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Samstag, 27. August 2016

Oasis – Don't Believe The Truth




Oasis – Don't Believe The Truth


Besetzung:

Liam Gallagher – lead vocals, tambourine
Noel Gallagher – lead guitar, lead and backing vocals, bass guitar
Andy Bell – bass guitar, lead guitar, acoustic guitar
Gem Archer – rhythm guitar, bass guitar, keyboards, harmonica, backing vocals (track 6)
Zak Starkey – drums and percussion, handclaps


Gastmusiker:

Lenny Castro – percussion (track 7)
Martin Duffy – piano (track 4)
Terry Kirkbride – drums and percussion (track 2)
Henry Phillpotts – mixing assistant (track 2)
Paul 'Strangeboy' Stacey – mixing (track 2), piano and mellotron (track 11)


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Turn Up The Sun (3:59)
2. Mucky Fingers (3:55)
3. Lyla (5:10)
4. Love Like A Bomb (2:52)
5. The Importance Of Being Idle (3:39)
6. The Meaning Of Soul (1:42)
7. Guess God Thinks I'm Abel (3:24)
8. Part Of The Queue (3:48)
9. Keep The Dream Alive (5:45)
10. A Bell Will Ring (3:07)
11. Let There Be Love (5:31)

Gesamtspieldauer: 42:59




„Don't Believe The Truth“ ist das sechste Studio-Album der englischen Alternative Rock Band Oasis und erschien am 30. Mai im Jahr 2005, wie schon der Vorgänger „Heathen Chemistry“, auf dem Label Epic Records. „Don't Believe The Truth“ war verkaufstechnisch auch wieder deutlich erfolgreicher als die beiden vorherigen Alben von Oasis. „Lyla“, „The Importance Of Being Idle“ sowie „Let There Be Love“ hießen die drei ausgekoppelten Singles, wobei die ersten beiden bis auf Platz 1 der britischen Charts kletterten – genau wie das Album selbst, welches in Deutschland immerhin auch Platz 2 der Charts belegte.

Erneut ist diese Platte eine für Oasis unverwechselbare geworden. Und wieder liegt das nicht nur am Gesang des Liam Gallagher, sondern am Gesamtsound des Albums, denn auch sein Bruder und Gitarrist Noel übernahm einige Gesangsparts. Die einzelnen Lieder wirken musikalisch nach und gehen ins Ohr – und das wahrlich ohne Ausnahme. Dazu wartet ein absoluter Höhepunkt mit dem Stück „The Importance Of Being Idle“ auf die Hörerin beziehungsweise den Hörer. Ein Lied, welches mit einem stampfenden Rhythmus beginnt, sofort ins Ohr geht und auch vom Gesang lebt, den dieses Mal Gitarrist und Songschreiber Noel Gallagher selbst beisteuert. Das Lied startete sogleich als Nummer 1 der britischen Single-Charts, dadurch schaffte es die Band erstmals, zwei Nummer 1 Hits in einem Jahr zu platzieren, da die vorherige Singleauskopplung „Lyla“ ebenfalls bis auf Platz 1 kletterte. Gleichzeitig war „The Importance Of Being Idle“ der letzte Nummer 1 Hit der Band, bis zu deren Auflösung im Jahr 2009. In einem Interview mit dem Q Magazine gab Noel Gallagher mal zu Protokoll, dass das Lied für ihn, auf das Gitarrenspiel bezogen, wie eine Mischung aus der Musik der Bands The Kinks und The La’s klingen würde und die darin ausgedrückte Stimmung nahe der des Titels „Sunny Afternoon“ von den Kinks wäre. Da kann man ihm beim Hören des Stücks durchaus beipflichten. Zudem meinte er, dass er zu dem Text durch seine eigene Faulheit inspiriert worden wäre. Die Umsetzung des Ganzen im Video ist dabei durchaus witzig gelungen und sehr sehenswert.

Neben diesem Titel sind allerdings noch mehrere Lieder enthalten, die alle in die Richtung „Ohrwurm“ tendieren. Sei es der Opener „Turn Up The Sun“, welchen Bassist Andy Bell beisteuerte, das ebenfalls überragende und mitreißende „Part Of The Queue“ oder der ruhige und entspannte Abschlusstitel „Let There Be Love“. Allesamt sehr eingängige und melodiöse Nummern, die hängenbleiben, angesiedelt meist in der rockigen Ecke, jedoch durchaus auch mit poppigen Einsprengseln ausgestattet. Einen Ausfall gibt es auf „Don't Believe The Truth“ glücklicherweise unter den restlichen Nummern auch nicht zu beklagen, sodass dem Hörerlebnis im Grunde genommen nichts im Wege steht.

Fazit: „Don't Believe The Truth“ von Oasis ist eine sehr überzeugende Scheibe geworden, die neben rockigen auch die poppigen Töne nicht ganz vergisst. Die Scheibe enthält mit „The Importance Of Being Idle“ einen richtigen Ohrwurm, wobei man das auch von anderen Nummern auf der Platte behaupten kann. Mit „Don't Believe The Truth“ haben Oasis nochmals einen Höhepunkt in ihrer Kariere gesetzt. Elf Punkte.

Anspieltipps: Turn Up The Sun, The Importance Of Being Idle, Part Of The Queue, Let There Be Love



Donnerstag, 28. Juli 2016

Oasis – Heathen Chemistry




Oasis – Heathen Chemistry


Besetzung:

Liam Gallagher – lead vocals, tambourine, acoustic guitar on "Songbird"
Noel Gallagher – guitars, keyboards, vocals
Gem Archer – guitars, keyboards, piano on track 4
Andy Bell – bass
Alan White – drums


Gastmusiker:

Paul Stacey – mellotron on track 1, piano on tracks 2, 3 and 11, hammond organ on track 6
Mike Rowe – piano on tracks 4 and 10, pump organ on track 9, hammond organ on tracks 8, 9 and 10
Johnny Marr – guitar solo on track 8, slide guitar on track 10, guitars on track 11, backing vocals on track 11
London Session Orchestra – strings on track 4


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. The Hindu Times (3:46)
2. Force Of Nature (4:51)
3. Hung In A Bad Place (3:28)
4. Stop Crying Your Heart Out (5:03)
5. Songbird (2:07)
6. Little By Little (4:52)
7. A Quick Peep (1:17)
8. (Probably) All In The Mind (4:02)
9. She Is Love (3:09)
10. Born On A Different Cloud (6:08)
11. Better Man (4:17) (Inklusive Hidden Track "The Cage") (38:02)

Gesamtspieldauer: 1:16:51




„Heathen Chemistry“ wurde das fünfte Studio-Album der englischen Alternative Rock Band Oasis genannt, die inzwischen nur noch wenig mit der ursprünglichen BritPop-Band zu tun hatte. „Heathen Chemistry“ wurde im Jahr 2002 auf dem Label Epic Records veröffentlicht und ist angefüllt mit Rock Musik, die allerdings zweifelsfrei Oasis zugeordnet werden kann. Es ist das Gitarrenspiel des Noel Gallagher, der Gesang des Liam Gallagher und der Sound insgesamt, welche hier keinen Zweifel daran aufkommen lassen, um welche Band es sich da gerade handelt, die man hier zu hören bekommt. Die Scheibe kletterte in England bis auf Platz 1 der Charts und in Deutschland erreichte sie immerhin Platz 4. Die Single-Veröffentlichungen daraus hießen „The Hindu Times“, „Stop Crying Your Heart Out“, „Little By Little / She Is Love“ sowie „Songbird“, wobei letztgenanntes Lied das erste von Liam Gallagher ist, welches als Single veröffentlicht wurde.

Nun, die fünf Musiker von Oasis rocken auf „Heathen Chemistry“, dabei beweisen sie allerdings einmal mehr ihr Gespür für die eingängige Melodie, für diejenige Tonfolge, die dann auch hängenbleibt. Dies gilt insbesondere für die etwas langsameren Titel, die es auf „Heathen Chemistry“ durchaus auch gibt. Diese befinden sich in der Mitte des Albums und sind gleichzeitig zwei Single-Auskopplungen, nämlich „Stop Crying Your Heart Out“ sowie „Songbird“. Und da wir gerade bei den Höhepunkten auf dem fünften Studio-Album von Oasis sind, sollte hier der einzige (neben dem „Hidden Track „The Cage“), kurze und rockige Instrumentaltitel „A Quick Peep“ auf keinen Fall fehlen. Und schließlich gehört hier auch noch die letzte offizielle Nummer „Better Man“ erwähnt, die ebenfalls eher zu den rockigeren Liedern gezählt werden muss. Im Anschluss daran folgt übrigens eine ganz lange Pause und als „Hidden Track“ hört man schließlich noch das knapp fünfminütige und etwas getragen klingende „The Cage“. Warum man hier allerdings eine knappe halbe Stunde (!) Stille dazwischen packen muss, das wird wohl auf ewig das Geheimnis der Gebrüder Gallagher bleiben.

Nun, auch die restlichen Stücke und bisher noch nicht erwähnten Nummern können durchaus gefallen. Solch richtige Ohrwürmer befinden sich allerdings nicht mehr darunter, weswegen wohl die Scheibe insgesamt eher mit durchwachsenem Applaus aufgenommen wurde – bei Fans, wie bei Kritikern. Gut anhören lässt sich das allerdings allemal.

Fazit: Auch auf „Heathen Chemistry“, dem fünften Studio-Album von Oasis, hört man die Band perfekt heraus. So klangen eben nur Oasis zu ihrer aktiven Zeit, was nicht nur an der Stimme des Liam Gallagher liegt, sondern durchaus an dem Gesamterlebnis, welches einem beim Hören der Scheibe geboten wird. Es gibt auf „Heathen Chemistry“ nicht furchtbar viele Ohrwürmer zu hören, jedoch immer eingängige Musik, bei der kein Titel großartig gegenüber einem anderen abfällt. Neun Punkte.

Anspieltipps: Stop Crying Your Heart Out, Songbird



Freitag, 15. Juli 2016

Oasis – Standing On The Shoulder Of Giants




Oasis – Standing On The Shoulder Of Giants


Besetzung:

Liam Gallagher – lead vocals, tambourine
Noel Gallagher – lead guitar, rhythm guitar, acoustic guitar, backing vocals, lead vocals on "Where Did It All Go Wrong?" and "Sunday Morning Call", additional vocals on "Put Yer Money Where Yer Mouth Is", bass, keyboards
Alan White – drums, percussion


Gastmusiker:

Paul Stacey – keyboards, additional lead guitar on "Fuckin' In The Bushes", backwards guitar on "Who Feels Love?", bass on "Who Feels Love?", "Gas Panic!", "I Can See A Liar" and "Roll It Over", additional acoustic guitar on "Where Did It All Go Wrong?", guitar solo on "Roll It Over"
P. P. Arnold – backing vocals on "Fuckin' in the Bushes", "Put Yer Money Where Yer Mouth Is" and "Roll It Over"
Linda Lewis – backing vocals on "Fuckin' in the Bushes", "Put Yer Money Where Yer Mouth Is" and "Roll It Over"
Mark Coyle – electric sitar on "Put Yer Money Where Yer Mouth Is", twelve-string acoustic guitar on "Little James"
Mark Feltham – harmonica on "Gas Panic!"
Tony Donaldson – Minimoog & Mellotron on "Gas Panic!"
Charlotte Glasson – flute on "Gas Panic!"


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 2000


Stil: Alternative Rock, BritPop


Trackliste:

1. Fuckin' In The Bushes (3:18)
2. Go Let It Out (4:3()
3. Who Feels Love? (5:44)
4. Put Yer Money Where Yer Mouth Is (4:27)
5. Little James (4:15)
6. Gas Panic! (6:08)
7. Where Did It All Go Wrong? (4:26)
8. Sunday Morning Call (5:12)
9. I Can See A Liar (3:1")
10. Roll It Over (6:31)

Gesamtspieldauer: 47:56




„Standing On The Shoulder Of Giants“ heißt das vierte Studio-Album der englischen Alternative Rock und BritPop-Band Oasis, welches im Jahr 2000 auf dem Label Sony Music veröffentlicht wurde. Ihre vorherige Plattenfirma Creation Records hatte Konkurs anmelden müssen und war in diesem Zuge an Sony Music verkauft worden. Aber dies war nicht die einzige Veränderung bei Oasis. Mit Paul "Bonehead" Arthurs sowie Paul McGuigan hatten zwei der Gründungsmitglieder die Band verlassen. Dazu kamen die dauernden Streitereien der Brüder Liam und Noel, deren Drogenverbrauch sowie ein erneuter Stilwechsel. Zwar steht, wie bereits beim Vorgängeralbum, nicht mehr der BritPop im Vordergrund, für den Oasis zunächst standen. Allerdings ist die Scheibe auch deutlich weniger Rock-lastig als das Album zuvor. „Standing On The Shoulder Of Giants“ klingt elektronischer, mitunter sogar ein wenig psychedelisch, was an Soundkollagen und asiatischen Einflüssen in der Musik liegt. Und schließlich steuerte Liam Gallagher erstmals mit „Little James“ auch ein Lied zur Platte bei. Was davon dazu beitrug, dass „Standing On The Shoulder Of Giants“ weit weniger erfolgreich war, als noch das Vorgängeralbum „Be Here Now“, kann ich nicht beurteilen, es überrascht allerdings schon etwas, denn musikalisch kann diese Scheibe doch sogar etwas mehr überzeugen, als eben jenes Vorgängeralbum.

Die Musik auf „Standing On The Shoulder Of Giants“ ist abwechslungsreicher geworden. Da gibt es Klangkollagen, indisch angehauchte Titel, eingängige Pop Songs und auch rockigere Stücke. Auf der Scheibe sind wieder deutlich mehr Melodien zu entdecken, die sofort zünden und in die Richtung „Ohrwurm“ driften. Man benötigt nicht allzu viele Durchläufe der Platte, um hier etwas für sich zu finden. Auch der von Liam Gallagher geschriebene Titel „Little James“ fügt sich in die Reihe der zehn überzeugenden Titel ein, von denen keiner einen Ausfall darstellt.

Die Höhepunkte der Scheibe befinden sich auf der hinteren Hälfte des Albums. „Where Did It All Go Wrong?“ funktioniert sofort beim ersten Hören und es besteht auch nicht die Gefahr, sich daran zu überhören. Werden hier noch rockigere Töne angeschlagen, so ist der nächste Titel „Sunday Morning Call“ dann fast schon wieder im BritPop angesiedelt. Am eindrucksvollsten allerdings klingt das letzte Stück der Scheibe „Roll It Over“. Hier wechselt die Band zwischen poppigen und rockigen Abschnitten hin und her und immer wieder scheinen die Beatles und dann sogar auch Pink Floyd hier ihren Einfluss geltend machen zu wollen. 

Fazit: „Standing On The Shoulder Of Giants“ ist ein sehr abwechslungsreiches Album geworden. Anders als seine Vorgänger gibt es auf dieser Platte diverse musikalische Stile zu erhören, die alle auch durchaus gut umgesetzt wurden und zu gefallen wissen. Dieser dieses Mal etwas breitere Fächer in der Musik der Band passt und sitzt. Zwar fehlt dem Album ein Hit, der wohl für einen besseren kommerziellen Erfolg gesorgt hätte, doch dafür punktet die Scheibe in ihrer Gesamtheit. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Little James, Roll It Over



Donnerstag, 30. Juni 2016

Oasis – Be Here Now




Oasis – Be Here Now


Besetzung:

Liam Gallagher – vocals
Noel Gallagher – lead guitar, vocals
Paul "Bonehead" Arthurs – rhythm guitar, acoustic guitar
Paul McGuigan – bass guitar
Alan White – drums, percussion


Gastmusiker:

Mark Coyle – backwards parts on "D'You Know What I Mean?"
Johnny Depp – slide guitar on "Fade In-Out"
Mark Feltham – harmonica on "All Around The World"
Mike Rowe – keyboards


Label: Creation Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Rock, BritPop


Trackliste:

1. D'You Know What I Mean? (7:42)
2. My Big Mouth (5:02)
3. Magic Pie (7:19)
4. Stand By Me (5:56)
5. I Hope, I Think, I Know (4:22)
6. The Girl In The Dirty Shirt (5:49)
7. Fade In-Out (6:52)
8. Don't Go Away (4:48)
9. Be Here Now (5:13)
10. All Around The World (9:20)
11. It's Gettin' Better (Man!!) (7:00)
12. All Around The World (Reprise) (2:08)

Gesamtspieldauer: 1:11:36




„Be Here Now“ nannte die englische BritPop-Band Oasis ihre dritte Platte, welche 1997 auf dem Label Creation Records veröffentlicht wurde. Nach dem Vorgänger-Album „(What's The Story) Morning Glory?“, welches allein in Großbritannien vierzehn Mal Platin einheimste und sich weltweit über zweiundzwanzig Millionen Mal verkaufte, war die Erwartung an dieses Nachfolgealbum natürlich bei Kritikern wie den Fans enorm. Nun, festzuhalten bleibt auf jeden Fall, „Be Here Now“ ist kein zweites „(What's The Story) Morning Glory?“ geworden. Die Musik von Oasis klang nun deutlich rockiger, der ursprünglich fest verankerte BritPop trat doch ein ganzes Stück in den Hintergrund.

Festzumachen und vor allen Dingen zu hören ist dies gleich beim ersten Stück „D'You Know What I Mean?“. Eine richtige Rock-Nummer, mit verzerrten Gitarren und entsprechenden Soli sowie Rückkopplungen. Doch auch dieses Lied ist eingängig, wenn es vielleicht auch nicht mehr den „Ohrwurmcharakter“ so manches Liedes auf dem Vorgängeralbum aufweist. Vielleicht zeigt ja auch der versenkte Rolls Royce auf dem Cover bereits an, dass die Band etwas abschütteln wollte und jetzt eben an einem anderen Punkt angekommen ist, wie man es dem Albumtitel entnehmen kann.

So wird auf „Be Here Now“ munter weitergerockt. Mal klingt das Ganze etwas eingängiger, mal eher rockiger, mitunter schafft es Noel Gallagher auch, der alle Titel des Albums im Alleingang schrieb, beides miteinander zu verbinden. Allerdings gelingt ihm das deutlich weniger, als auf manch anderer Oasis-Scheibe. So lässt sich auch etwas erklären, dass der zunächst bei der Veröffentlichung der Scheibe einsetzende Hype, der sich in den rasant in die Höhe schießenden Verkaufszahlen wiederspiegelte, bereits kurze Zeit später abebbte und in Kritiken mündete, die in den rockigeren Tönen der Band eben keine Weiterentwicklung mehr sahen, sondern sehr viel eher Stillstand. Auch Noel Gallagher ging später mit dieser Scheibe schwer ins Gericht. Er bezeichnete das Album später als „Shit“ und begründete dies mit seinem eigenen Drogenkonsum und dem Umstand, dass die Band zu der Zeit bereits stark zerstritten war.

Trotz all dieser Kritik ist „Be Here Now“ ganz sicher kein schlechtes Album geworden, allerdings eben ein anderes als „D'You Know What I Mean?“. Die Platte rockt einfach mehr und ist nicht darauf ausgelegt, Hitsingles zu produzieren, was man bereits an der Lauflänge der einzelnen Titel ablesen kann. Und auch wenn die Scheibe vielleicht nicht gleich so zündet, so wird sie es doch mit der Zeit immer mehr tun, man muss ihr nur die nötige Zeit einräumen. Und einige Höhepunkte finden sich durchaus. Da ist der bereits erwähnte Opener „D'You Know What I Mean?“, das schon noch an den Vorgänger und etwas BritPop erinnernde „Magic Pie“, das eingängige „Don't Go Away“ sowie die fast zehnminütige und abwechslungsreiche Nummer „All Around The World“, die ganz zum Schluss sogar noch mal einen Auftritt in Form einer kurzen Wiederholung hat. Durchaus also jede Menge Höhepunkte, die auch diese Scheibe zu einer überzeugenden werden lassen.

Fazit: Ganz klar, „Be Here Now“ ist kein „(What's The Story) Morning Glory?-Reloaded“. Muss auch nicht und geht wohl auch nicht. Auf „Be Here Now“ wird deutlich mehr gerockt, als noch auf dem Vorgänger. Die einen sofort anspringenden Ohrwürmer fehlen zwar, jedoch entwickeln diese sich mit der Zeit aus manchmal zunächst eher unauffälligen Liedern heraus. Auch „Be Here Now“ macht Spaß und unterhält. All das, was Musik unbedingt machen sollte. Oder nicht? Neun Punkte.

Anspieltipps: D'You Know What I Mean?, Magic Pie, Don't Go Away, All Around The World



Freitag, 17. Juni 2016

Oasis – Definitely Maybe




Oasis – Definitely Maybe


Besetzung:

Liam Gallagher – vocals, tambourine
Noel Gallagher – lead guitars, backing vocals
Paul Arthurs – rhythm guitar
Paul McGuigan – bass guitar
Tony McCarroll – drums


Gastmusiker:

Anthony Griffiths – backing vocals on „Supersonic“


Label: Creation Records


Erscheinungsdatum: 1994


Stil: Rock, BritPop


Trackliste:

1. Rock 'n' Roll Star (5:23)
2. Shakermaker (5:08)
3. Live Forever (4:36)
4. Up In The Sky (4:28)
5. Columbia (6:17)
6. Supersonic (4:43)
7. Bring It On Down (4:17)
8. Cigarettes & Alcohol (4:49)
9. Digsy's Dinner (2:32)
10. Slide Away (6:32)
11. Married With Children (3:12)

Gesamtspieldauer: 52:03




„Definitely Maybe“ heißt das erste Album der englischen BritPop-Band Oasis, welches im August des Jahres 1994 auf dem Label Creation Records veröffentlicht wurde. Und diese Platte startete absolut durch. Das Album erklomm sofort die Spitze der Albumcharts in England und ist bis heute das erfolgreichste Debut-Album einer Band in England überhaupt. Dort wurden bisher 2,1 Millionen Exemplare der Scheibe verkauft, weltweit sind es inzwischen fünfzehn Millionen. Gleichzeitig mit dem Album „Parklife“ von Blur, stellt es eine Art Geburtsstunde beziehungsweise Wiederaufleben des BritPop dar, welcher durch die weltweite Grunge-Welle Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts einigermaßen in den Hintergrund gedrängt worden war.

Dies ist allerdings im Falle von „Definitely Maybe“ von Oasis eindeutig etwas überraschend, dass gerade diesem Album eine Geburtshilfe des BritPops zugesprochen wird. Die „Überraschung“ wiederum liegt darin begründet, dass man auf „Definitely Maybe“ im Grunde genommen gar keinen BritPop zu hören bekommt. Sehr viel eher zelebrieren die fünf Briten hier Rock Musik und diese ganz bestimmt nicht von der sanften Art. So hört man auf dem Debut-Album von Oasis eingängigen und durchaus auch etwas härteren Rock geboten, der zwar ins Ohr geht, jedoch noch nicht solche Ohrwürmer wie der Nachfolger „(What's The Story) Morning Glory?“ für die Hörerinnen und Hörer bereithält.

Somit bekommt man auf „Definitely Maybe“ gut gemachten, sehr gitarrenorientierten und gitarrendominierten Rock serviert, der allerdings noch keine Neuerfindung des BritPops darstellt. Die immer wieder mit Oasis in Verbindung gebrachten Beatles-Anleihen gibt es hier ebenfalls noch nicht zu hören. Trotzdem macht die Scheibe durchaus Spaß. Die Stimmung darauf ist durchweg fröhlich bis positiv und mit dem Titel „Supersonic“ gibt es dann schließlich doch noch so etwas wie einen Hit, einen kleinen Ohrwurm zumindest. Glücklicherweise bleibt ebenfalls festzuhalten, dass sich auf „Definitely Maybe“ keinerlei Füllmaterial befindet. Alles hat hier Qualität und weiß gleichmäßig und durchgängig zu überzeugen. Und wenn beim ersten Male des Hörens noch nicht ganz so viel von der Musik auf der Scheibe hängenbleibt, so ändert sich das doch mit jeder weiteren Umdrehung des Albums.

Fazit: „Definitely Maybe“ von Oasis ist das erfolgreichste britische Debut-Album aller Zeiten. Darauf zu hören gibt es eingängigen Rock, weniger BritPop, für den Oasis im Grunde genommen erst später stehen. Ihren Stil hatten die Musiker hier also noch nicht endgültig gefunden. Macht jedoch nichts, denn wer auf gitarrenorientierten Rock steht, die oder der dürfte viel Spaß an „Definitely Maybe“ haben. Neun Punkte.

Anspieltipps: Supersonic, Bring It On Down



Freitag, 22. März 2013

Oasis – (What’s The Story) Morning Glory?




Oasis – (What’s The Story) Morning Glory?


Besetzung:

Liam Gallagher – vocals
Noel Gallagher – lead guitar, vocals, mellotron, piano and e bow
Paul Arthurs – rhythm guitar, mellotron and piano
Paul McGuigan – the bass player
Alan White – drums and percussion


Gastmusiker:

Tony McCarroll – drums on „Some Might Say“
Paul Weller – lead guitar and backing vocals on “Champagne Supernova”


Label: Sony Music Entertainment


Erscheinungsdatum: 1995


Stil: Brit-Pop


Trackliste:

1. Hello (3:21)
2. Roll With It (3:59)
3. Wonderwall (4:18)
4. Don’t Look Back In Anger (4:48)
5. Hey Now! (5:41)
6. (The Swamp Song Version 1) (0:44)
7. Some Might Say (5:29)
8. Cast No Shadow (4:51)
9. She’s Electric (3:40)
10. Morning Glory (5:03)
11. (The Swamp Song Version 2) (0:39)
12. Champagne Supernova (7:27)

Gesamtspieldauer: 50:06




Für mich ist „(What’s The Story) Morning Glory?“ das Brit-Pop-Album schlechthin. Melodiöse und eingängige Titel, von denen praktisch jeder das Potential hätte, als Single veröffentlicht zu werden und in den Charts aufzutauchen. Klar klingen Oasis hier oftmals wie die Beatles, aber sie spielen keine Songs der Beatles, nur solche, die auch von den Fab Four hätten geschrieben werden können. Wurden sie aber nicht und deshalb können Oasis hier durchaus mit was Neuem aufwarten: Wunderschöne und melodiöse Pop- und Rocklieder, die beim Anhören für gute Laune sorgen.

Auf dem zweiten und erfolgreichsten Album der Band um die Brüder Liam und Noel Gallagher gibt es keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen. Alle Songs sind hörenswert, selbst die beiden, auf der CD zunächst unbetitelten Nummern, die an Platz 6 und 11 des Albums zu finden sind und erst in späteren Veröffentlichungen in „The Swamp Song Version 1 und 2“ umbenannt wurden. Auf der ersten Version dieses Liedes hört man Oasis richtig rocken und auf der zweiten Ausführung dann die Musik neben Wassergeräuschen.

„Wonderwall“ und „Don’t Look Back In Anger“ waren große Hits des Albums und gehen sofort ins Ohr. Absolut radiotauglich, wobei das nicht abwertend gemeint ist, denn genau dafür wurden sie auch geschrieben – zur guten Unterhaltung des Zuhörers. Vor allem „Wonderwall“ hat eine klasse Melodie und einen wunderschönen Refrain und das Cello spielt hier herzerweichend.

Nun auch die anderen Stücke müssen sich nicht verstecken. Melodiösität steht an erster Stelle aller Lieder. Bei „Some Might Say“ wird es richtig rockig und damit auch noch mal zusätzlich abwechslungsreicher. Ebenfalls etwas härter ist der Titel „Morning Glory“ geraten, welcher mit Hubschraubergeräuschen eingeleitet wird und überdies so manchen „schrägeren Ton“ bereithält. „Cast Of Shadow“ erinnert dagegen ein wenig an „Wonderwall“, da es im selben Stil geschrieben und umgesetzt wurde. Und so könnte ich noch die restlichen Stücke der Platte durchgehen und die Aussage würde immer gleich lauten: Alles gute und melodiöse Brit-Pop-Lieder, von denen keines einen Ausfall darstellt. Alles sehr eingängig hörbar, Cabrio-Musik für den schönen Sommertag.

Fazit: Dies ist sicherlich kein Album mit Musik, in die man sich erst reinhören muss. Die Melodien gehen sofort ins Ohr. Und das bedeutet nichts anders, als dass dieses Album Spaß macht. Hier findet sich nichts Hochkompliziertes, Frickeliges oder ein Lied, welches man sich erst „erarbeiten“ muss – alles ist bereits beim ersten Hören überaus eingängig. Auf „(What’s The Story) Morning Glory?“ wird dem Hörer Musik geboten, die gut zu unterhalten weiß. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von mir gibt es dafür zehn Punkte.

Anspieltipps: Hello, Wonderwall, Don’t Look Back In Anger, Champagne Supernova





Samstag, 31. März 2012

Oasis – Dig Out Your Soul





Oasis – Dig Out Your Soul


Besetzung:

Liam Gallagher – vocals
Noel Gallagher – vocals, electric guitar, drums, keyboards and electronics
Gem Archer – electric guitar, the bass and keyboards
Andy Bell – the bass, electric guitar, keyboards and tamboura
Zak Starkey – drums


Gastmusiker:

Jay Darlington – mellotron and electronics (7)
National In-Choir – backing vocals (track 2)


Label: Big Brother Recordings LTD.


Erscheinungsdatum: 2008


Stil: Brit-Pop, Rock


Trackliste:

1. Bag It Up (4:40)
2. The Turning (5:05)
3. Waiting For The Rapture (3:03)
4. The Shock Of The Lightning (5:00)
5. I'm Outta Time (4:10)
6. [Get Off Your] High Horse Lady (4:07)
7. Falling Down (4:20)
8. To Be Where There's Life (4:36)
9. Ain't Got Nothin' (2:15)
10. The Nature Of Reality (3:48)
11. Soldier On (4:51)

Gesamtspieldauer CD: 45:54


Bonus DVD:

1. Gold & Silver & Sunshine (Interview) (28:59)
2. The Making Of „The Shock Of The Lightning“ Video (4:15)
3. “The Shock Of The Lightning” Video (4:12)

Gesamtspieldauer DVD: 37:26




Im Jahr 2008 erschien das siebte und bisher letzte Studioalbum der Briten Oasis. Vieles spricht dafür, dass „Dig Out Your Soul“ auch die letzte Veröffentlichung der Band bleiben wird, denn nur ein Jahr nach dem Erscheinen der Platte, trennten sich die Wege der beiden Brüder Noel und Liam Gallagher 2009 im Streit. Während Noel Gallagher nun Solopfade begeht und auch schon ein Solo-Album veröffentlicht hat, ist sein Bruder unter dem Namen „Beady Eye“ aktiv, wobei ihn dabei auch, die an diesem Album hier beteiligten Gem Archer und Andy Bell unterstützen.

Für viele Fans war „Dig Out Your Soul“ nicht mehr die Band Oasis, die sie in den 90ern des letzten Jahrhunderts so zu lieben gelernt hatten. Und wenn man sich das Album anhört, verwundert das nicht unbedingt. Klar ist da immer noch Brit Pop zu hören, aber ein Pop, der sich sehr stark dem Rock angenähert hat. Was natürlich aber nichts über die Qualität der Musik aussagt. Denn die ist wahrlich nicht schlecht. Der erste Song „Bag It Up” ist gleich so eine flottere und härtere Nummer. Die E-Gitarre steht im Vordergrund, aber nichtsdestotrotz verfügt das Lied über eine schöne Melodie, für deren Entfaltung sich Oasis schon immer auszeichneten.

„The Turning“ kommt dann sehr viel relaxter daher. Das Lied lebt zu Beginn von den Drums und wird dann weiter von einem fetten Orgelsound getragen. Das klingt nicht schlecht und lässt Gedanken und Erinnerungen an längst vergangene Musikzeiten aufkommen. Aber nur „retro“ ist das nicht, das ist durchaus Musik aus diesem Jahrtausend. „Waiting For The Rapture” ist im Anschluss daran wieder ein eher “schwererer” Titel. Nicht ganz so melodisch, allerdings geht das Stück durch den immer wieder „erhöhten“ Gesang auch schnell ins Ohr. „The Shock Of The Lightning”, die vierte Nummer des Albums, war auch gleichzeitig die erste Singleauskopplung der Platte. Treibender Beat, schöne Melodie, dichter Sound. Das Lied groovt einfach richtig gut. Die Stimmung des Liedes wird dabei von der ersten bis zur letzten Sekunde kompromisslos durchgezogen. Unterbrochen nur von einem kurzen Instrumentalteil, bei dem man wieder dieser tollen Retro-Orgel lauschen kann. Richtig gut gemacht.

„I'm Outta Time“ bildet dann dazu einen sehr schönen Kontrast. Es ist das erste Lied der Platte, welches nicht von Noel Gallagher stammt. Hier hat sich Liam als Songwriter versucht und dabei eine wunderschön getragene Nummer geschrieben. Ich gebe jedem recht, der behauptet, dieses Stück klingt unglaublich nach Beatles oder noch besser: nach John Lennon. Genau so ist das. Und es klingt gut. Wieder ganz anders hört sich dann “[Get Off Your] High Horse Lady” an. Ein dezent stampfender Rhythmus, eine Telefonstimme und die fast schon hypnotisierend wirkende Musik von Bass und Gitarre. Das Ganze endet schließlich mit einem Strandspaziergang. Jede Menge Vielfalt wird dem Hörer des Albums von Oasis geboten.

„Falling Down“, ist das letzte Stück aus der Feder von Noel Gallagher auf diesem Album, der sich bisher, bis auf die eine Ausnahme, für alle Stücke verantwortlich zeigte. Und wieder zeigt sich, dass er ein richtig guter Songschreiber ist. Toller Rhythmus, klasse Melodie und hier bewegen wir uns jetzt wieder auf dem Terrain des Brit Pop, was in diesem Fall allerdings in keinster Weise bedeuten soll, dass das Lied seicht ist. Das ist es wahrlich nicht. “To Be Where There's Life” von Gem Archer klingt anschließend erneut sehr beatleslike. Hier allerdings wie eines der späteren Werke der Fab Four, wie ein George Harrison Song und das nicht nur wegen der Sitar.

„Ain't Got Nothin'“ stammt aus der Feder von Liam Gallagher. Ein kurzer Titel, recht rockig bis hart, der allerdings nicht so richtig greift und gegen die bisherigen Tracks ein wenig abfällt. Bei „The Nature Of Reality” durfte sich dann auch Andy Bell als Songschreiber versuchen. Auch dieser Song ist wieder eine härtere Nummer, die stampfend eingeführt wird. Dabei besteht die letzte Minute des Liedes aus, na, sagen wir mal „Chaos“ – in bester Live-Rock-Manier. Beschlossen wird das Album dann von „Soldier On”. Hier wird es wieder deutlich melodiöser allerdings auch sphärischer und ein wenig psychedelisch. Und auch dieser fette Orgeleinsatz findet hier wieder seine Rolle. Und so klingt die ganze Platte sehr psychedelisch aus und überrascht bis zum Schluss.

Es gibt neben der normalen Ausgabe auch noch die Limited Edition (neben der Deluxe Version) der CD. Diese Limited Edition kostet meist nicht mal einen Euro mehr und beinhaltet neben der CD noch eine DVD mit dem Video zu “The Shock Of The Lightning”, dessen „Making Of…“ sowie einem knapp dreißig minütigen Interview. Alles nicht essentiell, für Fans allerdings, bei dem Preis, unter Umständen eine lohnende Zugabe.

Nicht unerwähnt sollte hier auch die Verpackung bleiben. Denn da hat sich jemand richtig viel Gedanken gemacht und auch sehr viel Mühe gegeben. Die CD / DVD kommt nicht in Form einer Plastikhülle, sondern in Form eines Hardcover-Buches. Nur die äußere Form entspricht noch der CD. Das Booklet, beziehungsweise die einzelnen Seiten dieses Buches, sind sehr aufwendig und liebevoll gestaltet. Surreale Bilder gibt es da zu sehen, alle ziemlich in orange gehalten. Dazu sind die Texte der Lieder auf den Bildern abgedruckt. Sieht richtig gut aus.

Fazit: Die Platte ist anders, als die Platten früherer Zeiten von Oasis. Was allerdings nichts über die Qualität der Musik aussagt, denn die ist gut. Immer wieder muss sich der Hörer auf etwas Neues einstellen. Somit wird es nie langweilig. Und da dieses „Neue“, dieser andere Stil des nächsten Liedes, auch immer überzeugen kann, ist auch „Dig Out Your Soul“ eine gute Platte geworden, die lohnt, gehört zu werden. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Bag It Up, The Turning, Waiting For The Rapture, The Shock Of The Lightning, I'm Outta Time, [Get Off Your] High Horse Lady, Falling Down, Soldier On. Ja, das sind fast alle Stücke.