Angie Stone – Signed, Sealed, Delivered I'm Yours (3:33)
9. Lemar – Dance (With U) (3:08)
10. Aretha Franklin – Respect (2:22)
11. Kelis – Milkshake (3:03)
12. Justin Timberlake – Like I Love You (4:43)
13. Liberty X – Just a little (3:53)
14. Javine – Real Things (3:22)
15. Stacie Orrico – Stuck (3:43)
16. Anastacia – I'm Outta Love (4:02)
17. Kylie Minogue – Can’t Get You Out Of My Head (3:50)
18. Atomic Kitten, Kool & The Gang – Ladies Night (3:06)
19. Cyndi Lauper – Girls Just Wanna Have Fun (3:49)
20. Roy Orbison – Oh Pretty Woman (2:59)
21. The Foundations – Build Me Up Buttercup (2:53)
22. Blondie – The Tide Is High (3:49)

CD2:

1. Robbie Williams – Angels (4:26)
2. Ronan Keating – When You Say Nothing At All (4:12)
3. Kelly Osbourne, Ozzy Osbourne – Changes (4:08)
4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U (5:06)
5. Tina Turner – Let’s Stay Together (3:36)
6. Roxette – It Must Have Been Love (4:18)
7. Duran Duran – Ordinary World (4:42)
8. Lene Marlin – Sitting Down Here (3:54)
9. Tin Tin Out, Emma Bunton – What I Am (3:52)
10. Atomic Kitten – Whole Again (3:04)
11. Britney Spears – I’m Not A Girl, Not Yet A Woman (3:50)
12. LeAnn Rimes – But I Do Love You (3:17)
13. Blue – Guilty (3:45)
14. VS – Love You Like Mad (3:30)
15. Beverley Knight – Shoulda, Woulda, Coulda (3:33)
16. Al Green – How Can You Mend A Broken Heart? (6:21)
17. Amy Winehouse – Take The Box (3:20)
18. Jamie Cullum – High And Dry (4:53)

Gesamtspieldauer CD1 (1:17:51) und CD2 (1:13:56): 2:31:47




„New Woman“, ein englischsprachiges Frauenmagazin, veröffentlichte in den 2000er Jahren eine ganze Menge Kompilationsalben, auf denen vor allen Dingen – allerdings nicht nur – Frauen singen. Meistens handelte es sich dabei um sehr kommerzielle Musik, die vor allen Dingen radiotauglich war. Doch nicht jedes auf den diversen Veröffentlichungen enthaltene Lied war auch bekannt. So lag es also nahe auch ein „Best Of…“-Album nachzuschieben. Dieses erschein im Jahr 2004 auf den Plattenlabel Virgin Records in Form eines Doppelalbums mit insgesamt vierzig Liedern unter dem Titel „New Woman - The Very Best Of“.

Überraschend an diesem Kompilationsalbum ist, dass es sich bei den hier zu hörenden Liedern, wie auch bei den Sängerinnen, keinesfalls um die bekannten Titel beziehungsweise Künstlerinnen handelt, sondern auch hier verhältnismäßig unbekannte Musik dazu gepackt wurde. Dazu kommt, dass auch die einzelnen Lieder keineswegs durchgängig nach einem „Best Of…“ klingen, sondern mitunter schlicht und ergreifend schlecht sind und ganz eindeutig mit dem Label „Füllmaterial versehen werden können. Von daher muss die Frage erlaubt sein, wie viel Ausschuss sich auf den zahlreichen „New Woman“-Veröffentlichungen tummelte, dass ein „Very Best Of“ zu diesem Ergebnis führt.

Nichtsdestotrotz, vor allem auf der zweiten CD befinden sich ein paar schöne Nummern, die man so auch immer wieder gerne hört. Doch diese sind eben leider sehr rar gesät – deutlich zu rar. Vieles auf Titel „New Woman - The Very Best Of“ ist weder gut, noch ist es bekannt, sodass solch ein Kompilationsalbum sich selbst ad absurdum führt.

Fazit: Eine bunte Mischung aus Pop, R’n’B, Disco und Soul bekommt man auf „New Woman - The Very Best Of“ geboten. Die Musik ist dabei allerdings weder durchgängig gut noch durchgängig bekannt. Gerade auf CD1 tummeln sich jede Menge wahrlich schlechte und auch unbekannte Lieder, die man auch in keinen Charts in hohen Platzierungen finden konnte. Wegen den paar guten Liedern, die das Doppelalbum enthält, lohnt der Erwerb absolut nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Angels (Robbie Williams), When You Say Nothing At All (Ronan Keating), Nothing Compares 2 U (Sinéad O’Connor)



Sonntag, 29. April 2018

Various Artists – 25 Years Of Number 1 Hits - Volume 7 1984/1985




Various Artists – 25 Years Of Number 1 Hits - Volume 7 1984/1985


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Connoisseur Collection


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Pop, Rock, New Wave


Trackliste:

1. KC & The Sunshine Band – Give It Up (4:12)
2. Culture Club – Karma Chameleon (4:00)
3. Yes – Owner Of A Lonely Heart (4:27)
4. Frankie Goes To Hollywood – Relax (3:56)
5. Nena – 99 Red Balloons (3:52)
6. John Waite – Missing You (3:32)
7. Chaka Khan – I Feel For You (4:06)
8. Jim Diamond – I Should Have Known Better (4:08)
9. Foreigner – I Want To Know What Love Is (5:04)
10. Dead Or Alive – You Spin Me Round (Like A Record) (3:14)
11. REO Speedwagon – Can't Fight This Feeling (4:52)
12. Phyllis Nelson – Move Closer (4:10)
13. Paul Hardcastle – 19 (3:32)
14. Tears For Fears – Everybody Wants To Rule The World (4:09)
15. Paul Young – Everytime You Go Away (4:17)
16. Huey Lewis & The News – The Power Of Love (3:54)
17. Midge Ure – If I Was (4:44)
18. A-Ha – Take On Me (3:49)

Gesamtspieldauer: 1:14:06




Eine ganz nette Übersicht über die Musik, welche in den Jahren 1984 und 1985 aktuell war erhält man mit dem Album „25 Years Of Number 1 Hits - Volume 7 1984/1985“. Im Jahr 1996 erschien dieses Kompilationsalbum im Rahmen einer ganzen Reihe, die auf dem Platenlabel Connoisseur Collection veröffentlicht wurde.

Die Kompilationsalben dieser Reihe wurden in England veröffentlicht, enthalten dementsprechend die dortigen Nummer 1 Hits der damaligen Charts. Diese waren in den Bereichen Pop, Rock und auch Rock angesiedelt. Natürlich sind auf dieser Zusammenstellung nicht alle Nummer 1 Hits enthalten, die Zusammenstellung geschah eher auszugsweise. Für Menschen, die zur damaligen Zeit bereits mit Musik in Berührung kamen, sicherlich eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Die Lieder klingen alle, Grausamkeiten stellen in meinen Ohren allerdings Culture Club mit „Karma Chameleon“, Chaka Khan mit „I Feel For You“ sowie Phyllis Nelson mit „Move Closer“ dar. Dafür entschädigen die Nummern „Relax“, „You Spin Me Round (Like A Record)“ sowie „19“ von Frankie Goes To Hollywood, Dead Or Alive beziehungsweise Paul Hardcastle. Aber auch dieses Mal gilt einmal mehr, wie immer bei solchen Zusammenstellungen: alles reine Geschmackssache.

Fazit: Einige Nummer 1 Hits der englischen Charts sind auf diesem Kompilationsalbum zusammengestellt worden. Mit den achtzehn Titeln erhält einen ganz guten Überblick über die damals angesagte Musik. Und auch wenn „25 Years Of Number 1 Hits - Volume 7 1984/1985“ die englischen Charts widerspiegelt, kennt man auch in Deutschland all diese Hits, die sich ebenfalls in den hiesigen Charts platzieren konnten. Im Falle von Nena allerdings in der deutschen Version ihrer „99 Luftballons“. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Relax, You Spin Me Round (Like A Record), 19



Sonntag, 15. April 2018

Various Artists – The Very Best Of Love Legends




Various Artists – The Very Best Of Love Legends


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Pop, Rock, Soul


Trackliste:

CD1:

1. John Lennon – Woman (3:33)
2. Spandau Ballet – True (5:36)
3. Robbie Williams – Angels (3:59)
4. Wet Wet Wet – Love Is All Around (3:55)
5. Whitesnake – This Is Love (4:43)
6. Roxette – It Must Have Been Love (4:18)
7. Phyllis Nelson – Move Closer (4:02)
8. Tina Turner – Let’s Stay Together (3:36)
9. The Temptations – Let’s Stay Together (2:41)
10. Natalie Cole – This Will Be (Everlasting Love) (2:50)
11. Carly Simon – Nobody Does It Better (3:29)
12. The Beach Boys – God Only Knows (2:49)
13. KT Tunstall – Other Side Of The World (3:33)
14. Simon Webbe – No Worries (3:29)
15. Madness – It Must Be Love (3:18)
16. Hot Chocolate – It Started With A Kiss (3:49)
17. The Hollies – The Air That I Breathe (4:11)
18. Judie Tzuke – Stay With Me Till Dawn (3:54)
19. Joe Cocker – Sorry Seems To Be The Hardest Word (3:59)
20. George Michael – Jesus To A Child (6:52)

CD2:

1. Diana Ross – When You Tell Me That You Love Me (4:13)
2. The Righteous Brothers – Unchained Melody (3:36)
3. LeAnn Rimes – How Do I Live (4:09)
4. Phil Collins – One More Night (4:52)
5. Daniel Bedingfield – If You’re Not The One (3:40)
6. Katie Melua – Nine Million Bicycles (3:15)
7. Brian Kennedy – You Raise Me Up (4:08)
8. Eva Cassidy – Songbird (3:43)
9. Dan Hill – Sometimes When We Touch (4:09)
10. Odyssey – If You’re Lookin’ For A Way Out (4:28)
11. Al Green – Tired Of Being Alone (2:49)
12. Jimmy Helms – Gonna Make You An Offer You Can’t Refuse (3:39)
13. Bryan Ferry – Smoke Gets In Your Eyes (2:54)
14. Julie London – Cry Me A River (2:49)
15. Dean Martin – Sway (2:42)
16. Paul & Paula – Hey Paula (2:29)
17. The Everly Brothers – (‘Til) I Kissed You (2:24)
18. Honeybus – I Can’t Let Maggie Go (2:56)
19. Jackie De Shannon – What The World Needs Now Is Love (3:05)
20. Peabo Byrson & Roberta Flack – Tonight, I Celebrate My Love (3:31)

Gesamtspieldauer CD1 (1:18:43) und CD2 (1:09:38): 2:28:21



Noch ein Kompilationsalbum zu den tausend anderen, die es bereits zum Thema „Liebeslied“ gibt. Die Überschrift „Love“ – und noch mal das hier transportierte Gefühl – verkauft sich eben gut und romantisch möchten es doch alle irgendwie haben. „The Very Best Of Love Legends“ erschien im Jahr 2006 auf dem Plattenlabel Virgin Records in Form einer Doppel-CD und ist mit vierzig Titeln randvoll mit jeder Menge Schmusemusik gefüllt.

Welche Lieder einem dabei am ehesten zusagen, liegt natürlich ganz am eigenen Musikgeschmack. Sind es eher die poppigeren Stücke, die rockigeren Lieder oder aber die souligen Songs? All diese gibt es auf „The Very Best Of Love Legends“ zu hören. Nicht jeder Titel ist dabei bekannt und am Ende der CD2 wird sogar ein kleiner Zeitsprung vollführt und man hört Lieder aus den 60ern. Mit knapp zweieinhalb Stunden Spieldauer gibt es auf dieser Zusammenstellung viel zu hören und die Platte lohnt, irgendwo im Hintergrund mitzulaufen, um den Raum zu füllen. Sich darauf zu konzentrieren, lohnt bei den vielen unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern kaum, denn bei dieser Anzahl von Musik enthält „The Very Best Of Love Legends“ zwangsläufig auch Titel, die man deutlich weniger mag.

Fazit: Eine weitere Zusammenstellung von Liebesliedern unter tausend anderen, die es bereits zu diesem Thema gibt. „The Very Best Of Love Legends“ hebt sich dabei in keiner Weise irgendwie positiv oder negativ von anderen solchen Zusammenstellungen ab. Manches darauf wird man mögen, anderes nicht. Pop, Rock und Soul sind die musikalischen Zutaten dieses Doppelalbums, auf dem auch viele eher unbekannte Sängerinnen und Sänger zu hören sind. Allerhöchstens Durchschnitt. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Angels (Robbie Williams), Other Side Of The World (KT Tunstall), It Must Be Love (Madness), Nine Million Bicycles (Katie Melua), Smoke Gets In Your Eyes (Bryan Ferry)



Freitag, 9. März 2018

Various Artists – The 80’s Love Album




Various Artists – The 80’s Love Album


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Pop, Rock, Soul


Trackliste:

CD1:

1. Phil Collins – Against All Odds (Take A Look At Me Now) (3:24)
2. Spandau Ballet – True (5:30)
3. Duran Duran – Save A Prayer (3:45)
4. Frankie Goes To Hollywood – The Power Of Love (5:30)
5. Roxy Music – More Than This (4:09)
6. Bangles – Eternal Flame (3:53)
7. Thompson Twins – Hold Me Now (4:44)
8. Marillion – Kayleigh (3:33)
9. Stephen Duffy – Kiss Me (3:30)
10. Belinda Carlisle – Heaven Is A Place On Earth (4:05)
11. Boy Meets Girl – Waiting For A Star To Fall (4:29)
12. Madness – It Must Be Love (3:19)
13. David Bowie – China Girl (4:15)
14. Cutting Crew – (I Just) Died In Your Arms Tonight (4:34)
15. John Waite – Missing You (3:29)
16. Whitesnake – Is This Love (3:59)
17. Paul McCartney – No More Lonely Nights (4:33)
18. Richard Marx – Right Here Waiting (4:05)
19. Breathe – Hands To Heaven (4:12)

CD2:

1. Eurythmics – Right By You Side (3:51)
2. UB40 – I Got You Babe (3:05)
3. Culture Club – Do You Really Want To Hurt Me (4:23)
4. Blondie – The Tide Is High (4:02)
5. Dr. Hook – Sexy Eyes (3:27)
6. Hot Chocolate – It Started With A Kiss (4:01)
7. Ashford & Simpson – Solid (3:20)
8. Tina Turner – I Don't Wanna Loose You (4:16)
9. KC & The Sunshine Band – Please Don't Go (3:48)
10. Jennifer Rush – The Power Of Love (4:25)
11. Phyllis Nelson – Move Closer (4:00)
12. Soul II Soul – Back To Life (However Do You Want Me) (3:48)
13. Gregory Abbott – Shake You Down (4:06)
14. Smokey Robinson – Being With You (3:58)
15. Kool & The Gang – Cherish (3:56)
16. Peabo Bryson & Roberta Fleck – Tonight I Celebrate My Love (3:30)
17. Billy Ocean – Suddenly (3:51)
18. Chris de Burgh – The Lady In Red (4:09)
19. Heart – Alone (3:39)
20. T'Pau – China In Your Hand (4:04)

Gesamtspieldauer CD1 (1:19:06) und CD2 (1:17:48): 2:36:54



Kompilationsalben, die bereits in der Überschrift auf ein bestimmtes Thema verweisen und dadurch sehr viele verschiedene Sängerinnen, Sänger und Bands vereinigen, sind immer sehr schwierig. Ganz bestimmt ist auf solch einer Scheibe auch jede Menge Musik, die einem deutlich weniger zusagt – neben anderen Titeln, die einem eher gefallen. Und wenn dann, wie im vorliegenden Fall, gleich 39 Lieder auf zwei CDs gepackt werden, stellt solch eine Zusammenstellung wohl eher einen Flickenteppich, denn ein Lieblingsalbum dar. Ich wage mal die These, dass solche Scheiben überhaupt keine Zukunft mehr haben werden, da man sich diejenigen Lieder, wenn es sich lediglich um einzelne Lieblingsstücke handelt, auch ganz bequem aus dem Netz für wenig Geld herunterladen kann. „The 80’s Love Album“ steht ganz im Zeichen der Liebe, wurde im Jahr 1999 auf dem Plattenlabel Virgin Records in Form eines Doppelalbums veröffentlicht und enthält neben Pop und Rock auch ein wenig Soul.

Damit wäre über dieses Kompilationsalbum im Grunde genommen bereits alles Wichtige gesagt. Die einzelnen Titel überzeugen mal mehr, mal weniger, das liegt eben ganz am eigenen Musikgeschmack. Positiv anzumerken ist dem Doppelalbum, dass die Auswahl der Lieder einigermaßen konsistent erfolgte. Soll heißen, die grobe Stilrichtung wird eingehalten. Zumeist sind das sanfte Pop- und Rock-Lieder, die man hier zu hören bekommt. Schließlich fällt noch auf, dass die besseren Stücke sich allesamt auf der ersten CD befinden. Aber das ist mit Sicherheit auch reine Geschmackssache.

Fazit: Ein paar schöne Lieder aus dem Bereich des Pop und des Rock hält das Kompilationsalbum „The 80’s Love Album“ für seine Hörerinnen und Hörer bereit. Der Stil der beiden Scheiben ist einigermaßen einheitlich, das inhaltliche Thema jedes Titels ist immer die Liebe. Wer sich also berieseln lassen möchte, mit diesem Doppelalbum geht es über zweieinhalb Stunden lang. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Save A Prayer (Duran Duran), The Power Of Love (Frankie Goes To Hollywood), Eternal Flame (Bangles), Kayleigh (Marillion), It Must Be Love (Madness), China Girl (David Bowie)