Posts mit dem Label AnnenMayKantereit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label AnnenMayKantereit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 21. April 2022

AnnenMayKantereit – Schlagschatten

 



AnnenMayKantereit – Schlagschatten


Besetzung (Ohne Instrumentenangabe):

Christopher Annen
Henning May
Severin Kantereit
Malte Huck




Erscheinungsjahr: 2018


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

1. Marie (3:29)
2. Nur wegen dir (3:01)
3. In meinem Bett (4:04)
4. Ich geh heut nicht mehr tanzen (4:32)
5. Freitagabend (2:47)
6. Weiße Wand (3:00)
7. Hinter klugen Sätzen (3:37)
8. Sieben Jahre (5:08)
9. Jenny Jenny (3:31)
10. Alle Fragen (5:03)
11. Du bist anders (3:49)
12. Schon krass (4:10)
13. Vielleicht Vielleicht (3:27)
14. Schlagschatten (3:42)

Gesamtspieldauer: 53:25



„Schlagschatten“ heißt das zweite Studioalbum der Kölner Band AnnenMayKantereit, wenn man ihr, im Eigenverlag veröffentlichtes und selbstbetiteltes Debut von 2013 nicht mitzählt, da es wohl kein offizielles Album darstellt. „Schlagschatten“ erschien am 7. Dezember 2018 auf dem Plattenlabel Vertigo Records und erreichte in Deutschland Platz 2 der Charts. Die Lieder „Marie“ und „Schon krass“ wurden separat als Singles veröffentlicht.

Auf „Schlagschatten“ hört man eingängigen poppigen Rock bis rockigen Pop, der bereits beim ersten Mal des Hörens gut ins Ohr gehrt. Man muss sich dementsprechend nicht erst in das Album einhören, um Lieder für sich zu entdecken. Diese sind von sanft bis hin zum Mid-Tempo gehalten, zu rockig erklingt die Musik der Platte dementsprechend nie. Die Texte des Albums überzeugen mal mehr, mal weniger. Immer wenn die „Liebesschiene“ verlassen wird, klingt das deutlich spannender.

Das Album steigert sich in seinem Verlauf. Für mich liegen die überzeugendsten Titel allesamt in der Mitte bis zum Ende auf „Schlagschatten“. Dies wären die Nummern „Hinter klugen Sätzen“, „Sieben Jahre“ sowie „Du bist anders“. Drei richtig tolle Lieder, die nicht nur aufgrund ihrer Melodie wunderschön ins Ohr gehen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Schön ist allerdings auch, dass sich auf diesem Album kein Titel befindet, den man unbedingt „überspringen“ müsste. Lediglich das Stück „Freitagabend“ wurde im Probenraum aufgenommen und ist wohl als „kleiner Spaß“ zu verstehen.

Fazit: Auch auf „Schlagschatten“ kann man für sich viele schöne Lieder entdecken, die die Band AnnenMayKantereit hörenswert klingen lassen. Eher sanft als zu rockig klingend und irgendwo im Bereich zwischen Pop und Rock angesiedelt enthält das Album einige tolle Nummern, die alle, die auf deutschen Pop und Rock stehen, überzeugen dürften. Von daher lohnt sich hier mal reinzuhören. Neun Punkte.

Anspieltipps: Hinter klugen Sätzen, Sieben Jahre, Du bist anders



Mittwoch, 21. Juli 2021

AnnenMayKantereit – Alles Nix Konkretes

 



AnnenMayKantereit – Alles Nix Konkretes


Besetzung:

Christopher Annen – Gitarre
Henning May – Gesang, Klavier, Gitarre
Severin Kantereit – Schlagzeug
Malte Huck – Bass


Gastmusiker:

Ferdinand Schwarz – Trompete („Bitte bleib”)
Julia Gruber – Posaune („Bitte bleib”)


Label: Vertigo


Erscheinungsjahr: 2016


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Oft gefragt (3:13)
2. Pocahontas (3:04)
3. Es geht mir gut (2:40)
4. 3. Stock – 4:12)
5. Wohin du gehst (2:59)
6. Mir wär‘ lieber, du weinst (3:17)
7. Bitte bleib (4:41)
8. Neues Zimmer (2:57)
9. Barfuß am Klavier (3:15)
10. 21, 22, 23 (2:48)
11. Länger bleiben (4:36)
12. Das Krokodil (2:42)

Gesamtspieldauer: 40:29



„Alles Nix Konkretes“ heißt das erste offizielle Studioalbum der Kölner Band AnnenMayKantereit. Es wurde am 18. März 2016 auf dem Plattenlabel Vertigo beziehungsweise Universal Music veröffentlicht und kletterte bereits in der Woche des Erscheinens auf Platz 1 in die deutschen und österreichischen Albumcharts.

Die zwölf Lieder auf „Alles Nix Konkretes“ gehen alle schnell ins Ohr, sind dabei häufig eher ruhig und sanft gehalten. Doch ab und an ziehen die vier Musiker auch mal das Tempo an und dann wird sogar deutlich und innig gerockt und gegroovt. Markenzeichen der Musik von AnnenMayKantereit ist sicherlich die raue Stimme des Henning May, die unabhängig von der Stimmung des jeweiligen Liedes immer perfekt zu passen scheint.

In diesem Mix aus getragenen Tönen und rockigeren Ansätzen überzeugen mich gerade die eher ruhigeren Stellen auf „Alles Nix Konkretes“. Die Lieder „Oft gefragt“, „Neues Zimmer“ und „Barfuß am Klavier“ bilden dabei die melodiösen Höhepunkte des Albums. Lieder zum Träumen und im Falle von „Oft gefragt“ auch mit einem Text ausgestattet, der rührt. Da sich jedoch auch die anderen Lieder durchaus lohnen gehört zu werden, ist „Alles Nix Konkretes“ eine gute Scheibe geworden, die Spaß macht und es sogar schafft die Gefühle von Hörerinnen und Hörern anzuregen.

Fazit: Das Debut von AnnenMayKantereit überzeugt mit schönen und eingängigen Melodien. In die Musik kann man tief eintauchen und darin träumen. Richtige Ausfälle finden sich auf der Scheibe nicht und mit der Nummer „Oft gefragt“ sogar ein Höhepunkt ganz besonderer Art. Macht Laune. Neun Punkte.

Anspieltipps: Oft gefragt, Neues Zimmer, Barfuß am Klavier