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Dienstag, 3. November 2020

Sigrid & Marina – 20 Hits inklusive 5 neue Titel




Sigrid & Marina – 20 Hits inklusive 5 neue Titel


Besetzung:

Sigrid Hutterer – Gesang
Marina Hutterer – Gesang


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben




Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Volkstümlicher Schlager


Trackliste:

1. Ti Amo (3:23)
2. Pure Lust am Leben (2:58)
3. Ich wünsch mir Deine Liebe (3:16)
4. Die Heimat gibt mir Berge (3:32)
5. Meine Nummer 1 (Mix 2020) (3:13)
6. Rendezvous mit einem Vulkan (3:18)
7. Lieder sind wie Freunde (3:13)
8. Aber glücklich bist Du nicht (3:06)
9. Liebesjodler (3:14)
10. Herzen haben keine Fenster (3:43)
11. Francescos freche Augen (3:55)
12. Schubi-dubi-du - Komm tanz' mit mir (3:23)
13. Zwei Senoritas (3:04)
14. Du bist mein Dahoam (3:10)
15. Männer es wird Sommer (2:59)
16. Fang mit mir die Sterne ein (3:02)
17. 1000 kleine Dinge (3:08)
18. Fliege mit mir in den Himmel hinein (3:03)
19. Und geh'n die Lichter aus (3:49)
20. Sigrid & Marina Hitmedley (Musi-Mix) (3:36)

Gesamtspieldauer: 1:06:15



Zwanzig Lieder gibt es auf der CD mit dem etwas sperrigen Namen „20 Hits inklusive 5 neue Titel“ zu hören, die im September 2020 auf dem Label Hofbauer Music veröffentlicht wurde. Alle Lieder bewegen sich dabei innerhalb einer Spieldauer von 2:58 bis 3:55 Minuten. Nicht besonders schlimm, doch nicht nur die Spielzeit ist fast identisch, ebenso sind es auch die Melodien, die sich immer und immer wieder zu wiederholen scheinen.

Die Titel „Ti Amo“, „Ich wünsch mir Deine Liebe“, „Rendezvous mit einem Vulkan“, „Francescos freche Augen“ und „Männer es wird Sommer“ waren bisher noch auf keiner CD der beiden Schwestern vertreten, der Rest stammt von vorherigen Veröffentlichungen. Die Aussage des Albumtitels „20 Hits…“ möchte ich dabei bewusst unkommentiert lassen.

Fazit: Für Freundinnen und Freunde volkstümlicher Klänge sicherlich eine schöne Scheibe, auch wenn diese sich wohl ebenfalls wundern werden über eine Veröffentlichung mit 75% alten Liedern und nur 25% neuem Material. Null Punkte.

Anspieltipps: Schubi-dubi-du - Komm tanz' mit mir – Den Titel musste ich hier einfach schon allein wegen des Namens erwähnen.


 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Sigrid & Marina – Das größte Glück




Sigrid & Marina – Das größte Glück


Besetzung:

Sigrid Hutterer – Gesang
Marina Hutterer – Gesang


Gastmusiker:

Harald Pairits – Keyboard, Programming
Fritz Koch – Gitarre
Hannes Wallner – Gitarre
Manuel Lopez – Gitarre
Christian Zierhofer – Akkordeon, Chor, Keyboard, Programming
Gerhard Zwickl – Trompete
Andreas Pirringer – Klarinette
Tini Keinrath – Chor
Michaela Kollar – Chor
Herbert Moser – Chor


Label: Hofbauer Music


Erscheinungsdatum: 2018


Stil: Volkstümlicher Schlager


Trackliste:

1. Das größte Glück (3:13)
2. Unheimlich schön (3:16)
3. Millionen Augenblicke (3:27)
4. Fliege mit mir in den Himmel hinein (3:03)
5. Heute schon ein Lächeln verschenkt (3:03)
6. Heimwehmelodie (3:29)
7. Engel von Beruf (3:19)
8. Sommer ist die Zeit (3:13)
9. Das Lied der großen Liebe (3:46)
10. Dieser Tag gehört uns zwei (3:05)
11. Bergbluat (3:43)
12. Jeder Gedanke kann ein Gebet sein (3:31)

Gesamtspieldauer: 40:15




Jedes Jahr bringen die Geschwister Sigrid und Marina Hutterer ein neues Studioalbum heraus. Das 2018er Exemplar erschien am 14. September auf dem Label Hofbauer Music und heißt „Das größte Glück“. Darauf zu hören sind zwölf Titel, die allesamt zwischen 3:03 und 3:46 Minuten Spieldauer aufweisen.

Alle zwölf Nummern klingen praktisch gleich, sind gleich lang und weisen allesamt als Rhythmusgeber dieses grausame und synthetische Computer-Gestampfe auf. Man möchte meinen es handelt sich fast immer um dasselbe Lied, welches noch eine Extrarunde dreht – aber das stimmt nicht. Ganz ehrlich, es stimmt wirklich nicht, doch es klingt leider so. Schwer dabei nicht durchzudrehen, ich weiß. Dazu gesellen sich Texte, die einem aufgrund des Fremdschämens die Röte in das Gesicht treiben. Oftmals hat das nichts mehr nur mit Friede, Freude, Eierkuchen zu tun, auf „Das größte Glück“ klingt es einfach nur noch platt und dämlich und peinlich.

Volksmusik befindet sich keine mehr auf diesem Album, dafür jedoch an den Nerven zerrender volkstümlichen Schlager, der aber bei so manchem Buam oder manchem Deandl wohl immer noch gut ankommt – irgendjemand muss so etwas ja kaufen, denn die beiden Schwestern leben von ihrer Musik. Ich selbst habe fast Schwierigkeiten bei diesen Tönen und Sätzen von Musik zu sprechen. Schade, dass dabei nicht wenigstens auf diese nervige Taktvorlage verzichtet wird.

Fazit: Es ist immer wieder überraschend, mit was man alles Geld machen kann. Damit ist über diese Scheibe im Grunde genommen alles Wichtige gesagt, denn ich möchte nicht genauso langweilen wie „Das größte Glück“, welches sich in Wirklichkeit als „Die größte Qual“ herausstellt. Doch  und das muss an dieser Stelle einfach erwähnt werden  die Musik-Geschmäcker sind nun mal verschieden und darüber lässt sich stets streiten. Musikalische Qualität ist allerdings durchaus auch für den Laien erkennbar. Und diese findet man auf „Das größte Glück“ leider überhaupt nicht. Null Punkte.

Anspieltipps: Das Lied der großen Liebe



Montag, 3. September 2018

Aqua – Aquarium




Aqua – Aquarium


Besetzung:

Lene Nystrøm – lead and backing vocals
René Dif – lead vocals
Søren Rasted – synthesizer, backing vocals
Claus Norreen – synthesizer


Gastmusiker:

Bee – backing vocals
Marian Binderup – backing vocals
Mogens Binderup – backing vocals
Vivian Cardinal – backing vocals
Kati – backing vocals
Douglas Carr – guitar
Claus Hvass – guitar
Jan Langhoff – guitar


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Synthie Pop, Eurodance


Trackliste:

1. Happy Boys & Girls (3:37)
2. My Oh My (3:24)
3. Barbie Girl (3:17)
4. Good Morning Sunshine (4:04)
5. Doctor Jones (3:23)
6. Heat Of The Night (3:35)
7. Be A Man (4:23)
8. Lollipop (Candyman) (3:36)
9. Roses Are Red (3:45)
10. Turn Back Time (4:09)
11. Calling You (3:32)

Gesamtspieldauer: 40:50




Aqua ist eine dänische Musikgruppe, die um die Norwegerin Lene Nystrøm bereichert wird und deren Musik in den Genres Synthie Pop und Eurodance beheimatet ist. Ihre erste Platte von bisher insgesamt drei Studioalben heißt Aquarium“ und wurde am 26. März 1997 veröffentlicht.

Manchmal bleibt man mit offenem Mund stehen und hört Musik, von der man kaum glauben kann, dass etwas so schlecht sein kann und dass es so etwas überhaupt gibt. So ergeht es einem, wenn man zumindest etwas Anspruch an Musik stellt und dann die skandinavische Band Aqua hört. Es ist unfassbar schlecht. Und man denkt dauernd, jetzt geht es nicht mehr schlimmer, doch das Debut-Album der Band enthält insgesamt elf Titel und nach jedem folgt sogleich das nächste Lied und man wird wieder einmal eines Besseren belehrt. Billige Beats und belanglose Melodien im Überfluss. Unglaublich schlimm.

Bekannt wurden Aqua wegen der Nummer „Barbie Girl“, dieses Lied kurbelte auch den Erfolg des Albums an. Dieses platzierte sich in Deutschland auf Platz 6 der Charts, genau wie in England. In den USA erreichte die Scheibe Platz 7, in Australien, Neuseeland, Kanada, Italien und den skandinavischen Ländern kletterte „Aquarium“ sogar bis auf Platz 1 der jeweiligen Charts. Wie ein Virus scheint diese Musik von manchen Hörerinnen und Hörern Besitz ergriffen zu haben. Dasselbe passiert bei der Grippe mit einem richtigen Virus, also warum soll man sich darüber Gedanken machen? Alles klingt hier synthetisch, kommerziell, anbiedernd und flach. Diese Platte ist für den kurzen Augenblick gemacht, denn lange kann man das nicht hören. Schnell Geld verdienen und dann weg.

Fazit: Die Musik von Aqua auf „Aquarium“ ist so schlecht, dass es sich wieder einmal lohnen würde ein negatives Punktesystem einzuführen. Passiert aber nicht, doch dieser Synthie Pop und Eurodance ist so unfassbar schlecht, dass hierfür im Grunde genommen jedes einzelne Wort zu viel ist. Doch es gibt schlechte Musik, definitiv. Aqua beweisen das hier einmal mehr. 0 Punkte.

Anspieltipps: Barbie Girl



Mittwoch, 20. Juni 2018

Michael Crawford – Performs Andrew Lloyd Webber




Michael Crawford – Performs Andrew Lloyd Webber


Besetzung:

Michael Crawford – vocals


Gastmusiker:

Royal Philharmonic Orchestra – orchestration
Sharon Benson – vocals
Barbara Bonney – vocals
The Boys Choir Of Harlem – vocals
Frances Ruffelle – vocals


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Musical


Trackliste:

1. Any Dream Will Do (3:41)
2. All I Ask Of You (4:53)
3. Wishing You Were Somehow Here Again (3:57)
4. And The Money Kept Rolling (In And Out) (3:53)
5. Nothing Like You've Ever Known (3:34)
6. Tell Me On A Sunday (3:47)
7. Gethsemane (6:01)
8. The Phantom Of The Opera (4:30)
9. The Music Of The Night (5:51)
10. Memory (4:26)
11. Only You (4:58)
12. Other Pleasures / The First Man You Remember (4:00)
13. Love Changes Everything (3:24)

Gesamtspieldauer: 57:00



Michael Crawford, der bürgerlich Michael Patrick Smith heißt, ist ein englischer Schauspieler, Sänger und Musical Darsteller. Insgesamt dreizehn Solo-Alben hat er bisher in seiner Karriere veröffentlicht, darunter auch „Michael Crawford Performs Andrew Lloyd Webber“, ein Album, welches im Jahr 1991 auf dem Plattenlabel Atlantic Records erschien. Allgemein interpretiert Michael Crawford auf seinen Platten gerne Musik anderer Komponisten, so auch auf diesem, seinem dritten Solo-Werk.

Wie der Name des Albums schon vermuten lässt, hört man auf diesem Musical Musik von Andrew Lloyd Webber, die mit großem Orchester eingespielt wurde. Alles auf „Michael Crawford Performs Andrew Lloyd Webber“ klingt süßlich bis schmalzig. Die Stimme des Michael Crawford trägt zusätzlich zu diesem Eindruck bei, da sie irgendwo zwischen der einer Frau und eines Mannes angesiedelt ist, am ehesten wohl mit androgyn zu umschreiben ist und einfach sehr seltsam klingt. Dazu die grausame und grauenhafte Musik des Andrew Lloyd Webber und zurück bleibt das Entsetzen.

Die Lieder des Andrew Lloyd Webber wirken oftmals wie auf dem Reißbrett entworfen und konstruiert. Der Kommerz leuchtet bei diesen Liedern aus jedem Takt heraus, oberflächliche Eingängigkeit gepaart mit gestellter Dramaturgie. Dazu diese Überzeichnungen im Gesang, die das Ganze zu einem Konstrukt werden lassen, welches Fremdschämen heraufbeschwört. Beim Hören dieser Lieder meint man unweigerlich, sich sofort verteidigen zu müssen, falls man dabei beobachtet wird. Stark überzuckerte Musik, die an Banalität nicht mehr zu unterbieten ist.

Fazit: Musical Fans werden das ganz sicher anders sehen. Viele andere können allerdings wiederum gar nichts mit derartig gestellter Musik anfangen, die vom ersten bis zum letzten Akkord schleimig klingt und fürchterlich nervt. Konstruierte Musik, die für Rock Freundinnen und Freunde kaum erträglich klingt. Lasst mich bitte hier raus – und zwar ganz schnell. Null Punkte.

Anspieltipps: Keine



Samstag, 7. April 2018

Westlife – Coast To Coast




Westlife – Coast To Coast


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2000


Stil: Pop


Trackliste:

1. My Love (3:53)
2. What Makes A Man (3:51)
3. I Lay My Love On You (3:30)
4. I Have A Dream (4:16)
5. Against All Odds (3:22)
6. When You're Looking Like That (3:53)
7. Close (4:04)
8. Somebody Needs You (3:09)
9. Angel's Wings (4:05)
10. Soledad (3:58)
11. Puzzle Of My Heart (3:40)
12. Dreams Come True (3:08)
13. No Place That Far (3:14)
14. Close Your Eyes (4:34)
15. You Make Me Feel (3:38)
16. Loneliness Knows Me By Name (3:03)
17. Fragile Heart (3:01)
18. Every Little Thing You Do (4:12)
19. Don't Get Me Wrong (Hidden Track) (3:43)

Gesamtspieldauer: 1:10:21




Da es beim ersten Mal so gut funktioniert hatte, wurde ein Jahr später, am 6. November 2000, gleich das zweite Studio-Album der irischen Boy-Group Westlife veröffentlicht. Dieses heißt „Coast To Coast“ und erschein, wie schon das selbstbetitelte Debut-Album, auf den Plattenlabels RCA Records und BMG. Auch sonst hatte sich nichts geändert. Westlife stehen für Schmuse-Pop, der schnellen Erfolg bringen soll. Insgesamt fünf Singles wurden mit den Titeln „Against All Odds“, „My Love“, „What Makes A Man“, „I Lay My Love On You“ und „When You're Looking Like That“ aus „Coast To Coast“ ausgekoppelt, die alle erfolgreich waren. Auch das Album selbst war ein kommerzieller Erfolg und verkaufte sich alleine in Großbritannien über 1,8 Millionen Mal. „Coast To Coast“ erzielte im Jahr 2000 sogar die drittbesten Verkaufszahlen in Großbritannien überhaupt.

Auch für „Coast To Coast“ waren einige Songschreiber aktiv, zudem wurden auch bekannte Hits interpretiert, wie „I Have A Dream“ von Abba und „Against All Odds“ von Phil Collins, welches zusammen mit Mariah Carey eingesungen wurde. Mit dem Lied „Fragile Heart“ gibt es sogar einen Titel, der von den Bandmitgliedern Brian McFadden, Kian Egan und Shane Filan selbst komponiert wurde. Jedoch alles auf „Coast To Coast“, egal ob neu geschrieben oder bereits vorhanden und interpretiert, klingt anbiedernd. Die Texte behandeln einmal mehr das Thema der „Liebe“ und sind an Primitivität kaum zu überbieten, da alle hier getroffenen Aussagen bereits zig-tausendfach getroffen wurden und auch damals schon nicht besser klangen.

Das Problem an den Liedern auf „Coast To Coast“ ist, dass sie allesamt schleimig und anbiedernd klingen. Das langweilt alles sehr, ist einfach nur auf den schnellen Kommerz abgestimmt und getrimmt, dadurch wohl auch die seichten aber eingängigen Melodiebögen. Trotzdem, das Album war sehr erfolgreich. Es gibt viele Menschen denen genau das an der Musik gefällt. Unkompliziert, einfach und von netten Jungs gesungen. Alles gut also.

Fazit: Boy Group Pop der Extraklasse gibt es auf „Coast To Coast“ von Westlife zu hören. Sehr anbiedernde Pop Musik, die allerdings eingängig klingt. Die Texte sind mal wieder schlimm, aber das spielt jetzt auch schon fast keine Rolle mehr. Für Menschen, die ansonsten allerdings Rock Musik mögen absolut ungeeignet. Null Punkte.

Anspieltipps: Keine



Sonntag, 1. April 2018

Wet Wet Wet – End Of Part One: Their Greatest Hits




Wet Wet Wet – End Of Part One: Their Greatest Hits


Besetzung:

Graeme Clark – bass, vocals
Tommy Cunningham – drums, vocals
Neil Mitchell – keyboards, vocals
Marti Pellow – vocals
Graeme Duffin – lead guitar, vocals


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Polygram


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Adult Contemporary, Pop


Trackliste:

1. Wishing I Was Lucky (3:52)
2. Sweet Little Mystery (3:42)
3. Angel Eyes (4:30)
4. Temptation (3:58)
5. With A Little Help From My Friends (2:37)
6. Sweet Surrender (4:22)
7. Broke Away (3:59)
8. Hold Back The River (4:43)
9. Stay With Me Heartache (Can't Stand The Night) (4:08)
10. This Time (4:14)
11. Make It Tonight (4:04)
12. Put The Light On (3:56)
13. Goodnight Girl (3:38)
14. More Than Love (4:20)
15. Lip Service (4:27)
16. Blue For You (5:15)
17. Shed A Tear (4:38)
18. Cold Cold Heart (4:12)
19. Love Is All Around (3:57)

Gesamtspieldauer: 1:18:40




Wet Wet Wet ist eine ehemalige Schülerband aus Schottland, die sich im Jahr 1982 gründete und mit einer Unterbrechung von 1997-2004 bis heute existiert. Acht Studio-Alben hat die Band bisher veröffentlicht, das letzte erschien allerdings bereits im Jahr 2007. „End Of Part One: Their Greatest Hits“ ist das erste Kompilationsalbum von Wet Wet Wet und erschien am 8. November 1993 auf dem Plattenlabel Polygram.

„End Of Part One: Their Greatest Hits“ umfasst die ersten vier Studioalben „Popped In Souled Out“ (1987), „The Memphis Sessions“ (1988), „Holding Back The River“ (1989), „High On The Happy Side“ (1992) und die meisten bis zu dieser Zeit veröffentlichten Singles. „Blue For You“ stammt dagegen vom Live-Album „Live At The Royal Albert Hall (1993). Dazu gibt es mit den beiden Titeln „Shed A Tear“ und „Cold Cold Heart“ noch zwei neue Nummern auf diesem „Best Of…“-Album, die nun ihrerseits daraus als Singles veröffentlicht wurden. Diese Masche, wegen zwei neuen Liedern den Fans nochmals Geld aus der Tasche zu ziehen, obwohl diese die restlichen Lieder bereits besitzen, war auch nicht an Wet Wet Wet vorübergegangen.

Wet Wet Wet sind keine gecastete Boy-Group, klingen allerdings genauso und hatten als Zielhörerschaft selbige Fangemeinde, wie die vielen andern britischen Boy-Groups. Man hört auf diesem Kompilationsalbum Pop mit einer Prise R&B und Funk sowie Soul. Die Lieder wurden alle von den Bandmitgliedern geschrieben und auch eingespielt, trotzdem macht es diese Platte nicht besser, die allerhöchstens belanglos nebenher läuft und schließlich ausklingt. Die Texte sind sehr schlecht, die Musik ist es ebenfalls und klingt nur an ganz wenigen Stellen erträglich.

Fazit: Sehr sanften und süßlichen Pop hört man auf diesem „Best Of…“-Album der schottischen Band Wet Wet Wet. Die Texte handeln von der Liebe, die Melodien zünden nicht, gehen nicht ins Ohr, sind nicht interessant. Schließlich werden auch noch bisher unveröffentlichte Titel auf dieses Kompilationsalbum hinzu gemischt, um den Fan nochmals zur Kasse zu bitten. Schwierig. Hörbar ist im Grunde genommen lediglich das Beatles-Cover „With A Little Help From My Friends“ sowie das Reg Presley-Cover „Love Is All Around“. Deutlich zu wenig. Null Punkte.

Anspieltipps: Angel Eyes



Montag, 5. März 2018

Steps – Gold Greatest Hits




Steps – Gold Greatest Hits


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Jive Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Pop, Disco


Trackliste:

1. Tragedy (4:31)
2. One For Sorrow (4:21)
3. Stomp (3:21)
4. Better Best Forgotten (3:43)
5. Love's Got A Hold On My Heart (3:21)
6. Deeper Shade Of Blue (3:45)
7. Last Thing On My Mind (3:05)
8. Better The Devil You Know (3:48)
9. Summer Of Love (3:53)
10. 5,6,7,8 (3:22)
11. Chain Reaction (3:57)
12. Baby Don’t Dance (3:51)
13. It's The Way You Make Me Feel (3:18)
14. After The Love Has Gone (4:35)
15. Here And Now (3:27)
16. Say You’ll Be Mine (3:32)
17. Only In My Dreams (4:17)
18. Words Are Not Enough (3:25)
19. When I Said Goodbye (3:33)
20. Heartbeat (4:24)

Gesamtspieldauer: 1:15:37




„Gold Greatest Hits“ ist das erste „Best Of…“-Album der englischen Pop Band Steps. Diese „Band“ hat bis heute fünf Studio-Alben, dafür allerdings schon sieben Kompilationsalben veröffentlicht. Die Scheibe erschien am 15. Oktober 2001 und enthält dabei Aufnahmen von 1997 bis zum Jahr 2001. „Gold Greatest Hits“ erschien auf dem Plattenlabel Jive Records, welches zum Mutterkonzern Sony Music Entertainment gehört. Die Platte kletterte bis auf Platz 1 der britischen Charts. Drei Singles wurden aus dem Album ausgekoppelt und letztendlich zwei davon auch veröffentlicht. Die Cover-Version von „Chain Reaction“, einem Diana Ross Hit, kletterte ebenfalls in den britischen Charts bis auf Platz 2, die zweite Single „Words Are Not Enough“ immerhin bis auf Platz 5.

Steps sind Lee Latchford-Evans, Claire Richards, Lisa Scott-Lee, Faye Tozer sowie Ian „H“ Watkins. Während die Frauen während der Lieder singen, scheinen die Männer lediglich zu tanzen, was auf einem Album irgendwie doof kommt, da man sie nicht sieht. Nur ganz selten hört man von ihnen auch mal einen Ton. Dieses Kompilationsalbum enthält Lieder der ersten drei Alben der „Band“, nämlich „Step One“ (September 1998), „Steptacular“ (Oktober 1999) sowie „Buzz“ (Oktober 2000). Dafür gibt es auf der Platte allerdings noch vier bisher unveröffentlichte Titel mit den Liedern „Chain Reaction“, „Baby Don‘t Dance“, „Only In My Dreams“ und „Words Are Not Enough“. Damit wurde der Fan natürlich genötigt, dieses Album auch noch zu kaufen, auch wenn sie oder er die offiziellen Platten bereits besaß.

Steps sind eine reine Kommerz-Veranstaltung. Auch das berühmt berüchtigte Komponisten-Trio Stock – Aitken – Waterman waren an diesem Werk beteiligt. Man hört auf „Gold Greatest Hits“ lediglich Synthesizer Musik und ganz viel Drum Machine. Die Texte sind grottenschlecht, die Musik absolut seicht und belanglos. Musik ist zwar immer Geschmackssache, doch Musik kann durchaus auch schlecht sein. Die Musik von Steps ist schlecht, schlechter geht es nicht mehr.

Fazit: Absolut kommerziellen Disco-Pop gibt es auf „Gold Greatest Hits“ von den Steps zu hören. Steht jemand auf Synthesizer-Pop mit Drum-Computer, könnte sie oder er hier vielleicht sogar etwas für sich finden. Ich kann hier absolut nichts mehr entdecken, was auch nur ansatzweise irgendwie interessant wäre. Ach ja – Hat jemand schon mal ein schlechteres Video gesehen? Die Musik geht zumindest nicht schlechter. 0 Punkte.

Anspieltipps: Say You‘ll Be Mine



Freitag, 9. Februar 2018

Ronan Keating – Destination




Ronan Keating – Destination


Besetzung:

Ronan Keating – vocals


Gastmusiker:

Tracie Ackerman – backing vocals
Rusty Anderson – electric guitar, bazouki
Dave Arch – piano, string arrangements
Liam Bradley – percussion, drums, backing vocals, producer
Maire Breatnach – violin
Danielle Brisebois – backing vocals
Alex Brown – backing vocals
Sue Ann Carwell – backing vocals
Denny Fongheiser – percussion, cymbals, tom-tom
Angie Giles – backing vocals
Eddie Hession – accordion, accordion arranger
Charles Judge – piano, keyboards, engineer, digital editing, sound design, pro-tools
Kieran Kiely – piano, organ (hammond)
Greg Kurstin – keyboards
Chris Laws – drums, engineer
Steve Lee – backing vocals
Lulu – vocals
Steve Mac – keyboards
Calum MacColl – guitar, backing vocals
Avril MacKintosh – vocal producer, pro-tools
James McNally – piano, bodhran
Crystal Murden – backing vocals
Yoad Nevo – programming
Rick Nowels – acoustic guitar, piano, keyboards, backing vocals, mellotron, wurlitzer
Bill Padley – backing vocals, multi instruments
Pino Palladino – bass, bass guitar
Steve Pearce – bass guitar
John Pierce – bass
Tim Pierce – electric guitar
Wayne Rodrigues – drums, keyboards, drum programming
Alfie Silas – backing vocals
John Themis – guitar, percussion, bazouki
Julie Thompson – backing vocals
Paul Turner – bass, guitar


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Pop


Trackliste:

1. I Love It When We Do (3:53)
2. Love Won’t Work (If We Don't Try) (3:44)
3. If Tomorrow Never Comes (3:35)
4. Come Be My Baby (3:53)
5. Lovin’ Each Day (3:33)
6. My One Thing That’s Real (3:35)
7. Time For Love (3:51)
8. Blown Away (3:39)
9. As Much As I Can Give You Girl (4:15)
10. Pickin’ Me Up (4:42)
11. Joy And Pain (3:49)
12. We’ve Got Tonight (3:39)
13. The Long Goodbye (4:44)
14. I Got My Heart On You (3:47)

Gesamtspieldauer: 54:46



Am 20. Mai 2002 veröffentlichte der irische Schmusesänger und Ex-Boyzone-Mitglied Ronan Keating sein zweites Solo-Album mit dem Titel „Destination“. Die Scheibe erschien erneut auf dem Plattenlabel Polydor. „Destination“ ist vollgefüllt mit anbiederndem Liebes-Pop, den hauptsächlich der US-amerikanische Sänger und Songwriter Gregg Alexander für Ronan Keating geschrieben hat. Gregg Alexander wurde auf diesen Seiten ebenfalls bereits erwähnt, hatte mit seinen beiden Solo-Alben selbst keinen Erfolg, als Komponist für Ronan Keating dafür umso mehr. „Destination“ kletterte in Deutschland, England und Neuseeland bis auf Platz 1 der Charts und konnte sich auch in anderen europäischen Ländern sowie Australien auf den oberen Plätzen der Hitparaden positionieren.

Einmal mehr bekommt man auf „Destination“ billigen Pop geboten, der das Tema „Liebe“ von allen möglichen Seiten beleuchtet. Hauptsache viele junge Mädchen fühlen sich von dem Schmalz angesprochen – und das hat auch wunderbar funktioniert. 92 mal fällt das Wort „Love“ in elf der vierzehn Lieder. Nur bei den Stücken „Pickin‘ Me Up“, „Joy And Pain“ und „We've Got Tonight“ fällt dieses Wort nicht. Diese drei Titel handeln thematisch – richtig, auch von der Liebe. Man kann es eben auch anders ausdrücken, ohne das Wort „Love“ explizit auszusprechen. Die Texte sind insgesamt sowas von unfassbar schlecht, dass einem fast die Worte fehlen.

Leider kann die Musik dies auch nicht ausgleichen. Ganz im Gegenteil, sie bewegt sich auf demselben Niveau wie die Texte. Billiger bis billigster Pop, einfältig, langweilig und belanglos. Das Interessante daran ist, dass Gregg Alexander es noch nicht einmal gelingt, halbwegs eingängige Stücke zu schreiben. Das bewegt sich alles dermaßen an der Oberfläche, kann dabei nebenbei gehört werden, nervt da zwar, ohne aber wirklich weh zu tun, da man auf diese Weise die Texte nicht verfolgt. Im Falle von Ronan Keating genügten anscheinend wirklich sein Aussehen und seine unerfüllbaren Liebesbekundungen an die jungen Mädchen, dass diese sich diese Scheibe zulegten. Der Verkauf von Träumen eben – cooles Marketing. Das einzig halbwegs gelungene Stück – blendet man mal den miserablen Text aus – heißt „Joy And Pain“ und wurde von Jeremy Godfrey, Bill Padley und – man höre und staune – von Ronan Keating geschrieben.

Fazit: Die Texte auf „Destination“ von Ronan Keating sind absolut und uneingeschränkt grauenvoll. Ganz so krass möchte ich das noch nicht einmal von der Musik behaupten. Diese, zumeist von Gregg Alexander komponiert, ist dafür unglaublich belanglos, oberflächlich und letzten Endes absolut langweilig. Das alles in Kombination ergibt eines der sinnlostesten und überflüssigsten Alben überhaupt. Null Punkte.

Anspieltipps: Pickin‘ Me Up, Joy And Pain



Freitag, 26. Januar 2018

Various Artists – Tanzen bis die Pauke platzt




Various Artists – Tanzen bis die Pauke platzt


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Karussell


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Party Musik, Schlager


Trackliste:

1. Resi, I hol’ di mit mein’m Traktor ab (Kirmes Karussell) (3:42)
2. Herzilein (Party Service Band) (7:59)
3. An der Nordseeküste (Kirmes Karussell) (2:51)
4. Mein Tuut, Tuut (Party Service Band) (5:31)
5. Der blonde Hans (Party Service Band) (4:43)
6. Wenn I mit dir tanz (Party Service Band) (4:02)
7. Drei Affen rasen durch den Wald (TV-Anstaltsband) (3:06)
8. Ba-Ba Banküberfall (Party Service Band) (9:50)
9. Polonäse Blankenese (Gottlieb Wendehals) (5:14)
10. Der Eiermann (Party Service Band) (4:42)
11. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei (Kirmes Karussell) (3:18)
12. Wir haben keine Mittel mehr (Kirmes Karussell) (9:30)
13. Keine Sterne in Athen (Party Service Band) (4:28)
14. Barbara, komm’ mit mir nach Afrika (TV-Anstaltsband) (9:42)

Gesamtspieldauer: 1:18:46




Ich wusste es nicht: Nein ich wusste es wirklich nicht, dass es solche Platten überhaupt gibt. Ein Album, angefüllt mit Stimmungsschlagern, jedoch stammt die Musik nicht von den Original-Interpreten, sondern von solch Combos wie der Party Service Band, der TV-Anstaltsband oder Kirmes Karussell. Unfassbar.

Veröffentlicht wurde die Scheibe im Jahr 1990 auf dem Plattenlabel Karussell, welches anscheinend sogar über eine eigene Band verfügt. Bis auf Gottlieb Wendehals und seiner Polonäse Blankenese sind alle Lieder von irgendwelchen zusammengestellten Bands nachgespielt worden. Egal was man von der Musik hält, so etwas verbietet sich gehört zu werden, denn es ist nur noch billig. Damit lasse ich es hier auch bewenden, denn dieses Album, mit dem schon ein Kopfschütteln hervorrufenden Namen „Tanzen bis die Pauke platzt“, ist im Grunde genommen keinen einzigen Satz wert.

Fazit: Definitiv das schlechteste Album, welches ich besitze. Nachgespielte schlechte Musik! Wie soll es da auch noch eine weitere Steigerung geben? Hierfür würde es sich ganz bestimmt lohnen ein negatives Punktesystem einzuführen. Ist aber noch nicht soweit, von daher hoch verdiente null Punkte.

Anspieltipps: Polonäse Blankenese



Dienstag, 2. Januar 2018

Various Artists – Varta Musikpreis ‘90




Various Artists – Varta Musikpreis ‘90


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: CPR-RCM


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Pop, Rock, Funk, Soul


Trackliste:

1. Monroe – You Are A Star (4:40)
2. Borchert – Feels So Good (3:57)
3. Juice – When Love Is Nice (3:09)
4. The Flood – Farmer’s Daughter (2:39)
5. Avenue – Goodbye (4:47)
6. Max. 80 – Trend (Bababababababap) (3:48)
7. Madison Avenue – Colours (5:07)
8. Magic – Waiting For Someone Like You (4:42)
9. Kristallpalast – Nobody Is Perfect (4:22)
10. Delay – Waiting (4:38)
11. Real Deal – She’s Talking Dirty (3:54)

Gesamtspieldauer: 45:48




In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts veranstaltete die Firma Varta einen Wettbewerb für Nachwuchsbands aus Deutschland. Aus jedem Bundesland durfte sich eine Band bewerben und dem Album lag dann ein Stimmzettel bei, mit dem man über den Sieger dieses Contests abstimmen konnte. Stefan Raab hat sich seinen Bundesvision Song Contest also abgekuckt. Die Wiedervereinigung gab es allerdings noch nicht, sodass lediglich elf Bundesländer auf diesem Kompilationsalbum vertreten sind.

Keine der Bands schaffte den Durchbruch, von keiner hörte man mehr etwas. Jedenfalls ist mir keine der Bands bekannt und ich bin zumindest einigermaßen musikinteressiert. Dass man von keiner dieser Formationen aus den elf Bundesländern mehr etwas hörte, darf nicht weiter verwundern. Die Musik ist gut abgemischt und die Aufnahmen passen. Jedoch ist das allerhöchstens nachgemachte oder kopierte Musik. Keine neue Idee, kein neuer Ansatz, den man sich auch mal von jungen Bands wünscht.

Zudem langweilen die Lieder sehr. Nichts ist auf „Varta Musikpreis ‘90“, was ins Ohr gehen würde. Zugegebenermaßen bin ich persönlich kein Fan von Funk und Soul, wodurch diese Lieder bereits bei mir durch das Raster des Interessanten fallen. Jedoch auch die wenigen Pop- und Rock-Titel können wenig bis gar nicht überzeugen. Die Musik langweilt und ist einfach uninteressant. Ach ja, Bundessieger wurde übrigens die Band „Avenue“. Grausam.

Fazit: Nichts Neues, nur Kopien von anderen, bekannteren Bands hört man auf dem „Varta Musikpreis ‘90“. Doch dazu sind die Lieder weder melodiös, innovativ, mitreißend oder sonst etwas Positives. Für die einzelnen Formationen sicherlich eine tolle Sache, auf diesem Kompilationsalbum vertreten zu sein, ansonsten aber absolut uninteressant. Leider. Null Punkte.

Anspieltipps: You Are A Star, Farmer’s Daughter, She’s Talking Dirty


(Kein Video verfügbar)


Montag, 14. August 2017

Andrew White – Come Closer




Andrew White – Come Closer


Besetzung:

Andrew White – vocals


Gastmusiker:

Norbert Daum – string arrangements
Curt Cress – drums and percussion
Wesley Plass – guitar
Paul Vincent – guitar
Manuel Kerbl – guitar
Hans Ströer – bass
Guiseppe Solera – saxophone
Rick Keller – saxophone
Hermann Weindorf – synthesizer
Wolley – chorus
Gotte – chorus
Charly – chorus
The Munich Philharmonic Orchestra


Label: BMG Records


Erscheinungsdatum: 1989


Stil: Pop


Trackliste:

1. If You See My Love (4:06)
2. Let It Go (3:25)
3. Go Real Slow (3:56)
4. Don't Get Addicted To Me (4:16)
5. With A Heart (3:38)
6. So Afraid Of Love (3:59)
7. All Or Nothing (3:55)
8. Never Give Up On Love (3:13)
9. On Your Own (3:23)
10. Come Closer (3:32)
11. Good Morning Lady (4:04)

Gesamtspieldauer: 41:27




Das Album „Come Closer“ von Andrew White ist ein gutes Beispiel dafür, wie unfassbar schlecht Musik klingen und sein kann. Das beginnt mit einem schleimigen Cover, setzt sich fort mit absolut nichtssagender und anbiedender Musik, die auf die Schnelle für irgendwelche Radiostationen komponiert worden zu sein scheint und endet mit unfassbar dämlichen und seichten Texten, die lediglich das Thema Schmalz in der Liebe bedienen.

Wenn man sich für Musik interessiert und auch Platten sammelt, dann kommt man unweigerlich auch in den Besitz von Musikträgern, die einfach nur schlecht sind und von denen man noch nicht einmal mehr weiß, woher man sie hat. „Come Closer“ von Andrew White habe ich definitiv nicht gekauft, das muss ein Geschenk gewesen sein, wahrscheinlich ein Werbegeschenk, denn keiner meiner Freunde möchte mir etwas Böses.

Die Lieder auf „Come Closer“ sind so unfassbar schlecht und belanglos, dass ich lange überlegte, überhaupt hier darüber zu schreiben. Qualitativ ist das auf einer Höhe wie DJ Bobo oder David Hasselhoff. Billigster Pop, der jede Freundin und jeden Freund guter Musik nur noch schmerzt. Alles auf „Come Closer“ klingt seicht, jeder Text gleich und das Saxophon hat fast einen Dauerauftritt, da es wohl Ende der 80er Jahre gerade hip war, dieses Instrument mit einzusetzen. Viel mehr lässt sich über diese Scheibe einfach nicht sagen.

Fazit: Musik kann ganz schlimme Auswüchse annehmen. Diese kann man auf „Come Closer“ von Andrew White hören. Schlechte Musik in allen Belangen. Man weiß auch gar nicht, was Andrew White einem mit diesem Titel „Come Closer“ sagen möchte. Denn wenn man sich wirklich nähern würde, würde man abrutschen, so schleimig ist diese Platte geworden. Null Punkte.

Anspieltipps: Nichts



Von diesem Andrew White und "Come Closer" ist auf You Tube nichts vorhanden.

Mittwoch, 26. April 2017

Zorn – Unfehlbar




Zorn – Unfehlbar


Besetzung:

Herman d’German – Gesang
Michael – Gitarre
Michel – Bass
Matthias – Schlagzeug


Gastmusiker:

Sandra, Lena, Sammy, Chrissi, Noah, Steffi & Tommy Kaub, Heike Karch-Riegel & Doc Pommes – Chöre


Label: Goodlife Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Neue Deutsche Härte, Black Metal


Trackliste:

1. Erwacht (4:49)
2. Krieg (2:56)
3. Unfehlbar (4:20)
4. Kein Gott (4:02)
5. Todesstrafe (3:54)
6. D-Land (3:09)
7. Eisbär (4:18)
8. Zwei gegen den Rest der Welt (3:59)
9. Lass das (3:29)
10. Dicke (4:11)

Gesamtspieldauer: 39:12




Die deutsche Band Zorn hatte sich dem Black Metal verschrieben, war in der Neuen Deutschen Härte beheimatet. Das Album „Unfehlbar“ erschien im Dezember des Jahres 2001 auf dem Label Goodlife Records. Mit „gutem Leben“ hat die Musik auf der Scheibe allerdings nichts zu tun, es kracht ordentlich auf dem Album „Unfehlbar“, dazu wird geschrien und gebrüllt.

Die Texte sind dabei einigermaßen verstörend und oftmals unflätig. Auch politische Ansagen werden getroffen, die nah am rechten Rand zu sein scheinen. Keine Ahnung, ob das gewollt ist, allerdings der Anschein alleine reicht bereits, um nichts mehr mit dieser Musik anfangen zu können.

Mit „Eisbar“ und „Dicke“ sind hier auch zwei Cover-Versionen enthalten, die nicht an die Originale heranreichen. Viel mehr Worte sollte man zu dieser Scheibe irgendwie nicht verlieren.

Fazit: Das Album disqualifiziert sich durch seine Texte. Diese sind zwar nie ganz eindeutig, spielen jedoch mit Grauzonen. Somit spielt die Musik keine Rolle mehr. Viel Geschrei machen das Ganze unhörbar. 0 Punkte.

Anspieltipps: Nichts



(Kein Video)

Donnerstag, 9. März 2017

Excrementory Grindfuckers – Fertigmachen Szeneputzen!




Excrementory Grindfuckers – Fertigmachen Szeneputzen!


Besetzung:

Rob – guitars, bass, vocals, programming, pimple-keys
Him – vocals, programming, pimple-keys, trumpet, flute


Gastmusiker:

Miriam Kanter – sweet female voice appearance
Michael “Millo” Wolf – guest grunting
David “Metalgreg” Gregori – guest hossa-barking
Christian “Christus” Sander – guest burner
Jan Koslowski – guest burner


Label: Selbstveröffentlichung


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Grindcore, Schlager


Trackliste:

1. Prelude: Szene Putzen (0:33)
2. Intro (0:31)
3. Back In Anal Territory (0:51)
4. Interlude: Wauzi (0:04)
5. Marder, Hund Und Schwein (0:58)
6. Mexicore (1:28)
7. Interlude: Segel (0:11)
8. Grindfuckers (0:32)
9. Im Graben Vor Mir (2:59)
10. Interlude: Muße (0:23)
11. Grindcore Joe (0:37)
12. How To Make A Grind (1:18)
13. Grind Gehört Zu Core (0:36)
14. Interlude: Pilze (0:11)
15. Excrementory G.Punkt (1:44)
16. I Like My Grindcore (0:33)
17. Interlude: Harry’s Po (0:04)
18. Verdammter Grindcore (2:39)
19. Grindcore(a)sozialprodukt (0:11)
20. Interlude: Yippie (0:08)
21. Karamba Karacho Ein Grindcore (2:43)
22. Neue Deutsche Soziale Härte (0:42)
23. Kraft Zum Leben (3:01)
24. Da-da-da (Party Remix) (0:04)
25. Enter Madman 1 (0:47)
26. Enter Bluesman 2 (2:40)
27. Interlude: Tee (0:11)
28. Greiscore 666 (0:23)
29. Untitled (0:04)
30. Wann Spielt Ihr Endlich Wieder Grindcore? (3:08)
31. Interlude: Puppen (0:12)
32. Ungrind My Heart (1:29)
33. Interlude: Schnee Im Koppe (0:04)
34. Thrash Is Fresh (1:24)
35. Grindfuckers Lügen Nicht (0:29)
36. Zlatcore (1:44)
37. Güllepille (2:22)
38. Interlude: Schlüpfer (0:11)
39. Burner (2:28)
40. Das Haar (0:16)
41. Interlude: Das Ende (0:05)
42. For Whom The Shit Rolls (1:41)
43. Grindcore Jack (0:18)
44. The Meshuggles – Yellow Breed Machine (0:30)
45. Mr. Grind (0:41)
46. Interlude: Fahrschein (0:11)
47. Dröhnung Light (0:24)
48. Untitled (0:04)
49. Supermarket Knight (3:20)
50. Grindcore Machen Lohnt Sich Nicht, My Darling (0:16)
51. Interlude: Muße Chocolat (0:10)
52. Grindcore For The Masses (1:59)
53. Sweet Grind Alabama (0:25)
54. Idiotic (0:33)
55. Der Turmkacker (1:56)
56. Anitas Tod (1:16)
57. Interlude: Ballerboost (0:28)
58. I Will Always Ultra (0:40)
59. Grindfuckers Out Of Hell (2:19)
60. Grindcore Im Gummiboot (0:18)
61. Nebelmacht – Ganz In Grind (3:12)
62. Interlude: Schipse (0:07)
63. Another Grindcore Of Us (0:17)
64. Untitled (0:12)
65. Ganz In Grind (Reprise) (1:20)
66. Untitled (0:21)
67. Entengrind (0:18)
68. Ein Grind, Ein Guter Grind (0:19)
69. Grindcore Is Love (3:42)
70. Interlude: Petersilie (0:17)
71. Hallo Bomme (2:44)
72. 99 Grindcoresongs (Part 01) (0:04)
73. 99 Grindcoresongs (Part 02) (0:04)
74. 99 Grindcoresongs (Part 03) (0:04)
75. 99 Grindcoresongs (Part 04) (0:04)
76. 99 Grindcoresongs (Part 05) (0:04)
77. 99 Grindcoresongs (Part 06) (0:04)
78. 99 Grindcoresongs (Part 07) (0:04)
79. 99 Grindcoresongs (Part 08) (0:04)
80. 99 Grindcoresongs (Part 09) (0:04)
81. 99 Grindcoresongs (Part 10) (0:04)
82. 99 Grindcoresongs (Part 11) (0:04)
83. 99 Grindcoresongs (Part 12) (0:04)
84. 99 Grindcoresongs (Part 13) (0:17)
85. 99 Grindcoresongs (Part 14) (0:04)
86. 99 Grindcoresongs (Part 15) (0:04)
87. 99 Grindcoresongs (Part 16) (0:04)
88. 99 Grindcoresongs (Part 17) (0:04)
89. 99 Grindcoresongs (Part 18) (0:04)
90. 99 Grindcoresongs (Part 19) (0:04)
91. 99 Grindcoresongs (Part 20) (0:04)
92. 99 Grindcoresongs (Part 21) (0:04)
93. 99 Grindcoresongs (Part 22) (0:04)
94. 99 Grindcoresongs (Part 23) (0:04)
95. 99 Grindcoresongs (Part 24) (0:04)
96. 99 Grindcoresongs (Part 25) (0:04)
97. 99 Grindcoresongs (Part 26) (0:04)
98. 99 Grindcoresongs (Part 27) (0:04)
99. 99 Grindcoresongs (Part 28) (0:04)

Gesamtspieldauer: 1:14:01




Rob und Him sind mit Sicherheit ganz gute Musiker, das hört man immer wieder in Ansätzen auf „Fertigmachen Szeneputzen!“, dem zweiten Studio-Album der Excrementory Grindfuckers, welches als Selbstveröffentlichung im Jahr 2004 erschienen ist. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Grindcore und deutschem Schlager, die es so wohl kein zweites Mal zu hören gibt.

Nun, 99 Lieder auf ein Album zu packen ist sicherlich eine nette Idee, dazu sind auch einige Ansätze auf „Fertigmachen Szeneputzen!“ ganz witzig. Trotzdem, wenn ich alle meine Platten durchhöre und mir überlege, welches wohl die schlechteste davon ist, so lande ich immer wieder bei „Fertigmachen Szeneputzen!“ von den Excrementory Grindfuckers. Das wiederum liegt daran, dass die Scheibe absolut unhörbar ist. Ein unfassbares und aggressives Geschrei, neben deutschen Schlagern, das ist kaum auszuhalten. Dazu Lieder im Minutentakt, die sich jeweils noch unterbieten.

Klar, man kann natürlich auch sagen, dass sei experimentell und hier werden Grenzen ausgetestet. Das stimmt alles absolut, jedoch bewegt sich die Band bei dieser „Grenzaustestung“ in einem Bereich, der einfach nicht mehr erträglich ist. Dazu dieser schwachmatische Bandname und das ergibt in Kombination etwas Schreckliches. Musik kann so toll sein, aber auch so grausam. Nicht alle der 99 „Lieder“ sind absolut fies, manches wie das rockige „Supermarket Knight“ klingt sogar gelungen, jedoch ist es eben nur ein kleiner Baustein in der Umgebung von ganz viel Trash.

Fazit: Wie immer ist Musik natürlich reine Geschmackssache. Grindcore sowie deutscher Schlager sind zwei musikalische Stilrichtungen, die man entweder mag oder nicht. Wenn man auf beides nicht so steht und hier dann auch noch die Kombination dieser musikalischen Genres hört, dann wird es wahrlich schwierig. Und es ist nicht der deutsche Schlager, der hier dem Fass unten den Boden ausschlägt. Und auch wenn es den ein oder anderen kleinen Höhepunkt gibt, so bleibt „Fertigmachen Szeneputzen!“ doch unhörbar. Null Punkte.

Anspieltipps: Keine