Posts mit dem Label Winston George werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Winston George werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 29. August 2015

George Winston – Summer




George Winston – Summer


Besetzung:

George Winston – piano


Label: Windham Hill Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: New Age


Trackliste:

1. Living In The Country (3:51)
2. Loreta And Desirée's Bouquet (Part 1) (4:04)
3. Loreta And Desirée's Bouquet (Part 2) (3:28)
4. Fragrant Fields (4:01)
5. The Garden (3:07)
6. Spring Creek (4:08)
7. Lullaby (3:25)
8. Black Stallion (3:49)
9. Hummingbird (5:07)
10. Early Morning Range (2:59)
11. Living Without You (6:01)
12. Goodbye, Montana (Part 1) (2:14)
13. Corrina, Corrina (4:24)
14. Goodbye, Montana (Part 2) (3:11)
15. Where Are You Now (3:36)

Gesamtspieldauer: 57:10




Nachdem sich die Alben zwei bis vier des Pianisten George Winston eher mit den „dunklen“ Jahreszeiten beziehungsweise Monaten beschäftigt hatten, steht auf seinem fünften Werk der Sommer im Mittelpunkt. Veröffentlicht wurde „Summer“ im Jahr 1991, nach neunjähriger Pause zum letzten Album, bewegt sich jedoch ganz in der Tradition der Vorgänger. Erneut greift der US-Amerikaner auch hier auf Stücke anderer Musiker sowie auf Eigenkompositionen zurück. Dieses Mal sind Kompositionen von Pete Seeger, Art Lande, Dominic Frontiere, Philip Aaberg, Steve Fergeson, Carmine Copolla, Randy Newman und Ray Peterson vertreten. Die restlichen sieben Stücke sind die bereits erwähnten Eigenkompositionen des George Winston.

Erneut interpretiert der Pianist die Stücke anderer Künstler auf seine ganz eigene Art und Weise. Alles wirkt weich und sanft, ruhig und irgendwie gelassen. Es muss ein sehr entspannter Sommer gewesen sein, den George Winston hier nachzeichnet. Die stillen, leisen Momente stehen ganz klar im Vordergrund. George Winston lässt die Töne dahinfließen, man schließt die Augen und taucht in diese Jahreszeit ein, die allerdings durch den Titel des Albums vorgegeben wird, keineswegs durch die Musik selbst. Diese würde man eher wieder in den kälteren Jahreszeiten beheimatet vermuten.

Schön anzuhören ist das jedoch allemal. Piano solo dieser Art ist Musik zum Entspannen. Nach einem langen Arbeitstag, nach Stress und Hektik, nach Lärm und Unruhe kann es wohl kaum eine bessere musikalische Entspannung geben, also diese sanften Töne des George Winston. Allerdings kann es beim Entspannen durchaus passieren, dass man gleich ins Land der Träume hinübergleitet, denn die Titel auf „Summer“ sind wahrlich unaufgeregt und unaufregend, sodass so mancher diese vielleicht auch als langweilig abtun könnte.

Fazit: Zum Relaxen ist „Summer“ von George Winston bestens geeignet. Entspannung pur wohnt diesen Klängen inne. Manches Mal könnte George Winston ruhig auch ein wenig mehr „Gewitter“ mit ins Spiel bringen, um diese Jahreszeit noch ein bisschen abwechslungsreicher wirken zu lassen. Nichtsdestotrotz ist „Summer“ jedoch ein schönes Album geworden, ein Album für die stillen Momente des Lebens. Für die sehr stillen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Spring Creek und den Rest



Montag, 3. Februar 2014

George Winston – December




George Winston – December


Besetzung:

George Winston – piano


Label: Windham Hill Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: New Age


Trackliste:

1. Thanksgiving (4:08)
2. Jesus, Jesus, Rest Your Head (2:37)
3. Joy (3:16)
4. Prelude (1:16)
5. Carol Of The Bells (4:00)
6. Night - Part One: Snow (1:57)
7. Night - Part 2: Midnight (1:54)
8. Night - Part 3: Minstrels (2:17)
9. Variations On The Kanon By Johann Pachelbel (5:24)
10. The Holly And The Ivy (4:56)
11. Some Children See Him (3:52)
12. Peace (4:02)

Gesamtspieldauer: 39:39



„Legt die CD „December“ von George Winston ein, legt Euch auf das Sofa, schließt die Augen und wartet was passiert!“ Nun, die oder der eine oder andere wird ins Träumen geraten, sich entspannen oder vielleicht eine kleine Gedankenreise beginnen. Wieder andere werden vielleicht auch nur einschlafen, so sehr kann man mit diesem Album George Winstons aus dem Jahr 1982 relaxen – sogar bis in den Schlaf hinein, was hier allerdings nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten soll.


Die Platte enthält traditionelle Arrangements oder Werke, die George Winston inspirierten und die er zu seiner Musik machte, zu ganz sanfter Piano-Musik, die hier so herrlich leicht und schwebend dargeboten wird. Das Album, der dritte Teil einer Trilogie, die sich mit den beiden kälteren Jahreszeiten Herbst und Winter beschäftigt, gilt dabei mit als ein Grundstein des aufkommenden New Age. Und der Umstand der Zugehörigkeit zu diesem Genre, kann der Platte auch vor allem gegen Ende hin wahrlich nicht abgesprochen werden. Hier wird es dann immer sanfter, leiser und auch minimalistischer. Dabei ist es ein wenig überraschend, dass alle Lieder, trotz des Albumnamens „December“, einen religiösen Titel tragen, der allerdings auf den Ursprung der jeweiligen Nummern zurückgeht.

Einige unglaublich schöne Kompositionen hält die CD für den Hörer parat. Das beginnt gleich mit dem melancholischen Eröffnungsstück „Thanksgiving“. Weite Landschaften eröffnen sich hier dem Hörer vor dem geistigen Auge, schneebedeckt und verlassen, alles klingt sehr sehnsüchtig und ein wenig traurig. Ganz anders das Stück „Joy“, welches entsprechend seinem Namen eine gewisse Freude ausstrahlt und Optimismus sowie Aufbruchsstimmung vermittelt. Und dann ist da natürlich noch das „Meisterwerk“ des Albums „Carol Of The Bells“. Wunderschöne, mal fließende, dann wieder perlende Pianoklänge bahnen sich hier den Weg zum Ohr des Hörers. Musik zum Eintauchen.

Fazit: Wer Musik zum Entspannen sucht, dem sei diese Platte wärmstens empfohlen. Viele schöne Stücke beinhaltet das Album, welches bestens für den Abend geeignet ist, um den Tag nochmals Revue passieren zu lassen. Nicht alles kann dabei zwar durchweg überzeugen, denn wenn es zu minimalistisch wird, kann einen durchaus auch wirklich der Schlaf beim Hören übermannen. Aber das passiert wohl vielen Menschen während einer Meditation – und genau das hört man hier auch, Musik zum Meditieren und Ins-sich-gehen. Neun Punkte.

Anspieltipps: Thanksgiving, Carol Of The Bells