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Montag, 28. Juli 2025

Rome – Civitas Solis

 



Rome – Civitas Solis


Besetzung:

Jerome Reuter – vocals, guitars, synthesizers, drums
Tom Gatti – synthesizers, programming, bass guitars and modulations




Erscheinungsjahr: 2025


Stil: Rock, Pop, Art Rock


Trackliste:

1. La France Nouvelle (3:19)
2. In Brightest Black (3:03)
3. Tomorrow We Live (3:46)
4. Food For Powder (3:43)
5. Ad Vindicta (3:13)
6. By Tradition (3:34)
7. Dannazione (1:06)
8. Bring Me The Head Of Romanez (2:55)
9. The Western Wall (3:58)
10. White Flags (3:37)
11. Jupiter (3:11)
12. Mar'yana (3:28)
13. Men Against Time (3:27)
14. Herculaneum (2:42)

Gesamtspieldauer: 45:08



Am 24. Mai 2025 veröffentlichte Jerome Reuter gleich drei Alben. „Civitas Solis“, „The Dublin Session II“ und „Anthology 2016-2025”. Jerome Reuter, alias Rome, hat seit 2005 deutlich über zwanzig Platten veröffentlicht, drei Alben am selben Tag sind allerdings auch für den sehr regen Luxemburger durchaus etwas Besonderes. Zudem ist „Civitas Solis“, um dieses Album geht es hier, eine ganz besondere Veröffentlichung, da es sich dieses Mal bei Rome tatsächlich fast schon um ein Bandprojekt handelt. Denn in den Credits wird angegeben: „Für die Zwecke dieser Aufnahmen war „Rome“ Jerome Reuter und Tom Gatti.“ Überraschend, denn sonst ist Rome gleichzusetzen mit Jerome Reuter.

Nun, an der Musik des Luxemburgers hat dieser Umstand jedoch nichts geändert. Erneut hört man sehr eingängige Lieder, die von der sonoren Stimme des Jerome Reuter dominiert werden. Bereits beim ersten Mal des Hörens glaubt man diese Titel schon mal gehört zu haben. Keine Überraschung, die Musik von Rome erfüllt die Hoffnungen der Fans, die sich genau jene melodiösen und zumeist etwas melancholisch klingenden Lieder wünschen. Und selbst die kurzen französischen und deutschen Passagen gibt es auch auf „Civitas Solis“ wieder zu hören.

Zwei kürzere Stücke enthält das Album, „Dannazione“ ist dabei fast schon mit experimentell zu umschreiben und beinhaltet Sprechgesang, der von einem Synthesizer-Teppich unterlegt wird. Das letzte Lied „Herculaneum“ ist ein Instrumentalstück, mit dem man aus dem Album geleitet wird. Ansonsten sind die Lieder mal langsamer, mal etwas rhythmischer und treibender angelegt. Tempo und Rhythmus werden durchaus variiert. Was jedoch allen Titeln immer innewohnt ist diese Eingängigkeit, die Jerome Reuter so unverwechselbar zu zelebrieren weiß. Spaß macht das Zuhören hier definitiv, etwas Neues entdeckt man allerdings nicht mehr. Die Alben des Luxemburgers ähneln sich sehr, erweitern dabei das Angebot an schönen Melodien – die immer nach Rome klingen. Die Fans wird es freuen.

Fazit: Tatsächlich klingen alle Rome-Platten irgendwie ähnlich und dann doch immer wieder überzeugend. Beim ersten Hören sitzt man da und glaubt alles bereits zu kennen und trotzdem ist es neu und wenn das letzte Lied ausgeklungen ist, gefällt einem die Platte erneut – wie alle anderen Scheiben zuvor, die auch so klangen. Irgendwie kommt da keine Langeweile auf. Verstehe das wer will. Zehn Punkte.

Anspieltipps: La France Nouvelle, Ad Vindicta



Mittwoch, 18. Oktober 2023

Rome – Hegemonikon

 



Rome – Hegemonikon


Besetzung:

Jerome Reuter – vocals, guitars and synthesizers


Gastmusiker:

Tom Gatti – synthesizer, programming, bass guitars and modulators




Erscheinungsjahr: 2022


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. A slaughter Of Crows (4:51)
2. No Second Troy (3:21)
3. Icarus Rex (4:30)
4. Surely Ash (3:45)
5. On The Slopes Of Mountain Malamatiyah (1:20)
6. Walking The Atlal (4:56)
7. Hearts Mend (4:00)
8. The Ripping Of The Veil (0:34)
9. Solar Caesar (3:38)
10. Stone Of Light / Mer De Glace (2:55)
11. New Flags (4:03)

Gesamtspieldauer: 37:58



„A Journey To The End Of Light By ROME“, so heißt der Untertitel unter dem achtzehnten Studioalbum „Hegemonikon“ des Luxemburger Musikers Jerome Reuter, welches im Jahr 2022 veröffentlicht wurde. Einmal mehr nimmt Jerome Reuter dabei seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise, die, wenn nicht zum Ende des Lichts, zumindest zu wunderschönen Melodien führt.

Mag und kennt man die Musik von Rome, so weiß man bereits beim Kauf eines neuen Albums, auf welche Art der Musik man sich einstellen kann. Und auch auf „Hegemonikon“ enttäuscht Jerome Reuter, der dieses Mal die Lieder zusammen mit Tom Gatti schrieb, seine Fans nicht. Erneut hört man wunderschöne Melodiebögen, von denen man bereits beim zweiten Mal des Hörens überzeugt ist, sie schon lange zu kennen. Sehr schnell prägt sich diese Musik ein, die einmal mehr auf einem Rome-Album von kurzen Klangkollagen durchzogen ist, die das Gehörte auflockern.

Das dieses Mal anscheinend rein elektronisch eingespielte Schlagzeug klingt dabei überraschend gut und keineswegs störend. Die Musik wiederum erklingt insgesamt voll und packend und durch die dunkle Stimme Jerome Reuters auch irgendwie besonders, sodass das Hören von „Hegemonikon“ zu einer kurzweiligen, harmonischen und auch spannenden Angelegenheit erwächst. Ein wenig mehr Pop denn Folk hört man hier zwar, doch der ist eben gut gemacht und gefällt.

Fazit: Wer die Musik von Rome mag, die oder der wird auch „Hegemonikon“ mögen. Vielleicht klingt das Album etwas poppiger als andere Platten des Luxemburgers, doch das verringert den Hörgenuss nicht. Wer auf gut gemachten Pop mit Neo-Folk-Anleihen steht, der eben nicht alltäglich klingt, kann hier getrost zugreifen. Fans können das sowieso und werden nicht enttäuscht. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Walking The Atlal, Solar Caesar



Samstag, 5. Juni 2021

Rome – Parlez-Vous Hate?

 



Rome – Parlez-Vous Hate?


Besetzung:

Jérôme Reuter – vocals and acoustic guitars


Gastmusiker:

Eric Becker – electric guitars
Tom Gatti – bass, keyboards and programming
Laurent Fuchs – drums and percussion
Patrick Kleinbauer – backing vocals
Tom Luciani – backing vocals
Eric Becker – backing vocals




Erscheinungsjahr: 2021


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Shangri-Fa (0:24)
2. Parlez-Vous Hate? (3:30)
3. Born In The E.U. (3:38)
4. Death From Above (3:18)
5. Panzerschokolade (4:03)
6. Der Adler Trägt Kein Lied (3:57)
7. Toll In The Great Death (3:10)
8. Feral Agents (4:06)
9. You Owe Me A Whole World (3:19)
10. Blood For All (3:35)
11. Alesia (3:41)
12. Fort Nera, Eumesville (4:45)

Gesamtspieldauer: 41:31



Auf Jérôme Reuter alias Rome ist Verlass. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht der Luxemburger Studioalben. Dabei den Überblick zu behalten ist gar nicht mal so einfach, unterschiedliche Zählweisen findet man diesbezüglich im Internet. Ich schätze, wenn ich das richtig überblicke, dann ist „Parlez-Vous Hate?“ seine siebzehnte Veröffentlichung. Sicher ist, dass diese am 29. Januar 2021 auf dem Plattenlabel Trisol Musik Group veröffentlicht worden ist.

Und genau wie Rome seiner Plattenfirma treu bleibt, so bleibt sich Jérôme Reuter auch bezüglich seiner Musik treu. Denn diese besitzt auch auf diesem Album jenen gewissen Wiedererkennungswert, die sie eindeutig als eine neue Platte von Rome auszeichnet. Man hört kurze sphärische Stücke, mitunter mit etwas Gesang oder gesprochenen Worten angereichert. Dazu Einsprengsel, welche wohl aus Filmen oder Radiosendungen entnommen wurden. Und schließlich gibt es auf „Parlez-Vous Hate?“ erneut wunderschöne und eingängige Titel zu hören, die die Musik von Rome so hörenswert werden lassen. Der unverwechselbare Gesang des Jérôme Reuter in Verbindung mit diesen melodiösen Melodien, auch diese findet man eben immer auf einem Rome-Album, und so eben auch auf „Parlez-Vous Hate?“.

Ein wenig Veränderung zur letzten Platte des Luxemburgers gibt es allerdings doch. Manche der Titel klingen ein wenig poppiger. Andere wiederum etwas experimenteller wie das Stück „Panzerschokolade“. Und wer beim Hören von „Born In The E.U.“ nicht an Bruce Springsteens „Born In The U.S. A.“ denkt, war wohl zur Zeit der Veröffentlichung des Springsteen-Titels noch nicht geboren. Doch so heißen auch nicht die Höhepunkte auf „Parlez-Vous Hate?“. Diese sind das rockige Titellied, dazu das etwas verträumte „Der Adler Trägt Kein Lied“ sowie „Toll In The Great Death“. Letztgenannter Titel ist solch eine Nummer, die die Musik von Rome auszeichnet und zu etwas Besonderem werden lässt. Klasse, packende Musik dazu der eindringliche Gesang. Wahrlich hörenswert.

Fazit: Auch „Parlez-Vous Hate?“ weiß zu überzeugen. Alle diejenigen Hörerinnen und Hörer, welche die Musik von Rome schon lange zu schätzen wissen, werden ganz bestimmt auch dieses Album mögen. Ich mag es ebenso, auch wenn mir der Vorgänger aufgrund der größeren Anzahl an Höhepunkten etwas besser gefiel. Klar, Jammern auf hohem Niveau. Neun Punkte.

Anspieltipps: Toll In The Great Death



Donnerstag, 29. April 2021

Rome – The Lone Furrow

 



Rome – The Lone Furrow


Besetzung:

Jérôme Reuter – vocals, guitars, drums and various instruments


Gastmusiker:

Tom Gatti – programming, bass guitars and modulators, keyboards and other instruments
Eric Becker – additional guitars
Tom Luciani – backing vocals
Patrick Kleinbauer – backing vocals
Aki Cederberg – guest vocals
Brian Brody – guest vocals
Alan Averill – guest vocals
Joseph D. Rowland – guest vocals
Adam Nergal Darski – guest vocals
J.J. – guest vocals
Laure Le Prunenec – guest vocals




Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Masters Of The Earth (2:44)
2. Tyriat Sig Tyrias (2:57)
3. Ächtung, Baby! (3:57)
4. Making Enemies In The New Age (1:00)
5. The Angry Cup (4:00)
6. The Twain (3:59)
7. Kali Yuga Über alles (4:38)
8. The Weight Of Light (2:22)
9. The Lay Of Iria (4:13)
10. On Albion’s Plain (3:36)
11. Palmyra (6:01)
12. Obsidian (3:02)
13. A Peak Of One’s Own (1:17)

Gesamtspieldauer: 43:52



Schwer zu zählen sind inzwischen die Veröffentlichungen des Jérôme Reuter alias Rome. Es könnte seine sechszehnte Veröffentlichung sein, aber ganz sicher kann man sich da wohl nicht sein, da manche Scheiben wohl als Promo-CD erschienen und man nirgendwo nachlesen kann, ob diese Alben dann nicht doch noch „offizielle“ Platten wurden. Sei es drum, „The Lone Furrow“ erschien am 28. August 2020 und enthält einmal mehr Musik, die so zweifelsohne ohne groß nachzudenken Rome zugeordnet werden kann. Diese Stimme gepaart mit dieser Musik – unverwechselbar.

Dabei beginnt das Album mit dem Titel „Masters Of The Earth“ eher sphärisch und mit gesprochenen Worten verziert. Ein Stilmittel, welches Jérôme Reuter auf dem Album noch häufiger einsetzt. Auch die Titel „Making Enemies In The New Age“, „The Weight Of Light“ sowie das letzte Lied „A Peak Of One’s Own” spielen mehr mit den Stimmungen und Atmosphären, denn mit Melodien. Doch diese Titel lockern das gesamte Album auf, denn zwischen diesen Einschüben bekommt man wundervolle Melodien und Harmonien zu hören. Musik, die sofort und unverzüglich ins Ohr geht.

Zur ausdrucksstarken Stimme des Jérôme Reuter hört man wunderschön eingängige Lieder, meist etwas nachdenklich bis melancholisch klingend und jederzeit melodiös. Dabei reiht sich hier überzeugender Titel an Titel, ohne auch nur einmal dabei qualitativ abzufallen. Großes musikalisches Kino und sicherlich das beste Rome-Album der letzten Jahre und auch insgesamt eine der besten Veröffentlichungen von Rome.

„The Lone Furrow“ ist reich an Höhepunkten. „Tyriat Sig Tyrias“, „The Angry Cup“, „The Twain“, „Kali Yuga Über Alles“, „On Albion’s Plain“ und „Obsidian“ sind allesamt herausragende Titel, wenn man auf diese sanfte und doch packende Musik des luxemburgischen Musikers steht. Nun und dann darf an dieser Stelle natürlich auch das in Französisch eingesungene Lied „Palmyra“ nicht fehlen. Großartig. Musik kann so packend sein.

Fazit: Schlechte Alben kann Jérôme Reuter einfach nicht veröffentlichen. Sie haben alle ihre Qualität und können überzeugen. Und dann gibt es auch noch Alben, die stechen etwas aus der Masse der Rome-Veröffentlichungen hervor. „The Lone Furrow“ gehört definitiv dazu. Packende und eingängige Musik, die immer eine gewisse Melancholie ausstrahlt. Für alle Träumerinnen und Träumer dieser Welt. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: Palmyra



Dienstag, 31. Dezember 2019

Rome – The Dublin Session




Rome – The Dublin Session


Besetzung:

Jérôme Reuter – vocals, acoustic guitar, percussion


Gastmusiker:

Matt Hanaphy – banjo, mandolin, bouzouki
Goshia Gasior – violin
Andy Slowey – bass
Dan Ö’Sullivan – uilleann pipes and whistles
Brian Brody – backing vocals and spoken words


Label: Trisol Music


Erscheinungsjahr: 2019


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Gair Na Lionn (1:47)
2. Antenora (2:28)
3. Evropa Irredenta (4:04)
4. Holy Ennui (2:30)
5. Slash’n‘Burn (3:48)
6. Vaterland (3:18)
7. Mann Für Mann (2:42)
8. Rakes And Rovers (3:30)
9. Matt's Mazurka (1:21)

Gesamtspieldauer: 25:28




„The Dublin Session“ ist das bereits fünfzehnte Studioalbum von Rome, alias Jérôme Reuter und nach „Le Ceneri Di Heliodoro“ sein zweites Album in diesem Jahr. „The Dublin Session“ wurde am 6. Dezember 2019 veröffentlicht und erschien, wie alle Alben des Luxemburgers seit 2009, auf dem Plattenlabel Trisol Music Group.

Jérôme Reuter unternimmt gerne Experimente – so auch auf „The Dublin Session“. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Musiker seinen Hörerinnen und Hörern auf dieser Scheibe experimentelle Musik vorsetzt. Nein, dieses Mal ist es das musikalische Genre, welches ein kleines Experiment in der Diskographie von Rome darstellt. Wie der Name des Albums schon zu vermitteln versucht, hört man auf „The Dublin Session“ stark vom irischen Folk angehauchte Musik. Die Violine und die akustische Gitarre stehen da – neben dem gewohnt sehr einprägsamen und markanten Gesang des Jérôme Reuter – immer im Vordergrund.

Was ist dabei typisch Jérôme Reuter? Nun, das ist die bereits erwähnte, unverwechselbare und tiefe Stimme des Musikers und sein Gespür für die schöne Melodie. Auch auf „The Dublin Session“ erklingt sehr melodische und einprägsame Musik, die sich schnell im Ohr verfängt. Freundinnen und Freunde von Rome werden sicherlich auch dieses Album mögen, wenn sie denn nicht wider Erwarten irischem Folk sehr kritisch gegenüberstehen.

Doch etwas Kritisches gibt es dann doch auch noch anzumerken. Ein Album zum Albumpreis herauszubringen, welches allerdings lediglich eine Laufzeit von etwas über 25 Minuten aufweist, ist in der heutigen Zeit, in der andere Musiker locker die Einstundenmarke mit einem Album reißen, schon sehr gewagt. Wie gesagt, dies hat nichts mit der Musik zu tun, denn die ist gut. Doch manchmal zählt auch das Gesamtpaket.

Fazit: Irish Folk und Rome? Auch das passt, auch dafür hat Jérôme Reuter die passende Atmosphäre und die passenden Melodien parat. Schöne und eingängige Musik gibt es auf „The Dublin Session“ zu hören. Sanfte Musik, die ins Ohr geht. Alles gut also? Fast, denn ein wenig mehr hätte es dann aber doch schon sein dürfen. 25 Minuten Laufzeit sind für ein Album definitiv zu wenig. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Gair Na Lionn, Antenora



Montag, 23. Dezember 2019

Rome – Le Ceneri Di Heliodoro




Rome – Le Ceneri Di Heliodoro


Besetzung:

Jérôme Reuter – all words and music written, performed and arranged


Gastmusiker:

Tom Gatti – additional instrumentation and arrangements
Erin Powell – speech on „Sacra Entrata”, backing vocals
Katrin Powell – backing vocals
Patrick Kleinbauer – backing vocals
Tom Luciani – backing vocals
Augusta Castellano – additional spoken words
Tania Mercurio – additional spoken words


Label: Trisol Music


Erscheinungsjahr: 2019


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Sacra Entrata (4:35)
2. A New Unfolding (3:29)
3. Who Only Europe Know (3:39)
4. The West Knows Best (3:22)
5. Feindberührung (3:55)
6. Fliegen Wie Vögel (4:45)
7. One Lion’s Roar (3:30)
8. Black Crane (3:16)
9. La Fin D’Un Monde (0:57)
10. The Legion Of Rome (3:04)
11. Uropia O Morte (3:45)
12. Desinvolture (6:30)

Gesamtspieldauer: 44:52




„Le Ceneri Di Heliodoro“ nannte der Luxemburger Musiker Jérôme Reuter sein vierzehntes Studioalbum, welches er mit seinem „Projekt“ Rome veröffentlichte. „Le Ceneri Di Heliodoro“ erschien am 18. Januar 2019, wie alle Alben des Luxemburgers seit 2009, auf dem Plattenlabel Trisol Music Group. Inhaltlich beschäftigt sich das Album wohl mit dem Zusammenleben – nicht nur der Kulturen. Rom steht dabei stellvertretend für Europa beziehungsweise die ganze Erde. Oder will uns Jérôme Reuter doch etwas ganz anderes mit seinem Album vermitteln? Jede Menge Zeit für Interpretationen und Spekulationen, am Ende derer jede und jeder seine eigenen Schlüsse ziehen darf.

„Le Ceneri Di Heliodoro“ ist für Rome ein sehr typisches Album geworden. Dunkler und düsterer Neo Folk, manchmal ein klein wenig martialisch klingend, der mit wunderschönen Melodien ausgestattet wurde. Alles auf „Le Ceneri Di Heliodoro“ klingt harmonisch und eingängig. Dazu gesellt sich der sehr einprägsame und sonore Gesang des Jérôme Reuter und jede Menge Einsprengsel in Form von Stimmen und Geräuschen. Auch werden verschiedene Sprachen in ein und demselben Lied verwendet. Internationale Musik nennt man das dann wohl. Jérôme Reuter ist ein Europäer durch und durch. Spannend und abwechslungsreich klingt das zu jeder Zeit, typisch Rome eben, wie man es auch von den früheren Veröffentlichungen her kennt.

Eine Aufzählung der Höhepunkte erübrigt sich dabei fast schon. Alle zwölf Titel auf „Le Ceneri Di Heliodoro“ können überzeugen. Keine Nummer fällt ab, allerdings gibt es auch kein Lied, welches besonders weit über die anderen herausstrahlt. Somit bekommt man vom ersten bis zum letzten Takt auf „Le Ceneri Di Heliodoro“ Musik geboten, die unterhält und begleitet. Neo Folk der besonderen Art.

Fazit: Jérôme Reuter alias Rome macht Musik, die ins Ohr geht. Neo Folk, der nur so vor Harmonien schwelgt. Das klingt sanft, zumeist düster, manchmal ein wenig traurig oder dann doch auch martialisch. Spaß macht das allerdings trotzdem, denn diese Musik unterhält bestens. Das Einzige, was man Jérôme Reuter vorwerfen könnte, dass man irgendwie alles von ihm langsam gehört zu haben glaubt. Stilistisch ändert sich da kaum etwas von Album zu Album. Aber ist es im Grunde nicht genau das was man möchte? Schöne Musik in der Verlängerung? Durchaus möglich. Zehn Punkte.

Anspieltipps: The West Knows Best



Dienstag, 23. Januar 2018

Rome – Hall Of Thatch




Rome – Hall Of Thatch


Besetzung:

All words and music written and performed by Jerome Reuter


Label: Trisol Music


Erscheinungsdatum: 2018


Stil: Neofolk


Trackliste:

1. Blighter (4:21)
2. Nurser (4:43)
3. Hunter (6:11)
4. Slaver (5:28)
5. Martyr (3:39)
6. Hawker (3:49)
7. Prayer (5:05)
8. Keeper (4:17)
9. Clemency (4:38)

Gesamtspieldauer: 42:16



So ganz kommt man bei Jerome Reuter und seinem Projekt Rome nicht mit. Das letzte offizielle und zwölfte Studio-Album war aber wohl „The Hyperion Machine“ und erschien im Jahr 2016. Im Juni 2017 erschien das live eingespielte „Hansa Studios Session“, ein Kompilationsalbum mit einem neuen Titel. Im November 2017 erschien schließlich noch die EP „Stillwell (feat. Thåström)“. Das dreizehnte Album von Rome mit dem Titel „Hall Of Thatch“ wurde dann am 19. Januar 2018 veröffentlicht. Erneut erschien die Platte auf Trisol Music. Das Album ist durchzogen von Gesänge, Predigten, Gebete, Segnungen, die Jerome Reuter, wie man im beiliegenden Booklet nachlesen kann, in Vietnam in den Jahren 2014 und 2015 in verschiedenen Pagoden, Tempeln, Klöstern, Trommeltürmen und Meditationshallen aufgenommen hat.

Einmal mehr klingt die Scheibe unglaublich intensiv und dicht und erneut hat Jerome Reuter alle Instrumente selbst eingespielt. Die Lieder klingen allerdings wie von einer Band eingespielt, man spürt die Dynamik, von daher ist das Ergebnis schon mal beeindruckend. Die diversen religiösen vietnamesischen Einspielungen lockern dabei die Musik spannend und abwechslungsreich auf. Die Lieder auf „Hall Of Thatch“ fangen einen ein, fassen einen an und packen. Gerade der Anfang der Platte, mit den ersten vier Nummern, klingt überaus einnehmend. Jerome Reuter hat das Gespür für Dramaturgie in der Musk und gleichzeitig auch, für die Melodie, die Hörerinnen und Hörer für sich gewinnt. Die Stimme des Luxemburgers klingt manchmal etwas rauer auf „Hall Of Thatch“, an anderer Stelle hört es sich jedoch wieder sehr viel vertrauter an, wenn man die früheren Veröffentlichungen von Rome kennt.

Mit den Titeln „Martyr“ und „Hawker“ wird die Musik von Rome in der Mitte der Platte sogar geradezu experimentell. „Martyr“ klingt aggressiv, schräg und laut. Kein Lied, welches ins Ohr geht. Schwelgt man zu Beginn der Platte noch in Harmonie, so wird man mit diesem Titel aus allen Träumen gerissen. Ein monotones, verzerrtes und stampfendes Riff wird begleitet von eher geschrienem Gesang, denn von gesungenen Wörtern. Völlig ungewohnt für Rome. Dem Album kann man somit zumindest sicherlich kein einheitliches „Vorbeischwimmen“ vorwerfen. „Hawker“ startet anschließend mit einer Art Klanggebilde, zu der wohl eine Vietnamesin religiöse Sätze einsingt, bis alles erneut in den eingängigen Gitarrensound des Jerome Reuter übergeht. Sehr schöner Kontrast. Die Lieder werden gegen Ende des Albums nun wieder melodiöser und erreichen mit dem letzten Titel „Clemency“ einen weiteren Höhepunkt und würdigen Abschluss.

Fazit: Gefällt einem ein Album des Jerome Reuter alias Rome, so kann man getrost auch bei den anderen zugreifen. Man wird es nicht bereuen. Rome hat einen ganz eigenen Stil, der einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Doch auch, wenn man bereits weiß, auf welche Musik man hier stoßen wird, so ist dies nie langweilig oder enttäuschend. Viel eher kommt es zu einer Ausweitung und man kann aus einem noch größeren Fundus toller Rome-Melodien und Lieder auswählen. Wer auf Eingängigkeit, Harmonie und Melodiösität mit einer Prise Experiment in der Musik steht, die niemals oberflächlich wirkt oder klingt, die oder der wird an Rome und dem Album „Hall Of Thatch“ viel Spaß haben. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Blighter, Hunter, Slaver, Hawker



Samstag, 8. Oktober 2016

Rome – The Hyperion Machine




Rome – The Hyperion Machine


Besetzung:

Jerome Reuter – alle Instrumente


Gastmusiker:

Thåström – guest vocals on „Stillwell”
Alexander Zafiropoulos –spoken words on „The Hyperion Machine”
André Mergenthaler – cello on „Celine In Jerusalem“, „The Alabanda Breviary“ and „Adamas“
Laurent Fuchs – drums on „Transference“, „The Alabanda Breviary“, „Cities Of Asylum“ and „Skirmishes For Diotima“


Label: Trisol Music


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Neofolk



Trackliste:

1. The Hyperion Machine (0:24)
2. Celine In Jerusalem (4:41)
3. Transference (4:26)
4. The Alabanda Breviary (3:21)
5. Stillwell (5:04)
6. Cities Of Asylum (4:35)
7. Skirmishes For Diotima (4:42)
8. Adamas (6:32)
9. The Secret Germany (For Paul Celan) (4:09)
10. Die Mörder mühsams (4:28)
11. FanFanFan (Bonus Track) (4:54)

Gesamtspieldauer: 47:20



Das zwölfte Album des Luxemburgers Jerome Reuter, alias Rome, betitelte er mit dem Namen „The Hyperion Machine“. Im August 2016 wurde die Scheibe auf dem Musiklabel Trisol Music, wie bereits auch die Alben zuvor, veröffentlicht. Auf „The Hyperion Machine“ nimmt Jerome Reuter ein klein wenig Anlauf und landet – nicht in einem völlig neuen Musikgenre oder einem irgendwie anders geratenen Experiment – er trifft vielmehr genau die Musik beziehungsweise den Musikgeschmack wieder, weswegen Fans von Rome diese "Ein-Mann-Band" so verehren und lieben gelernt haben. Zurück zu den Wurzeln könnte man sagen, ohne dass dies irgendwie langweilig klingen würde.

Ist das Neopop oder Art Rock? Ganz gleich, die Musik ist es die wirkt. Diese geht ins Ohr, versucht mit sanften, sehr eingängigen und melodiösen Läufen zu überzeugen und schafft dies auch vortrefflich. Die Nummern auf „The Hyperion Machine“ umschmeicheln das Ohr und gehen auch in dieses hinein, um dort länger zu verweilen. Bereits nach wenigen Durchläufen sind die einzelnen Stücke der Platte zu Freunden geworden. Dabei wirkt die ganze Scheibe – vom Beginn bis zu deren Ende. Man legt das Album auf und entgegen so manch anderer Platte hört man hier immer wieder genauer hin, kennt man die Musik von Rome bisher noch nicht. Kennt man diese allerdings bereits, dann taucht man ein, in die wundersam sanften, eingängigen und nachhaltigen Töne vom Rome.

Die ganze Platte ist wie ein Konglomerat melodiöser, manchmal durchaus auch ein klein wenig experimenteller Titel. Hier jetzt einzelne Nummern herauszuheben, scheint einigermaßen schwierig. Doch ist es dieses Mal erneut die Gesamtheit des Albums, welches wirkt – und dies in einem sehr positiven Sinne. Falls jemand doch irgendwelche Höhepunkte benötigt, so würde ich die Nummern „Celine In Jerusalem”, „Stillwell”, „The Secret Germany (For Paul Celan) und „FanFanFan” empfehlen. Allerdings liegen hier die Höhepunkte natürlich definitiv im und am Ohr der oder des Konsumenten.

Fazit: Für Menschen, die NeoPop und speziell die Version dieser Musik von Rome, alias Jerome Reuter mögen, ist „The Hyperion Machine“ definitiv aller bestens geeignet. Die Musik auf diesem Album geht ins Ohr und weiß immer und an jeder Stelle zu überzeugen. Alles auf „The Hyperion Machine“ klingt eingängig und melodiös. Eine Scheibe für die warmen Stunden des Tages. Elf Punkte.

Anspieltipps: Celine In Jerusalem, Stillwell, The Secret Germany (For Paul Celan), FanFanFan



Sonntag, 18. September 2016

Rome – Coriolan




Rome – Coriolan


Besetzung:

Jerome Reuter – alle Instrumente


Gastmusiker:

Laurent Fuchs – drums on "Fragments"
Michael DE Victor – additional spoken words


Label: Trisol Music


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Neofolk


Trackliste:

1. Investiture (3:22)
2. Make You A Sword Of Me (1:14)
3. Broken (4:43)
4. Fragments (3:07)
5. This Light Shall Undress All (2:04)
6. Coriolan (4:06)
7. Der Krieg (3:47)
8. Funeratio (3:11)

Gesamtspieldauer: 25:36




Das elfte Album des Luxemburgers Jerome Reuter, aus dessen Vornamen sich auch der „Band-Name“ ableitet, ist eher eine EP geworden, denn ein ganzes Album, was bei einer Gesamtspieldauer von etwas über 25 Minuten nicht abzustreiten sein wird. Alles andere reiht sich jedoch perfekt in die Reihe der bisherigen Veröffentlichungen ein. Auch „Coriolan“, was im April 2016 erneut auf dem Musiklabel Trisol Music veröffentlicht wurde, hat Jerome Reuter fast im Alleingang eingespielt, die Musik und die Texte stammen sowieso wieder aus seiner Feder, wobei die Inspiration des Luxemburgers zu diesem Mini-Album von William Shakespeares „Coriolanus“ ausgeht, wie man in dem schön gestalteten Booklet nachlesen kann.

Doch dieses Mal ist das Ganze durchaus etwas anders geraten, als noch auf den vorherigen Alben von Rome. Trotz seiner kurzen Laufzeit zeichnet sich dieses Album mit noch etwas breiter gefächerter musikalischer Vielfalt aus. Da klingt es mal experimentell und etwas verschroben, eher wie eine Klangkollage, dann jedoch wieder sehr melodiös und eingängig, wie es so typisch ist für die Musik von Rome. Doch hört man auf „Coriolan“ auch mal verzerrte Gitarren oder mit „Fragments“ sogar ein Lied, was sich noch nicht ganz entscheiden kann, ob es eher nach New Wave oder nach Punk klingen möchte. Ziemlich ungewöhnliche Töne für Jerome Reuter.

Nun, Abwechslung ist wahrlich etwas Schönes, zu viel davon, noch dazu auf einem solch kurzen Album, kann allerdings auch dafür sorgen, dass man irgendwie nicht ganz so hineinkommt in diese kurze Platte – doch glaubt man das endlich geschafft zu haben, dann ist die Scheibe sowieso schon wieder ausgeklungen. Die richtig tollen Momente gibt es allerdings auch auf „Coriolan“. Das Titelstück selbst beeindruckt hier durchaus und zeigt einmal mehr, welches Gespür Jerome Reuter für die eingängige Melodie besitzt. Und auch das einzige, Deutsch vorgetragene Lied, „Der Krieg“, lohnt sich gehört zu haben.

Fazit: „Rome-Freunde“ werden sicherlich auch von diesem kurzen Album begeistert sein. Zum Einstieg selbst, in den musikalischen Kosmos des Jerome Reuter, wäre dieses kleine Album allerdings eher ungeeignet. Zu unterschiedlich sind darauf die musikalischen Stile vertreten. Diese vermögen es nicht, ein einheitliches Bild der Musik zu erzeugen, was das Eintauchen in diese Musik erschwert. Trotzdem hat die Scheibe ihre großen Stärken, ist bei einem Verkaufspreis für ein komplettes Album, allerdings definitiv zu kurz geraten. Acht Punkte.

Anspieltipps: Coriolan, Der Krieg



Sonntag, 7. August 2016

Rome – A Passage To Rhodesia




Rome – A Passage To Rhodesia


Besetzung:

All words and music written, arranged and performed by Jerome Reuter


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2015


Stil: Neofolk


Trackliste:

1. Electrocuting An Elephant (3:12)
2. The Ballad Of The Red Flame Lily (4:38)
3. One Fire (3:43)
4. A Farewell To Europe (3:06)
5. The Fever Tree (3:20)
6. Hate Us And See If We Mind (4:21)
7. The River Eternal (3:35)
8. A Country Denied (4:04)
9. Lullaby For Georgie (4:06)
10. In A Wilderness Of Spite (7:58)
11. Bread And Wine (7:06)
12. The Past Is Another Country (2:32)

Gesamtspieldauer: 51:46




Jerome Reuter hat es wieder getan, erneut im Alleingang. Sein bereits zehntes Studioalbum heißt „A Passage To Rhodesia“, erschien im Jahr 2015 auf dem Label Trisol und behandelt inhaltlich die Zeit des Bürgerkrieges in Rhodesien, dem heutigen Zimbabwe, aus Sicht der weißen Siedler. NeoFolk und Dark Folk gibt es auf „A Passage To Rhodesia“ zu hören, Musik, die einen wieder packt, die ins Ohr geht und dort auch verbleibt.

Auf „A Passage To Rhodesia“ kann man erneut so herrlich eintauchen in diesen musikalischen Kosmos des Jerome Reuter alias Rome. Die Melodien umschmeicheln das Ohr, wirken intensiv und warm. Die Platte klingt in ihrer Gesamtheit aus Sprachfetzen und atmosphärischen Einlagen, die sich allesamt schwebend zwischen vielen eingängigen und melodiösen Liedern bewegen. Es ist dabei relativ schwierig, einen oder mehrere Titel besonders herauszuheben. Es ist das Album selbst, was überzeugend wirkt und welches so, in einem Zug, auch durchgehört werden kann und dabei begeistert.

Natürlich klingen dabei solch Titel wie „The Ballad Of The Red Flame Lily“, „A Farewell To Europe“, „A Country Denied“ oder „Bread And Wine“ sehr viel schöner im Ohr, als zum Beispiel ein Klanggebilde wie der Eröffnungstitel „Electrocuting An Elephant“, welches an diese Stelle gesetzt durchaus mutig ist, da es die Stimmung der Platte nicht unbedingt wiedergibt. Genauso wenig wie das etwas schräge Ende des Albums mit „The Past Is Another Country“. Allerdings in Verbindung mit den anderen Liedern, wirkt auch der seltsamste Ton auf „A Passage To Rhodesia“ – und das ist die eigentliche künstlerische Leistung des Jerome Reuter.

Fazit: Rome steht für begeisternde, unaufdringliche NeoFolk-Musik, die ins Ohr geht. Daran hat sich auch nichts auf dem elften Album geändert, welches Jerome Reuter dieses Mal im Alleingang eingespielt hat. Die Melodien klingen und schaffen es einen zu packen. Das meiste auf „A Passage To Rhodesia klingt wunderbar melodiös, manches auch experimentell. Der Verbund dieser Ansätze bildet ein sehr hörenswertes Album, was Freundinnen und Freunde der neueren Folk Musik begeistern dürfte. Elf Punkte.

Anspieltipps: A Farewell To Europe, A Country Denied, Bread And Wine



Mittwoch, 3. Februar 2016

Rome – Hell Money




Rome – Hell Money


Besetzung:

All words and music written, arranged and performed by Jerome Reuter


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2012


Stil: Folk, Neofolk


Trackliste:

1. Tangier Fix (2:49)
2. Fester (3:56)
3. This Silver Coil (5:20)
4. Rough Magic (4:24)
5. Among The Wild Boys (2:47)
6. Amsterdam, The Clearing (3:18)
7. Silverstream (3:11)
8. Tightrope Walker (Wild Milk) (3:38)
9. Pornero (2:40)
10. Golden Boy (4:01)
11. Red-Bait (1:52)
12. The Demon Me (Come Clean) (5:09)

Gesamtspieldauer: 43:11




„Hell Money“ heißt das neunte Studioalbum des Luxemburgers Jerome Reuter, àlias Rome. 2012 erschien es auf dem Label Trisol und diese Platte ist bei vielen Fans der Band eine einigermaßen umstrittene Scheibe. Dies liegt sicherlich nicht daran, dass man auf „Hell Money“ wieder einige Soundkollagen zu hören bekommt, natürlich auch erneut der sehr sonoren und eingängigen Stimme des Jerome Reuter lauschen darf und auch nicht daran, dass es auf „Hell Money“ wieder sehr viel Folk zu hören gibt. Der Grund liegt darin, dass diese Scheibe sich trotz all dieser bewährten Ingredienzien etwas anders anhört, als so viele Platten von Rome zuvor.

Aber warum das? Fehlt da irgendetwas? Nun, genau das ist der Grund, warum diese Scheibe etwas anders geworden ist. Auf „Hell Money“ vermisst man nämlich diesen Neofolk-Anstrich, gewürzt mit etwas Industrial, der die Musik des Jerome Reuter sonst immer so gewürzt hat. Auf „Hell Money“ hört man zwar zumeist schöne Folk Musik, die auch ganz eindeutig im 21. Jahrhundert entstanden ist, sich jedoch nicht mehr sehr von weitaus älteren musikalischen Vertretern dieses Genres unterscheidet – vielleicht noch ansatzweise ab und an, aber nicht mehr sehr stark. Das bedeutet, dass es hier auf dieser Scheibe wohl noch schöne und eingängige akustische, Gitarren-lastige Musik zu hören gibt, jedoch das Besondere, das fehlt dem Album ein klein wenig.

Entledigt man sich allerdings diesem neueren Ansatz des Folk-Genres und nähert sich dem Album ohne irgendwelche Erwartungen, so lassen sich auch hier einige sehr gelungenen Titel entdecken, die es lohnt, gehört zu werden. Eines dieser Lieder heißt „Rough Magic“, geht mit all seinen Harmonien sofort ins Ohr und möchte sich daraus auch gar nicht mehr verabschieden. „Tightrope Walker (Wild Milk)“ und auch „Pornero“ sind ebenfalls sehr gelungene Nummern, die ins Ohr gehen. Allerdings sind sie auch etwas „alltäglicher“ geworden, entsprechen nicht mehr ganz den Ansprüchen, die Lieder häufig auf früheren Platten von Rome erfüllten.

Noch einiges mehr gibt es auf „Hell Money“ zu entdecken, da wird beim Hören die Luft häufig mit Melodiösität angefüllt, auch wenn nicht mehr alles so klingt, wie die Musik auf früheren Alben und dies hat noch weitere Gründe. „Hell Money“ unterscheidet sich auch dadurch von den Veröffentlichungen des Jerome Reuter vergangener Jahre, da die auf Deutsch eingesprochenen Texte hier nun völlig fehlen. Alles ist dieses Mal in englischer Sprache gehalten, was ein weiteres Argument dafür darstellt, dass „Hell Money“ ein irgendwie sehr viel „normaleres“ Album geworden ist. Keine Abwechslung mehr bezüglich der Sprache… Dazu kommt noch der Umstand, dass Jerome Reuter dieses Mal wirklich gar keine Hilfe von anderen Musikern mehr in Anspruch nahm, auf der Scheibe absolut alles in Eigenregie einspielte. „Hell Money“ ist eine Platte mit leicht in die neue Zeit übertragener Folk-Musik, zumeist harmonisch und melodiös, jedoch ohne den besonderen, innovativen Anspruch.

Fazit: Wer Folk Musik mag, die oder der wird auch „Hell Money“ lieben. Nur ein paar wenige Soundkollagen sind hier noch etwas experimentell, ansonsten ist diese Platte eine etwas alltägliche Scheibe geworden – zumindest für den Ansatz, den Rome sonst immer für seine Veröffentlichungen auswählt hat. Geht man ganz unvoreingenommen an dieses Album heran, dann gibt es darauf allerdings durchaus einiges zu entdecken. Möchte man es allerdings mit früheren Rome-Werken vergleichen, könnte dies jedoch zu Frust und Enttäuschung führen. Schön klingt es zumeist trotzdem. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Rough Magic, Amsterdam The Clearing



Montag, 18. Januar 2016

Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufbruch




Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufbruch


Besetzung:

Jerome Reuter – words and music


Gastmusiker:

Rupert Kraushofer – spoken words


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2011


Stil: Experimental Folk, Neofolk


Trackliste:

1. The Chronicles Of Kronstadt (5:08)
2. The Angry Brigade (2:31)
3. The Spanish Drummer (3:32)
4. To Teach Obedience (4:08)
5. The Death Of Longing (5:26)
6. Our Holy Rue (3:44)
7. The Night-Born (3:34)
8. The Pyre Glad (3:41)
9. In Cruel Fire (4:13)
10. A Pact Of Blood (3:13)
11. The Merchant Fleet (4:25)
12. A Cross Of Wheat (7:08)

Gesamtspieldauer: 50:49




„Aufbruch“ heißt der erste Teil der Trilogie „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“. Als zweiten Zusatz bekam dieses Album noch den Untertitel „A Cross Of Wheat“ verliehen, welches dem letzten Lied dieses Albums entspricht. Im Grunde genommen gibt es auch auf dieser Platte wieder alle Ingredienzien zu hören, die ein Album des Jerome Reuter zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Doch trotzdem ist diese Scheibe eine etwas andere, als die Platten zuvor, denn dieses Mal ist das ganze musikalische Arrangement noch etwas komplizierter geworden.

Der künstlerische Ansatz bei Rome ist immer vorhanden – sehr viel mehr, als bei den meisten anderen Künstlern oder Bands, die oftmals eher unterhalten wollen, als künstlerisch besonders in Erscheinung zu treten. Bei Rome gibt es gesprochene Titel, neben experimentellen Stücken und dann wieder unfassbar eingängige Neofolk Kompositionen, die zum Niederknien schön sind. Auf diesem ersten Teil von „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“ gibt es deutlich mehr „gesprochene Lieder“, im Grunde genommen sind das eher gesprochene Texte, die mit Hintergrundgeräuschen versehen wurden. Dies macht diese Scheibe ein wenig komplizierter als alles, was Rome zuvor veröffentlicht hat.

Liest man auf der Homepage nach, dann besingt Jerome Reuter auf „Aufbruch“ oder „A Cross Of Wheat": „Die Geburt der Revolte aus einer Faszination von Bewegung und Widerstand an sich; die Lyrik der Funken. Es ist der Stolz der Selbstbestimmung, der Verneinung, denn Verneinen heißt seinem Schicksal eine Form geben. Rome bietet allerdings keine Kunst, die sich allein der Wirksamkeit verschreibt, dafür bleibt die Musik zu rauh, zu experimentell, zu schwierig zu entschlüsseln.“ Vom Ansatz her nicht so ganz leicht zu verstehen, zumal die Musik im Grunde genommen gar nicht „rau“ klingt. Experimentell aber sicherlich, zumindest in diesen Nummern, in denen Texte vorgetragen werden. Und es sind dann auch genau diese Texte, die nicht so ohne Weiteres zu entschlüsseln sind. Die Musik ist es nicht, wobei die allergrößte Mehrheit der Musikhörer diesen experimentelleren Titeln das Prädikat „Musik“ sowieso absprechen würde. Für mich sind das auch eher Soundkollagen, die mit hintergründigen Texten versehen wurden, die sich einem allerdings wirklich nicht so schnell erschließen – zumindest nicht immer. Und etwa die Hälfte dieser Platte besteht aus solchen Stücken. Ist der Inhalt und die Bedeutung bei „The Chronicles Of Kronstadt“ noch sehr offensichtlich und erschafft ein bedrückendes Gefühl, so ist der Inhalt und Sinn bei anderen Nummer der Platte erst nach vielen Malen des Hörens zu entschlüsseln – wenn man es denn überhaupt schafft.

Diese eindringlichen Ohrwürmer im Neofolk Stil sind auf „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufbruch“ deutlich weniger vertreten, als auf so manch anderer Rome Scheibe. Aber es gibt sie natürlich. „The Spanish Drummer“ und „In Cruel Fire“ sind solche Stücke, die die Musik des Jerome Reuter ebenfalls so überaus eindringlich und packend werden lassen. Und auch hier lohnt sich ein genauerer Blick auf die Texte beziehungsweise, wenn man dem Englischen besser mächtig ist, ein genaueres Zuhören. Sehr beeindruckend ist hier eben nicht nur die Musik, sondern auch das gesungene Wort. Leider nur sind diese Nummern auf „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufbruch – A Cross Of Wheat" etwas rarer gesät.

Fazit: Eindringlich ist auch dieser erste Teil der Trilogie „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“. Und wenn diese Platte die erste ist, die man von Rome, àlias Jerome Reuter hört, wird man sicherlich beeindruckt zurückgelassen werden – wenn man denn mit dieser Art des „Post Industrial Folk Noir“ etwas anzufangen weiß. Was für ein Genre das ist? Ein spannendes und wohl wirklich sehr schwer zu beschreibendes musikalisches Genre. Neun Punkte.

Anspieltipps: The Spanish Drummer, To Teach Obedience, In Cruel Fire



Samstag, 12. Dezember 2015

Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufruhr




Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufruhr


Besetzung:

Jerome Reuter – words and music


Gastmusiker:

Rupert Kraushofer – spoken words


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2011


Stil: Experimental Folk, Neofolk


Trackliste:

1. The Brute Engine (5:59)
2. Seeds Of Liberation (3:58)
3. To Each His Storm (3:49)
4. Sons Of Aeeth (4:14)
5. August Spies (3:21)
6. To Be Governed (2:18)
7. Families Of Eden (3:34)
8. Red Years, Black Years (4:28)
9. Little Rebel Mine (4:25)
10. The Breaking Part (3:53)
11. Eagle And Serpent (2:43)
12. A Cross Of Fire (9:16)

Gesamtspieldauer: 52:05




Drei Alben veröffentlichte Jerome Reuter im Jahr 2012 zeitgleich unter der Überschrift „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“ auf dem Label Trisol. Dies hier ist der zweite Teil dieser Trilogie mit dem zusätzlichen Titel „Aufruhr“. Im beiliegenden Booklet kann man nachlesen, dass die gesprochenen Texte auf diesem Album unter anderem von Berthold Brecht, Peter Weiss, Pablo Neruda, Abel Paz, Hans Magnus Enzensberger, Georg Büchner, Friedrich Nietzsche, Reinaldo Arenas, Pierre-Joseph Proudhon und Gustav Landauer stammen. Man begibt sich also auf eine kleine literarische Reise mit dieser Scheibe, die sich mit dem Streben des Menschen nach Freiheit beschäftigt.

Gesungen wird wieder in Englisch, gesprochen zum größten Teil in Deutsch. Und diese Sprechparts spielen eine große Rolle auf „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufruhr“. Immer wieder gibt es auf dieser Platte Titel, die aus gesprochenem Wort bestehen, versehen mit sphärischer bis mystischer Hintergrundmusik. Dazu gesellen sich auch atmosphärisch dichte Nummern, die durchaus mit experimentell zu bezeichnen sind. Und schließlich gibt es sie natürlich auch noch, diese Lieder, die die Musik von Rome so unfassbar eingängig werden lassen. Das sind Neofolk Nummern, die überaus melodiös und eingängig sofort ins Ohr gehen.

Allerdings bedarf es dieses Mal einiger Durchgänge, bis sich einem diese Platte vollends erschließt. Das liegt wiederum an den bereits erwähnten „experimentelleren“ Nummern, die nun gar nicht so melodiös klingen, wie manch anderer Titel auf diesem Album. Die Spannbreite hat Jerome Reiter auf „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufruhr“ deutlich ausgeweitet. Hier findet sich Musik von Ohrwurm bis zu Soundkollage, die nicht immer sofort überzeugt, an manchen Stellen schwerer zu verstehen ist, als viele andere Scheiben von Rome, jedoch mit jedem Durchlauf weiter wächst.

Fazit: Düster, stimmungsvoll, martialisch, experimentell, atmosphärisch und dicht, so klingt „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufruhr“. Dieses Album lässt sich nicht genau eingrenzen, ist manchmal lieblich melodiös, will an anderer Stelle erarbeitet werden. Allerdings lohnt sich auch das wieder, diesem Album genug Zeit zum Reifen einzuräumen. Man wird nicht enttäuscht werden von der Musik des Jerome Reuter. Definitiv nicht. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Seeds Of Liberation, August Spies, Eagle And Serpent


(leider sind alle Videos hierzu im Internet gesperrt)

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufgabe




Rome – Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit – Aufgabe


Besetzung:

Jerome Reuter – words and music


Gastmusiker:

Rupert Kraushofer – spoken words


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2011


Stil: Experimental Folk, Neofolk


Trackliste:

1. The Conquest Of Violence (7:11)
2. All For Naught (5:14)
3. You Threw It At Me Like Stones (3:14)
4. Automation (4:38)
5. Time And Tide (3:18)
6. Dawn And The Darkest Hour (3:23)
7. Years Of Abalone (3:24)
8 Petrograd Waltz (4:43)
9. Disbandment (1:27)
10. Ballots And Bullets (3:11)
11. Appeal To The Slaves (4:31)
12. A Cross Of Flowers (4:43)

Gesamtspieldauer: 49:02




Was man Jerome Reuter und seiner „Band” Rome wahrlich nicht vorwerfen kann, das ist „nicht konsequent zu sein“. Auch das sechste bis irgendwie achte Album des Luxemburgers klingt ähnlich, wie die vorherigen Scheiben. Im Jahr 2012 wurde „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“ auf dem Label Trisol veröffentlicht und ist erneut angefüllt mit viel Schwermut und tiefer, kräftiger Düsterness. Und dieses Mal hat es Jerome Reuter sogar noch geschafft, diese überaus traurige Stimmung zu verdreifachen, denn diese hier jetzt besprochene Scheibe ist Band 3, also der dritte Teil der Trilogie „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“, trägt die Überschrift „Aufgabe“ und wurde wie Band 1 und 2 im Januar 2012 veröffentlicht.

Nun, diese gerade erwähnte „Aufgabe“, die den dritten Teil der Trilogie ausmacht, besteht darin, sich selbst zu verwirklichen, das eigene Leben selbst zum Kunstwerk zu machen, sich über das Materielle stellen, Werte ethischer Natur zu erschaffen und sich dadurch zu erhöhen. Diese Musik auf Band 3 der Ästhetik der Herrschaftsfreiheit passt perfekt zu diesen hehren Vorsätzen beziehungsweise Aufgaben. Sanft ist sie erneut, tiefgründig, unglaublich melodiös und eben auch wieder oftmals so unfassbar traurig, dass man sich wirklich schwer überlegen sollte, diese tiefgründigen Lieder in Phasen psychischer Angeschlagenheit oder bei tristem Wetter zu hören.

Absolut gelungen dabei ist erneut eine Melodiösität, die die Musik des luxemburgischen Musikers mit jedem Akkord, mit jedem einzelnen Ton zu verströmen weiß. Hier lohnt sich das Eintauchen in die Musik definitiv, im Grunde genommen kann man sich kaum dagegen wehren, in den klanglichen Kosmos des Jerome Reuter gezogen zu werden. Erneut werden die einzelnen Lieder auf Englisch eingesungen, haben dieses Mal auch englische Titel. Die Hintergrundsprache ist allerdings wieder Deutsch und es gibt viel zu hören, abseits des eigentlichen Liedes. Geräusche, Schreie, kurze Statements und kleinere und größere Monologe werden hier mit eingestreut und mit der Musik verwoben. Dies alles bewirkt, dass „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“ auch in Band 3 „Aufgabe“ wahrlich keine leichte Kost ist. Kaum Musik zum Nebenbeihören, eher Musik zum darauf Konzentrieren. Musik, die Beschäftigen möchte.

Fazit: „Die Æsthetik Der Herrschaftsfreiheit“ Band 3 mit der Überschrift „Aufgabe“ kommt ganz in der Tradition früherer Werke des Jerome Reuter daher. Trotzdem werden diese Lieder nie langweilig, bleiben immer ergreifend, weil der luxemburger Künstler es perfekt schafft, Atmosphären aufzubauen, Stimmungen zu kreieren, die einen einhüllen und in die sich einzutauchen lohnt. Alles ist melodiös auf diesem Album, alles wirkt und überzeugt. Sicherlich keine 08/15 Musik und garantiert Musik, die spaltet – und trotzdem so unglaublich überzeugend ist. Zumindest für mich. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: All For Naught, Years Of Abalone


(Leider sind hierzu keine Videos zu finden)