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Sonntag, 21. August 2016

The Hooters – Best Of The Best




The Hooters – Best Of The Best


Besetzung:

Keine Interpreten- oder Instrumentenangabe


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1995


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

1. Twenty-Five Hours A Day (3:50)
2. Satellite (4:16)
3. And We Danced (3:48)
4. Day By Day (3:22)
5. All You Zombies (5:57)
6. Where Do The Children Go (5:27)
7. Nervous Night (3:58)
8. Johnny B (3:58)
9. Karla With A K (4:40)
10. Fightin‘ On The Same Side (4:06)
11. Brother, Don’t You Walk Away (4:27)
12. 500 Miles (4:23)
13. Don’t Knock It 'Til You Try It (4:15)
14. Give The Music Back (5:11)
15. Mr. Big Baboon (3:53)
16. Shadow Oh Jesus (5:36)

Gesamtspieldauer: 1:11:14




„Best Of The Best“ ist eine der inzwischen zahlreichen Kompilations-Alben, die es von der US-amerikanischen Band The Hooters gibt. Darauf zu hören sind durchaus die Hits der Band. Ob das allerdings auch die Lieder sind, die dem eigenen Geschmack am ehesten entsprechen, liegt natürlich ganz in der Betrachtungsweise und am subjektiven Geschmack der Hörerin beziehungsweise des Hörers.

Überraschendes oder bisher nicht veröffentlichte Lieder gibt es auf dieser Zusammenstellung nicht zu hören. Der Opener und das letzte Stück stammen von der fünften Platte „Out Of Body“. Alle sich dazwischen befindlichen Titel finden sich auf den Alben 2 bis 4, also „Nervous Night", „One Way Home" und „Zig Zag", die gleichzeitig auch die erfolgreichsten der Bandgeschichte waren. Und so hört man auf „Best Of The Best“ durchaus die Hits der Band, die allesamt eingängige Rock-Nummern darstellen. Diese sind nicht hart, driften sogar manchmal in den Folk ab und man ist beim Hören der Musik der Hooters immer wieder überrascht, dass es sich hierbei um eine US-amerikanische Band handelt, denn mitunter klingt die Musik schon „very british“.

Nun, möchte man sich einen Überblick über die Musik der Band verschaffen, dann kann dieses Albums durchaus eine sinnvolle Investition darstellen. Für Fans dürfte dies allerdings keine Alternative darstellen, da diese sicherlich die Original-Alben besitzen und diese Scheibe damit überflüssig wird. Die Hooters machen sehr melodiösen du eingängigen Rock, der niemals zu hart wird. Viele der Titel haben diesen speziellen Wiedererkennungswert, der mitunter bis hin zum Ohrwurm reicht. Musik, geeignet zum Autofahren, zum Entspannen, manchmal auch zum Tanzen, zum nebenbei Hören, zum sich darauf Konzentrieren… Irgendwie für alle Lebenslagen.

Fazit: Die Musik der Hooters geht ins Ohr. Auf „Best Of The Best“ wurden alle Hits der ersten Alben zusammengefasst. Gute-Laune-Musik ist das, nicht zu anspruchsvoll, jedoch unterhaltend. Die einzelnen Titel gehen ins Ohr und vereinigen hier oft Rock und Folk. Mit dieser Kompilation erhält man einen guten Überblick über die Musik der Band, doch ist diese für Fans weniger geeignet, da sich alle Lieder auch auf den regulären Platten der Hooters finden lassen, die diese wohl bereits besitzen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: All You Zombies, Johnny B, 500 Miles, Give The Music Back



Sonntag, 13. März 2016

The Hooters – One Way Home




The Hooters – One Way Home


Besetzung:

Eric Bazilian – lead vocals, guitars, mandolin, harmonica, saxophone
Rob Hyman – lead vocals, keyboards, accordion, melodica
Andy King – bass guitar, vocals
John Lilley – guitar
David Uosikkinen – drums


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Rock


Trackliste:

1. Satellite (4:19)
2. Karla With A K (4:42)
3. Johnny B (4:01)
4. Graveyard Waltz (6:29)
5. Fightin' On The Same Side (4:09)
6. One Way Home (5:56)
7. Washington's Day (5:52)
8. Hard Rockin Summer (3:03)
9. Engine 999 (4:11)

Gesamtspieldauer: 42:45




„One Way Home” heißt das dritte Album der Hooters, jener Band aus Philadelphia, USA. Im Juli 1987 erschien es bei Columbia Records und konnte längst nicht mehr den Erfolg einheimsen, den die Musiker noch mit dem Vorgängeralbum „Nervous Night“ ernteten, welches in den USA mit zwei Mal Platin ausgezeichnet wurde. Für „One Way Home” gab es „nur“ noch einmal Gold, was durchaus überraschend ist, denn die ersten drei Titel des Albums „Satellite“, „Karla With A K“ sowie „Johnny B“ waren allesamt durchaus nicht ganz unerfolgreiche Single-Auskopplungen.

Diese drei Stücke stellen auch gleich die Höhepunkte der Scheibe dar, bei deren Hören man kaum darauf kommt, dass es sich hierbei um eine US-amerikanische Band handelt, denn die Musik der Hooters klingt sehr viel eher Irisch oder Schottisch oder Englisch. Nun, die ersten drei Titel gehen sofort ins Ohr und besitzen so etwas wie einen Ohrwurmcharakter. Einmal gehört, wird man diese Lieder wohl kaum mehr aus dem Ohr bekommen und vergessen. Am stärksten gilt dies dabei für den Titel „Johnny B“, eine wirklich überzeugende, mitreißende und auch fröhliche Nummer, die Spaß macht.

Auch wenn die restlichen Stücke vielleicht nicht ganz so bekannt sind, wie die ersten drei Nummern, so sind diese doch auch durchaus hörenswert. Auch „Graveyard Waltz“ geht ins Ohr und weiß darüber hinaus mit langen Instrumentalpassagen zu punkten, in denen mal die Orgel, dann wieder die Gitarre im Vordergrund steht. Hier wird jetzt ordentlich und überzeugend von den Hooters gerockt. „Fightin' On The Same Side“ ist eine nette und groovende Nummer, das Titellied „One Way Home” startet zunächst als Rocker, wartet dann allerdings sogar mit leichten Reggae-Klängen auf und geht ebenfalls ins Ohr. Mit „Washington's Day“ folgt dann das ruhige und gediegene Lied der Platte, welches im Refrain fast schon hymnisch wird und wie gemacht ist zum Mitsingen. „Hard Rockin Summer“ rockt dann schließlich wieder, wie der Name bereits sagt. Ob das allerdings Hard Rock ist, das darf man an dieser Stelle getrost anzweifeln. Bliebe noch der letzte Titel, „Engine 999“. Hierbei handelt es sich jetzt wieder um eine „Gute-Laune-Rock-Nummer“, die vom ersten bis zum letzten Takt nach The Hooters klingt und ebenfalls schnell ins Ohr geht.

Fazit: Großartig anspruchsvoll ist die Musik der Hooters sicherlich nicht, allerdings gut gemacht, da sie schnell ins Ohr geht und einen oftmals zum Mitwippen animiert. Auf „One Way Home“ befinden sich wieder einige der bekanntesten Lieder der Band, wobei „Johnny B“ zusammen mit „All You Zomies“, vom Vorgänger „Nervous Night“, wohl das bekannteste Lied der Band überhaupt darstellt. Alles auf „One Way Home“ klingt nett und fröhlich. Fröhliche Musik benötigt man auch immer wieder, damit können die Hooters immer dienen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Johnny B, Graveyard Waltz, One Way Home



Sonntag, 30. November 2014

The Hooters – Nervous Night




The Hooters – Nervous Night


Besetzung:

Eric Bazilian – lead vocals, guitars, bass, mandolin, saxophone
Rob Hyman – lead vocals, keyboards, melodica
Andy King – bass guitar, vocals
John Lilley – guitar
David Uosikkinen – drums


Label: CBS


Erscheinungsdatum: 1985


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. And We Danced (3:48)
2. Day By Day (3:24)
3. All You Zombies (5:58)
4. Don't Take My Car Out Tonight (3:55)
5. Nervous Night (3:58)
6. Hanging On A Heartbeat (4:20)
7. Where Do The Children Go (5:29)
8. South Ferry Road (3:43)
9. She Comes In Colors (4:12)
10. Blood From A Stone (4:13)

Gesamtspieldauer: 43:07




„Nervous Night” heißt das zweite Studioalbum der amerikanischen Rockband The Hooters und wurde im Jahre 1985 veröffentlicht. Oder sollte man besser Pop-Band sagen, denn die Übergänge zwischen diesen Musikgenres in der Musik der Hooters sind durchaus fließend. Nun, „Nervous Night“ ist das mit Abstand erfolgreichste Album der US-Amerikaner und hält gleich zu Beginn des Albums, mit die größten Hits der Band für ihre Hörer parat.

War es in Deutschland der Titel „All You Zombies“, der den größten Erfolg als Single einfuhr, so waren es in den USA „And We Danced“ und vor allen Dingen „Day By Day“, welche die höchsten Chartplatzierungen erreichten. Und genau so wie die beiden letztgenannten Titel, so klingen die Hooters im Grunde genommen durchweg, über die ganze Scheibe hinweg. Ziemlich geradlinig ins Ohr gehend, absolut unkompliziert, ein wenig fröhlich, etwas rockig, jedoch nicht zu sehr und durchaus melodiös.

„All You Zombies“ klingt dagegen etwas anders. Sehr viel dunkler und rockiger und auch rhythmischer, mit einem etwa stärkeren Groove versehen. Zudem auch genau so schnell eingängig, wie die anderen Nummern auf dem Album. Nun, die restlichen Stücke sind, wie bereits angedeutet, eher mit den ersten beiden Nummern zu vergleichen. Fröhlicher und unkomplizierter Pop-Rock ist hier zu hören, der keinem etwas antut. Leider läuft das dann manches Mal allerdings auch einfach so durch, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, denn ganz so zünden können die Melodien nun doch nicht mehr. Als leichte Hintergrundmusik durchaus geeignet – und das ist jetzt noch nicht einmal böse oder abwertend gemeint.

Fazit: Ein „nettes” Album ist „Nervous Night” geworden. Durchaus auch eine Scheibe, die unterhalten kann. Wer eher auf anspruchsvolle Musik steht, der ist hier, mit dieser Scheibe, allerdings ganz schlecht bedient. Die Hooters wollen hier sanft und unkompliziert unterhalten, das gelingt ihnen auch mit der Platte. Dabei ist „All You Zombies“ auch noch ein toller Song. Was will man mehr? Neun Punkte.

Anspieltipps: And We Danced, Day By Day, All You Zombies