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Dienstag, 2. Juli 2019

Kitaro – Silk Road II




Kitaro – Silk Road II


Besetzung:

Kitaro – korg, roland, yamaha, moog and prophet synthesizers, acoustic guitar, drums and percussion


Label: Gaia Records


Erscheinungsjahr: 1981


Stil: New Age, Ambient, Elektronische Musik


Trackliste: 

1. Peace (3:41)
2. Takla Makan Desert (3:17)
3. Eternal Spring (5:26)
4. Silver Moon (5:03)
5. Magical Sand Dance (6:06)
6. Year 40080 (4:39)
7. Time Travel (2:39)
8. Reincarnation (4:17)
9. Dawning (3:12)
10. Tienshan (4:43)

Gesamtspieldauer: 43:03




Der zweite Teil des Silk Road Soundtracks erschein ein Jahr nach dem ersten Teil im Jahr 1981 und es handelte sich dementsprechend auch wieder um die Begleitmusik zur gleichnamigen japanischen Fernsehserie. Dieses Mal allerdings logischerweise unter der Überschrift „Silk Road II“.

Die Atmosphäre, die der Musik auch dieses Mal zugrunde liegt, hat sich dabei wenig verändert. Man hört erneut elektronische Klänge, Synthesizer Teppiche, mal luftiger, mal dichter, die um den ein oder anderen fernostasiatisch klingenden Akkord erweitert wurden. Alles klingt und wirkt harmonisch, meist zudem erneut sehr melodiös und eingängig. Gegen Mitte bis Ende der Platte gestalten sich allerdings einige wenige Titel etwas sphärischer, die Melodien stehen nicht mehr immer ganz so sehr im Vordergrund, die Stimmung wird zum Teil einfacher, monotonaler. Alle zehn Titel gehen erneut ineinander über und bilden insgesamt ein großes Ganzes an Wohlfühl-Atmosphäre.

So passen sich die ersten Titel auf „Silk Road II“ sehr dem Vorgängeralbum an, die späteren Stücke der Platte klingen jetzt etwas mehr experimentierfreudig. Die eingängigen Höhepunkte der Scheibe befinden sich von daher mehr zu Beginn des Albums, als am Ende der Platte. Solche Titel wie „Takla Makan Desert“ oder „Eternal Spring“ bleiben dann doch besser und auch intensiver haften, als musikalische Sphäre.

Fazit: Eine schöne Erweiterung zu „Silk Road I“ stellt das Album „Silk Road II“ dar. Auch dieses Mal gilt: Augen schließen und die Traumreise beginnen. Gegen Ende der Platte weisen die Titel zwar nicht mehr durchgängig diese eingängigen Melodien auf, insgesamt klingt allerdings auch „Silk Road II“ sehr überzeugend, wenn man auf sanfte und melodische Synthesizer-Klänge steht, die auch dieses Mal etwas an Jean-Michel Jarre erinnern. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Takla Makan Desert, Eternal Spring



Donnerstag, 20. Juli 2017

Japan – Assemblage




Japan – Assemblage


Besetzung:

David Sylvian – vocals, synthesizers. piano, electric guitar
Mick Karn – bass guitar, oboe, saxophone, recorder
Steve Jansen – drums, synthesizer, percussion
Richard Barbieri – synthesizers, sequencer, piano
Rob Dean – guitar, ebow


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: New Wave, Pop


Trackliste:

1. Adolescent Sex (Re-Recorded Version) (4:15)
2. Stateline (B-Seite) (4:48)
3. Communist China (vom Album "Adolescent Sex") (2:43)
4. ...Rhodesia (vom Album "Adolescent Sex") (6:48)
5. Suburban Berlin (vom Album "Obscure Alternatives") (5:01)
6. Life In Tokyo (Single, Remix) (3:33)
7. European Son (B-Seite, Remix) (3:40)
8. All Tomorrow's Parties (Alternative Version vom Album "Quiet Life") (4:15)
9. Quiet Life (vom Album "Quiet Life") (4:53)
10. I Second That Emotion (Single) (3:46)

Gesamtspieldauer: 43:42




„Assemblage” ist ein Kompilationsalbum der englischen Band Japan. Veröffentlicht wurde es im Jahr 1981 auf dem Plattenlabel EMI. „Assemblage“ beinhaltet Aufnahmen aus den Jahren 1977 bis 1980. Ganze sechs Singles wurden in den Jahren von 1981 bis 1983 aus dem Album ausgekoppelt und veröffentlicht – welche allerdings nur im Vereinigten Königreich eingeschränkten Erfolg aufwiesen.

Zu hören ist auf „Assemblage“ dieser typische 80er Synthesizer-Sound, der sich musikalisch irgendwo zwischen New Wave und Synthi-Pop bewegt. Heutzutage klingt das alles mehr nach einem musikalischen Zeitdokument, denn nach interessanter Musik. Die Lieder auf „Assemblage“ gehen weder gut ins Ohr noch sind sie anderweitig besonders interessant. Auch waren diese Stücke von Japan keine Hits im eigentlichen Sinne. Für die Band Japan mag das vielleicht stimmen, dass es sich hierbei um deren erfolgreichste Nummern handelt. Weit vorne in den Charts konnten sich diese Lieder jedoch nicht platzieren – zumindest nicht in Deutschland. In England erreichte immerhin der Remix von „I Second That Emotion“ Platz 9 der Charts.

Somit gibt es heutzutage kaum noch einen Grund „Assemblage“ aufzulegen. Noch nicht einmal eine 80ies Party kann hier weiterhelfen, da die Lieder zum einen zu unbekannt und des Weiteren auch nicht besonders gut tanzbar sind. Vielmehr langweilt der synthetische Sound der ganzen Platte ziemlich schnell. Dieser setzt sich sofort fest und nervt schon bald, wohingegen die einzelnen Nummern eher zum einen Ohr hinein, zum anderen wieder herauswandern.

Fazit: „Assemblage“ ist ein typisches Album im Sound der 80er. Und wenn auch einige Lieder noch Ende der 70er entstanden sind, so bewirken die Überarbeitung in Form von Remixen, dass die Scheibe stark nach den 80ern klingt. Freundinnen und Freunde synthetischer Musik werden hier vielleicht Spaß haben – genau wie Nostalgiker, die mit solcher Musik in ihrer Jugend fischen. Ansonsten in heutiger Zeit nur noch am Rand interessant. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Communist China, I Second That Emotion