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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Supertramp – Paris




Supertramp – Paris


Besetzung:

Rick Davies – keyboards, vocals, harmonica
Roger Hodgson – guitars, keyboards, vocals
John Helliwell – saxophones, woodwinds, keyboards, vocals, spoken intros
Dougie Thomson – bass
Bob Siebenberg – drums, percussion


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1980


Stil: Art Rock


Trackliste:

Seite 1

1. School (5:41)
2. Ain't Nobody But Me (5:24)
3. The Logical Song (3:56)
4. Bloody Well Right (7:23)

Seite 2

1. Breakfast In America (2:57)
2. You Started Laughing (4:02)
3. Hide In Your Shell (6:54)
4. From Now On (7:05)

Seite 3

1. Dreamer (3:44)
2. Rudy (7:08)
3. A Soapbox Opera (4:51)
4. Asylum (6:51)

Seite 4

1. Take The Long Way Home (4:57)
2. Fool's Overture (10:57)
3. Two Of Us (1:25)
4. Crime Of The Century (6:31)

Gesamtspieldauer: 1:34:44




Das Live-Album „Paris“, welches ursprünglich „Roadworks“ heißen sollte, erschien im September 1980 auf dem Musiklabel A&M Records in Form eines Doppelalbums. Supertramp mussten die Lücke zwischen zwei Studioalben füllen. Die Platte „Breakfast In Amerika“ war weltweit ein Erfolg geworden und ein Nachfolger dafür war noch nicht in Sicht. Also sollte ein Live-Album erscheinen, welches Lieder enthielt, die auf der „Breakfast In Amerika“-Tour gespielt worden waren. Bei der Sichtung des Materials stellte sich heraus, dass vor allem jene Aufnahmen, die am 29. November 1979 während der Show im Pavillon de Paris entstanden, am besten gelungen waren. Diese Aufnahmen bilden das Gros der Veröffentlichung. Ergänzt wurden diese Aufnahmen durch weitere in Paris aufgenommenen Liedern, die dann allerdings bei anderen Shows eingespielt worden waren. Daher lag es nun also schon sehr nahe, das ganze Album „Paris“ zu nennen, was dann auch geschah.

„Paris“ ist eine Art live eingespieltes „Best Of“-Album von Supertramp. Natürlich fehlen ein paar der weiteren Höhepunkte der Band, wie „Even In The Quietest Moments“ oder „Child Of Vision“, die jeweils den deutlich schlechteren Aufnahmen zum Opfer fielen, trotzdem kann die Platte den Supertramp-Fan durchaus begeistern. Zwar sind die Lieder allesamt sehr nahe am Original angelegt, jedoch wird dieses „Live-Gefühl“ durchaus mit den einzelnen Stücken transportiert. Und die jeweiligen Titel haben es wahrlich in sich, was nicht zuletzt an der dann doch noch vorhandenen guten Aufnahmequalität liegt.

Titel wie „The Logical Song“, „Hide In Your Shell“, „A Soapbox Opera“, „Fool's Overture“ oder „Crime Of The Century“ lassen das Herz eines jeden Supertramp Fans selbstverständlich höher schlagen. Klar ist dabei auch, dass es gerade die Lieder aus der Feder des Roger Hodgson sind, die hier am meisten überzeugen können. Richtig gelungene Titel von Seiten des Rick Davis sind auf „Paris“ lediglich das bereits erwähnte „Crime Of The Century“, sowie „Bloody Well Right“. Trotzdem macht die Scheibe in ihrer Gesamtheit sehr viel Spaß und auch das Abwechseln zwischen einem Roger Hodgson- und einem Rick Davis-Titel erhöht durchaus die Spannung des ganzen Albums.

Fazit: Für Freunde der Musik von Supertramp sicherlich eine Bereicherung. Zwar sind alle Lieder sehr nah am Original gehalten, die Variationen sind zumeist nur marginal, trotzdem lohnt die Scheibe wegen des durchaus doch vorhandenen Live-Charakters der einzelnen Titel. Zu hören gibt es auf „Paris“ eine Art Werkschau über das Schaffen der Band in den 70er Jahren. Eine Art „Live-Best-Of“-Album mit ein paar Lücken. Letzteres macht dabei aber nichts, sehr gelungen ist das Album nämlich trotzdem. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: Fool's Overture



Freitag, 7. Februar 2014

Supertramp – Indelibly Stamped




Supertramp – Indelibly Stamped


Besetzung:

Roger Hodgson – acoustic and lead guitar, bass guitar, lead vocals
Rick Davies – harmonica, keyboards, lead vocals
Kevin Currie – percussion, drums
Frank Farrell – bass guitar, piano, electric piano, accordion, backing vocals
Dave Winthrop – flute, saxophone, lead vocals


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1971


Stil: Rock, Rock’n’Roll


Trackliste:

1. Your Poppa Don't Mind (3:04)
2. Travelled (4:24)
3. Rosie Had Everything Planned (3:01)
4. Remember (4:12)
5. Forever (5:01)
6. Potter (2:24)
7. Coming Home To See You (4:44)
8. Times Have Changed (3:49)
9. Friend In Need (2:08)
10. Aries (7:37)

Gesamtspieldauer: 40:33 




Was liest man da nicht so alles im Netz über dieses zweite Album „Indelibly Stamped“ von Supertramp. „Die Platte klingt deutlich ausgereifter, als noch das Debut“: Nö! „Wem das erste Album von Supertramp gefallen hat, dem wird dieses mit Sicherheit auch sehr gut gefallen.“ Nö! „Wem die späteren Alben von Supertramp gefallen, dem wird dieses Album sicherlich gefallen.“ Nö! „Der spätere Supertramp-Sound ist hier bereits ganz deutlich herauszuhören.“ Echt? Wo ist das deutlich herauszuhören? „Das Album klingt rockiger als der Vorgänger und alle weiteren Alben.“ Okay, da bin ich dabei! „Das ist die beste Platte von Supertramp.“ Nein, ganz bestimmt nicht und sogar ganz im Gegenteil! Es ist die schlechteste Platte von Supertramp – zumindest von denen, an denen Roger Hodgson beteiligt war. Nach seinem Ausscheiden hat die Band unter der Riege Rick Davies‘ zwar noch einige Platten veröffentlicht, die ich ebenfalls gehört habe, die mich allerdings ebenfalls weder interessierten noch begeisterten. Aber wer weiß das schon, bei noch genauerem Hören wäre da vielleicht noch eine Scheibe dabei gewesen, die der Band Supertramp noch weniger gelungen ist als diese hier.

Das liegt alles nicht zuletzt am Umstand, dass hier auf dieser Veröffentlichung Rick Davies fest die Zügel in Händen zu halten schien. Die Musik von Supertramp lebt jedoch von den Ideen und dem Gespür für Melodiösität des Roger Hodgson. Klar hat Rick Davies auch ein paar tolle Songs zum Bandkatalog beigetragen, jedoch deutlich in geringerem Maße als jener zweite Komponist der Band. Es ist mit Sicherheit die raueste und rockigste Platte der Band, bei der auch der Rock’n’Roll immer wieder seinen Auftritt bekommt. Allerdings kann das hier alles nicht begeistern, sondern langweilt eher. Keine Melodie, die einen packt, keine Idee, die einen begeistert, nichts, was einen fesselt. Zwei Ausnahmen gibt es diesbezüglich vielleicht. Da ist zum einen der zweite Titel „Travelled“, bei dem man zum ersten Mal auch das für die Musik von Supertramp so typische Saxophon zu hören bekommt. Hier ist es jetzt allerdings nicht John Helliwell, der die Backen bläht, sondern Dave Winthrop. Dieser war genauso neu zur Band gestoßen wie Kevin Currie und Frank Farrell. Aus dem Quartett der Debut-Platte war ein Quintett geworden, nur Davis und Hodgson waren von der Ur-Besetzung übrig geblieben. Und auch diese Zusammenstellung hielt nur für dieses eine Album, danach scharrten die beiden Songschreiber erneut neue Musiker um sich, um dann mit dem nächsten Album „Crime Of The Century“ den weltweiten Durchbruch zu schaffen.

Nun noch zur zweiten Ausnahme auf dem Album. Das wäre die letzte Nummer „Aries“. Diese klingt mitunter fast schon wie eine Improvisation und nähert sich sogar dem Genre des Progressive Rock ein wenig an. Zwar ist dieser Titel auch nicht zu den besten Liedern der Band zu zählen, er sorgt jedoch für Abwechslung in dieser Reihe von deutlich weniger gelungenen Liedern der Platte. Hervorzuheben ist bei dieser Nummer zusätzlich das tolle Querflötenspiel des Dave Winthrop.

Fazit: „Indelibly Stamped“ hat etwas Besonderes. Und das ist das Album-Cover auf dem man die tätowierten und entblößten Brüste des Modells Marion Hollier bestaunen darf. Mein Gott war das aufregend, dieses Album an seiner Mutter vorbei ins Kinderzimmer zu schmuggeln. Dann ständig mit der Angst lebend, doch mal die Plattenhülle versehentlich nicht wieder gut zwischen die anderen Scheiben zu schieben. Irgendwann musste man sich darum aber nicht mehr sorgen, denn allzu oft fand das Album nicht den Weg auf den Plattenteller, da es einfach die nichtssagendste und langweiligste Musik von Supertramp enthielt – okay, zumindest in der Ära mit Roger Hodgson. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Travelled, Aries



Freitag, 31. Januar 2014

Supertramp – Supertramp




Supertramp – Supertramp


Besetzung:

Rick Davies – organ, harmonica, piano, electric piano, vocals
Roger Hodgson – acoustic guitar, bass guitar, cello, flageolet, vocals
Robert Millar – drums, percussion, harmonica
Richard Palmer – acoustic guitar, balalaika, electric guitar, vocals


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1970


Stil: Pop, Rock, Progressive Rock


Trackliste:

1. Surely (0:31)
2. It's A Long Road (5:33)
3. Aubade And I Am Not Like Other Birds Of Prey (5:17)
4. Words Unspoken (3:59)
5. Maybe I'm A Beggar (6:44)
6. Home Again (1:10)
7. Nothing To Show (4:53)
8. Shadow Song (4:23)
9. Try Again (12:02)
10. Surely (3:08)

Gesamtspieldauer: 47:50




1970 veröffentlichte die britische Band Supertramp ihr erstes Album unter dem gleichzeitigen Bandnamen. Diese Platte hat relativ wenig mit der Musik zu tun, die die Band später überaus erfolgreich werden ließ und wurde auch in einer anderen Besetzung eingespielt. Roger Hodgson und Rick Davies, die beiden Songschreiber von Supertramp, waren hier zwar bereits „an Bord“, allerdings stießen die restlichen Musiker der erfolgreichsten Phase der Band erst später dazu. Hier, auf dem Debut, vervollständigten Robert Millar und Richard Palmer die Band, die damals somit noch ein Quartett war.

Und diese erste Veröffentlichung ist überaus gelungen, auch wenn sie, wie bereits erwähnt, nur schwerlich mit den späteren Alben der Band zu vergleichen ist. Auf „Supertramp“ hört man klasse eingängige Musik, auf der dieses, den Stil prägende Keyboard noch nicht im Mittelpunkt stand. Hier wird noch experimentiert, es wird deutlich mehr gerockt und manches Mal klingen die Lieder auch ein klein wenig nach Folk. Man hört ausgiebige Instrumentalpassagen, die dann sogar sehr dem Progressive Rock zuzuordnen sind.

Dieses Gespür für die eingängige Melodie belegt Roger Hodgson bereits auf diesem Album. Alles klingt, ist spannend und ist auch von den Texten her sehr überzeugend und vereinnehmend. Alles klingt ein klein wenig sentimental und melancholisch und auch die Instrumentierung mit Flöten, Mundharmonika, Balalaika, Cello, etc. tragen zu dieser Atmosphäre und gleichzeitig zu dieser Wärme der Musik bei. Zu erwähnen ist hier natürlich auch, dass die Musiker die verschiedenen Instrumente alle selbst eingespielt haben, was heute auch nicht mehr selbstverständlich ist.

Fazit: Dieses erste Album überzeugt, unabhängig davon, ob man was mit der späteren Musik von Supertramp anzufangen weiß. Alles auf dieser Debüt-Platte ist spannend und interessant. Zudem überrascht auch die Laufzeit dieses Albums, die mit knapp 48 Minuten damals sehr ungewöhnlich war. Wer der Supertramp-Musik gepaart mit Rock und Progressive Rock mal eine Chance geben will, die oder der sollte hier unbedingt reinhören. Elf Punkte.

Anspieltipps: Words Unspoken, Maybe I'm A Beggar, Try Again



Sonntag, 11. September 2011

Supertramp – “…famous last words…”

 


Supertramp – “…famous last words…”


Besetzung:

Rick Davies − vocals , keyboards
Roger Hodgson − vocals , keyboards, guitars
John Helliwell – saxophones, keyboards
Dougie Thomson − bass
Bob Siebenberg − drums


Gastmusiker:

Ann and Nancy Wilson - backing vocals
Claire Diament - backing vocals
Richard Hewson – string arrangement


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Pop


Trackliste:

1. Crazy (4:45)
2. Put on Your Old Brown Shoes (4:21)
3. It's Raining Again (4:26)
4. Bonnie (5:39)
5. Know Who You Are (5:02)
6. My Kind of Lady (5:17)
7. C'est le Bon (5:34)
8. Waiting So Long (6:36)
9. Don't Leave Me Now (6:24)

Gesamtspieldauer: 47:58



“…Famous Last Words…” ist das siebte Album der Band Supertramp und gleichzeitig die letzte Veröffentlichung, auf der Hodgson und Davies gemeinsam zu hören sind. Nach der, sich an das Album anschließenden Welttournee, gab Roger Hodgson im September 1983, auf einem Konzert in München, seinen Abschied von Supertramp bekannt.

Und was ist musikalisch von diesem letzten gemeinsamen Werk zu halten? Auch wenn die Platte international sehr erfolgreich war, so ist sie meiner Meinung nach doch das mit Abstand schwächste Album, welches Supertramp in der Besetzung Hodgson – Davies – Helliwell – Thomson – Siebenberg veröffentlichten.

Die fünf Stücke mit den ungeraden Nummern sind dabei von Roger Hodgson geschrieben worden, die restlichen vier Tracks stammen alle aus der Feder Rick Davies‘. Und leider fehlt auf diesem Album der „Übertrack“, es gibt kein „Fool’s Overture“ wie auf „Even In The Quietest Moments“ oder einen „Logical Song“ wie auf „Breakfast In America“. Die fünf Stücke von Hodgson sind alle ganz nett anzuhören, aber eben nichts Besonderes. Das beste Stück der fünf Kompositionen ist dabei noch der letzte Track „Don’t Leave Me Now“, der mit seiner Melodie und seiner Instrumentierung punkten kann. Ein richtig gutes Lied, welches wehmütige Erinnerungen an die Hodgson-Kompositionen der 70er Jahre weckt. Aber der Rest? „It’s raining Again“ ist ein Tralala-Liedchen auf billigstem Schlagerniveau. In eine ähnliche Richtung geht „C’est Le Bon“. Wären da noch „Crazy“ und „Know Who You Are“: Beides Stücke, die bei mir keinen tieferen Eindruck hinterlassen. Das gilt vor allem für „Know Who You Are“, ein Stück, das richtig langweilig ist.

Und was ist mit den Davies-Kompositionen? Mit “Put on Your Old Brown Shoes”, “Bonnie” und “My Kind of Lady” kann ich überhaupt nichts anfangen. Wobei mich ersteres und letzteres Lied sogar richtig nerven, “Bonnie” kann ich mir wenigstens noch unaufgeregt anhören.

Bliebe noch der achte Titel auf dem Album „Waiting So Long“, bei dem Davies dann doch noch beweist, dass auch er ab und zu lichtere Momente hat. Das Lied ist okay. Zwar kein Höhepunkt im Schaffen Supertramps, aber immerhin, wie gesagt: Okay!

Fazit: „…Famous Last Words…“ war sehr erfolgreich. Für mich ist es aber viel zu viel Allerweltspop und viel zu wenig Überraschung, zu wenig schöne Melodien, zu wenig der Supertramp-Sound, den ich liebe. Wenn man dann noch weiß, dass sich Hodgson und Davies bereits bei der Produktion des Albums nicht mehr „grün“ waren und Hodgson das Ergebnis in einem Interview als „kleinsten gemeinsamen Nenner“ bezeichnete, dann ist das Resultat nicht wirklich überraschend. Von mir gibt es dafür auch nur wehmütige sechs Punkte.

Anspieltipps: Waiting So Long, Don’t Leave Me Now


Samstag, 10. September 2011

Supertramp – Even In The Quietest Moments…





Supertramp – Even In The Quietest Moments…


Besetzung:

Rick Davies − vocals , keyboards
Roger Hodgson − vocals , keyboards, guitars
John Helliwell – wind instruments, vocals
Dougie Thomson − bass
Bob Siebenberg − drums, percussion


Gastmusiker:

Gary Mielke − oberheim-programming


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1977


Stil: Pop


Trackliste:

1. Give A Little Bit (4:09)
2. Lover Boy (6:53)
3. Even in the Quietest Moments (6:29)
4. Downstream (4:04)
5. Babaji (4:52)
6. From Now On (6:22)
7. Fool's Overture (10:52)

Gesamtspieldauer: 43:34 



“Even In The Quietest Moments” ist die fünfte Platte der Formation Supertramp. Und auf dieser Veröffentlichung befinden sich sieben Nummern, vier von Roger Hodgson und drei Stücke von Rick Davies.

Und zwei dieser sieben Stücke sind herausragend. Da ist zum einen das Titelstück „Even In The Quietest Moments“. Ein klasse Nummer, schön getragen. Es beginnt mit Vogelgezwitscher und einer gezupften akustischen Gitarre und wird dann abgerundet durch die Klarinette Helliwells. Ein toller Anfang, aber auch was danach folgt, macht das Stück zu einem wunderschönen Titel. Getragen fließt Hodgsons Gesang aus den Boxen - ohne dabei ins Seichte abzudriften. Schön dabei auch der Duettgesang mit Rick Davies. Ein tolles, ruhiges Lied ist das, welches in seinen sechseinhalb Minuten nie langweilig wird.

Und da wäre dann noch „Fool's Overture“, ein Titel, der in knapp elf Minuten alles das beinhaltet, was einen Song zu einem Klasselied werden lässt. „Fool’s Overture“ geht dabei in die Richtung progressiver Rock, denn in diesem Stück ist alles enthalten, was das Herz des Prog-Fans höherschlagen lässt. Tolle Melodien, Rhythmus- und Tempowechsel, bombastische wie ruhige Abschnitte und überraschende Dinge, wie zum Beispiel Winston Churchills legendärer Ausspruch „We will never surrender“. „Fool's Overture“ gehört für mich mit zu den besten drei Stücken, die Supertramp jemals veröffentlicht hat. Das Stück ist eine akustische Reise, die an jeder Stelle begeistern kann. Ein Highlight der Rockmusik.

Nun, was wäre noch auf dem Album? Da wäre zum einen das schöne „Babaji“ zu nennen. Ein Track, der langsam beginnt und erst allmählich an Fahrt gewinnt, bis er sich zu einer flotten Popnummer entwickelt. Nicht schlecht gemacht. Der Rest der Stücke auf dem Album kann allerdings mit der Klasse der genannten drei Titel nicht mehr mithalten.

Da wäre zum einen die Singleauskopplung „Give A Little Bit“. Das Ganze klingt irgendwie ein bisschen nach Folk und ist mir einfach zu glatt und eingängig. Ich finde in dem Stück keine Stellen, die mich mitreißen, es ist irgendwie nette Hintergrundmusik.

Blieben noch die drei Davies Kompositionen „Lover Boy“, „Downstream“ und „From Now On“. Alle drei Stücke berühren und fesseln mich nicht. Ich kann damit einfach nichts anfangen und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich diese Stücke auf der Fernbedienung überspringe. Wahrscheinlich tue ich Herrn Davies da Unrecht, aber mir gefallen die drei Lieder nicht und bleiben für mich Allerwelts-Pop.

Fazit: Mit „Fool’s Overture“ enthält die CD eines der besten Stücke Supertramps. Allein dieser Track lohnt den Kauf. Auch das Titelstück und das Lied „Babaji“ können überzeugen, die restlichen Kompositionen jedoch, vor allem die Davies-Stücke, fallen für mich qualitativ ganz stark ab. Aber wie gesagt, die Platte enthält auch Highlights und erhält so von mir 10 Punkte.

Anspieltipps: Fool’s Overture, Even In The Quietest Moments, Babaji



Freitag, 9. September 2011

Supertramp – Crisis? What Crisis?





Supertramp – Crisis? What Crisis?


Besetzung:

Rick Davies − vocals , keyboards
Roger Hodgson − vocals , keyboards, guitars
John Helliwell – wind instruments, vocals
Dougie Thomson − bass
Bob Siebenberg − drums, percussion


Gastmusiker:

Richard Hewson – orchestra and choir arrangement


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1975


Stil: Pop


Trackliste:

1. Easy Does It (2:16)
2. Sister Moonshine (5:15)
3. Ain't Nobody But Me (5:11)
4. A Soapbox Opera (5:00)
5. Another Man's Woman (6:17)
6. Lady (5:25)
7. Poor Boy (5:08)
8. Just A Normal Day (4:03)
9. The Meaning (5:24)
10.Two Of Us (3:28)

Gesamtspieldauer: 47:25 



Ein Jahr nach ihrem internationalen Durchbruch mit „Crime Of The Century“ brachten Supertramp mit „Crisis? What Crisis?“ ihre nächste Veröffentlichung auf den Markt. Und auch dieses Mal teilten sich Rick Davies und Roger Hodgson wieder das Songwriting, wobei sechs der zehn Stücke aus der Feder Hodgsons stammen und Davies vier Stücke beisteuerte.

Es beginnt mit Hodgons „Easy Does It“ und hier genauer mit Straßengeräuschen und einem fröhlichen Pfeifen, bis schließlich ein Autohupen das Lied auch instrumental beginnen lässt. „Easy Does It“ ist ein leicht schwebender Song, der seinem Namen mit dem „Easy“ alle Ehre macht. Sicher nicht die beste Komposition Hodgsons, ohne dabei jedoch schlecht zu sein. Noch besser macht er es aber bei „Sister Moonshine“. Ebenfalls ein Gute-Laune-Lied, welches mit einer schönen Melodie aufwartet und, im Gegensatz zu vielen anderen Liedern Hodgsons, einen treibenden Rhythmus besitzt. Schön hierbei wieder das Mundharmonikaeinsatz und die Flöte gegen Ende des Stücks.

„Ain't Nobody But Me” ist dann die erste Komposition Davies’ auf dem Album. Was toll mit Piano und Keyboard beginnt, wird dann rockig, kann aber irgendwie nicht so recht zünden. Dazu kommt dann ein ganz süßlicher Refrain, der zwar irgendwie zum Rest des Liedes passt, mich jedoch auch nicht überzeugen kann.

Aber dann kommt es schon: „A Soapbox Opera“, das Stück schlechthin auf dem Album und ein Lied, weswegen sich alleine schon der Kauf dieser Scheibe lohnen würde. Alles wirkt bei diesem Stück irgendwie zerbrechlich, was sicherlich nicht zuletzt an der Stimme Roger Hodgsons zusammen mit der Instrumentierung liegt: Piano, Keyboard und Streicher machen diese Nummer zu einem Erlebnis. Eines der besten Lieder Supertramps - für den einen oder anderen vielleicht zu zerbrechlich oder zu schwebend oder zu süß, für mich jedoch einfach nur schön.

Aber auch Rick Davies kann gute Lieder schreiben. Das beweist er mit der Nummer „Another Man's Woman”. Deutlich rockiger und treibender ist dieses Stück und es verfügt über einen klasse Refrain, der einfach zum Mitwippen animiert. Der Song ist ein klasse Kontrapunkt zum vorherigen Stück.

Und schon ist wieder Roger Hodgson an der Reihe. „Lady“ beginnt mit Xylophonklängen und weist dann den so typischen Supertramp-Keyboardsound auf. Ein schönes Lied, was man wieder unter der Kategorie „Gute-Laune-Stück“ ablegen kann.

Dann kommen wieder zwei Davies Kompositionen. „Poor Boy” und “Just A Normal Day”. Nun, ich kann mir nicht helfen, aber diese Stücke überzeugen mich einfach nicht. Eher im Gegenteil, sie langweilen. „Poor Boy“ besitzt dabei sogar diesen typischen Supertramp-Sound, kann aber trotzdem nicht zünden. “Just A Normal Day” ist sehr bluesig, aber hier finde ich die Streicher einfach zu schmalzig. Allerdings verschafft Davis John Helliwell immer wieder Arbeit. Die Klarinettensoli in den beiden Stücken sind ganz nett, aber das war es auch schon.

Zum Abschluss gibt es dann noch mal zwei Hodgson-Kompositionen. Und beide heben die Klasse des Albums wieder deutlich an. Da ist zum einen das schöne „The Meaning“, ein gitarrenlastiges Stück, bei dem das Keyboard dieses Mal nur eine untergeordnete Rolle spielt und welches ebenfalls ein tolles Klarinettensolo aufweist. Und schließlich ist da noch das kurze, leise und fast schon schwebende „Two Of Us“. Roger Hodgson singt dort so, als ob er kurz vor dem Weinen steht. Aber es passt wunderbar zu dem Stück. Und noch ein „Aber“: Man muss seinen Falsett-Gesang auch mögen, sonst hat man gerade mit diesem letzten Stück nicht viel Spaß.

Fazit: Mit gefällt der Gesang Hodgsons und auch mit „Crisis? What Crisis?“ haben Supertramp ein klasse Album als Nachfolger von “Crime Of The Century” vorgelegt. Es erreicht aber nicht ganz dessen Klasse, sodass ich diesem Album elf Punkte verleihe.

Anspieltipps: A Soapbox Opera, Another Man’s Woman, The Meaning, Two Of Us



Donnerstag, 8. September 2011

Supertramp – Crime Of The Century






Supertramp – Crime Of The Century


Besetzung:

Rick Davies − vocals , harmonica, keyboards
Roger Hodgson − vocals , piano, guitars
John Helliwell – saxophone, clarinet, vocals
Dougie Thomson − bass
Bob Siebenberg − drums, percussion


Gastmusiker:

Richard Hewson – string arrangement


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1974


Stil: Pop


Trackliste:

1. School (5:37)
2. Bloody Well Right (4:32)
3. Hide In Your Shell (6:49)
4. Asylum (6:44)
5. Dreamer (3:31)
6. Rudy (7:21)
7. If Everyone Was Listening (4:05)
8. Crime Of The Century (5:34)

Gesamtspieldauer: 44:10 



Mit dem Album „Crime Of The Century“ schafften Supertramp 1974 den Durchbruch. Und es sind wahrlich tolle Songs auf diesem Album vertreten, auf dem man zum ersten Mal diesen unverwechselbaren Sound hört, der Supertramp in der Musikgeschichte bisher einmalig macht.

Es geht los mit dem Titel „School“ aus der Feder von Roger Hodgson. Markant hier das Mundharmonikaspiel zu Beginn, was fast schon Erinnerungen an die Musik eines Italo-Westerns der späten 60er Jahre aufkommen lässt. Was dann folgt ist ein tolles Stück Musik: Sehr melodiös und durch Roger Hodgsons Stimme sehr eindringlich. Beginnt das Lied äußerst ruhig, so hört man schließlich im Hintergrund Kinderrufen (vom Pausenhof?), es ertönt ein Schrei und das Lied nimmt Fahrt auf. Ein toller Track und auch immer ein Highlight auf früheren Supertramp Konzerten.

Die nächste Nummer heißt „Bloody Well Right“ und stammt aus der Feder Rick Davies‘. Ein völlig anderer Song, der nach einer ruhigen Pianoeinleitung zu einem richtigen Rhythm-And-Blues-Stück wird, bei dem auch die schwereren Gitarren zu hören sind. Mit Sicherheit einer der besten Songs, die Rick Davies jemals geschrieben hat. Toll hier auch der Gesang, der zum Teil wie ein Frage-und-Antwort-Spiel angeordnet ist.

Und es geht klasse weiter auf dieser CD. Das nächste Stück, „Hide In Your Shell“ stammt wieder von Roger Hodgson, wirkt verträumt und besitzt eine wunderschöne Melodie. Klasse zum Tragen kommt hier der Falsett-Gesang Hodgsons, der bei dieser Nummer so schön verzweifelt wirkt.

„Asylum“ ist wieder eine Davies-Nummer und erneut deutlich rockiger. Ebenfalls nicht schlecht gemacht und sehr abwechslungsreich, was auch durch die zum Teil orchestrale Instrumentierung noch unterstrichen wird. Es folgt sogleich wieder ein Klassiker aus dem Repertoire von Supertramp: „Dreamer“. Wenn ich nach dem typischsten Supertramp-Song gefragt werden würde, dann würde meine Wahl wohl auf dieses Lied fallen. Man hört sowohl Hodgson wie Davies singen und die Keyboards klingen nach Supertramp, wie sie es stärker nicht könnten. Ein klasse Stück Musik.

Es folgen die beiden schwächsten Stücke auf dem Album. „Rudy“ von Davies und „If Everyone Was Listening” von Hodgson. “Rudy” ist mir zu bluesig und ich kann damit nur in einzelnen Passagen etwas anfangen. „If Everyone Was Listening” ist mir eindeutig zu langweilig. Das haben wohl auch Supertramp selbst so gesehen, denn es ist der einzige Song dieser Veröffentlichung, der nicht auf dem tollen Live-Album „Paris“ aus dem Jahr 1980 vertreten ist.

Ein Highlight haben Supertramp allerdings noch parat und sich für das Ende aufgehoben. Und das ist das Titelstück „Crime Of The Century“. Habe ich bei „Bloody Well Right“ bereits geschrieben, dass es einer der besten Davies-Stücke ist, so kann ich mich hier präzisieren, dieses Stück ist in all seinem Aufbau, seiner Instrumentierung und seinem Bombast, das beste Lied, das Davies meiner Meinung nach jemals geschrieben hat. Ein tolles Lied und ein würdiger Abschluss für ein klasse Album.

Fazit: Nicht von Ungefähr schafften die fünf Briten mit diesem Album ihren internationalen Durchbruch. Die CD ist gespickt mit tollen Songs, die hier sogar nicht nur von Roger Hodgson kommen, nein, zu denen hier auch Rick Davies seinen Beitrag geleistet hat. Auch dieses Album der Band Supertramp hat somit eine Eins verdient und bekommt von mir daher 13 Punkte.

Anspieltipps: School, Bloody Well Right, Hide In Your Shell, Dreamer, Crime Of The Century



Mittwoch, 7. September 2011

Supertramp – Breakfast in America






Supertramp – Breakfast in America


Besetzung:

Rick Davies − vocals , keyboards
Roger Hodgson − vocals , keyboards, guitars
John Helliwell – woodwind instruments
Dougie Thomson − bass
Bob Siebenberg − drums


Gastmusiker:

Gary Mielke – oberheim programming
Slyde Hyde − trombone, tuba


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Pop


Trackliste:

1. Gone Hollywood ( 5:19)
2. The Logical Song (4:11)
3. Goodbye Stranger (5:50)
4. Breakfast In America (2:39)
5. Oh Darling (4:03)
6. Take The Long Way Home (5:08)
7. Lord Is It Mine (4:10)
8. Just Another Nervous Wreck (4:25)
9. Casual Conversations (2:59)
10. Child Of Vision (7:28)

Gesamtspieldauer: 46:12 



Wer die etwas anspruchsvollere Popmusik der Endsiebziger mag, der wird dieses Album lieben. Und vielleicht geht es dem Hörer da genau wie mir: Beim Hören von Supertramp Musik werde ich immer an die Frage „Beatles oder Rolling Stones?“ erinnert. Nicht, dass die Supertramp-Musik wie die, einer der genannten Bands klingt. Aber genau, wie man eben die Beatles oder eben die Rolling Stones irgendwie besser fand, so stellt sich bei Supertramp die Frage, ob man eher auf die Stücke von Roger Hodgson, oder aber auf die von Rick Davies steht. Denn diese beiden Musiker teilten sich das Songwriting ziemlich gleichberechtigt untereinander auf. Und bei mir lässt sich die Frage „Hodgson oder Davies“ auch ganz klar beantworten: Hodgson. Allerdings hat Rick Davies zum Gelingen von „Breakfast in America“ auch einige gute Stücke beigetragen.

Die Platte beginnt mit „Gone Hollywood“, einer Davies-Nummer. Das Stück lebt vom Klavierspiel Davies‘ und dem Falsett-Gesang der ganzen Band und erinnert, gerade in diesen Teilen, stark an die Bee Gees. Wenn dann allerdings noch die Klarinette von John Helliwell ertönt, wird es eindeutig zu einem Stück von Supertramp - unverwechselbar. Die Nummer weist in ihren Tempowechseln eine schöne Dramaturgie auf und gehört für mich mit zu den besten Stücken aus der Feder von Rick Davies.

Anschließend ertönt bereits der Supertramp-Song schlechthin: „The Logical Song“. Ein Stück aus der Feder Hodgsons, was auch nach über 30 Jahren nichts von seiner Klasse verloren hat. Hier hört man das für Supertramp so typische Keyboard, das Lied hat eine wahnsinnig schöne Melodie und der Gesang von Roger Hodgson ist so wunderbar verzweifelt. Für mich einer der besten Popsongs überhaupt - nicht nur von Supertramp.

Weiter geht es wieder mit einer Davies Nummer: „Goodbye Stranger“. Klar ist es schwierig, nach diesem Vorgänger zu überzeugen. Das Lied weist allerdings ebenfalls wieder den typischen Supertramp-Keyboardsound und Falsett-Gesang auf und ist ein ganz netter Popsong, aber nichts Besonderes.

Es folgt der Titeltrack des Albums: „Breakfast In America“, wieder von Roger Hodgson komponiert. Das kürzeste Stück auf der Platte ist erneut unglaublich eingängig und hat seine Stärke durch das Tuba-Spiel sowie den Klarinetteneinsatz. Das Zusammenspiel dieser beiden Blasinstrumente hat es in der Geschichte der Popmusik in dieser Form sicher nur bei Supertramp gegeben und macht den Supertramp-Sound, neben dem Klang des Keyboards, so unverwechselbar.

Es folgt „Oh Darling“, ein etwas langweiliger Track, der hauptsächlich vom mehrstimmigen Gesang lebt, allerdings nicht an die Klasse der anderen Tracks heranreicht. Aber sogleich folgt wieder ein Stück von Roger Hodgson „Take The Long Way Home“ und damit ein weiterer Höhepunkt des Albums. Klasse hier gleich zu Beginn das Mundharmonika-Solo in Verbindung mit dem Pianosound. Und auch bei diesem Stück beweist Roger Hodgson einmal mehr, dass er die Gabe hat, Lieder mit schönen Melodien zu schreiben, die sich im Laufe eines Tracks auch noch weiterentwickeln. Ein klasse Stück Musik mit tollem Rhythmus.

Auch das nächste Stück „Lord Is It Mine“ ist aus der Feder Hodgsons. Es ist das ruhigste Lied auf dem Album und lebt ebenfalls wieder vom tollen Zusammenspiel des Klaviers mit der Klarinette und dem Gesang Hodgsons. Betrachtet man alle fünf Hodgson-Kompositionen auf dem Album, so ist dieser Track sicherlich die schwächste Nummer - allerdings ist dies Klagen auf sehr hohem Niveau.

Es folgen mit „Just Another Nervous Wreck“ und „Casual Conversations“ zwei Davies-Kompositionen. Dabei fällt der erste der beiden Stücke in die Kategorie „Ganz nett“, ohne wirklich was Besonderes zu sein. „Casual Conversations“ stellt dagegen den Tiefpunkt des Albums dar. Eine Nummer, die irgendwie wohl „soulig“ klingen sollte, aber außer Langeweile keinerlei Regung bei mir erzeugt. Ganz eindeutig die schlechteste Nummer auf dem Album.

Aber es folgt ja noch ein Höhepunkt: „Child Of Vision“, der längste Track auf der Platte und ein Lied, welches so wohl nur Supertramp beziehungsweise Roher Hodgson schreiben konnte. Das Lied besitzt den perfekten Groove. Das Zusammenspiel aller Instrumente, einschließlich des Gesangs, mit der Keyboardprogrammierung kann nur als genial bezeichnet werden. Das Stück besitzt dabei einen Rhythmus, der es einem schwer macht, die Füße still zu halten. Ein absolut toller Song und mit seinen fast siebeneinhalb Minuten keine Sekunde zu lang.

Fazit: „Breakfast In America“ ist eines der Highlights im Schaffen von Supertramp, was vor allem an den Kompositionen von Roger Hodgson liegt. Seine fünf Beiträge zu diesem Album sind ohne Ausnahme Klassiker der Popmusik. Und da hier, zumindest zu Beginn, auch Rick Davies ein paar gute Songs zum Gelingen des Albums beitragen konnte, gibt es von mir für diese Platte auch eine Eins, nämlich 13 Punkte.

Anspieltipps: The Logical Song, Breakfast In America, Take The Long Way Home, Child Of Vision