Posts mit dem Label Rolling Stones The werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rolling Stones The werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. Mai 2017

The Rolling Stones – Hot Rocks 1964-1971




The Rolling Stones – Hot Rocks 1964-1971


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Label: ABKCO Music and Records


Erscheinungsdatum: 1971


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

CD1:

1. Time Is On My Side (3:00)
2. Heart Of Stone (2:46)
3. Play With Fire (2:14)
4. (I Can't Get No) Satisfaction (3:48)
5. As Tears Go By (2:46)
6. Get Off of My Cloud (2:57)
7. Mother's Little Helper (2:49)
8. 19th Nervous Breakdown (3:59)
9. Paint It Black (3:48)
10. Under My Thumb (3:43)
11. Ruby Tuesday (3:20)
12. Let's Spend The Night Together (3:38)


CD2:

13. Jumpin' Jack Flash (3:43)
14. Street Fighting Man (3:18)
15. Sympathy For The Devil (6:27)
16. Honky Tonk Women (3:03)
17. Gimme Shelter (4:36)
18. Midnight Rambler (9:12)
19. You Can't Always Get What You Want (7:33)
20. Brown Sugar (3:51)
21. Wild Horses (5:40)

Gesamtspieldauer CD1 (38:54) und CD2 (47:27): 1:26:21




„Hot Rocks 1964-1971“ ist das mit Abstand erfolgreichste Album der Rolling Stones. Keine andere Platte der Band hat je höhere Verkaufszahlen erzielt. Das Doppelalbum, welches im Jahr 1971 auf dem Label ABKCO Music erschien, hielt sich insgesamt 265 Wochen in den US Billboard 200 Charts, in denen es bis auf Platz 4 kletterte. Allein in den USA wurden von diesem Kompilationsalbum zwölf Millionen Kopien verkauft. Seltsamerweise erschien diese Platte in Europa erst im Jahr 1990 im Rahmen der Urban Jungle Tour der Rolling Stones und war dort in den einzelnen Ländern allerdings auch sehr erfolgreich.

Auf dem Kompilationsalbum „Hot Rocks 1964-1971“ hört man die „Hits“ der Rolling Stones aus diesen Jahren. Jedoch sind nicht alle Chart-Erfolge darauf vertreten, weil man mit diesem Album den Hörerinnen und Hörern auch einen besseren Gesamteindruck über die Band und deren Musik in den frühen Jahren geben wollte. Hierzu wurden auch die Nummern „Under My Thumb“ und „Gimme Shelter“ diesem „Best Of…“-Album hinzugefügt, obwohl sie niemals als Single veröffentlicht worden waren. Hinzu kommt das Stück „Play With Fire“, welches ursprünglich eine B-Seite der Single „The Last Time“ darstellte. Eine weitere Ausnahme ist das Lied „Midnight Rambler“, welches hier in einer Live-Version vorliegt, die im Madison Square Garden, New York City, am 28. November 1969 eingespielt wurde.

Mit diesem Album erhält man wahrlich einen guten Überblick über das Schaffen der Rolling Stones in ihren ersten Jahren. Vieles klingt dabei nach 60ies Pop oder Rock, manches durchaus auch schon innovativ und sehr viel tiefergehend, als so manch andere Pop-Combo dieses Jahrzehnts. Mit diesen 21 Stücken kann jeder für sich auch bestens die Frage beantworten, ob sie oder er sich bezüglich des eigenen Musikgeschmacks denn nun mehr den Beatles oder den Rolling Stones zugehörig fühlt.

Fazit: Das erfolgreichste Album der Rolling Stones ist ein Kompilationsalbum über die knappe erste Dekade ihres Wirkens. Mit „Hot Rocks 1964-1971“ erhält man darüber eine sehr gute Übersicht und kann gut in die Klangwelten der Rolling Stones zu Beginn ihrer langen Karriere eintauchen. Das Album war zur damaligen Zeit das bereits sechste „Best Of...“-Album der Band, durch den Umfang mit 21 Titeln verkaufte es sich allerdings mit Abstand am besten. Neun Punkte.

Anspieltipps: Play With Fire, Paint It Black, Ruby Tuesday, You Can't Always Get What You Want



Mittwoch, 27. April 2016

The Rolling Stones – Sucking In The Seventies




The Rolling Stones – Sucking In The Seventies


Besetzung:

Mick Jagger – lead and backing vocals
Keith Richards – electric and acoustic guitars, backing vocals
Ronnie Wood – electric, acoustic and slide guitar, backing vocals
Mick Taylor – electric, acoustic, and slide guitar, backing vocals
Bill Wyman – bass guitar, synthesizer
Charlie Watts – drums


Label: CBS Records


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Rock


Trackliste:

1. Shattered (3:46)
2. Everything Is Turning To Gold (4:06)
3. Hot Stuff (3:30)
4. Time Waits For No One (4:25)
5. Fool To Cry (4:07)
6. Mannish Boy (4:38)
7. When The Whip Comes Down (Live Version) (4:35)
8. If I Was A Dancer (Dance Pt. 2) (5:50)
9. Crazy Mama (4:06)
10. Beast Of Burden (3:27)

Gesamtspieldauer: 42:22




„Sucking In The Seventies“ ist eine der unzähligen „Best Of…“-Platten der Rolling Stones. Darauf enthalten ist Material vom 1974er Album „It's Only Rock 'n Roll” bis hin zum 1980er Album „Emotional Rescue“. Alle einzelnen Stücke, außer „Shattered" und „Everything Is Turning To Gold" wurden dabei neu editiert oder neu abgemischt. Die Nummer „When The Whip Comes Down" wurde dagegen in einer Live-Version hinzugefügt, die 1978 in Detroit aufgenommen worden war. Der einzige Nummer 1 Hit der Rolling Stones, der auch in diesen Zeitraum fiel, „Miss You", blieb dagegen unberücksichtigt.

Die Platte erreichte in den USA immerhin Rang 15 der Charts, in England konnte sie sich allerdings überhaupt nicht platzieren. Wenn man dabei berücksichtigt, dass die Lieder hier fast alle überarbeitet sind, nichts mehr dem Original entspricht, wundert man sich über die Erfolglosigkeit der Scheibe schon weniger. Und noch weniger dann, wenn man sich diese Musik zu Gemüte führt. Die Titel sind so etwas von langweilig, dass man im Grunde genommen nur zu dem Schluss kommen kann, dass die Band zu dieser Zeit ihrer Karriere lediglich noch vom alten Ruhm zehrte. Die Songauswahl präsentiert den Hörerinnen und Hörern jede Menge unmelodiösen Rock bis hin zum Rock’n’Roll und Blues Rock, der in meinen Ohren gerade noch mit belanglos und fürchterlich langweilig zu umschreiben ist. Einzige Ausnahme vielleicht „Beast Of Burdon“, obwohl dieses Lied in der Version von Bette Midler einfach auch besser klingt.

Fazit: Völlig sinnlos und sinnfrei eine „Best Of…“-Platte herauszubringen, auf der zum einen die Hits fehlen, bei der zum anderen die ursprünglichen Titel alle verändert abgemischt wiedergegeben werden. Das mag maximal den eingefleischten Rolling Stones Fan interessieren, alle anderen deutlich weniger. Und wenn dann auch noch dazu kommt, dass diese Lieder überhaupt nicht zünden, unfassbar belanglos klingen, dann hat man einmal mehr ein Indiz auf die am meisten überschätzte Band der Welt. Mist, ich besitze dieses Rolling Stones Gen einfach nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Beast Of Burden



Freitag, 8. Januar 2016

The Rolling Stones – Some Girls




The Rolling Stones – Some Girls


Besetzung:

Mick Jagger – lead and backing vocals, electric guitar, piano on "Faraway Eyes"
Keith Richards – electric and acoustic guitars, backing vocals, lead vocals on "Before They Make Me Run", bass guitar on "Some Girls" and "Before They Make Me Run", piano on "Faraway Eyes"
Ronnie Wood – electric, acoustic, pedal steel and slide guitar, backing vocals, bass guitar and bass drum on "Shattered"
Bill Wyman – bass guitar, synthesizer on "Some Girls"
Charlie Watts – drums


Gastmusiker:

Sugar Blue – harmonica on "Miss You" and "Some Girls"
Ian McLagan – electric piano on "Miss You"; organ on "Just My Imagination"
Mel Collins – saxophone on "Miss You"
Simon Kirke – congas on "Shattered"


Label: Rolling Stones Records


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Rhythm And Blues, Rock And Roll, Blues, Country


Trackliste:

1. Miss You (4:44)
2. When The Whip Comes Down (4:20)
3. Just My Imagination (Running Away With Me) (4:38)
4. Some Girls (4:36)
5. Lies (3:11)
6. Far Away Eyes (4:24)
7. Respectable (3:06)
8. Before They Make Me Run (3:25)
9. Beast Of Burden (4:25)
10. Shattered (3:48)

Gesamtspieldauer: 40:45




Die Frage stellte sich immer vielen Leuten, beziehungsweise wurde sie gestellt: Beatles oder Stones? Mir stellte sich diese Frage nie, obwohl ich auch bei den Rolling Stones ein paar gute Nummern für mich entdeckte und mir auch ein paar Scheiben zulegte. Jedoch unterscheidet sich die Musik dieser beiden Bands dadurch, dass die Beatles innovativ waren, neue Wege bestritten, geniale Lieder schrieben, die Rolling Stones jedoch machen Rock’n‘Roll und Rhythm’n‘ Blues.

Gut, dies ist eben nicht jedermanns Stil, es kann einem ja auch nicht alles gefallen. Jedoch manches Mal wird es in der Musik der Rolling Stones leider sogar richtig krass. Denn die fünf Musiker wollten mit ihrem vierzehnten britisch / europäischen und sechzehnten US-amerikanischen Album, welches 1978 auf dem eigenen Label unter der Überschrift „Some Girls“ erschien, noch ein wenig mehr in den USA absahnen. Nichts lag also näher, genau für diesen Markt gleich noch ein Country Lied mit auf die Scheibe zu pressen. „Far Away Eyes“ heißt dieses und es fehlen einem die Worte. Country und Western in Reinkultur. Kann man überhaupt anbiedernder sein? Wohl kaum.

Gut, das war der Tiefpunkt, es wird besser. Jedoch so richtig zünden kann leider auch der Rest auf Some Girls“ nicht. Wirklich überzeugen können das Titellied „Some Girls“, welches wahrlich ins Ohr geht und Spaß macht. Auch „Beast Of Burden“ kann gefallen, wobei die Version von Bette Midler aus dem Jahr 1984 noch gelungener ist. Nun und der Rest, das ist Rock-Musik, der eher alltäglichen Sorte. Nichts Begeisterndes mehr, allerdings natürlich auch kein Ausschuss. Handwerklich gut gemachte Musik, die sicher bei den Rolling Stones Fans und Freunden der entsprechenden Musikgenres Begeisterung auslöst. Bei allen anderen bin ich mir da nicht so sicher.

Fazit: Wieder einmal zeigt sich, dass ich keine Ahnung von Musik habe. „Some Girls“ erreichte in den USA Platz 1 der US-amerikanischen Billboard Charts und wurde dort zum meistverkauften Album der Stones, mit immerhin sechs Millionen Kopien bis zum Jahr 2000. Außerdem ist es die einzige Scheibe der Rolling Stones, die jemals eine Grammy Nominierung zum besten Album des Jahres erhielt. Den Titel gewannen dann allerdings die Bee Gees mit „Saturday Night Fever“. Auch bei den Kritikern kam die Scheibe gut an, die für viele die beste seit der 1972er Platte „Exile on Main St.“ war. Aber damit noch nicht genug, das Rolling Stone Magazine wählte das Album im Jahr 2003 auf Platz 269 der 500 besten Alben aller Zeiten. Von daher allen, die Musik ganz anders erleben als ich, viel Spaß damit. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Some Girls, Beast Of Burden