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Samstag, 25. Mai 2013

Triumvirat – Old Loves Die Hard




Triumvirat – Old Loves Die Hard


Besetzung:

Jürgen Fritz – piano, hammond organ, synthesizers, keyboards, string ensembles
Werner Frangenberg – bass
Hans Bathelt – drums, percussion
Barry Palmer – vocals


Gastmusiker:

The Cologne Children Choir
H.G. Lenders – choir conduction
Jane Palmer – backing vocals
Charly Schlimbach – saxophone
Sondra – money


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1976


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. I Believe (7:53)
2. A Day In A Live (8:15)
    a. Uranus' Dawn
    b. Pisces At Noon
    c. Panorama Dusk
3. The History Of Mystery (Part One) (7:51)
4. The History Of Mystery (Part Two) (4:00)
5. A Cold Old Worried Lady (5:51)
6. Panic On 5th Avenue (10:32)
7. Old Loves Die Hard (4:29)


Bonus Track:

8. Take A Break Today (3:45)

Gesamtspieldauer: 52:34




Auf ihrem vierten Album aus dem Jahr 1976 klingt die Kölner Band Triumvirat sehr viel eigenständiger, als auf den Veröffentlichungen zuvor. Natürlich kann man auch auf „Old Loves Die Hard“ noch Parallelen zu Emerson, Lake & Palmer entdecken – und zwar immer dann, wenn Jürgen Fritz alles aus seinen Tasteninstrumenten herauszuholen versucht. Dann stand zwar Keith Emerson schon noch Pate, allerdings nicht mehr ganz so intensiv, wie auf den ersten drei Platten.

Auch am Line-Up Triumvirats hatte sich etwas getan. Bassist Helmut Köllen hatte die Band verlassen, um eigene Wege zu gehen. Leider kam er bereits ein Jahr später auf tragische Weise ums Leben, als er sich anscheinend aus Versehen, beim Anhören seiner neuen Songs in seinem Auto in der Garage bei laufendem Motor mit den Abgasen tödlich vergiftete. Er war bereits vor den Aufnahmen von „Old Loves Die Hard“ durch Werner Frangenberg am Bass und Barry Palmer am Gesang ersetzt worden. Beide machen auf dem Album ihre Sache sehr gut.

Triumvirat sind auf „Old Loves Die Hard“ sehr viel eingängiger und melodiöser als auf den vorherigen Platten. Viele sehr schöne Melodien gibt es auf dem Album zu entdecken, welches es sogar bis auf Platz Eins der portugiesischen Album-Charts schaffte und sich ebenfalls in den US-Hitparaden platzierte. Stellvertretend für diese Harmonien und die Melodiösität in der Musik von Triumvirat auf diesem Album steht der Titel „A Cold Old Worried Lady“. Richtig schön.

Das Album startet mit „I Believe“, für Triumvirat bisher ungewohnt, sogar ein wenig poppig. Allerdings steht auch hier wieder die eingängige Melodie im Vordergrund, sodass die Nummer durchaus Spaß macht, auch wenn dieser Chor-Singsang, egal ob von Erwachsenen oder Kindern intoniert, zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist. Auch „A Day In A Live“ beginnt mit die Ohren umschmeichelnden Klängen. Dazu gesellt sich ein am Synthesizer produziertes Wind-Geräusch. Alles wirkt leicht, fast schon schwebend und entwickelt sich hin zu einem Piano Solo, welches Jürgen Fritz ebenfalls überaus gelungen ist. Im letzten Teil des Stückes nimmt die Musik dann nochmal Fahrt auf und rockt keyboardlastig und durchaus auch melodiös dem Ende des Liedes entgegen.

Das in zwei Teile separierte „The Hystery Of Mystery“ beinhaltet dann erneut wieder sehr weiche, harmonische Abschnitte, allerdings kommen hier die schrägeren Töne auch nicht zu kurz. Krumme Takte, treibende Passagen und deutlich experimentellere Abschnitte lassen hier das Herz des Freundes progressiver Rockmusik höherschlagen. Selbiges gilt auch für das längste Stück des Albums „Panic On 5th Avenue“. Hier klingt Jürgen Fritz jetzt mitunter wieder sehr nach Keith Emerson. Das Stück hätte so auch auf einer der früheren Emerson, Lake & Palmer Alben seinen Platz finden können.

Bliebe zum Schluss noch der Titeltrack und die Zugabe der remasterten Ausgabe der CD. „Old Loves Die Hard“ ist erneut sehr harmonisch gehalten und klingt wie eine Ballade, die mal von Foreigner stammen könnte, dann jedoch wieder Abschnitte aufweist, die stark an die Beatles erinnern. „Take A Break Today“ hört sich dagegen zunächst, im Vergleich zum Rest der Platte, fast schon hektisch an, war eine Single-B-Seite und wird im weiteren Verlauf eine richtige Popnummer.

Fazit: Mir gefällt das gut, was ich auf „Old Loves Die Hard“ zu hören bekomme. Angenehm ist zum einen, dass Triumvirat hier deutlich eigenständiger klingen und dann sind da noch diese schönen und eingängigen Melodien, die einen richtig packen können. Dieses vierte Album der Kölner Band ist sicherlich ihre bisher „massentauglichste“ Platte, was ich hier allerdings nicht als Nachteil auffasse, denn Triumvirat biedert sich mit „Old Loves Die Hard“ meines Erachtens nicht irgendwelchen Charts an. Das ist immer noch keine Radiomusik, das ist größtenteils melodiöser Prog-Rock. Elf Punkte.

Anspieltipps: I Believe, A Day In A Live, A Cold Old Worried Lady, Old Loves Die Hard




Mittwoch, 6. Februar 2013

Triumvirat – Spartacus




Triumvirat – Spartacus


Besetzung:

Jürgen Fritz – piano, hammond organ, keyboards, synthesizers
Helmut Köllen – bass, acoustic and electric guitars, vocals
Hans Bathelt – drums, percussion


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1975


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. The Capitol Of Power (3:13)
2. The School Of Instant Pain (6:22)
    a. Proclamation
    b. The Gladiator's Song
    c. Roman Entertainment
    d. The Battle
3. The Walls Of Doom (3:57)
4. The Deadly Dream Of Freedom (3:54)
5. The Hazy Shades Of Dawn (3:09)
6. The Burning Sword Of Capua (2:42)
7. The Sweetest Sound Of Liberty (2:36)
8. The March To The Eternal City (8:47)
    a. Dusty Road
    b. Italian Improvisation
    c. First Success
9. Spartacus (7:40)
    a. The Superior Force Of Rome
    b. A Broken Dream
    c. The Finale


Bonus Tracks:

10. The Capitol Of Power (Live In Los Angeles) (3:18)
11. Showstopper (3:38)

Gesamtspieldauer: 49:15




Das dritte Album der Kölner Progressive Rock-Band Triumvirat erschien 1975 unter dem Titel „Spartacus“. Auch bei dieser Veröffentlichung ist das Vorbild des Hauptideengebers der Band, Jürgen Fritz, wieder allgegenwärtig. Die Parallelen zur britischen Formation Emerson, Lake & Palmer sind unüberhörbar und hier besonders die Anlehnungen an das Spiel des Keith Emerson.

Das wird gleich beim Opener „The Capitol Of Power“ und den beiden folgenden Stücken „The School Of Instant Pain“ und „The Walls Of Doom“ überdeutlich. Keyboardläufe bis zum Abwinken, manches Mal mit Fanfaren-Klängen garniert. Nie so ganz eingängig, immer ein klein wenig vertrackt und komplex. Die „schönen“ und melodiöseren Momente gibt es dann in einigen Passagen auf „The School Of Instant Pain“, wenn Helmut Köllen ähnlich Greg Lake zu singen beginnt.

So ist auch das vierte Stück „The Deadly Dream Of Freedom“ solch eine tragende, sich am Rande des Schmalzes entlanghangelnde Nummer (ohne diesen Bereich jedoch zu erreichen), die ebenfalls von Greg Lake hätte stammen können. Dies gilt nicht nur bezüglich der Musik, sondern trifft ebenfalls auf den Text zu. Bei „The Hazy Shades Of Dawn“ ist schließlich erneut, genau wie bei „The Burning Sword Of Capua“, Keith-Emerson-Time angesagt. Beide Stücke hätte man zudem so oder zumindest so ähnlich wohl auch auf „Tarkus“ oder „Brain Salad Surgery“ antreffen können.

„The Sweetest Sound Of Liberty“ gestaltet sich dann wieder sehr viel symphonischer, eingängiger und auch harmonischer. Schließlich folgt mit „The March To The Eternal City“ das längste Stück der Platte und gleichzeitig auch der Höhepunkt des Albums. Diese Nummer enthält alles, was das Herz des Freundes progressiver Rock-Musik höherschlagen lässt: Verschachtelte Abschnitte, treibende Passagen, wunderschöne Melodien, krumme Takte, wechselnde Rhythmen. Und all dies in einem einzigen Lied, welches dann jedoch von der Länge her den Umfang radiotauglicher Musik deutlich sprengt.

Auch das Titelstück „Spartacus“ ist mit seinen fast acht Minuten Spieldauer ein nicht mehr radiokompatibler Song, der ebenso die gerade aufgezählten Elemente des progressiven Liedes aufweist. Und dies bedeutet, wer Zugang zu dieser Art der Musik hat, der wird in diesem Lied ebenfalls etwas für sich finden, was durchaus gefallen kann.

Als Zugaben zur remasterten Fassung des Albums gibt es das Eröffnungslied „The Capitol Of Power“ in einer Live-Version sowie das bisher unveröffentlichte Stück „Showstopper“ aus der Feder Hans Bathelts. Eine schnelle Nummer, bei der Bathelt den Takt anzieht.

Fazit: Triumvirat hätte es so bestimmt nicht gegeben, wenn es Emerson, Lake & Palmer nicht gegeben hätte. Dazu ist die Musik viel zu sehr an diese englische Band angelehnt. Trotzdem hat die Musik von Triumvirat auf „Spartacus“ vor allen in den ruhigeren Abschnitten auch etwas sehr Eigenständiges, etwas, was durchaus gleichberechtigt und unabhängig neben dem Sound der Briten steht. Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass Hörer, die Emerson. Lake & Palmer mögen, auch Triumvirat mögen werden. Wer jedoch mit Lake & Palmer nichts anzufangen weiß, der wird sich auch mit „Spartacus“ von Triumvirat schwer tun. Zehn Punkte.

Anspieltipps: The School Of Instant Pain, The Deadly Dream Of Freedom, The Sweetest Sound Of Liberty, The March To The Eternal City, Spartacus




Dienstag, 23. Oktober 2012

Triumvirat - Mediterranean Tales




Triumvirat –Mediterranean Tales


Besetzung:

Hans Pape – bass, vocals
Hans Bathelt – drums, percussion
Jürgen Fritz – organ, electric piano, piano, synthesizer, percussion, vocals


Label: EMI / Harvest


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Progessive Rock


Trackliste:

1. Across The Waters (16:37)
2. Eleven Kids (6:09)
3. E Minor 5/9 Minor /5 (8:04)
4. Broken Mirror (7:21)


Bonus Tracks:

5. Be Home For Tea (3:39)
6. Broken Mirror (3:24)
7. Ride In The Night (4:28)
8. Sing Me A Song (4:38)

Gesamtspieldauer: 54:19




„Mediterranean Tales“, das erste Album der Kölner Progressive Rockband aus dem Jahr 1972, ist zweifelsohne eines jener Alben, denen man reichlich Zeit einräumen sollte, um es wachsen und sich entwickeln zu lassen. Nur den wenigsten Hörern wird sich diese Platte bereits beim ersten Hören erschließen.

Was allerdings sofort deutlich zu Tage tritt, ist die Nähe der deutschen Band zu den Briten von Emerson, Lake und Palmer. Das wiederum liegt einzig und allein am Orgel- und Keyboardspiel des Jürgen Fritz. In unglaublicher Geschwindigkeit und mit allerlei Tempowechseln entlockt er seinen Instrumenten Töne und Melodien, die sehr an sein offensichtliches musikalisches Vorbild erinnern. Dabei wirken die Parts mitunter auch sehr verfahren und gehetzt, sodass man dem Ganzen nicht immer uneingeschränkt genießerisch folgen kann. Wer allerdings sehr auf die eher abgefahrenen Stellen in der Musik steht, die sich manches Mal sogar dem Free Jazz ein wenig annähern, der findet hier ab und an auch seine Erfüllung.

So wechseln sich beim über sechszehn Minuten langem „Across The Waters“ genau diese Parts, mit dann wieder sehr harmonischen und melodiösen Abschnitten ab. Dabei sind es vor allem die Gesangsparts, die hier für die eher „entspannten“ Klänge sorgen. Erwähnenswert dabei ist auch der Background-Gesang in einem dieser Parts. Dieser hört sich nämlich wie eine Mischung aus Ian Gillan und den Bee Gees an. Sehr gewöhnungsbedürftig. Hat man sich allerdings damit mal arrangiert, zaubert dieser Abschnitt einem beim Hören immer ein leichtes Lächeln um die Lippen. Das klingt schon recht komisch, was sich die drei Musiker damals wohl dabei gedacht haben?

Gar nicht mehr lustig wird bezüglich des Gesangs wird es dann allerdings beim nächsten Stück „Eleven Kids“. Der klingt hier nur noch nervig, gestelzt und schlecht. Ein ganz netter, aber kurzer Orgellauf ist bei dieser Nummer das Einzige, was wenigstens ein wenig angenehm in Erinnerung bleibt. Nur unwesentlich besser wird es bei E Minor 5/9 Minor /5“. Auch hier steht hauptsächlich das Orgel- beziehungsweise Keyboardspiel des Jürgen Fritz im Vordergrund. Packen kann einen die Nummer aber immer nur abschnittsweise. Mitunter wirkt das Ganze einfach zu konstruiert und auf irgendeine Art kalt.

„Broken Mirror“ startet mit einem schönen Piano Solo und klingt dann im weiteren Verlauf wieder sehr nach Emerson, Lake and Palmer. Zumindest, bis der Gesang einsetzt. Dann wird es richtig schlimm, bis, ja bis sich die Stimmung des Gesangs drastisch verändert. Plötzlich meint man die Beatles zu hören – und das liegt jetzt an der Musik und der Stimme. Nicht schlecht dieser Wechsel.

Vier, im Vergleich zu den ursprünglichen Stücken, kurze Zugaben gibt es auf der remasterten CD zu hören. Bei den ersten Beiden handelt es sich dabei um kurze Auszüge der Stücke eins und vier. „Ride In The Night“ ist ein Rocker und „Sing Me A Song“ ein fast ebenso langes Pop-Lied, welches ganz nett anzuhören ist und in seiner Machart auch von Barclay James Harvest sein könnte.

Fazit: So richtig überzeugen kann dieses Debut der Kölner Band noch nicht. Alles wirkt hier noch ein wenig unausgegoren und viel zu oft an Emerson, Lake and Palmer angelegt. Triumvirat sind immer dann gut, wenn sie eigenständig klingen. Das klappt hier leider nur phasenweise. Und dann ist da noch die Sache mit der Eingängigkeit. Nein, eingängig ist das Album nicht, die Platte muss man sich erhören, dann, erst dann zeigt sie auch ihre schönen Seiten. Mir ist das Ganze sieben Punkte wert.

Anspieltipps: Across The Waters, Broken Mirror, Sing Me A Song




Freitag, 14. September 2012

Triumvirat – Illusions On A Double Dimple





Triumvirat
– Illusions On A Double Dimple



Besetzung:

Jürgen Fritz – keyboards
Helmut Köllen – bass, guitar, vocals
Hans Bathelt – drums


Gastmusiker:

Hans Pape – bass
Ulla Wiesner – backing vocals
Brigitte Thomas – backing vocals
Hanna Dölitzsch – backing vocals
The Cologne Opera House Orchestra
The Kurt Edelhagen Brass Section


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1974


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. Illusions On A Double Dimple (23:24)
2. Mister Ten Percent (21:37)


Bonus Tracks:

3. Dancer’s Delight (3:35
4. Timothy (4:11)
5. Dimplicity (3:17)
6. Million Dollars (2:35)

Gesamtspieldauer: 58:38




„Illusions On A Double Dimple“ heißt das zweite Album der Kölner Band Triumvirat aus dem Jahre 1974, welches ursprünglich aus lediglich zwei längeren Titeln bestand, die die erste und die zweite Seite der LP einnahmen. Die Band stand, zumindest am Anfang ihrer Karriere, für progressiven Rock, der immer wieder zu Vergleichen mit den britischen Kollegen desselben Genres und derselben Zeit Anlass gab. Und genauso verhält es sich auch auf dieser Platte: Die Parallelen zu Emerson, Lake & Palmer sind einfach nicht zu überhören.

Dies lässt sich auf „Illusions On A Double Dimple“ sofort am Keyboard- und Piano-Spiel des Jürgen Fritz festmachen. Er scheint, zumindest zur damaligen Zeit, ein großer Fan des Keith Emerson gewesen zu sein, denn allzu oft fühlt man sich an dessen Spiel erinnert. Und das ist durchaus als Lob zu verstehen, denn Jürgen Fritz macht das richtig gut. Sehr virtuos entlockt er seinen Instrumenten die Klänge, die manches Mal progressiv bis fast schon jazzig klingen, ein anderes Mal in Harmonien und Melodiösität versinken.

Die etwas poppigeren Abschnitte, die meist auch mit Background-Gesang versehen wurden, sind dabei überaus gelungen und wesentlich eindrucksvoller, als wenn wieder mal ein Fanfaren-Klang von Keith Emerson kopiert wird. Somit wird der Titelsong „Illusions On A Double Dimple“ ab etwa der Mitte dann auch deutlich besser und eigenständiger und endet schließlich wieder in einer ELP-Adaption.

„Mister Ten Percent“ startet mit einem schnellen Piano-Lauf und wird anschließend ziemlich vertrackt. Schließlich mündet dies alles wieder in ein sehr gelungenes Piano Solo, welches im weiteren Verlauf in einen, durch den Gesang bedingten, fast lustigen Teil übergeht. Dann wird auch dieses Lied wieder deutlich frickeliger, allerdings immer wieder aufgelockert durch sehr viel harmonischere Passagen. Das ist durchaus spannend gemacht.

Noch kurz etwas zu den vier Bonus Tracks auf der remasterten Ausgabe der CD. „Dancer’s Delight“ ist ein Popsong, der ein bisschen „verprogt“ wurde. Auch ein wenig in diese Richtung bearbeitet wurde „Timothy“, wenngleich dieses Stück deutlich ruhiger gehalten ist. „Dimplicity“ ist noch mal ein Auszug aus dem Titeltrack. Allerdings wurden hier die progressiveren Stellen vollständig weggelassen. „Million Dollars“ hört sich dagegen wie eine sehr eingängige Nummer an, die irgendwie an den Pop der 60er erinnern will.

Fazit: Triumvirat klingen immer dann gut, wenn sie nicht zu sehr kopieren beziehungsweise zu sehr wie Emerson Lake & Palmer klingen wollen. Manchmal hören sie sich hier auf „Illusions On A Double Dimple“ sehr progressiv, ein anderes Mal mehr poppig und harmonisch an. Die Mischung passt einfach und trotzdem, sodass man das Album immer wieder gerne anhört, wenn man auch etwas mit den etwas weniger eingängigen Abschnitten in der Musik anfangen kann. Reine Pop-Fans werden damit allerdings massive Schwierigkeiten bekommen. Mir ist das aber zehn Punkte wert.

Anspieltipps: Illusions On A Double Dimple, Mister Ten Percent, Timothy, Million Dollars