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Sonntag, 6. November 2016

Snow Patrol – Eyes Open




Snow Patrol – Eyes Open


Besetzung:

Gary Lightbody – vocals, guitar, backing vocals
Nathan Connolly – guitar, backing vocals
Paul Wilson – bass guitar, backing vocals
Jonny Quinn – drums, percussion
Tom Simpson – keyboards, samples


Gastmusiker:

Iain Archer – background vocals, choir, chorus
Paul Archer – background vocals, choir, chorus
James Banbury – arranger, cello
Sam Bell – engineer
Leon Bosch – double bass
Adrian Bradbury – cello
Charlie Clark – choir, chorus
Caroline Dale – cello
Caroline Dearney – cello
Richard George – violin
Ursula Gough – violin
Janice Graham – violin, leader
Timothy Grant – viola
Ciaran Gribbin – choir, chorus
Hrafnhildur Halldorsdottir – choir, chorus
William Hawkes – viola
Rebecca Hirsch – violin
Eugene Kelly – choir, chorus
Alastair King – choir, background vocals
Jacknife Lee – keyboards, programming, background vocals
Karin Leishman – violin
Beatrix Lovejoy – violin
Pauline Lowbury – violin
Maya Magub – violin
Zoe Martlew – cello
David McGinty – choir, chorus
Richard Milone – violin
Maxine Moore – viola
Steve Morris – violin
Everton Nelson – violin
Richael Reader – choir, chorus
Jenny Reeve – choir, chorus
Ben Russell – double bass
Claire Scott – choir, chorus
Stacey Seivewright – choir, chorus
Charles Sewart – violin
Hilary Skewes – string contractor
Matthew Souter – viola
Cenzo Townshend – mixing
Martha Wainwright – vocals
Paul Willey – violin
Lucy Williams – violin
Sara Wilson – choir, chorus
Warren Zielinski – violin


Label: Fiction Records


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Rock, Soft Rock, Pop


Trackliste:

1. You're All I Have (4:33)
2. Hands Open (3:17)
3. Chasing Cars (4:27)
4. Shut Your Eyes (3:17)
5. It's Beginning To Get To Me (4:35)
6. You Could Be Happy (3:02)
7. Make This Go On Forever (5:47)
8. Set The Fire To The Third Bar (3:23)
9. Headlights On Dark Roads (3:30)
10. Open Your Eyes (5:41)
11. The Finish Line (3:28)

Gesamtspieldauer: 45:05




„Eyes Open“ heißt das vierte Studio-Album der Nordirischen / Schottischen Band Snow Patrol. Veröffentlicht wurde die Platte im Mai 2006 auf dem Musiklabel Fiction Records. Es hatte einige Umbesetzungen im Band Line-Up von Snow Patrol gegeben. So hatte der bisherige Bassist Mark McClelland Snow Patrol verlassen und war durch Paul Wilson ersetzt worden. Auch Keyboarder Tom Simpson hört man auf „Eyes Open“ zum ersten Mal. Insgesamt sechs Singles wurden aus dem Album veröffentlicht, wobei „You're All I Have“ und „Chasing Cars“ bis in die Top Ten der britischen Charts kletterten. Das letztgenannte Lied, „Chasing Cars“, trägt wohl auch zu dem großen Erfolg des Albums einen nicht unerheblichen Teil bei. Das Lied wurde während des Finales des zweiten Staffel der amerikanischen Krankenhaus-Serie „Grey's Anatomy“ gespielt und verkaufte sich anschließend über fünf Millionen Mal. Der Titel hielt sich insgesamt 166 Wochen in den britischen Singles Charts, länger als jedes andere Lied zuvor. Weltweit wurden von dem gesamten Album bisher sechs Millionen Kopien verkauft.

Auf „Eyes Open“ hört man eingängigen Rock, mit einem starken Einschlag hin zum Pop. Alles, wirklich alles auf „Eyes Open“ klingt harmonisch und melodiös. Kaum ein Lied ist dabei, welches nicht gleich beim ersten Mal des Hörens ins Ohr geht. Dabei sind das erwähnte „Chasing Cars“, „Shut Your Eyes“, „You Could Be Happy“, „Set The Fire To The Third Bar“ und „Open Your Eyes“ richtiggehende Ohrwürmer. Alles klingt irgendwie ruhig und sehr eingängig auf „Eyes Open“. Dazu trägt nicht nur der sanfte und samtige Gesang des Gary Lightbody bei, sondern auch jede Menge Streicher, die an vielen verschiedenen Stellen des Albums ihren Auftritt haben und alles noch ein wenig lieblicher klingen lassen.

Ein Lied zu finden, welches nicht mit diesen Charakteristika ausgestattet ist, gestaltet sich schwierig, beziehungsweise ist das unmöglich, da wirklich kein Titel großartig gegenüber dem anderen abfällt. Diese Platte dann allerdings unter der Überschrift „Alternative Rock“ einzugruppieren, wie dies häufig geschieht, scheint einigermaßen verfehlt bis völlig unangebracht. Eher geht das Ganze in die Richtung Soft Rock bis eben Pop, was an sich garantiert auch nichts Schlechtes bedeuten muss. Allerdings sollte hier auch erwähnt werden, dass das Album insgesamt sehr glatt klingt. Alles ist eben auf diese durchaus immer vorhandene Eingängigkeit hin getrimmt worden. Ein paar Ecken und Kanten hätten der Platte allerdings auch gut zu Gesicht gestanden. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Fazit: Unter der Überschrift „Pop“ lässt sich „Eyes Open“ sehr gut eingruppieren und stellt wahrlich ein sehr überzeugendes Album dar. Mit Alternative Rock, was man in Verbindung von Musik und Snow Patrol auch immer wieder lesen kann, damit hat „Eyes Open“ allerdings gar nichts zu tun. Wenn Rock, dann schon Soft Rock. Aber egal, die Lieder auf dem Album gehen gut ins Ohr und wissen zu überzeugen und auch sehr zu unteralten. Wer auf sanfte und melancholische Musik steht, die oder der wird viel Spaß mit „Eyes Open“ haben. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Chasing Cars, Shut Your Eyes, Set The Fire To The Third Bar



Mittwoch, 24. August 2016

Snow Patrol – Final Straw




Snow Patrol – Final Straw


Besetzung:

Gary Lightbody – guitar, glockenspiel, vocals, backing vocals, keyboards
Mark McClelland – bass, keyboards
Jonny Quinn – drums
Nathan Connolly – guitar, background vocals


Gastmusiker:

Iain Archer – background vocals (on track 12)
Bruce White – viola
James Banbury – piano, strings, cello
Fiona McCapra – violin


Label: Fiction Records


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Alternative Rock, Pop


Trackliste:

1. How To Be Dead (3:22)
2. Wow (4:02)
3. Gleaming Auction (2:04)
4. Whatever's Left (2:39)
5. Spitting Games (3:46)
6. Chocolate (3:02)
7. Run (5:54)
8. Grazed Knees (2:55)
9. Ways & Means (4:48)
10. Tiny Little Fractures (2:28)
11. Somewhere A Clock Is Ticking (4:32)
12. Same (3:55)

Gesamtspieldauer: 43:31




„Final Straw“ heißt das dritte Studio-Album der britischen Band Snow Patrol, welches im August des Jahres 2003 auf dem Label Fiction Records veröffentlicht wurde. Mit „Final Straw“ starteten die vier Briten erfolgstechnisch gesehen durch – zumindest in Großbritannien und Irland, wo die Scheibe mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Im restlichen Europa hielt sich der Erfolg von Snow Patrol bis zu diesem Zeitpunkt allerdings noch etwas in Grenzen.

Etwas überraschend gewiss, denn auf „Final Straw“ gibt es bereits all jene Ingredienzien in der Musik von Snow Patrol zu hören, die der Band drei Jahre später mit dem Album „Open Your Eyes“ den weltweiten Durchbruch bescherten. Auf „Final Straw“ gibt es sehr melodischen Alternative Rock zu hören, wobei diese Umschreibung gar nicht mal so passend ist, denn oftmals driftet die Musik von Snow Patrol ganz eindeutig in die Richtung zum Pop und vereinigt sich auch mit diesem musikalischen Genre.

Die Musik der Band auf „Final Straw“ klingt sanft und weich. Auch wenn es immer wieder etwas „härtere“ Momente zu hören gibt, so bleibt die Grundstimmung der Platte doch eher ruhig, nachdenklich bis sogar ein wenig melancholisch. Die Texte handeln zumeist vom Thema Nummer Eins in der Pop- und Rock-Musik, nämlich der Liebe. Da gibt es natürlich auch sehr viel intelligentere Ansätze. Allerdings variieren Snow Patrol hier sogar mal das Thema, werden auch mal kritischer, was man ihnen immerhin zu Gute halten möchte. Die Musik geht auf jeden Fall ins Ohr, da sie einfach melodisch ist. Und zumindest ein Ohrwurm ist mit dem sehr nachdenklichen „Run“ ebenfalls enthalten. Zudem noch sehr gelungen sind die beiden Lieder „Spitting Games“ und „Somewhere A Clock Is Ticking“. Beides ebenfalls Ohrumschmeichler, die sich schnell festzusetzen verstehen. Nun und da auch die restlichen Lieder nicht großartig abfallen, eine Nummer, die überhaupt nicht wirkt, auch nicht vorhanden ist, steht dem Hörerlebnis auf „Final Straw“ eigentlich nichts mehr im Wege.

Fazit: Eine Mischung aus Pop und Alternative Rock präsentieren die Briten von Snow Patrol auf „Final Straw“ ihren Fans. Die Musik auf dem Album ist insgesamt sehr unaufgeregt und es wird sehr viel Wert auf Melodiösität und Eingängigkeit gelegt, wofür nicht zuletzt auch einige Streicher sorgen. Und das funktioniert auch. Somit ist „Final Straw“ eine Platte geworden, die all jenen gefallen wird, die auch den ruhigen Moment in der Musik lieben. Neun Punkte.

Anspieltipps: Spitting Games, Run, Somewhere A Clock Is Ticking



Samstag, 23. Januar 2016

Snow Patrol – Up To Now




Snow Patrol – Up To Now


Besetzung:

Gary Lightbody – lead vocals, rhythm guitar
Jonny Quinn – drums, percussion
Nathan Connolly – lead guitar, backing vocals
Paul Wilson – bass guitar, backing vocals
Tom Simpson – keyboards, samples
Mark McClelland – bass guitar


Label: Fiction Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Alternative Rock, Alternative Pop


Trackliste:

CD1:

1. Chocolate (3:02)
2. Chasing Cars (4:27)
3. Crack The Shutters (3:22)
4. Set The Fire To The Third Bar (3:24)
5. Crazy In Love (4:25)
6. Just Say Yes (4:42)
7. Batten Down The Hatch (3:29)
8. You're All I Have (4:34)
9. Hands Open (3:17)
10. Cartwheels (4:09)
11. The Planets Bend Between Us (4:03)
12. Ask Me How I Am (2:36)
13. On/Off (2:42)
14. Making Enemies (4:21)
15. Run (Live) (5:04)


CD2:

1. Take Back The City (4:42)
2. Shut Your Eyes (3:17)
3. An Olive Grove Facing The Sea (2009 Version) (4:59)
4. Run (5:57)
5. Give Me Strength (3:24)
6. Signal Fire (4:27)
7. Spitting Games (3:48)
8. Open Your Eyes (5:40)
9. Dark Roman Wine (4:17)
10. Fifteen Minutes Old (3:09)
11. You Are My Joy (3:46)
12. The Golden Floor (3:19)
13. Starfighter Pilot (3:20)
14. PPP (3:25)
15. Chasing Cars (Live) (5:16)

Gesamtspieldauer: CD1 (57:44) & CD2 (1:02:54): 2:00:38




Snow Patrol ist eine Alternative Rock Band aus Nordirland. Im Jahr 2009 veröffentlichten die Musiker ihr erstes „Best Of…“-Album unter dem Titel „Up To Now“. Darauf zu hören sind Titel aus den ersten fünf Studio-Alben der Band, sowie Nummern von der „The Reindeer Section“, einer Art schottischer Supergroup, die unter Federführung des „Snow Patrol-Kopfes“ Gary Lightbody in den Jahren 2001 und 2002 aktiv war. Schließlich gibt es allerdings auch noch drei unveröffentlichte Titel, also ganz neue Lieder, von denen „Just Say Yes“ sogar als Single zur Promotion des Albums veröffentlicht wurde.

Bei der Veröffentlichung der Scheibe wurde diese nicht als “Greatest Hits” Album beschrieben, da sich auf der Platte eben auch jede Menge Lieder befinden, die niemals als Single veröffentlicht wurden und somit auch keine Hits im eigentlichen Sinne darstellen. Vielmehr wurde „Up To Now“ als ein Album beschrieben, welches die Lieder enthält, die die Band am meisten mag. Und wie es immer in solchen Fällen ist, dies muss nicht unbedingt auch dem eigenen Geschmack entsprechen. Jedoch haben sie eine, wohl für alle ganz annehmbare Auswahl getroffen.

„Up To Now“ enthält eine Ansammlung von, mag es Alternative Rock oder auch Alternative Pop sein, sehr eingängigen Liedern. Diese Aussage trifft auf praktisch jeden dieser dreißig Titel zu, die allesamt sehr melodiös sind. Meistens ist die Stimmung eine eher ruhige, irgendwie nachdenkliche. Wirklich nur manchmal wird das Tempo etwas stärker angezogen, sodass man in diesen Fällen dann auch wirklich von Rock-Musik sprechen kann. Ansonsten ist das wirklich eher Pop. Sehr weich ist sie ansonsten, die Musik von Snow Patrol. Man legt die Scheibe ein und lauscht diesen sanften und unaufgeregten Klängen, kommt zur Ruhe, schnauft durch. Manchem Hörer mag das vielleicht aber sogar zu weichgespült klingen, die Gefahr besteht bei dieser Musik durchaus. Allerdings haben die Nordiren, die inzwischen in Dundee Schottland beheimatet sind, hier dreißig Titel zusammengestellt, von denen mindestens zehn das Zeug dazu haben, wirklich lange hängen und haften zu bleiben. Einige Nummern haben hier wahrlich starken Ohrwurmcharakter. Auch wenn es hauptsächlich weiche Nummern sein, das Gefühl der Langeweile mag hier gerade aus deswegen nicht aufkommen. 

Fazit: Manchmal muss man eine Platte, ein Album einfach mit „schön“ umschreiben. Ich mache das jetzt bei „Up To Now“, weil diese Scheibe so eingängig ist, so gut unterhält. Klar ist diese Musik weich, jedoch überschreitet sie niemals diesen schmalen Grat hin zum Kitsch. Kritisieren könnte man allerdings das Marketing, welches es irgendwie nötig zu haben scheint, „Greatest Hits“-Lieder, denn diese Titel enthält das Album natürlich auch und neue Nummern gemeinsam zu veröffentlichen, um auch die Besitzer der regulären Studioalben dazu zu bewegen, diese Scheibe zu kaufen – ohne dafür sehr viel neues Material ihrer Band zu hören. Aber viele Fans möchten eben alles von ihrer Band besitzen… Ein schönes Album bleibt es trotzdem. Elf Punkte.

Anspieltipps: Chasing Cars, Shut Your Eyes, Run