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Freitag, 29. Dezember 2017

Elton John – The Very Best Of Elton John




Elton John – The Very Best Of Elton John


Besetzung:

Elton John – vocals, piano


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Polygram


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Pop


Trackliste:

CD1:

1. Your Song (4:02)
2. Rocket Man (I Think It's Going To Be A Long, Long Time) (4:42)
3. Honky Cat (5:15)
4. Crocodile Rock (3:57)
5. Daniel (3:55)
6. Goodbye Yellow Brick Road (3:17)
7. Saturday Night's Alright For Fighting (4:56)
8. Candle In The Wind (3:51)
9. Don't Let The Sun Go Down On Me (5:38)
10. Lucy In The Sky With Diamonds (6:16)
11. Philadelphia Freedom (5:42)
12. Someone Saved My Life Tonight (6:47)
13. Pinball Wizard (5:15)
14. The Bitch Is Back (3:45)


CD2:

1. Don't Go Breaking My Heart (4:32)
2. Bennie And The Jets (5:20)
3. Sorry Seems To Be The Hardest Word (3:50)
4. Song For Guy (6:41)
5. Part-Time Love (3:16)
6. Blue Eyes (3:28)
7. I Guess That's Why They Call It The Blues (4:45)
8. I'm Still Standing (3:03)
9. Kiss The Bride (3:55)
10. Sad Songs (Say So Much) (4:11)
11. Passengers (3:24)
12. Nikita (5:44)
13. I Don't Wanna Go On With You Like That (4:00)
14. Sacrifice (5:08)
15. Easier To Walk Away (4:24)
16. You Gotta Love Someone (5:00)

Gesamtspieldauer: CD1 (1:07:24) und CD2 (1:10:48): 2:18:12



„The Very Best Of Elton John“ ist ein „Greatest Hits“-Zusammenstellung des englischen Musikers Elton John. Diese Veröffentlichung ist bereits das neunte Kompilationsalbum des Elton John und erschien am 1. Oktober 1990 auf dem Plattenlabel Phonogram. Veröffentlicht wurde das Album in Europa und Ländern wie Japan oder Australien, nicht jedoch in den USA, in denen einen Monat später, die aus vier CDs bestehende Box „To Be Continued...“ erschien.

„The Very Best Of Elton John“ enthält Aufnahmen aus der Zeit vom zweiten Album „Elton John“ aus dem Jahr 1970 bis hin zum 1989er und 22. Studioalbum „Sleeping With The Past“. Enthalten sind insgesamt 28 Hit-Singles sowie mit „Easier To Walk Away“ und „You Gotta Love Someone“ zwei ganz neue Titel, die als Singles ausgekoppelt wurden und sich in den Jahren 1990 und 1991 ebenfalls in vielen Charts platzieren konnten. Auch das Album selbst kletterte im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Italien bis auf Platz 1 der Charts und belegte in Deutschland immerhin den zweiten Platz.

Man hört auf dieser Zusammenstellung den Piano-dominierten Pop des Engländers, der überaus eingängig klingt. Längst nicht alle der enthaltenen Lieder haben das Potential ein Ohrwurm zu sein oder zu werden, doch auch diese gibt es auf dieser Kompilation. Als Beispiele wären hier die Titel „Your Song“, „Candle In The Wind“, „I Guess That's Why They Call It The Blues“ oder „I'm Still Standing“ zu nennen. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Nummern unter den dreißig Liedern, die eher in die Kategorie „zäh“ bis „gewöhnungsbedürftig“ fallen. Zu süßlich, zu anbiedernd, zu flach und seicht klingen manche Titel – zumindest für Ohren, die eher der Rock Musik zugetan sind. Dann hört sich Elton John deutlich zu weich und auch manchmal zu schmalzig an.

Fazit: Wenn man die Musik und damit den Pop des Elton John mag, dann lohnt sich „The Very Best Of Elton John“ ganz sicher. Die Hits der ersten zwei Jahrzehnte seiner Karriere sind alle enthalten, auch wenn davon heutzutage nicht unbedingt alle mehr bekannt sein dürften. Man bekommt eine schöne Übersicht über die Musik des englischen Musikers geboten und durch die große Anzahl, der hier vorhandenen Titel, wird sicherlich jede und jeder etwas für sich finden, was ins Ohr geht. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Your Song, Candle In The Wind, I Guess That's Why They Call It The Blues, I'm Still Standing



Montag, 18. Dezember 2017

Elton John – Songs From The West Coast




Elton John – Songs From The West Coast


Besetzung:

Elton John – piano, harmonium, vocals


Gastmusiker:

Rusty Anderson – guitars, electric guitars, bozouki
Gary Barlow – backing vocals
Jay Bellerose – percussion
Paul Buckmaster – horn and string arrangements, conductor
Paul Bushnell – bass guitar, backing vocals
Matt Chamberlain – drums, percussion
David Channing – acoustic guitar, dobro
Bruce Gaitsch – acoustic guitar
Davey Johnstone – acoustic and electric guitars, mandolin, backing vocals
Kudisan Kai – backing vocals
Patrick Leonard – hammond b3 organ, mellotron, keyboards
Nigel Olsson – drums, backing vocals
Billy Preston – electric and hammond b3 organs
Tata Vega – backing vocals
Rufus Wainwright – harmony vocals on "American Triangle"
Stevie Wonder – clavinet and harmonica on "Dark Diamond"


Label: Mercury Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Pop


Trackliste:

1. The Emperor's New Clothes (4:28)
2. Dark Diamond (4:26)
3. Look Ma, No Hands (4:22)
4. American Triangle (4:49)
5. Original Sin (4:49)
6. Birds (3:52)
7. I Want Love (4:35)
8. The Wasteland (4:21)
9. Ballad Of The Boy In The Red Shoes (4:52)
10. Love Her Like Me (3:58)
11. Mansfield (4:56)
12. This Train Don't Stop There Anymore (4:40)

Gesamtspieldauer: 54:11




„Songs From The West Coast“ nannte der englische Musiker Elton John sein 26. Studioalbum. Die Platte wurde am 1. Oktober 2001 veröffentlicht und stellt eine kleine Zäsur dar. Mit „Songs From The West“ Coast kehrte Elton John wieder zurück zu seinem Piano-basierten Pop der früheren Jahre seiner Karriere. Die Platte verkaufte sich auch durchaus erfolgreich, in Europa ein wenig besser, als in den USA.

Zwölf Lieder finden sich auf „Songs From The West Coast“. Alle zwölf Stücke sind Lieder, die ins Ohr gehen. Eingängigen und melodiösen Pop bietet Elton John hier seinen Fans. Neben seiner Stimme steht dabei ganz klar sein Piano-Spiel im Zentrum der Musik. Nicht zuletzt durch dieses Instrument entsteht ein warmer und weicher Pop-Sound, der mit Harmonien angefüllt ist. Auch wenn auf „Songs From The West Coast“ kein ganz großer Hit des Elton John vertreten ist, so macht es doch das Gesamterlebnis dieses Albums, welches es zu einer hörenswerten Platte werden lässt.

Einen Titel des Albums besonders herauszuheben ist nicht ganz einfach, da alle zwölf Lieder klingen und unterhalten. Elton John hat mit „Songs From The West Coast“ ein Album von gleichbleibender Qualität vorgelegt. Auch die Texte sind durchdacht und abwechslungsreich, handeln nicht nur vom Thema der Liebe. Um hier trotzdem drei ganz typische Nummern des Albums zu nennen, seinen an dieser Stelle die Lieder „Look Ma, No Hands“, „American Triangle“ und „Original Sin“ erwähnt. Vor allen Dingen das letztgenannte Lied hat durchaus das Potential zum Ohrwurm.

Fazit: Ein schönes Pop-Album hat Elton John mit „Songs From The West Coast“ im Jahr 2001 veröffentlicht. Die Musik erinnert dabei sehr stark an seine, vom Piano dominierte Schaffensphase Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Die Lieder gehen gut ins Ohr und klingen. Freilich ist „Songs From The West Coast“ kein „Überalbum“, doch wer auf Pop steht, dürfte mit diesem Album jede Menge Spaß haben. Neun Punkte.

Anspieltipps: Look Ma No Hands, American Triangle, Original Sin



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Elton John – Love Songs




Elton John – Love Songs


Besetzung:

Elton John – vocals, piano


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: MCA Records


Erscheinungsdatum: 1995


Stil: Pop


Trackliste:

1. Can You Feel The Love Tonight (4:02)
2. The One (5:55)
3. Sacrifice (5:09)
4. Daniel (3:55)
5. Someone Saved My Life Tonight (6:47)
6. Your Song (4:03)
7. Don't Let The Sun Go Down On Me (5:50)
8. Believe (4:44)
9. Blue Eyes (3:29)
10. Sorry Seems To Be The Hardest Word (3:50)
11. Blessed (5:03)
12. Candle In The Wind (4:02)
13. You Can Make History (Young Again) (4:56)
14. No Valentines (4:11)
15. Circle Of Life (4:50)

Gesamtspieldauer: 1:10:51



Es gibt eine schier endlose Anzahl von Kompilationsalben des Elton John. „Love Songs“ aus dem Jahr 1995 hat als Aufhänger die Liebeslieder des Elton John gewählt. Die Platte ist eine weitere, die sich in der Diskographie des Engländers sehr gut verkaufte. Die Atmosphäre auf „Love Songs“ ist, genau wie der textliche Gehalt der Lieder, natürlich sehr eindimensional gehalten. Veröffentlicht wurde diese Zusammenstellung am 6. November 1995 auf dem Plattenlabel MCA Records. Die Platte erschien in verschiedenen Versionen, auf dieser hier hört man Elton John beim Titel „Don‘t Let The Sun Go Down On Me“ in einem Live-Duett mit George Michael.

Wenn die Musik im Pop-Bereich lediglich dieses Thema der Liebe behandelt, dann bleibt es häufig gar nicht aus, dass sie auch etwas weicher und manchmal auch etwas schleimiger klingt. Bei den fünfzehn Titeln auf „Love Songs“ trifft das zum allergrößten Teil zu. Sanfte Titel, allesamt melodiös und eingängig, immer harmonisch und das Ohr umschmeichelnd. Dies kann bis zur Nerverei auf die Spitze getrieben werden, passiert auch auf „Love Songs“. So mancher Titel ist da kaum auszuhalten, so unfassbar weich, süßlich, stark überzuckert klingt es dann, dass man sich einfach nach harten Gitarren sehnt.

Selbstverständlich gehen allerdings viele der Lieder eben auch angenehm ins Ohr, bleiben dort zudem hängen. Nur diese geballte Ladung ist irgendwie schwer zu verkraften. Lieder wie „Your Song“, „Believe“ oder auch das berühmte „Candle In The Wind“, welches Elton John zum Tode von Prinzessin Diana nochmals umtextete, besitzen durchaus eine ganz spezielle Atmosphäre, die auch wirkt. Dies allerdings neben anderen Titeln, die nur noch süßlich klingen und leider deutlich weniger begeistern können. Im Gesamtkonvolut dieser Zusammenstellung wirken allerdings alle Lieder irgendwann etwas „komisch“.

Fazit: Eine Zusammenstellung der etwas anderen Art hat Elton John mit „Love Songs“ gewählt. Auf diesem Kompilationsalbum hört man, wie der Name bereits verrät, eine Auswahl seiner Liebeslieder. Die Atmosphäre auf „Love Songs“ ist eine warme, weiche und süße, die hier ganz geballt auf die Hörerin und den Hörer niederprasselt. Durchaus schöne Stücke sind auf diesem Kompilationsalbum enthalten, jedoch auch quälende Nummern, die ultrasüß klingen. Wohl nur etwas für ganz intensive Elton John Fans, die die Einzelplatten nicht besitzen oder aber für Träumer, die sich ab und an gerne in ihre eigene Welt zurückziehen und vom Alltag mit dieser Musik abschalten können. Genau das schaffe ich auch mit Musik, allerdings nicht mit dieser auf „Love Songs“. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Your Song, Believe, Candle In The Wind



Freitag, 24. November 2017

Elton John – The One




Elton John – The One


Besetzung:

Elton John – keyboards, vocals


Gastmusiker:

Davey Johnstone – guitar (2-5, 7-9, 11), backing vocals (7, 9)
David Gilmour – guitar on "Understanding Women"
Olle Romo – drums, percussion, drum programming
Pino Palladino – bass guitar (1-8, 10, 11)
Mark Taylor – keyboards (1-3, 6, 7)
Guy Babylon – keyboards and programming (2-5, 7-11)
Adam Seymour – guitar (1, 2, 6, 7)
Eric Clapton – guitar and vocals on "Runaway Train"
Nigel Olsson – backing vocals (7, 9)
Kiki Dee – backing vocals (7, 9, 10)
Jonice Jamison – backing vocals (4)
Carole Fredericks – backing vocals (4)
Beckie Bell – backing vocals (4)


Label: Phonogram


Erscheinungsdatum: 1992


Stil: Pop


Trackliste:

1. Simple Life (6:26)
2. The One (5:53)
3. Sweat It Out (6:38)
4. Runaway Train (5:23)
5. Whitewash County (5:30)
6. The North (5:15)
7. When A Woman Doesn't Want You (4:55)
8. Emily (4:58)
9. On Dark Street (4:43)
10. Understanding Women (5:03)
11. The Last Song (3:20)

Gesamtspieldauer: 58:07



„The One“ ist bereits das 23. Studioalbum des englischen Musikers Elton John. Es war Elton Johns erste Veröffentlichung nach seinem Drogenentzug und der Behandlung seiner Bulimie im Jahr 1990. Veröffentlicht wurde „The One” am 22. Juni des Jahres 1992 auf dem Plattenlabel Phonogram. Das Cover-Konzept entwarf Gianni Versace für Elton John und „The One” ist Vance Buck gewidmet. Vance Buck war ein naher Freund und ehemaliger Liebhaber von Elton John, der nur wenige Tage nach der Veröffentlichung, am 6. Juli 1992, an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung verstarb.

Das Album kletterte im Vereinigten Königreich bis auf Platz 2 der Charts, erreichte die Spitze dieser unter anderem in Deutschland, Italien und Frankreich, kletterte bis auf Platz 8 der US Billboard Charts und verkaufte sich allein in den USA über zwei Millionen Mal. Einige bekannte Musiker sind auf „The One“ neben Elton John zu hören. Beim Lied „Runaway Train“ singt Eric Clapton ein Duett mit Elton John und spielt hier auch die Gitarrenparts ein. David Gilmour hört man ebenfalls an der Gitarre auf dem Titel „Understanding Women“. Zudem hat Kiki Dee auf dem Album mehrere Auftritte, die mit Elton John in den 70ern den Hit „Don't Go Breaking My Heart” hatte. Bei einigen Titeln singt sie im Hintergrundchor mit.

„The One“ ist ein Pop-Album geworden, welches keine großartigen Höhepunkte aufweist. Titel, die man sofort mit Elton John in Verbindung bringen würde, fehlen hier. Man hört auf „The One“ mehr oder weniger melodiöse Pop-Stückchen, die ab und an auch funky klingen. Leider tröpfelt die Scheibe beim Hören ein wenig durch, man wundert sich zunächst über die Stille, die Eintritt, nachdem die Musik des Albums verklungen ist. Er jetzt wird man gewahr, dass das Album vorbei ist. Somit gab es keinen Anlass, zwischenzeitlich aufzuhorchen, gespannter zuzuhören.

In meinen Ohren langweilt die Musik eher, als dass sie unterhalten würde. Von daher ist es auch gar nicht einfach, hier Höhepunkte herauszuheben, die sich wahrlich lohnen gehört zu werden. Nun, am ehesten erwähnenswert sich vielleicht noch das Titellied „The One“ und das Duett mit Eric Clapton, „Runaway Train“. Beides jedoch ebenfalls keine wirklichen Hits. Ansonsten läuft das Album durch, klingt manchmal sogar ein wenig „überzuckert“ und hinterlässt nichts.

Fazit: Unaufgeregten, unspektakulären und manchmal auch leider langweiligen Pop gibt es auf „The One“ von Elton John zu hören. In den Kompositionen des Elton John finden sich einige Ohrwürmer, diese sucht man auf dieser Veröffentlichung allerdings vergebens. Hörerinnen und Hörer, die auf Pop stehen und vor allen Dingen die Stimme des Elton John mögen, dürften an dieser Scheibe allerdings durchaus ihre Freude haben. In meinem Fall gibt es deutlich bessere Musik, mit der ich meine Zeit verbringen kann. Geschmackssache eben. Fünf Punkte.

Anspieltipps: The One, Runaway Train